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Hundeforum Der Hund
maravia

Sehr interessante Beobachtungen

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo zusammen,

meine Hündin ist ja mittlerweile fest integriert in einem 4-er Rudel. Das Rudel lebt in der Wohnung über mir, die Besitzerin ist eine gute Freundin, und auch den Stall teile ich mit ihr. Außerdem nimmt sie desöfteren meinen Hund zu sich wenn ich arbeite.

Sprich die Hunde sind seeehr oft zusammen.

Nun finde ich es irre interessant das Rudel zu beobachten, die Interaktionen und diese festen Strukturen überwältigen mich (bin absoluter Rudelneuling).

Eine Beobachtung interessiert mich dabei ganz besonders:

Wir leben ja in einem sehr kleinen Dorf mit einigen Hunden. Einer der Hunde ist sehr unsicher und angst agressiv gegenüber anderen Hunden. An der Leine geht meist ziemlich die Lutzi ab.

Wenn er das Rudel sieht ist er allerdings wie ausgewechselt, er macht keinen Mucks und scheint total beeindruckt und fasziniert vom Rudel zu sein.

Und genau DAS passiert uns öfters. Das angeblich agressive Hunde völlig relaxt oder manchmal auch etwas gestresst (schnell weg hier) sind wenn sie uns sehen.

Auch halten im Freilauf viele Hunde einfach Abstand und beobachten erstmal nur.

Eine andere Sache ist:

Ich frage mich ob folgendes korrektes Verhalten ist.

Das Rudel ist sehr harmonisch untereinander, legt aber absolut keinen Wert auf neue "Bekanntschaften". Meine Hündin allerdings hat sich letztens selbstständig gemacht um einen ihr bekannten Hund zu begrüßen, da ist der Rüde unseres Rudels sofort hinterher (er kannte den Hund nicht) hat die beiden getrennt (nett) und meine wieder "abgeholt". Meine ist sofort mit.

Dieser Rüde ist immer derjenige der aufpasst und meldet wenn sich ein Fremdling an sein Rudel wagt oder ein Rudelmitglied zu selbstständig wird.

Ist das korrektes Rudelverhalten?! :???

Auch das sie so distanziert von Artgenossen leben möchten?

Habt ihr solche oder ähnlichen Erfahrungen auch sammeln können?

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Hört sich so ähnlich an wie bei mir. Wir sind relativ oft in unserer Hundeschule, auch weil ich da selbst nächstes Jahr Kurse geben werde.

Die Trainerin selbst hat 3 Hunde (alles Mädels) plus öfters den Hund (Rüde) ihrer Tochter. Meine Hündin ist mittlerweile dort im Rudel integriert. Es gibt eine klare Rollenverteilung. Die älteste Hündin hat das sagen und wenn ihr was nicht passt geht sie dazwischen (läuft dazwischen und trennt). Das Rudel akzeptiert zwar schon andere Hunde auf dem "Grundstück", jedoch ist das Rudel dann meist für sich in einem Gebiet.

Zur Zeit versuchen wir, dass sie unseren kleinen Rüden näher kennen lernen und er mit der Zeit in die Gruppe integriert wird. Mal schauen ob das was wird, der ist den Damen noch zu stürmisch...

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Joa... hier ist das ein bisschen aehnlich... meine Legen auch keinen gesteigerten Wert auf Gassikontakte... nur sind sie nicht immer sehr hoeflich wenn es darum geht das auszudruecken :kaffee: wir arbeiten da an ein bisschen mehr Coolness :so allerdings habe ich keinen dabei, der die anderen zurueckholt :)

Hunde, die ein bisschen was von Kommunikation mit Artgenossen verstehen, kapieren auch meist sofort, dass es besser ist, nicht in eine groessere Hundegruppe reinzurasseln... vorausgesetzt es handelt sich um einen Verband, der zusammen gehoert... bei lockeren Gassirunden ist das meiner Erfahrung nach ein bisschen was anderes...

eine in sich harmonische und ruhige Hundegruppe ist auf jeden Fall fuer Einzelhunde oft beeindruckend!

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Ist das korrektes Rudelverhalten?!

Manche werden dir sagen: Ja

Andere sagen dazu: Nein

Das kommt immer darauf an, welches Verhalten der Mensch befürwortet ... und wünscht.

