Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Sinah

Hund wird immer ängstlicher

Empfohlene Beiträge

Hallo, seit einigen Wochen wird unser Hund(1,5 Jahr ca.) immer ängstlicher und schreckhafter.

Unsicher, ängstlich und schreckhaft war er schon immer, aber es wird immer schlimmer statt besser.

Bis heute konnte er sich nicht an die neue Waschmaschine gewöhnen die andere Geräusche macht, das ist mittlerweile viele viele Monate her und sobald die läuft traut er sich nicht mehr in die Küche und steht sichtlich unter stress bis sie wieder aus ist.

Oder jetzt bei der Hitze haben wir den Standventilator aufgestellt, wenn das Teil läuft steht er mit hängender Rute im Raum, hechelt und starrt ins Nichts, letztes Jahr störte ihn das Ding überhaupt nicht. Oder so wie eben, er liegt neben meinem Stuhl, dann steht er auf, die Rute hängt und er starrt in die dunkle Küche, sichtlich gestresst. Wenn mir was runterfällt erschrickt er , so schlimm war das vor einigen Monaten nicht.

Oder wenn ich zum Beispiel vom Rechner aufstehe und was im Haushalt mache, das stresst ihn solange bis ich wieder sitze (mache im Moment Büroarbeit von zu Hause und sitze dadurch viel am Rechner, teilweise bis in die Nacht hinein), heisst mein Mann geht dann schon mal ins Bett und ich bleibe noch auf und mache meine Arbeit fertig, das stresst ihn auch, könnte es vielleicht das sein? dass wir nicht mehr alle zusammen ins Bett gehen?

Und was mir vor allem Sorgen macht ist dieses gestresste Aussehen, man sieht das auch in seinen Augen, das hatte er früher auch nie. Draussen ist sein Verhalten anders, zwar ist er auch vorsichtig aber er geht dann mit mir zu dem Objekt hin und dann ist gut, also draussen ist er ein absolut anderer Hund, schon auch vorsichtig, eher ängstlich aber wirklich deutlich anders als zu Hause.

Ich überlege gerade wann mir das so richtig auffiel und mir fällt kein Wendepunkt ein.

Geändert hat sich nur, dass ich jetzt alleine aufbleibe, ich weiss aber genau, dass er die ersten Wochen absolut ruhig und gelassen neben mir lag oder spielte oder sonst was machte.

Würde ich jetzt zum Beispiel aufstehen um Geschirr zu spülen oder sonst was, dann würde er unruhig in der Wohnzimmertür stehen und mir gestresst zusehen.

Mir geht das alles sehr ans Gemüt, ich kann das gar nicht mehr mit ansehen, wie ihn das alles stresst, er kann doch gar nicht mehr abschalten, dazu kommen jetzt die schlaflosen Nächte wegen der Hitze, er wandert vom Bett auf den Boden, dann rennt er dort wieder rum, dann wieder ins Bett, überall ist ihm zu warm, er hechelt und ich kann überhaupt nicht mehr schlafen bei dem Gehechel.

Jetzt gerade eben, er lag da, jetzt stand er für weniges Sekunden auf, schaut mich absolut gestresst an und legt sich wieder hin. Schmerzen kann ich mir nicht vorstellen, sobald es ans spielen geht oder rausgehen ist sein Verhalten wie weggeblasen oder könnten es vielleicht doch Verdauungsstörungen oder so sein?

Habt ihr Tips für mich?

LG Sinah

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es ist immer schwer, sowas aus der Entfernung beurteilen zu können, aber ich versuch mal ein paar Richtungen abzuchecken.

