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Hundeforum Der Hund
Sandfrau

Neuerliche Lahmheit 1,5 Jahre nach OCD Operation

Empfohlene Beiträge

Hallo

danke erstmals für die Aufnahme hier! Ich habe eine 2-jährige Hovawart Hündin die bereits mit 6 Monaten an beiden Schulter arthroskopisch operiert wurde aufgrund von OCD. Ca. 1 Monat nach der OP hielt meine Hündin dann ihren Kopf schief - nach unzähligen Untersuchungen (Röntgen, CT, MRT, Chiropraktiker, Physiotherapeut, Ostheotherapeut, PSE, etc.) wurde im letzten Herbst dann die Vermutung "peripheres Vestibulärsyndrom" ausgesprochen. Was auch nur heisst, dass sie den Kopf schief hält und wir wissen nicht genau warum. Wir haben ein gutes Jahr lang mit einer Physiotherapeutin an all ihren Themen, vorrangig der Kopfschiefhaltung gearbeitet und auch kleine Verbesserungen erzielt Sie ist aber eine sehr fröhliche und aktive Hündin, die liebend gerne herumtollt und springt. Ich dachte, das Thema Gelenke hatten wir durch die frühe Operation abgehackt, aber scheinbar nicht...

Nun hat meine Hündin vor ca. 2 Wochen zu lahmen begonnen - zuerst war der Verdacht da, sie habe eine Blase am Pfotenballen. Nach wenigen Tagen lief sie wieder normal. Dann letzte Woche wieder ein heftiger Rückschlag - sie konnte links vorne kaum auftreten, streckte den Fuss schmerzend von sich und humpelte ganz fürchterlich. Ich habe sie dann mit Rimadyl-Tabletten behandelt und Leinenpflicht eingehalten, nach 3 Tagen war alles wieder gut. In der Gluthitze nun, habe ich sie in einen Bach pritscheln lassen - der Weg dorthin war eine mittelsteile Böschung. Da lief sie in ihrer Begeisterung mehrmals rauf und runter und gleich am nächsten Tag, lahmte sie wieder.

Nun sind weder Schulter noch Ellbogen heißer als der restliche Körper. Sie zeigt leichte Schmerzen (lecken der Nase, schmatzen) beim Ellbogen. Ich werde ihr jetzt wieder eine Woche Rimadyl geben und absolute Leinenpflicht/Springverbot einhalten. Meine Frage ist nun: kann es sein, dass die OCD nun im Ellbogen auftritt oder ist ein OCD-erkrankter Hund einer, der immer wieder Lahmheiten zeigen kann?

Ich muss dazu sagen, dass ich Aisha ursprünglich gebarft habe, aber da sie damit nicht wirklich happy war, habe ich dann mit Jahresbeginn (nach 1,5 jahren) das Barfen aufgegeben und gebe ihr nun hochwertiges Nassfutter mit Grünlippmuschelextrakt/Ginko/Teufelskralle sowie Chondoritin, Glucosamin und MSM Pulver täglich als Unterstützung. Und natürlich gibts auch div. Öle (Leinöl, Dorschlebertran, Lachsöl, Schwarzkümmelöl) die sie immer abwechselnd ins Futter bekommt.

Gibt es hier jemanden, der ähnliche Erfahrungen mit OCD gemacht hat? Dank euch!!

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Was hälst du davon deinen Hund in einer TK vorzustellen? Den Röntgenblick hat hier leider keiner und ob da irgendwo im Gelenk etwas ist, das kann dir letztendlich nur ein Tierarzt sagen.

Ich würde da schon mal nachsehen lassen.

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Wenn in 2 Gelenken OCD aufgetreten ist, ist es durchaus möglich, dass sie auch in weiteren vorkommt. Es kann aber auch alles mögliche andere sein, das wird Dir hier keiner sagen können.

Im Übrigen würde ich nicht durchgehend Teufelskralle zufüttern. Deren Wirkung liegt (u.a.) auf der Hemmung der Cyclooxygenase und gilt damit als "Nichtsteroidales Antiphlogistikum"

Du würdest selber auch nicht täglich mehrmals Aspirin schlucken, einfach nur so, oder? ;)

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Erstmals danke für eure Beiträge. Ich habe dieses Forum wohl missverstanden, denn ich erwarte mir hier keinerlei Diagnosen. Dafür gibts Tierärzte und Kliniken. Ich habe eigentlich gehofft, hier ähnliche Fälle kennen zu lernen und mich mit ihnen auszutauschen.

