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Hundeforum Der Hund
Juline

Ernährungsmängel im Blutbild erkennbar?

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

vielleicht weiß da jemand Bescheid :)

Ich überlege ob es sinnvoll ist, dem Tschuli eine Blutuntersuchung zu spendieren.

Die Frage steht ja schon im Titel, kann ich im großen oder im geriatrischen Blutbild sehen, ob mein 5-jähriger Hund rundum ausreichend versorgt ist?

Ich füttere fast nur frisch. Sie scheint mir fit, aber sie hatte kürzlich eine Infektion (Zwingerhusten) -vielleicht ist doch etwas nicht in Ordnung.

Gibt ein Blutbild Hinweise zB auf einen Vitamin D-, Zink-, Kupfer oder Jod-Mangel (diese gelten ja als die häufigsten Mängel bei gebarften Hunden)?

Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Phosphat, Kupfer und Zink werden als Elekrolyte automatisch mitbestimmt?

Wenn ja, sagt das etwas darüber aus, ob diese Stoffe in der Nahrung ausreichend vorhanden sind? Calcium z.B. wird ja im Notfall (Mangel) aus den eigenen Knochen gezogen, damit der Spiegel im Blut stimmt, da würde ein korrekter Blutwert nicht direkt etwas über die ausreichende Menge in der Fütterung aussagen, richtig?

Ich danke euch schon mal für eure Hilfe,

LG

Antonia

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Also, bei uns war es so, dass im großen Blutbild ein Kaliummangel erkennbar war, und der Tierarzt hat uns deshalb geraten, mehr Pansen zu füttern . Ob allerdings alle Mängel erkennbar sind, weiß ich nicht.

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Chronische Mängel, die man allerdings auch schon mehr oder weniger äußerlichnsieht, sind sicherlich nachweisbar, so kleine Schwankungen sind über´s Blutbild kaum nachvollziehbar, da der organismus sich immer bemüht, eine Homöostase, ein Gleichgewicht, zu erhalten.

Z.B. holt sich ein Körper Cacium aus den Knochen und Zähnen, um einen stabilen Blutspiegel zu erhalten. Blut wäre also toll, Knochen am A***h.

Ich würde mich eher auf ein Gesamtbild des Hundes verlassen, als auf Blutwerte, allerdings kann man mit regelmäßigen Blutuntersuchungen schon einem eventuellen Tumor (Leber, Milz...) eher auf die Spur kommen als durch klinische Symptome. Von daher macht eine regelmäßige Untersuchung beim altenden Hund scon ein wenig Sinn.

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Ob du so detaillierte Infos über die richtige Ernährung deines Hundes erhälst, wage ich zu bezweifeln, aber einige Werte kann der Tierarzt vermutlich feststellen. Ich denke, dass du mit dem allgemeinen Check nichts falsch machst, gerade weil du bei einem Hund mit 5 Jahren vielleicht Tendenzen erkennen kannst. Über das Grosse Blutbild konnten wir die Schilddrüsenprobleme meines Hundes erkennen. Darüber war ich sehr dankbar, denn seitdem er Ausgleichsmedikamente bekommt, geht es ihm blendend.

Vermutlich bist du mit barfen schon fitter als ich, ich füttere sowas wie Grünlippenmuscheldingens und Leinöl zu und mein 12-jähriger glänzt wie ne schwarze Perle ;)

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Danke ihr drei :)

Das sind ja schon ein paar Argumente dafür.

Vor allem Schilddrüse (muss ich extra drum bitten, richtig?), eventuelle Tumore, Leber- und Nierengesundheit.

Ich kann dann wahrscheinlich einfach besser schlafen, wenn ich weiß, dass alles im grünen Bereich ist.

LG Antonia

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Mir erzählte jetzt mal jemand, das man Haare einschicken kann und Mängel gut in den Haaren erkennt. Ich weiß nur nicht mehr wohin.

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Bei meinen war beim Blubild rausgekommen, dass die Eisenwerte zu hoch waren.

Laut Tierarzt bedeuteté das, dass ich zu fleischlastig ernährt habe. Ich habe den Gemüseanteil dann auf 50 Prozent erhöht und im nächsten Blutbild war alles schön.

Bringt also auf jeden Fall was.

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Ich würde an Deiner Stelle auch schon bei einem noch jungen Hund wie dem Tschuli ein "Geriatrie-Screening" machen lassen, da ist z.B. auch die Schilddrüse gleich mit drin.

Wenn ich "Vorsorge"-Blutbilder machen lasse, mache ich das immer so.

Hier kannst Du mal schauen, was darin enthalten ist:

http://www.synlab.com/Catalog/?idLoc=24&ST=Gro%DFes%20Geriatrie-Screening

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Originalbeitrag

Vor allem Schilddrüse (muss ich extra drum bitten, richtig?), eventuelle Tumore, Leber- und Nierengesundheit.

Hallo Antonia,

also im grossen Blutbild kannst du erkennen, ob die Werte generell in der Norm liegen. Bei meinem sind da schon einige Werte durcheinander gewesen, aber ich hab ihn - leider - auch erst mit 10 Jahren getestet. Und dann haben wir den Schilddrüsentest gemacht, da wurde an einem Tag erst nüchtern Blut abgenommen, dann wurde ein Wirkstoff gespritzt und dann nach 4 stunden glaub ich nochmal blut abgenommen und dann nochmal nach vier stunden. - so oder so ähnlich, ist ja schon wieder zwei Jahre her. Jedenfalls kann dann erkannt werden, ob der Hund den Wirkstoff über die schilddrüse abbauen kann, das ist eben ein Mittel, das generell über die Schilddrüse abgebaut wird und diese damit anspricht.

Und ja, es kann auch ein Tumor sein, der die Schilddrüsenprobleme verursacht, muss aber nicht.

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Gut dann lass ich das auf jeden Fall mal machen, danke auch euch.

@Ninchen

Der Link hat zwar nicht direkt etwas angezeigt, aber über "HUND Screenings und Profile" hab ich es gefunden. Würde ich dann ein großes geriatrisches Blutbild machen lassen, wenn schon denn schon.

@Shaping Dog

War das der TRH - Stimulationstest?

Gab es vorher einen Verdacht, dass etwas mit der Schilddrüse nicht in Ordnung ist?

@mühlau

Das ist ja interessant. Widerspricht ja sehr der Füttterung mit 80-90% Fleisch /Knochenanteil, die oft propagiert wird.

Alle anderen Werte waren dann mit der 50/50-Fütterung in Ordnung?

LG Antonia

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