Ich nehme an, du warst bereits beim Tierarzt und hast ihn gründlich durchchecken lassen? Wenn nein,würde ich das auf alle Fälle machen lassen, denn Hunde zeigen Schmerzen nicht so wie wir uns das vorstellen und auch auf sehr unterschiedliche Weise, da ist jeder Hund anders. Viele werden extrem anhänglich und ängstlich, bei Ablenkung aber, z.B. wenn Besuch kommt, oder sie auf Hunde treffen, beim Spielen etc, sind sie dann scheinbar ganz normal, auch fressen tun sie normal. Ich kannte einen Hund, der hatte vereiterte Zähne, der hatte ein ähnliches Verhalten, wie du es beschreibst, als ihm der Eiter aus der Nase kam, wollten sie den Hund wegen Tumor einschläfern lassen, ich hab protestiert und gesagt, erstmal die Zähne richten, glaubten sie aber nicht, weil er ja sonst ganz normal war und keine Schmerzen hatte. Nacdem die Zähne gerichtet waren, war der Hund wie ausgewechselt, folgte nicht mehr auf Schritt und Tritt und konnte sich wieder entspannt mit was beschäftigen. Erst da hat die Halterin geglaubt, dass es vorher wirklich Schmerzen waren.

Also auf alle Fälle erstmal TA!!!

Ansonsten, Geräuscheangst tendiert stark dazu sich oft auf alles mögliche auszuweiten und kann zunehmend schlimmer werden. Überhaupt zeigen sich bestimmte Ängste oft erst nach der Pubertät, die allerdings in der mangelnden Sozialisierung im Welpenalter begründet sind. Ich hab allerdings wenig bis keine Erfahrung mit Geräuscheangsttherapie, evtl. kann dir dazu jemand anderes Ratschläge geben.

Was ich aber aus vielen Fällen kenne, dass solche Hunde (nicht immer, aber häufig) deshalb so überunsicher sind, weil die Halter ständig auf jeden Wimpernschlag eingehen, da wird wirklich jeder Blick und Pubs interpretiert und dramatisiert und sobald der Hund eine Reaktion zeigt, wird es kommentiert und reagiert. Der Hund, der ständig in Beobachtung und Beachtung ist, wird dadurch noch unsicherer. Einfach mal versuchen, nicht alles auf die Goldwaage zu legen (sofern medizinisch alles abgeklärt ist) und den Hund nicht so sehr in den Mittelpunkt stellen, dann normalisieren sich viele Auffälligkeiten oft von selbst. Je mehr Beachtung du den Dingen schenkst, je mehr kann der Hund dadurch verunsichert werden.

Ein weiterer Punkt wäre, dass der Hund durch deine Unsicherheit verunsichert ist, dass ihm von deiner Seite her zu wenig Sicherheit vermittelt wird im Alltag. Ich hab das bei meinen eigenen Hunden erfahren, z.B. beim Staubsauger, sie haben mir offensichtlich nicht zugetraut, dass ich mit dem Ungetüm alleine fertig werde :D.

Dass er jetzt bei der Hitze nicht schlafen kann, ist aber doch völlig normal, das ist bei meinen teilweise auch so, die wandern dann auf der Suche nach einem kühleren Platz in die Küche oder Bad, wollen dann aber doch wieder bei mir sein, kommen wieder ins Bett und da ist es ihnen dann doch wieder zu warm. Damit muss man leben!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hmm du scheinst dir wirklich einige Gedanken gemacht zu haben, das könnte ein Grund sein. Das soll nicht heißen das es schlecht ist wenn man sich Gedanken macht aber zuviel durchzudenken kann kontraproduktiv sein. Anfangs hat dich sein Verhalten vllt gewundert und mit der Zeit hast du angefangen dich zu sorgen und genau das merkt der Hund!

Es erstmal tierärztlich abzuklären ist ein guter Rat, da pflichte ich chibambola bei.

Sollte dieser nichts feststellen, solltest du einfach das von ihm abverlangen was du in diesem Moment gern hättest. Mein Hund steht auch auf wenn ich aufstehe, nciht jedes Mal aber oft. Liegt zum Teil daran das sie entweder unter meinem Stuhl liegt oder davor udn sie von mir beigebracht bekommen hat das sie zu weichen hat wenn ich irgendwo lang will.

Wenn du also das nächste Mal aufstehst und Geschirr spülen gehst, dann schick ihn z.B. auf seine Decke oder er soll sich eben vor der Küche hinlegen. Unsere Hündin hat ein Körbchen in der Küche stehen, da liegt sie derzeit auch total ungern drin. Unsere Küche ist recht schmal und sie hat inzwischen verstanden das nur vorm Balkonfenster PLatz ist zum liegen oder eben vor der Küche.