Meine Maus ist selbstverständlich in Tierärztlicher Behandlung. Ich habe bereits mehrere tausend Euro in ihre Behandlung gesteckt und bin gelinde gesagt quasi pleite. Sollte nach der Woche Leinenzwang/Ruhe und Rimadyl keine langfristige Besserung eintreten, werde ich wohl irgendwie das Geld für weitere Untersuchungen (Rötgen/CT) aufbringen.

Betreffend der Teufelskralle - ich füttere ihr 1-2 mg cdVet Arthro Green. Darin sind neben den Grünlippenmuschel auch Ginko, Teufelskralle, Spirulina und weiteres enthalten. Der Anteil der Teufelskralle ist daher nicht allzu hoch. Mir wurde das Pulver von mehreren Seiten für die tägliche Anwendung sehr empfohlen.

Hier mehr Infos zu dem Produkt: http://www.dogs4friends.de/product_info.php?info=p113_ArthroGreen-natuerlich-gesund-bei-Arthrose-Hund-HD.html

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Ich hab's nicht böse gemeint! Deine Problematik ist mir gut bekannt, mein Riese hatte mit 8 Monaten eine ED OP im linken Ellenbogen. Und im letzten Sommer, nach 4 Jahren erneut eine OP im gleichen Gelenk. Es hatte sich ein Stück Knochen neugebildet, lt. Tierarzt ganz untypisch an dieser Stelle.

Hatte sich auch durch erneut auftretendes Humpeln gezeigt :(

Was die Kosten betrifft, weiß ich nur zu gut was es heißt, gäbe schon fast einen kleinen Neuwagen ;)

Ich gebe Rayu Move free Tbl., hat mir unser Tierarzt empfohlen. Ist so ein Mischpräperat aus Hyaloronsäure, Glucosamine und Chondroitin.

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Dieser hat mir von einer OP abgeraten, da solch traumatische Infektionen, wohl immer sehr lange Zeit (Wochen/Monate) brauchen, um abzuheilen, zumal der Hund ja beim Gassigehen, tagtäglich den Zeh beansprucht. Ich solle weiterhin Antibiotika verabreichen, den Zeh mit einem Verband gut polstern und exzessives Auftreten vermeiden.   Jetzt habe ich ein großes Problem. Der eine TA sagt operieren, denn wenn ein Fremdkörper drin ist, wird der Zeh nie verheilen. Der andere TA sagt bloß nicht aufschneiden, das würde den Zeh noch stärker traumatisieren und den Heilungsprozess verlangsamen. Außerdem wüsste man ja nicht, ob und wo sich ein Fremdkörper im Zeh befindet, d. h. es wird eventuell noch mehr Schaden angerichtet, beim Aufschneiden und rumstochern im Gewebe, auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.   Zusätzlich wurde bei meinem Hund (ein 9 Jahre alter Dobermann) vor etwa sechs Monaten während einer Ultraschalluntersuchung eine Mitralklappeninsuffizienz (der Hund zeigt noch keine Symptome und braucht noch keine Medikamente) des Herzens diagnostiziert, was das Narkoserisiko einer solchen OP erhöht und mir die Entscheidung, ihn operieren zu lassen (kann laut meinem TA 10 Minuten, bis zu 2 Stunden dauern, je nachdem, ob und wie schnell man einen Fremdkörper findet).   Der Vorteil einer OP ist natürlich, dass ein Fremdkörper gefunden und entfernt werden kann. Aber was, wenn nichts gefunden wird? Mein Hund ist Herzkrank, leidet unter SDU und ist nicht mehr der Jüngste. Sollte kein Fremdkörper vorhanden sein, wäre alles umsonst gewesen. Zudem würde der TA ja auch jede Menge Gewebe verletzten, auf der erfolglosen Suche nach einem Phantom. Er wurde immer tiefer und weiter rumbohren/schneiden und meinen Hund wahrscheinlich lange Zeit in der Narkose halten, bis er die Suche aufgibt. Oder sehe ich das falsch und es wäre eventuell von Vorteil, wenn die Wunde von innen gesäubert und sauber wieder zugenäht wird – bringt das was? Könnte das vielleicht sogar den Heilungsprozess beschleunigen?   Was soll ich jetzt tun!?! Er ist bereits seit einem Monat auf Antibiotika. Ich habe ein großes Blutbild machen lassen. Alle Werte waren in Ordnung. Seltsamerweise waren allerdings auch die Leukozyten im Normalbereich, was ich nur schwer verstehen kann, da er ja immer noch Antibiotika bekommt, wegen der bakteriellen Infektion. Müssten die nicht erhöht sein? 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      Jens

