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Hundeforum Der Hund
MaryB

Mein Hund muß operiert werden, gibt es Unterschiede bei den TA-Kosten?

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Hallo,

wir sind seit Jahren mit unseren Tieren bei dem gleichen Tierarzt. Es ist mehr eine TA-Klinik mit 6 fest angestellten Tierärzten und jede Menge Assistenten/innen. Also schon recht große Praxis. Die Preise sind dementsprechend hoch - finde ich. Da es aber von der Anfahrt her so praktisch ist, direkt im Nachbarort, und auch die Öffnungszeiten speziell für Beruftstätige super sind, haben wir den Arzt nie gewechselt.

Gestern Abend waren wir mit unseren 10,5 Jahre alten Collie dort, der eine große Schwellung am Brustbein hat. Der Arzt hat den Hund abgetastet und dann einen Ultraschall gemacht. Nach anfänglichem Schrecken, es ist ein Tumor, dann die Entwarnung - eine Fettgeschwulst. Er hat noch eine Biopsie gemacht, diese kurz untersucht und dann gemeint der Hund müßte operiert werden. Gleichzeitig sollen ihm noch 2 lockere Zähne gezogen werden und Zahnstein entfernt werden. So weit so gut, wir sind ja erleichtert, dass es "nur" eine Fettgeschwulst ist.

Nach der ersten Erleichterung ging dann auch das Rechnen los. Wir kennen die Preise in der Praxis. Allein gestern Abend für ein paar Minuten Ultraschall, einen kleinen Picks bzgl. Gewebeprobe und kurzes Besichtigen unter dem Mikroskop (alles in allem hat das ganze ca. 10 min. gedauert) haben wir über 70 Euro gezahlt.

Ich habe jetzt gar nicht gefragt was die OP kosten wird. Versteht mich nicht falsch, ich bin überhaupt kein Geizhals, ganz im Gegenteil und erst recht nicht in Bezug auf unsere 2 Hunde. Aber - rechnen muß wohl jeder.

Meine Frage, gibt es Unterschiede bei den Tierärzten. Haben die nicht alle eine Gebührenverordnung? Eine befreundete Hundedame aus unserem Ort, die Australian Shep. züchtet, hat den Tierarzt gewechselt, weil ihr dieser (also unserer) zu teuer war. Sie meinte gestern sie sei jetzt in einer kleineren Praxis und würde nur die Hälfte zahlen.

Kann ich mir vorab (wir haben ja noch etwas Zeit bis zur OP, diese woll in ca. 2 Wochen sein) Preise bei verschiedenen Tierärzten einholen? Oder sieht das mehr nach feilschen aus. Ich bin wirklich unsicher, aber es ist doch schon ein Unterschied ob ich für eine OP z.B. 1000 Euro zahle oder 600 Euro? Wie sehr ihr das, was habt ihr für Erfahrungen?

Gruß Mary

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Sagen kann ich dazu leider nichts weiter aber 1000 Euro (oder war das nur geschätzt) für ne OP ist schon ordentlich!

Meinem Hunde wurden auch mal unter Narkose 2 Zähne gezogen und der Zahnstein entfernt. Hat mich 90 Euro gekostet. Bei meinem HausTA

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Ich habe da selbst keine Erfahrungen, hier im Forum aber schön öfter gelesen das es wohl einen bestimmten Satz gibt von dem der einfache-, doppelte oder dreifache Satz verlangt werden kann.

Aber da wir hier ja auch Tierärzte im Forum haben kommt sicher gleich jemand der dir fundierte Auskunft gibt.

Ich kann dich übrigens gut verstehen. Manche Sachen müssen selbstverständlich und ohne Frage gemacht werden aber man muss ja trotzdem wissen mit was man rechnen muss. Zumindest ist das wohl bei den meisten so.

Ich wünsche eurem Hund alles Gute! :)

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Soviel ich weiß dürfen Tierkliniken den zwei- oder zweieinhalbfachen Satz abrechnen. Ob bei Medikamenten und Impfungen mehr Spielraum für individuelle Preise ist, weiß ich nicht, mir hat aber mal eine Tierärztin gesagt dass mit diesen Dingen das meiste Geld in die Kassen kommt.

Was ich mich in deinem Fall frage ist, warum die Fettgeschwulst unbedingt operiert werden soll. Drückt sie auf irgendwelche Organe? Dann wäre es sicher richtig. Ansonsten kann sie doch auch dort bleiben wo sie ist, oder?

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Originalbeitrag

Allein gestern Abend für ein paar Minuten Ultraschall, einen kleinen Picks bzgl. Gewebeprobe und kurzes Besichtigen unter dem Mikroskop (alles in allem hat das ganze ca. 10 min. gedauert) haben wir über 70 Euro gezahlt.

Und was ist daran viel? :???:???:???