Was ich eigentlich sagen will: Wenn du der Meinung bist dein Hund ist gestresst und sollte es aber nicht sein dann solltest in erster Linie du entspannen und ihm dann auch ruhig mal zur Ruhe zwingen, ihn eben auf einen platz schicken o.ä.

Das mit der Waschmaschine oder anderen Dingen, habt ihr einmal versucht es auszusitzen?! Unser Hund war anfangs auch etwas verwundert (unsere WaMa steht im Bad direkt an der Tür), sie folgt uns aber sehr gut und mein Mann hat dann einfach mal im Spiel ein Spieli ins Bad geworfen und sie sprintete rein... (die Wama war gerad am schleudern). Plötzlich stand der Hund ziemlich verwundert da und traute sich erst nciht raus. Das haben wir sie dann selbst machen lassen, sie musste da selber durch. Sie hat es ausgesessen und man merkte wie sie sich dann nach 5Min entspannte und daran gewöhnt hat. Seitdem juckt sie das gar nicht mehr :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo, also beim Tierarzt waren wir bereits, das war das erste was ich machen liess, auch Blutwerte.

Der kennt ihn seit er Welpe war und bekam auch das schlimme Anbellen anderer Hunde mit, er meint mit 1,5 ist auch nochmal so eine Angstphase.

Mit der Maschine haben wir oft so gemacht, dass wir direkt davor mit ihm spielten, oder ihm davor ein Leckerchen gaben. Das finde ich auch alles gar nicht sooo schlimm, wie gesagt, sehr vorsichtig/ängstlich war er von jeher, obwohl ich mir einbilde, dass das nach der dritten Impfung, letztes Jahr als Welpe, schlimmer wurde, aber vielleicht bilde ich mir das auch nur ein.

Hm, vielleicht lese ich mal nach Impfschäden?

Was mich richtig fertig macht, ist dieses aufstehen und einfach nur rumstehen und mit gesenktem Kopf gestresst gucken. Ich schaue jetzt allerdings mal, ob er das auch macht, wenn es kühler ist, denn das macht er definitiv erst, seit es heiss ist.

Heute Nacht hat er endlich mal wieder schlafen können, das war echt erholsam und für ihn sicher auch.

Wie gesagt, am Tag geht das auch echt alles, ich werde berichten wie das heute Abend wieder aussieht.

LG Sinah

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Lass mal die Werte der Schilddrüse untersuchen, vielleicht hat er da was.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Mixery, Schilddrüse wurde mit untersucht, das hatte ich extra noch mit der Tierarzt besprochen, es ist also alles in Ordnung. Vielleicht ist es auch einfach nur eine dem Alter entsprechende Phase.

LG Sinah

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Sinah,

an Nebenwirkungen der Impfzusatzstoffe habe ich als erstes gedacht, als ich Deinen Bericht las. (Thiomersal - eine Quecksilberverbindung)

Das Quecksilber lagert sich vorzugsweise im zentralen Nervensystem ab.

Die Probleme, die dort verursacht werden, sind vielfältig.

Irritation, Angst, Nervosität , Ruhelosigkeit, übertriebene Reaktion auf Stimulationen, Ängstlichkeit, Verlust des Selbstvertrauens, Entscheidungsunfähigkeit, Schüchternheit oder Zurückhaltung, leicht erregbar, Gedächtnisschwund (-verlust), Unfähigkeit zur Konzentration, Lethargie/Schläfrigkeit, Schlaflosigkeit, Depression, Mutlosigkeit, Verzweiflung, u.v.a.

http://www.praxis-fichtel.de/Symptome-der-chronischen-Quecksilber-Vergiftung.23.0.html

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich beherberge gerade den Hund eines Freundes. Da ist es ähnlich. Er hechelt mit gesenktem Kopf, manchmal starr vor einer Wand, manchmal läuft er ungeduldig umher. Er hat es fast komplett abgelegt.

