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polar-chat.de  Der Hund
Serafina_Aurora

Mein Kummerkind :(

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Hallo zusammen,

ich hoffe ich finde hier Hilfe.

Meine kleine Amy (12 monate,jackrussell/zwergspitz-mix),macht mir richtig kummer.

Die kleine Dame hat schon viel durch,war bis zu ihrer 14 Woche in 4 Familien,doch sie fühlt sich mitlerweile pudelwohl bei uns,und liebt uns,genauso wie unsere andere Hündin Sky.

Doch leider hat sie ihre Macken behalten,hat panische Angst vor fremden Menschen,egal ob sie uns auf der Straße begegnen oder ob wir Besuch bekommen,sie zieht sofort den Schwanz ein und bellt sich fast heiser.

Zudem frisst sie alles was sie auf der Straße findet,da ist es teilweise nicht möglich mit ihr zu spielen ohne alles kontrolliert zu haben.Wir wissen zwar das sie da wo wir sie her haben nicht viel zu fressen bekommen hat (weil sie extrem dünn war und nich viel wog) aber so langsam sollte sie doch begriffen haben das es zuhause immer was gibt.Zu unserem Unglück ist es hier auch sehr gefährlich,weil wir schon des öfteren von anderen Tierhaltern in unserem Umkreis gehört haben das ihre Hunde vergiftete leckerchen auf der straße fanden.

Sie ist ein super aufgewecktes kleines Lebenslustiges Kerlchen,aber mit gehorchen haperts halt immer noch ein bissl,aber wir lieben sie ohne Ende und machen uns halt sorgen das das mal nach hinten los geht :(

Vielen lieben Dank schonmal im vorraus für jeden hilfreichen Rat :)

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Hallo erst mal.... :winken:

Ich denke mal.....das bei euch nur professionelle Hilfe in Form einer Hundeschule angebracht ist. Dort wird man euch helfen können am Grundgehorsam zu arbeiten und unter anderem Ängste zu verlieren oder zumindest zu minimieren und nichts mehr von der Strasse aufzunehmen... ;)

Ich wünsche euch viel Glück..... :kuss:

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Ich hatte ähnliche Probleme mit Julchen, da sie auch in ihren ersten Wochen schon einiges erlebt hat. Hundeschultraining mit anderen Hunden hatte bei ihr nur den Erfolg, dass sie anderen Hunden gegenüber noch ängstlicher wurde, auch anderen Menschen gegenüber. Erfolg hatten wir erst durch Einzeltraining bei einer sehr einfühlsamen Trainerin.

Dass meine Hunde nichts vom Boden aufnehmen habe ich ihnen sehr bald gelernt: Leckerchen auf die offene Hand, wenn sie es nehmen wollten "nein" und die Hand geschlossen, später dann Leckerli auf den Boden und "nein" wenn sie es nehmen wollten. Das haben sie recht schnell kapiert. Natürlich muss man dann auch mal belohnen und ein Leckerli geben mit "nimms".

Für dich empfehle ich auch, dass du dir professionelle Hilfe holst.

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Herzlichen Dank für eure Antworten,

ich denke auch das ich da mal mit einem Hundetrainer sprechen werde,denn Amy bellt ja sogar wenn ein Mensch zehn im dunkeln vor uns läuft.Es ist sehr schwer das zu unterbinden weil sie in dem Moment jegliches "Nein" oder "Aus" ignoriert :(

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Hallo

Unser Metcho kam im August aus Bulgarien zu uns.Er war 4 Monate alt und ist unser erster Hund.Am Anfang hatte ich viele Tränen vergossen.Er kannte ja gar nichts.Wenn wir mit ihm raus waren zum Gassi gehen,war das sehr anstrengend.Wir hatten ihn die ersten paar Tage zum Park gezogen,er hat vor alles Angst.Wenn jemand von vorne oder hinten kam,legte er sich flach auf den Boden,es ging gar nichts mehr.Ist egal welches Geräusch,er wollte am liebsten weg.

Mittlerweile geht es mit ihm.Zum Park ist kein problem mehr,er zieht nicht mehr so dolle,das einzige,es darf keiner hinter uns laufen,da laß ich die Leute schon vorbei und dann ist er ruhig.

Wenn er andere Hunde sieht,dann geht das Bellen und jaulen los,aber leider kann ich ihn immer noch nicht frei laufen lassen,da er absolut nicht hört.Ich kann ihn rufen wie ich möchte,er stellt auf stur,also müssen wir mit ihm in eine eingezäunte Wiese gehen.

Ich habe mir im Park vieles anhören müssen,wie,er wird ein beisser,weil er nicht frei läuft,er hat kein vertrauen zu uns,wir sollen ihn abgeben usw.