Gefällt mir der Gedanke, dass "mein Rudel" sich von anderen abschottet, so als "Einheit" nach Außen präsent ist, dass andere Hunde dies erkennen und sich dieser Einheit nicht nähern (was ja auch sehr praktisch im Umgang mit anderen Hunden ist) - dann fördere ich eine solche Struktur, lasse zu, dass sich diese Struktur überhaupt bildet.

Hätte ich lieber ein "Rudel", welches sich gut versteht, aber auch aufgeschlossen in (Fremd-)Hundebegegnungen ist - dann unterstütze ich die Bildung einer solchen Struktur in meinem Verband.

Da ich weiß, dass Hunde keine wirklichen Rudeltiere sind, gehöre ich zu den Anderen ;)

Ich finde das Verhalten des Rüden nicht korrekt, denn damit übt er ein - hm :think: - "Bestimmungsrecht" über die anderen Hunde aus - und DAS ist eine Aufgabe, die ich persönlich als MEIN Recht ansehe :)

Anhand deiner Beschreibung habe ich die VERMUTUNG, dass dieser Rüde die Fähigkeit besitzt, souverän und beschädigungsvermeidend Konfliktsituationen zu lösen - eine Fähigkeit, die nicht alle Hunde haben. Hier würde ich dem Hund vertrauen und ihm diese Aufgabe überlassen, denn solche Hunde geben Hundebegegnungen Stabilität und tragen zu einem positiven Gruppengeschehen (egal ob bei fest stehenden, regelmäßigen oder zufälligen, unregelmäßigen Kontakten) bei.

Grenzen setzen würde ich - wie schon oben geschrieben - wenn ich sehe, dass der Hund bestimmt, welche Kontakte "seine" Kumpel haben dürfen, aber auch, wenn diese Aufgabe Stress bei ihm auslöst, er überfordert ist.

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Originalbeitrag

Gefällt mir der Gedanke, dass "mein Rudel" sich von anderen abschottet, so als "Einheit" nach Außen präsent ist, dass andere Hunde dies erkennen und sich dieser Einheit nicht nähern (was ja auch sehr praktisch im Umgang mit anderen Hunden ist) - dann fördere ich eine solche Struktur, lasse zu, dass sich diese Struktur überhaupt bildet.

Hätte ich lieber ein "Rudel", welches sich gut versteht, aber auch aufgeschlossen in (Fremd-)Hundebegegnungen ist - dann unterstütze ich die Bildung einer solchen Struktur in meinem Verband.

Die Frage ist ja nicht unbedingt was ich will sondern was für meinen Hund und sein Rudel gut bzw. richtig ist.

Ich persönlich frage mich nach einem gestrigen Vorfall (ein großer Hund hat meine aus dem nichts angefallen und in den Kopf gebissen :( ) warum mein Hund andere Hundekontakte überhaupt braucht? Sie ist unsicher bei Treffen und legt auch eigentlich keinen gesteigerten Wert drauf. Im Rudel ist sie ausgeglichen und entspannt.

Warum sollte mein Hund diese Kontakte eigentlich brauchen?!

Nach Vorfällen wie gestern fördere ich ihre Unsicherheit ja nur.

Und ganz ehrlich der Hund gestern war erst lieb und die beiden haben sich gut verstanden sodass ich ein gutes Gefühl hatte.

Erst nach einer Weile wurde meine angegriffen (ohne für mich ersichtlichen Grund) und es ging so schnell das ich keine Chance hatte einzugreifen :( .

Ich finde das Verhalten des Rüden nicht korrekt, denn damit übt er ein - hm :think: - "Bestimmungsrecht" über die anderen Hunde aus - und DAS ist eine Aufgabe, die ich persönlich als MEIN Recht ansehe :)

Ok das stimmt wohl.

Ich habe allerdings sehr beeindruckt das Verhalten der Hunde beobachtet und kam gar nicht auf die Idee einzugreifen :( . Alles lief so ruhig und harmonisch ab.

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(bearbeitet)

Au weh, das mit gestern ist echt sch...limm :(

Keine Anzeichen? Es ist tatsächlich möglich, dass es keinerlei Anzeichen (auch unter Hunden) dafür gibt - ich bezeichne solche Hunde als "durchgeknallt", das sind auch für mich die echten Problemhunde :(

braucht deine Hündin tatsächlich keine anderen Hundekontakte?

Zu dem einen Hund ist sie ja hingegangen, hat sich von ihrem Verband gelöst, um ihn zu kontaktieren - ich würde eher sagen, sie ist da sehr wählerisch, sucht sich die Hunde gezielt aus - und das würde ich unterstützen.