Wir haben ihn dann immer auf seinen Platz, und zwar immer den selben, abgelegt. Ohne große Kommentare, aber bestimmt. Nur "ruhig, alles gut" gesagt. Anfangs blieb er nur Sekunden liegen und stand wieder hechelnd da. Jetzt steht er von selbst wieder auf, wenn er sich beruhigt hat. Gelegntlich macht er es noch bei Spaziergängen. Wenn wir z.B. irgendwo stehen bleiben, um zu quatschen oder was nachzuschauen, dann geht es nicht weiter und er ist sichtlich beunruhigt und steigert sich da hinein. Dann lassen wir ihn sofort ablegen und "alles gut", bis es weiter geht. Möglich, dass es durch die Impfung kommt, aber nicht wahrscheinlich. Eher glaube ich an Kopfkino, ausgelöst durch was auch immer. Im Prinzip signalisiert man, bleib locker, es gibt kein Grund zur Panik.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also gestern war es wieder in Ordnung, ich denke jetzt fast, dass die schlimme Unruhe daran lag, dass eben besagte Waschmaschine drei Tage lang lief, das war wohl einfach zu viel des Guten, gepaart mit der Hitze.

LG Sinah

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Ängstlicher Junghund

      hallo, nachdem mir mia von eurem forum geschrieben hat, hab ich mich doch gleich angemeldet. wir haben 4 hunde. unser jüngster ist ein berner sennenhund. nun fast 11 monate alt und voll der "angst-schiss" er kommt vom züchter, welcher aber leider im krankenhaus lag (krebs) und verstarb (als die welpies 5 wochen alt waren). seine frau sagte uns, die enkel hätten viel mit den hunden gespielt (fand das DAMALS erfreulich). sicht HEUTE: die welpies wurden vernachlässigt, hatten nicht genug bezug zum alltag und verschiedenen menschen, hatten warscheinlich schlechte erfahrungen, besonders mit kindern. wir haben also einen hund bekommen mit 8 wochen. er war ängstlich allem fremden gegenüber, überaus geräuschempfindlich und schreckhaft. mich und meinen lebensgefährten liebt er abgöttisch. mit hund und katz bei uns zuhause kommt er gut aus. ABER: er ist ein angsthase. in der stadt scheisst er sich bald ein, sobald uns jemand auf dem fussweg entgegenkommt. fremde hunde werden verbellt, fremde menschen, die ihn ansprechen oder sich komisch verhalten auch. dabei hat er irre angst, geht rückwärts, zieht weg teils auch auf die befahrene strasse, bemerkt auch meine worte nicht mehr - egal wie ich reagiere. eigentlich haben wir alles wie immer gemacht. ab und zu mit welpie schon in die stadt, teils mit verstärkung eines erwachsenen hundes, keinerlei schlechte erfahrungen, kein zwang zu fremden menschen weil er panik hat/hatte. nimmt sich jedoch jemand zeit und ignoriert anfangs sein bellen, so kommt er nach etwa 5 min "runter" und geht dann auch sachte auf bonbon-schau und lässt sich vorsichtig streicheln. nach einer zeit ist er voll anhänglich und kuschelig, wie bei uns selbst immer. sieht man die gleiche person oft, wird sie stets täglich kurz verbellt, aber der zeitrahmen wird kürzer. ist die person mit hund, wird erst der hund verbellt. merkt er dann, dass der hund lieb ist, wird die person verbellt - und dann spielt er mit dem hund mit und ist voll lieb. einzige lösung derzeit: ich gehe mit halsband und halti, beides relativ kurz gehalten. so läuft er sicherer durch die stadt, bellt weniger. hab gelesen, das halti vermittelt ängstlichen hunden mehr sicherheit... und das scheint echt so zu sein. mein hundetrainer vom hundeplatz sagt - üben üben üben. also gehe ich 3x täglich in der kleinstadt, in der ich arbeite eine kurze runde. 2mal wöchentlich gehts nun in die grössere stadt in die fussgängerzone. zusätzlich bachblüten (obwohl ich nicht sagen kann, ob die bereits was gebracht hätten...) ist das halti runter, ist er unruhiger, schreckhafter, ängstlicher und bellt mehr leute an... habt ihr noch eine idee??? danke ivonne