Aber das schlimmste war,wie mir eine Hundebesitzerin sagte,ich soll ihn frei machen und wenn er nicht hört,wenn ich ihn rufe,dann soll ich ihn den Schlüssel oder was anderes hartes auf ihn werfen,dann würde er es nur noch zweimal versuchen,dann aber nicht mehr.HALLO,ich kann ihn doch nicht mit was harten abwerfen.Wie oben schon geschrieben,ich hab viele Tränen vergossen,jeder hat mir was anderes geraten,wenn die es doch alle besser wissen,warum haben die keine Hundeschule?

Wir sind mit Metcho in eine Hundeschule und als ich Ihnen gesagt habe,was los ist,haben die gesagt ich soll mich nicht verrückt machen,er muß erstmal lernen und das dauert nun mal eben bei solch einen Hund der Angst hat.

In den 10 Monaten wo er bei uns ist,haben wir schon viel geschafft und ich bin stolz auf Ihn,auch wenn er mal auf stur schaltet. :D

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Hallo Metcho,

ja mit unserer Amy ist das auch sehr schwer,wie oben schon beschrieben.Mir wurden auch schon so viele Tipps von anderen Hundehaltern gegeben,jeder sagt was anderes.Aber sowas wie mit dem Schlüssel musst ich mir gott sei dank noch nicht anhören.

Ich nehm Amy mit lerweile immer schon hoch wenn uns fremde begegnen und sie sich in Rage bellt.Dann ist sie ruhig.Aber ne richtige Lösung ist das ja leider auch nich :( .

Daraufhhin wurd ich auch letztens angemacht,weil sie hatte sich wieder mal in Rage gebellt weil ein anderer Hundehalter neben mir stand,( das is ja nun fremder für sie)weil sein hund mit meiner großen hündin spielte nahm ich sie natürlich hoch damit sie sich beruhigt.Da lief ne andere Hundehalterin vorbei und machte mich dumm an,sagte das soll man nich machen,so wird sie nicht sozialisiert und so kanns schnell passieren das andere Hunde auf sie los gehn wenn sie auf meinem Arm is,ich würde sie verziehen und mir sollten die Hunde weg genommen werden:heul:

Ich war nur sprachlos,versuchte das zu erklären das ich sie hochnehme damit sie sich beruhigt aber die Frau hat mich garnich ausreden lassen und hat mich weiter beschimpft.

Irgendwann is dann der andere Hundehalter dazwischen gegangen.

Nach dem Gassi gehn hab ich schrecklich geweint weil ich wirklich glaubte so eine schreckliche Hundehalterin zu sein.

Aber ich liebe meine Mädchen und tu wirklich alles für sie,und wenns sein müsse sogar mein letztes Hemd.

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Da ich Metcho nicht auf den Arm nehmen kann,weil er ja groß ist,bin ich hingegangen und hab ihn Sitz machen lassen,hab mich daneben gekniet und leise zu Ihm gesprochen........Also,ich durfte mir auch vieles anhören,wie,er wird nicht sozialisiert,wird sollten lieber den Hund weggeben usw....:(

Ich hab auch viele Tränen vergossen,die jetzt getrocknet sind :)

Wenn ich sehe was wir schon mit ihm geschafft haben,bin ich richtig stolz:klatsch:

Was wir jetzt noch hinkriegen müssen,ist,das er mal weitere strecken ohne Angst mit läuft,das Bellen den Kindern gegenüber(Ist unsere schuld,wir haben uns nichts dabei gedacht,wenn er mein Neffen so begrüßt und mit ihm fangen gespielt hat.Jetzt meint er,er kann es mit den anderen Kindern auch machen wenn er sie sieht,aber das bekommen wir auch noch hin.Mein Neffe macht jetzt immer,psst ruhig und streichelt ihn erst mal,danach spielen sie :) )

Dann müssen wir noch das abrufen lernen und lernen das er auch draußen spielen kann und nicht nur in der Wohnung.

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Hallo Metcho,

naja das Problem ist auch das sie nur Kommandos akzeptiert wenn sie das möchte,

Sie versteckt sich am liebsten hinter mir,aber auch dann riskiert sie ne dicke Lippe.Gutes zureden ignoriert sie,ich muss schon wirklich dolle schimpfen und sie hoch nehmen damit sie ruhig wird.Was sie auch gern macht(so wie jetzt grad auch)sie versteckt sich bei mir auf der Couch unter der Schmusedecke und schläft.Ich bin schon sehr verzweifelt weil es sich nicht bessert mit ihr und ich wirklich überlege was ich denn noch machen kann.Wir haben ja schon Fortschritte gemacht aber das mit dem Gassi gehn wird nicht besser.

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Huhu,

Nimm es mir bitte nicht böse, Deine Beiträge lesen sich, als wenn Du die Hündin sehr vermenschlichst bzw. ihr Verhalten vermenschlichst.

Damit wirst Du leider nicht so wirklich weiter kommen.