Kannst du unterscheiden/sehen, ob deine Hündin grundsätzlich erst mal unsicher bei Begegnungen ist, oder ob sie bei einigen Hunden sehr sicher ist, bei anderen eben eher unsicheres Verhalten zeigt?

Das KÖNNTE für dich nämlich ein Hinweis darauf sein, dass diese Unsicherheit eben genau darauf beruht, dass ihr der andere Hund selber nicht "koscher" ist, sie aber (aufgrund einer eher freundlichen Grundstimmung anderen Hunden gegenüber) sie dennoch einen Kontakt "wagt".

Ich überlege, wo ich selber da ansetzen würde ... :think:

Schau doch mal, ob meine Gedanken dir erst mal weiterhelfen - darauf aufbauend finden wir vielleicht gemeinsam ein Möglichkeit, bei der ihr Beide zufrieden seid :kuss:

Edit: Huch :wall::wall::wall: - wie geht es Tapsi? Ich hoffe, die Maus hat keinen wirklichen Schaden davongetragen?

Edit 2 ... :redface : Doch, genau die Frage "Was willst DU" ist hier zu klären - und gleichzeitig auch schauen, was dein Hund will ... daraus bildet sich dann der GEMEINSAME Weg.

Es bringt nichts, wenn in einer Partnerschaft immer der eine zu kurz kommt und sich ständig verbiegen muss, nur um den Bedürfnissen des Anderen größtmöglich gerecht zu werden.

Denk dabei auch mal daran, dass du mit deiner Hündin ja auch alleine unterwegs bist, am Pferd z. B. - da muss sie auch OHNE die Verbandsstruktur klarkommen können ;)

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(bearbeitet)

Erstmal vorneweg ihr geht's gut, nur hat sie sich mächtig erschrocken und zwei fiese Katschen über dem Auge. Das blöde ist, sie ist sehr sensibel und nachtragend. Sie wird diesen Vorfall erstmal mit sich rumtragen! Solchen Sachen wollte ich echt vermeiden!

Edit: Zu schnell abgeschickt, Rest kommt im nächsten Beitrag!

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Moni du hast in vielen Punkten absolut recht :) .

Mein Hund ist sehr sehr wählerisch bei Fremdlingen. Nie geht sie auf immer die selbe Art und Weise auf einen Hund zu. Oft ignoriert sie den anderen einfach, manchmal zeigt sie dem Hund sofort an das von ihr kein Kontakt gewünscht ist, ganz ganz selten findet sie den anderen Hund gut und sie begrüßen einander. In der Regel lässt sich aber schon sagen, das sie meist unsicher in die Hundekontake geht. Zumndest beim Erstkontakt.

Zum Hund (aus dem ersten Beitrag) ist sie gelaufen weil sie ihn kennt und recht angenehm findet.

Da ich aber bisher nur auf wirklich wenige Kontakte zurückgreifen kann, in denen mein Hund wirklich entspannt war und den anderen Hund mochte, stellt sich mir schon die Frage ob es wirklich nötig ist.

Interessanterweise zeigt mein Hund im Rudel bei Hundekontakten immer dasselbe Verhalten (es sei denn sie kennt den anderen Hund wie im ersten Beitrag beschrieben). Sie ignoriert den Fremdling gänzlich, wirkt aber äußerst entspannt und distanziert. Die anderen ebenso. Nur wenn ein fremder Hund Kontakt zu unseren sucht wird er vertrieben vom Rüden. Je nachdem wenn er zu heftig dabei ist, geht meine dazwischen und trennt (was ich allerdings nicht gerne habe weil es nunmal Stresspotenzial beinhaltet) was ich unterbinde indem ich meine Hündin immer ins Fuß hole in solchen Situationen.

Hm, und nu? Irgendwie habe ich das Gefühl etwas wirr im Kopf zu sein :zunge: .

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Ich finde das Verhalten des Rüden nicht korrekt, denn damit übt er ein - hm :think: - "Bestimmungsrecht" über die anderen Hunde aus - und DAS ist eine Aufgabe, die ich persönlich als MEIN Recht ansehe :)

Ja, es ist immer wieder interessant, welche überhündischen Fähigkeiten Menschen sich einbilden.

Auf der einen Seite sind wir ja keine Hunde und deshalb dürfen/sollen wir mit Hunden auch bitte nicht auf einer solchen Ebene kommunizieren- andererseits aber maßt man sich an, als Mensch hündische Interaktionen besser einschätzen zu können als der Hund selbst.