Die 70 € finde ich völlig normal und ganz sicher nicht überteuert.

1.000 € für die OP wäre schon happig, ist aber doch nur deine Vermutung deinerseits?!

Ich muss zugeben nach der ganzen Tierarzt Sucherei bei mir liegt meine einzige Priorität nur noch darin mich in der Praxis gut aufgehoben zu fühlen. Ist sie dann halt eine der teureren ist es blöd für mich, aber wäre kein Grund sie zu wechseln.

Und gerade für eine OP würde ich nicht wechseln, da würde mir das Vertrauen in die fremde Praxis fehlen.

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Die tierärztliche Gebührenordnung sieht einen 1 bis 3-fachen Satz vor, den der Tierarzt berechnen kann, je nach Fall und Gegebenheit.

Bei uns rechnen die einzelnen TÄ unterschiedlichst ab. Die Tierklinik in der wir im Notfall sind nimmt den 3-fachen Satz, ein Tierarzt für unsere Pferde dagegen einen günstigeren. Dieser Tierarzt sagte mal zu mir "Was meinst Du wie schnell mich ein Dithmarscher Bauer vom Hof jagen würde, wenn ich dem einen 3-fachen Satz berechnen würde " ;)

Also es gibt sehr wohl Unterschiede. Sicherlich kannst Du in anderen Praxen anrufen und nachfragen was Du dort für eine entsprechende OP zahlen musst. Allerdings musst Du Dir dann auch sicher sein, dass der entsprechende Tierarzt auch Deinen Vorstellungen entspricht.

Ich denke mal die 1000 Euro waren nur ein Beispiel, weil das wäre eine unrealistische Summe für solch eine OP. Ich weiss jetzt aus dem Kopf nicht was ich für die Entfernung eines Tumors an der Schilddrüse und eines kleinen Tumors am Hinterbein bezahlt habe, aber auf jeden Fall weniger ;)

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Ja, die 1000 Euro waren nur ein Beispiel. Eigentlich fühlen wir uns in der Tierklinik ganz gut aufgehoben. Ich denke schon dass die Fettgeschwulst operiert werden muß, sie ist wirklich ganz schön groß und stört den Hund. Außerdem kann sie ja noch wachsen. Ich habe eben mal meine Tierheilpraktikerin angemailt (diese hat schon gute Dienste bei Carlo geleistet) und sie nach Rat gefragt. Mal sehen was sie antwortet, ob so eine Geschwulst wirklich operiert werden muß, vielleicht gibt es ja auch eine Alternative.

Ich wollte halt nur mal anfragen ob es nicht blöd aussieht, wenn man in verschiedenen Praxen anfragt, was so eine OP kostet. Bei ca. 150 Euro Unterschied würde ich bei dem jetzigen Tierarzt bleiben, aber wenn es 200 oder mehr Euronen sind, dann könnte man schon über einen Wechsel nachdenken. Bin aber unsicher. Ich rufe am besten gleich mal in der Praxis des jetzigen Arztes an und frage einfach was mich die OP kosten würde. Ich finde, eine solche Frage ist doch sicher nicht ungewöhnlich. Wenn ich mir die Zähne machen lassen würde, dann würde ich doch auch nachfragen was es kostet. Beim Hund habe ich immer direkt ein schlechtes Gewissen als Geizhals dazustehen. Blöd, ich weiß.

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Diese Frage ist nichts ungewöhnliches ;)

Ich hab 2 Tierärzte - einen hier in der Ecke für Notfälle und einen auf dem Land für Impfungen und alles was ich sonst planen kann (und wenn am Woende mal was ist)

Beide wissen wie ich es handhabe und es ist ok.

Hamburg ist halt ein teures Pflaster was Praxismieten und Gehälter angeht und das muss man ja wieder reinbekommen.

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Ich finde das völlig legitim. Wer seine Millionen auf dem Konto hat muss da sicherlich nicht nachfragen, aber Otto-Normalbürger möchte ja doch schon ganz gerne wissen was da auf einen zukommt. Bei einigen TA-Besuchen war ich doch ganz schön überrascht, mal positiv und mal negativ. Es gibt einfach Behandlungen da fehlt mir auch nur ansatzweise der Überblick.

Ein kleiner Picks und deine EC-karte kräuselt sich, weil das gegebene Medikament einfach sau teuer ist. Ein anderes Mal macht man sich auf eine saftige Rechnung gefasst und dann ist es gar nicht so schlimm.

Ich habe bisher immer nachgefragt was mich grössere Behandlungen kosten werden.

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Ich denke, dass Dein Tierarzt gar nicht so teuer ist. Ich zahle für eine Ultraschalluntersuchung knapp über 100€.

Ich habe bisher für so div. OP's bei den Hunden immer zwischen 300€ und 600€ bezahlt.

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