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Hundeforum Der Hund
Bulldog Trio

T61- Einschläferungsgift

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Ich habe gestern mit einer bekannten telefoniert, die vor Jahren eine Goldihündin aus einer Vermehrerstation in Belgien adoptiert hat- die Hündin war damls bei uns in Pflege bevor sie zu den Leuten kam

Nun war die Maus sehr alt und musste über die RBB gehen ..

wir redeten darüber und sie sprach davon, das sie bei ihrem Tierarzt darauf bestanden hätte NICHT T61 zu verwenden, weil das Tier elendig ersticken würde ( man es aber oft selber nicht so mitbekommt ).. Sie war sehr erstaunt das ihre Tierarzt das überhaupt verwendet ihre Nachbariin ihr Dackel hat gekämpft und auch von Pferdebesitzern hat sie das schon gehört

alternativ werden Tiere mit einer überdosis Narkosemittel engeschläfert - Ihre Tierarzt meinte dann noch das das aber teurer sei- JAAAAAAAAAAAAAAAA 2 -3 €

ich wusste bis dahin nichts davon und werde auf jedenfall darauf achten das das nie nie nie verwendet wird - zumal mir meine Bekannte auch sagt das es eigenlich verboten sei .

das sol eigentlich nur eine INFO sein für alle die das evtl. auch nicht wussten

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dann erweitere ich die INFO mal um ein paar wissenswerte Details...

1. die sachgemaesse Verwendung von T61 ist NICHT tierschutzrelevant! (sachgemaess heisst in dem Fall: erst Narkose und wenn das Tier im operationsfaehigen Zustand ist, dann wird das T61 gespritzt)

2. das, was als "Ersticken" wahrgenommen wird, ist eine rein reflektorische Reaktion des Koerpers, die nach dem Tod eintritt. Genauso kann es zu Muskelzuckungen kommen, wenn die letzten elektrischen Impulse sich entladen. Beides sieht nicht schoen aus, laesst sich aber nicht immer vermeiden...

Die anderen Mittel sind auch nicht netter, nur sieht der Besitzer nichts davon... letztendlich ist alles, was zur Euthanasie verwendet wird "Gift", sonst wuerde es ja nicht zum Tod fuehren ;)

Ich finde es wichtig, dass man auch die Details kennt, denn es gibt schon genug Menschen, die sich bis an ihr Lebensende Vorwuerfe machen, weil sie davon ausgehen, sie haben ihr Tier zu Tode quaelen lassen... und das ist, bei richtiger Anwendung, definitiv nicht der Fall!

Helena

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Helena, danke. Dieses Halbwissen ist manchmal...

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Meine Tierärztin hat mir, bevor sie Fricka die Spritze geben hat, gesagt, das Mittel sei nichts, womit sie nicht auch um die Ecke gebracht werden wollte.

Das hat mich beruhigt. Ich weiß aber nicht, was es war - will ich auch gar nicht wissen.

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Es fiel mir schwer, dieses Thema anzuschauen, musste ich ja erst kürzlich meine Katze einschläfern lassen und ich weiß nicht, ob ich wissen möchte, wie es ihr dabei u.U. ergangen ist.

Allerdings ist sie wirklich sehr sehr "friedlich" (in meinen Augen) eingeschlafen- auf meinem Arm.

Kein Zucken oder gar ein "Kampf".

Vielleicht kommt es ja wirklich auch darauf an, wie man es spritzt.

Und ich denke dann auch oft... was ist die Alternative? Es geht ja vergleichsweise doch recht schnell und in unserem Fall wäre sie ohne diesen Schritt tatsächlich irgendwann sehr qualvoll erstickt. Da bin ich froh, ihr das erspart haben zu können.

Mit ein wenig Abstand finde ich die Vorstellung immer befremdlicher, Menschen "normal" sterben zu lassen. Habe ich vorher nie in der Intensität darüber nachgedacht.

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Langsam Nerven mich diese T61 Horrorgeschichten...

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lies doch net wenns nervt :-P

also das letzte Zucken oder ausatmen ist ewas anderes als ersticken.. wen ein Tier einen Todeskampf erleidet ist das nicht einschlafen

T61 lähmt die Muskeln was zum ersticken führt

ausserdem ist eine Narkose mit Überdosis besser , da bleibt der Hund einfach im Schlaf wie bei einer OP

zum glück lehnen vilele Tierarzt das Zeugs mitlerweile ab - warum wohl wenns nix ausmacht

Höhere Dosen bewirkten im Versuch am Hund Atemstillstand und schwere Herzrhythmusstörungen

http://de.wikipedia.org/wiki/Embutramid

zumal es mittlerweile andere mittel ausser DAS gibt..Eutha 77, Narcoreen (Pentobarbital) usw.

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Ich bin neu hier, aber zu dem Thema muss ich gleich mal was sagen. Ich bin Tierärztin und gehöre zu denen, die gerne mit T61 arbeiten. Warum? Ich hab in der Praxis WESENTLICH weniger Nebenwirkungen als bei z.B. Narcoren. Voraussetzung für T61 ist natürlich eine 100%ge Narkose und die strenge i.v. Gabe.

Bei Narcoren haben ich mehrfach das Problem gehabt, dass die Tiere sich in den Tod gekrampft haben, v.a. die Zwerchfellkrämpfe sind höchstunansehnlich oder die Tiere sind nicht gestorben. Auch nicht schön, wenn man zehn Mal nachspritzen darf, obwohl man schon bei der ersten Spritze dreifach überdosiert hat...

Pauschal zu sagen, Narcoren ist gut, T61 schlecht, halte ich für gewagt. Ich würde durchaus Narcoren verwenden, wenn der Besitzer drauf besteht, würde aber auf meine schlechten Erfahrungen damit hinweisen. Ich hab natürlich auch unkomplizierte Einschläferungen mit Narcoren und anderen Barbituraten gehabt, aber im Schnitt weit mehr Komplikationen als mit T61.

EDIT: ein kleiner Zusatz noch: T61 wirkt so schnell, dass man sich damit nicht selbst umbringen könnte (haben immer wieder ein paar erfolglos versucht...). Das darin enthaltene Muskelrelaxans wirkt so schnell, dass man sich selbst die tödliche Dosis nicht vollständig initiieren kann. Soviel zu dem Thema langer Todeskampf...

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Ich finde es schrecklich, das hier im Forum zu diskutieren. Es verunsichert nur, viele hier mussten ihre geliebten Tiere einschläfern lassen oder haben es noch vor sich. Oder beides.

Meine vorletzte Hündin wurde (glaube ich) mit Narcoren eingeschläfert, und ich hatte das Gefühl, dass sie nicht richtig tot war. Und nun? Nun muss ich mit einem noch schlechteren Gefühl leben als bisher schon.

Manche Dinge will ich einfach nicht wissen und ich ärgere mich, dass ich überhaupt hier reingeschaut habe.

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Nun muss ich mit einem noch schlechteren Gefühl leben als bisher schon.

Manche Dinge will ich einfach nicht wissen und ich ärgere mich, dass ich überhaupt hier reingeschaut habe.

Das meine ich. So gehts mir auch.

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