Und dann passiert genau das:

(ein großer Hund hat meine aus dem nichts angefallen und in den Kopf gebissen )

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Ganz spontan - Dominanzbeziehungen :D

Ich würde gar nicht so sehr bei deiner Hündin anfangen, sondern eher am Verhalten des Rüden ansetzen - deine Hündin zeigt dir das ja wohl sehr deutlich ;):D

Wenn sie es sich erlaubt, die Wogen zu glätten wo sie meint, ihr Rüde ist jetzt "zu heftig" - ist es dann tatsächlich der Rüde, welcher den Ton im Rudel angibt - oder wird ihm ein bestimmter Rahmen für sein "macho-oder was auch immer Gehabe" gewährt ... und (durch deine Hündin) begrenzt, wenn er über's Ziel hinausschießt?

Echt interessant, deine Beobachtungen :)

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      Weiß nicht ob ich in der Kategorie richtig bin....notfalls verschieben. Und sorry wenn es vielleicht etwas wirr erscheint, aber ich kann schon kein klaren Gedanken mehr fassen...

      Hallo Ihr Lieben,
      ich hoffe Ihr könnt uns vielleicht helfen da Tierärzte und Tierklinik auch nicht weiter wissen und wir mit unserem „Latein“ am Ende sind.
      Unsere Patty fing vor ca. 5 (6 ?) Wochen an ihr Futter nicht mehr so zu fressen.
      Es handelt sich dabei im eingeweichtes Trofu mit Nassfutter gemischt, das haben wir so eingeführt, nachdem unsere Aura damals mal eine Magendrehung hatte und uns das von der TK so empfohlen wurde. Dann haben wir ihr nur Nassfutter gegeben, davon hatte sie etwas gefressen, beim nächsten Mal auch wieder verweigert.
      So ging das mit allem erst fraß sie dies und dann wieder nicht, etc.
      Was allerdings bisher IMMER ging ist Dörrfleisch.