      in Junghunde

    • Ängstlicher Hund gegenüber von fremden Menschen und aggressiv gegenüber Hunde

      Hallo, ich habe mir meinen Labrador Mischling Rüden mit dem Alter von 9 Monaten (heute ist er 1 Jahr 2 Monate) aus dem Tierheim geholt. Grundsätzlich ist er ein toller Hund, gäbe es da nicht diese 2 Probleme... Einerseits ist er ein sehr ängstlicher Hund. Dies äußert sich z.B. wenn sich irgendetwas bewegt, zum Beispiel hatte er anfangs total Angst vor dem Grill, da sich die Abdeckplane bei Wind bewegte. Da hat er sich eine Zeit nicht mehr auf die Terrasse getraut (das haben wir nun soweit im Griff). Er ist auch ängstlich gegenüber fremden Menschen. 
      Haben wir Besuch, klären wir diesen erst mal auf, er solle den Hund nicht direkt anschauen bzw. ihn gleich angreifen oder streicheln. Unser Hund tritt dann auf die Person zu und wir beobachten wie er sich verhält. Sieht alles gut aus darf der Besuch ihn dann auch gerne streicheln, was er auch sehr genießt. 
      Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe. So funktioniert es daheim ganz gut. Nur draußen siehts schon wieder anders aus. 
      Mein Hund ist generell gegenüber fremden misstrauisch, mit ausreichend Abstand können wir in 9 von 10 Fällen an anderen Menschen normal an kurzer Leine vorbei gehen. Manchmal hat er jedoch wieder einen Ausreißer und er bellt und knurrt die Person an. Oft versucht er diese dabei auch anzuspringen. Wir warnen deshalb auch jeden vor, das der Hund es nicht mag wenn er angegriffen wird, jedoch ists heute in unserem Wohnhaus trotzdem passiert. 
      Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt. 
      Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.
      Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.   Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.
      In der Nachbarschaft gibt es ein paar, die er garnicht leiden kann. Sobald er diese sieht und nur noch eine gewisse Distanz zwischen ihnen ist, rennt er gegen die Leine und beginnt richtig zu knurren. 
      Er macht das nicht bei jedem Hund, meistens wissen wir sehr schnell ob er nun gleich wieder das Verhalten zeigt oder nicht. 
      Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.
      Mit unserem Trainer haben wir auch schon versucht das Problem anzugehen, Augen zu und durch ists bei ihm nicht. Das einzige mit dem wir da bisher erfolg hatten, war mit einer großzügigen Distanz stehen bleiben und ihn sitzen lassen. Je nach Distanz bleibt er dann brav sitzen und macht nichts, das belohnen wir natürlich. Es ist aber nicht immer möglich beim Gassi gehen so viel Abstand zu halten (aktuell gehen wir ca. 10 Meter zur Seite). Uns haben auch schon viele angesprochen, das sie ähnliche Probleme mit ihrem Rüden hatten, als dieser noch so jung war. Ich glaube nur vor nichts kommt nichts. Einfach so wird sich das auch nicht im Alter geben. Dazu möchte ich auch noch sagen, mein Hund wurde nicht kastriert und wir habe es auch nicht vor. Ich denke eine Kastration löst keine Probleme.   Mich würden dazu einfach eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.    