Wie gesagt, das ist nicht böse gemeint.

Originalbeitrag

Doch leider hat sie ihre Macken behalten,hat panische Angst vor fremden Menschen,egal ob sie uns auf der Straße begegnen oder ob wir Besuch bekommen,sie zieht sofort den Schwanz ein und bellt sich fast heiser.

Zudem frisst sie alles was sie auf der Straße findet,da ist es teilweise nicht möglich mit ihr zu spielen ohne alles kontrolliert zu haben.Wir wissen zwar das sie da wo wir sie her haben nicht viel zu fressen bekommen hat (weil sie extrem dünn war und nich viel wog) aber so langsam sollte sie doch begriffen haben das es zuhause immer was gibt.Zu unserem Unglück ist es hier auch sehr gefährlich,weil wir schon des öfteren von anderen Tierhaltern in unserem Umkreis gehört haben das ihre Hunde vergiftete leckerchen auf der straße fanden.

Wenn sie Angst hat, würde sie sich bestätigen lassen? Also würde sie zB ein super-duper Leckerchen annehmen?

Ich würde ihr, wenn sie Angst hat und bellt die Sicherheit geben, die sie einfordert- zB wenn sie zu mir kommt und sich "verstecken"mag, würde ich ihr diesen Schutz geben- zB zwischen meinen Beinen, hinter mir.

Bellt sie weiter, würde ich einen Schritt zur Seite gehen und nur stehen bleiben, bei ihr verweilen, wenn sie ruhig ist.

Ist sie ruhig, bekommt sie Schutz. Zusätzlich könnte man sie bestätigen mit Futter, wenn sie sich anfängt ein wenig zu entspannen- kann man, muss man aber nicht.

Das sollte man auch gut timen können, nicht dass man die Angst selber bestätigt.

Es gibt auch viele, die in einer solchen Situation clickern- damit kenne ich mich aber nicht aus.

Zu Deinem zweiten Absatz, dass sie alles frisst.

Das wird sich nicht dadurch legen, dass sie weiß, dass sie zu Hause genügend Futter bekommt.

Wenige Hunde haben wirklich ein ausreichendes Sättigungsgefühl.

Das muss Hunden beigebracht werden, dass sie draußen nicht alles aufsammeln und inhalieren.

Solange das nicht klappt und sie wirklich so fixiert auf fressbares ist, würde ich sie an einen Maulkorb (richtiger Maulkorb, mit dem sie hecheln aber nichts fressen kann, KEINE Maulschlaufe) gewöhnen und auch mit diesem raus gehen.

Für den Hund ist das kein Problem, wenn er richtig daran gewöhnt wurde und der Mauli anständig sitzt.

Hallo Metcho,

Ich nehm Amy mit lerweile immer schon hoch wenn uns fremde begegnen und sie sich in Rage bellt.Dann ist sie ruhig.Aber ne richtige Lösung ist das ja leider auch nich .

Daraufhhin wurd ich auch letztens angemacht,weil sie hatte sich wieder mal in Rage gebellt weil ein anderer Hundehalter neben mir stand,( das is ja nun fremder für sie)weil sein hund mit meiner großen hündin spielte nahm ich sie natürlich hoch damit sie sich beruhigt.Da lief ne andere Hundehalterin vorbei und machte mich dumm an,sagte das soll man nich machen,so wird sie nicht sozialisiert und so kanns schnell passieren das andere Hunde auf sie los gehn wenn sie auf meinem Arm is,ich würde sie verziehen und mir sollten die Hunde weg genommen werden:heul:

Sicherlich war das eine sehr übrtriebene Reaktion der anderen HH.

Wenn man sich schon dazu berufen fühlt jemanden fremden etwas zum Umgang mit Hunden zu sagen, dann sollte das sicher auf eine andere Art und Weise passieren.

Allerdings hat sie vom Prinzip her Recht.

Auch wenn Deine Hündin noch so sehr bellt, sie hat auf Deinem Arm nichts verloren- ganz besonders nicht, wenn sie bellt.

Schutz und Aufmerksamkeit gibt es nur, wenn sie sich ruhig verhält.

Um ihr mehr Nähe geben zu können, könntest Du Dich zB hin hocken.

Und ja, es kann vor allem für Dich zu einer erhöhten Gefahr führen, wenn Du die Hündin auf den Arm nimmst.

Meine "Empfehlung" (am besten wäre natürlich ein Trainer vor Ort) zusammengefasst:

- gewöhne sie an einen passenden Maulkorb, dass sie draußen nicht alles aufnimmt

- sollte ihr Bellen wirklich von Angst kommen, biete ihr Schutz an, der solange gewährt wird, wie sie sich ruhig verhält.

- ruhig und entspannt sein kann zusätzlich durch Futter oder Streicheln belohnt werden.

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