      Wir waren dann also zum TA schauen was das sein könnte.
      Sie hatte etwas Zahnstein, eine sagt leicht entzündet und der andere sagt da wäre nichts,  aber wir haben es trotzdem wegmachen lassen, man weiß ja nie. Und direkt mal alle Blutuntersuchungen durchgezogen. Kleines und großes Blutbild, Mittelmeerkrankheiten, alle Zeckenkrankheiten, Bauchspeicheldrüse…alles ok
      Danach ging es 1-2 Tage gut mit dem Futter, das wir dachte das es das war.
      Aber danach wurde alles schlimmer, Hundefutter bekam man jetzt gar nicht mehr in sie rein, egal was.  Es sei denn sie hat der Katze ihr Futter geklaut, aber das kann es ja auch nicht sein.
      Also wieder zum TA, alles noch mal durch gecheckt, der wusste auch nicht weiter….also gab es Kortison Tabletten, die sollten den Hunger anregen und falls eine Entzündung „versteckt“ wäre, würde es da auch helfen.
      Da haben wir mal Rinderhack, Hühnerklein und Herzen geholt das ging dann etwas…
      Sie bekommt ja auch Hormone, die konnte man dann gut in die Geflügelherzen drücken und die Tabletten (Kortison und Pantropazol, damit der Magen nicht angegriffen wird) konnte man gut in dem Hack verstecken. Denn Tabletten in Patty reinzubekommen ist ein Akt.   Aber es wurde immer schlimmer, zuhause lag sie fast apathisch da war am Stöhnen wie eine Oma in den letzten Atemzügen, reagiert auf nichts…aber sobald man sich anzog oder man wollte weg, da sprang sie auf uns benahm sich wie ein junger Hund und wollte mit. Also hatte der TA immer ein anderes Bild von dem Hund, als das was wir so zuhause haben. Draußen ist sie aufgeweckt und munter.
      Zuhause sah es immer so aus als müsste man sie erlösen lassen und dann als wenn jemand ein Hebel umstellt, war sie wieder fit…aber fressen wollte sie trotzdem nicht. Sie bekam dann vom TA Breitbandantibiotikum um eventuelle Entzündungen oder so zu behandeln, nach einer Woche den Tabletten, fraß sie jetzt auch das Hack und alles nicht mehr, aber was immer ging war Dörrfleisch.
      Durch einen Blog bin ich dann auch Frostfutter P. gestoßen und habe da mal so ein Paket „Barf für Anfänger“ bestellt, damit Patty frisst hätten wir auch Futter umgestellt.
      Am Anfang nahm sie das Futter gut an, eine Woche lang….und jetzt sah sie es nur an und drehte sich weg.
      Hin und wieder, gerade beim Gassi gehen, geht mit viel Glück steinhartes Frolic noch, aber Dörrfleisch geht immer rein, nur alles andere nicht.
      Wir waren dann wieder beim TA, weil wir sie röntgen lassen wollten, vielleicht wäre da ja sowas wir Tumor oder so oder Probleme im Hals, Rückenschmerzen, etc.
      So sah alles ok aus, der TA meinte bei den Nebennieren sähe es für sein Geschmack komisch aus. Das könne man sonst in der TK nochmal per Ultraschal abklären lassen Nach dem TA-Besuch ging es Patty 3 Tage (?) lang gut, sie war fast die Alte…dann wieder der Rückschlag, sie schwankte hier zuhause rum wir dachen echt das war es jetzt…aber es konnt ja keiner von den TÄ zu einem nach Hause, dann hätten die das selber sehen können. Wir uns also fertig gemacht….und schwupp war Patty wieder fit….
      Wir haben dann ein Termin in der TK gemacht, da wurde sie untersucht, aber so konnten sie nichts erkennen, dort haben wir nur erfahren das ein altes Röntgenbild von der Patty schon mal da war (geschickt von unserem TA, im November), da hieß es die Milz wäre vergrößert gewesen und die Lungen gestaucht, als wäre sie da mal erkältet gewesen.
      Das hatte unser TA uns nie weiter gegeben, es wurde uns da nur gesagt „alles ok, nur blöd geröntgt.“
      Zur Info: Wir hatten sie nach dem Tod von unserem Benji mal röntgen lassen, weil sie da auch schon mal eine Phase hatte wo sie nicht fressen wollte…da schob man es dann aber auf die Trauer, den nach 2 Wochen war da alles wieder ok.
      Wir hatten dann noch einen Termin bekommen für Ultraschall.
      Die Milz war immer noch etwas vergrößert, aber sonst alles soweit ok…also Tumor hatte an jetzt da ausgeschlossen…man könnte natürlich noch eine Biopsie da machen.
      Die TÄ in der Klinik konnte die ganze Medikamentengabe nicht verstehen, sie meinte nur sie hätte erstmal ein Mittel gegeben gegen Übelkeit und nicht etwas was alles schlimmer machen könnte…Wir haben jetzt ein Mittel bekommen gegen Übelkeit was Patty bekommen soll, vor dem Fressen.
      Es ging damit ein paar Tage gut, ihr rohes Futter nahm sie wieder an, Hundefutter geht immer noch nicht, aber Dörrfleisch geht immer.
      Jetzt hat sie wieder seit fast 3 Tagen nicht gefressen
      Kein rohes Futter, kein gekochtes, etc. aber Dörrfleisch würde gehen…das bekommt sie von uns dann auch, wenn uns es zulange dauert bis sie was frisst…
      Alles was sie sonst gerne gefressen hatte wird verschmäht (außer Dörrfleisch, hin und wieder steinhartes Frolic)
      Es ist ein auf und ab hier, wir sind total verzweifelt und wissen nicht weiter…und das geht seit Wochen so…sie kann das eine mal Hühnerklein mögen und das andere Mal dreht sie sich angewidert weg, etc…
      Sie geht jetzt auch seltener raus in den Garten, sonst war sie immer sehr viel draußen und hat sich in der Sonne braten lassen, etc. oder gebuddelt…
      Sie frisst für unseren Geschmack auch zu viel Gras…..
      Es ist soweit alles untersucht, und angeblich alles ok, einige Blutwerte wurden in der TK nachgeschaut, die waren sogar besser als die beim TA…
      Was die TK empfohlen hatte war eine Ernährungsberatung, die nehmen wir noch mit, aber ich denke mal nicht das es uns was bringt. Denn Patty muss ja erstmal was fressen, dann könnte man ja was ändern.
      aus lauter Verzweiflung haben wir jetzt das mal bestellt:  RECONVALES Tonikum für Hunde
      Hat einer von Euch sowas schon gehabt oder vielleicht Ideen ?
      Wir gehen hier echt auf dem Zahnfleisch, wir können doch nicht zusehen wie eine angeblich gesunde Hündin verhungert….

      Schon mal danke für`s lesen und eventuelle Tipps
      Eure Sabine

      in Hundekrankheiten


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