      in Hundekrankheiten

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      Ich bin momentan ziemlich durcheinander und so schreibe ich einfach mal darüber, vielleicht hilft mir das meine Gedanken zu ordnen oder ich bekomme von euch Anregungen, an die ich noch gar nicht gedacht habe.    Es geht um meine älteste Hündin. Josy ist bald 14 Jahre alt und seit 12 Jahren kastriert. Probleme oder Krankheiten hatte sie im Grunde nichts großartiges, jetzt im Alter eben Arthrose, kann schlecht aufstehen.    Vor einer Woche bemerkte ich bei ihr vaginale Blutungen, immer mal Tröpfchen, im Grunde wie bei einer Läufigkeit. Wir waren zu der Zeit in Belgien, sind dann Dienstag gleich zum Tierarzt, ich dachte vielleicht an eine Blasenentzündung, weil Josy auch immer noch ganz gerne ins Wasser geht. 
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      Sie machte einen OP Termin für Dienstag (also gestern) und ich war für den Moment so geschockt, dass ich das habe stehen lassen. 
      Erst am Wochenende wurde ich wieder klarer im Kopf und die Gedanken fuhren Achterbahn, die Entscheidung schien mir falsch, ich hatte das ungute Gefühl, dass ich Josy nicht mehr lebend wiedersehen werde und so habe ich am Montag den Termin abgesagt.    Am Dienstag (gestern) bin ich dann in Holland zu unserem Tierarzt gegangen um seine Meinung zu hören, leider war er im Urlaub und nur eine Vertretung da. Okay, egal, Josy wurde noch mal durchgecheckt und die Blutuntersuchung noch mal gewertet. 
      Die Werte fand sie für Josy's Alter sehr gut, aber sie fragte ob es möglich wäre, dass Josy Kontakt mit Rattengift hatte, das würde die Blutgerinnungsstörung erklären. Da Josy nur noch an der Leine läuft (da sie nur noch sehr wenig hört) halte ich das zwar für unwahrscheinlich, aber 100% ausschließen kann ich das natürlich nicht, gerade in Belgien liegt Rattengift noch öffentlich entlang der Radwege... 
      Ausserdem hat sie Josy abgetastet und fühlte auch einen "Knubbel" im Bauchraum, die These vom wiederbelebten Eierstock hielt sie jedoch für eher unwahrscheinlich, eher das sich am verbliebenen Stumpf etwas gebildet hat. Die Bluttropfen sind zwischenzeitlich auch nicht mehr richtig blutig rot, sondern eher wäßrig braun... Sie tippt eventuell auf eine Entzündung. Wir haben also Antibiotika mitbekommen und Vitamin K für die Blutgerinnung.  Fakt scheint jedoch zu sein, im Bauch ist "irgendwas". 
      Für nächsten Montag haben wir noch einen Termin beim Spezialisten für Ultraschall und Röntgen, aber die Tierärztin meinte so richtig 100% sehen was wirklich los ist, könnte man erst bei einer Operation.    Ich bin jetzt völlig ratlos und überfordert und frage mich, was ist das Beste für Josy? Eventuell noch operieren lassen und das Risiko eingehen, dass ich sie sofort verliere oder einfach noch die Zeit mit ihr genießen? 
      Ihr geht es gut, sie genießt noch jeden Tag ihre Spaziergänge...    Sorry für den langen Text, aber ich möchte es auch so gut wie möglich erklären. 

      in Gesundheit

    • Hund frisst nach Operation nicht

      Liebe alle, wir mussten unserem 13 jahre alten Setter letzten Dienstag 2 grosse Lipome entfernen. Dazu wurde auch der Zahnstein entfernt. Die Op verlief gut und auch die Narkose mit einem extra Anästhesisten. Jetzt 3 Tage später will er noch nicht fressen. Kein Fieber, Wunden sind i.o., Blutwerte sind auch ok. Er mag kein Poulet gekocht, nix.... wir sind ratlos... waren heute nochmals in der Klinik. Er hat ein Magenmittel gespritzt gekriegt, da es ihm ev. Übel ist. Trinken tut er. Hat jemand noch eine Idee was da los sein könnte? Lieben Dank Alain

      in Hundefutter


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