      in Aggressionsverhalten

    • Ängstlicher Hund

      Hallo, ich brauche mal den Rat von anderen Hundebesitzern! Ich habe einen 2jährigen kastrierten Mischlingsrüden. Die Mutter ist aus einer Tötungsstation, daher haben wir ihn schon mit 7 Wochen (mir ist klar das ist sehr früh) bekommen. Er war von Anfang an ein sehr freundlicher, aber vorsichtiger Hund - schon beim spielen mit anderen Welpen in der Welpenschule. Wir haben eine große Familie, daher ist er immer nur für ein paar Stunden alleine. Ihn stört auch das Alleine bleiben kaum - man merkt es wenn man geht oder wieder kommt - er begrüßt einen recht entspannt und er hat auch nie gebellt oder gewinselt wenn wir gehen. Auch geht er immer schon und noch immer wenn ich mit der Leine komme mal von mir weg und eine Zeitlang musste ich ihn regelrecht einfangen zum Gassigehen. Wir haben viele Freilaufflächen, Wald, Augebiet, Wiesen wo wir auch immer wieder Hunde treffen, er kann spielen, muss aber nich.t  - Jetzt zu meinem eigentlichen Problem: In letzter Zeit hat er sich angewöhnt an größeren Hunden nicht mehr vorbei gehen zu wollen - ich muss ihn dann anleinen und er geht mit großem Bogen und extrem aggressivem Gebell vorbei. Außerdem verbellt er wirklich extrem aggressiv alles was ihm gruselig vorkommt - Scooter fahrende Kinder, Pferde, Leute mit Smoovies - aber auch total unberechenbar manche Leute ja manche nein! Ich hab schon alles versucht mit Ablenken (Leckerlis - aber er ist keiner dem Futter soo wichtig ist, Streicheln - geht noch am besten), schimpfen, absetzen etc.   Jetzt habe ich die Sorge, dass er das immer mehr steigert und ev. mal wen beißen könnte.... Da wir einen Garten haben und unser Nachbarshund (Malteser) sein bester Freund auch immer wieder zum toben, raufen, rennen zu uns kommt (täglich) müsste er also eigentlich nicht unbedingt "Gassi"-gehen. Wenn ich jetzt mal ein paar Wochen mit ihm gar nicht rausgehe könnte ich ihn damit eventuell wieder auf "Werkseinstellung" zurücksetzen und neu anfangen mit ihm draußen zu trainieren oder könnte er dann noch mehr Panik bekommen??? Klingt blöd - aber ich könnte mir vorstellen er vergisst dann vl was er draußen so gruselig gefunden hat und lässt sich dann besser trainieren.   lg 

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Ängstlicher Junghund

      Guten Abend,    ich bin mir nicht sicher ob ich überhaupt ein Problem mit unsere Hündin habe oder ob ich sie einfach falsch verstehe.    Sie ist ein Pinchermix, 6 Monate alt und kommt aus Bukarest. Wir haben sie aus einem Tierheim in der Nähe in dem sie wohl  ca eine Woche war, davor soll sie bei einer Familie gewesen sein wo sie sich mit der vorhandenen Hündin nicht verstanden hat und deswegen weggegeben werden musst..so viel zu dem was wir wissen. Bei uns , mir und meiner Freundin ist sie nun 6 Tage. Sie ist unsere erster „eigener" Hund, wir sind beide mit Hunden groß geworden, aber an die Erziehung haben wir nur relativ wenig Erinnerungen. Innerhalb der Wohnung ist sie anhänglich aber trotzdem ängstlich, so hat sie Angst vor mir(1,90m;120kg) wenn ich stehe, sobald ich mich klein mache. Also mich auf den Boden setzte, kommt sie zum kraulen, kuscheln und schlafen. Bei meiner Freundin sind die Probleme mit der Größe nicht vorhanden. Wenn sie nicht gerade auf Spielzeug rumkaut oder gekrault werden möchte, ist sie am Schlafen. In der Regel auch "fest" also ohne aufgestellte Ohren. Sie träumt viel und auch gerne lautstark oder mit viel Bewegung.   Sie hat allerdings große Angst vor dem Gassi gehen. Es ist jedes mal wieder Stress-pur für sie. Wir waren anfangs bis zu 6 mal am Tag mit ihr kurze Runden Gassi gehen, momentan lässt sie sich aber nicht überzeugen mit uns rauszugehen. Es gab kein prägendes Erlebnis bei uns, sie hat aber eigentlich noch vor allem, was Geräusche macht oder sich bewegt, Angst/Respekt. Sie ist uns bereits 2 mal entwischt, soll heißen hat sich von dem Geschirr befreit, ist aber nach wenigen Minuten wieder gekommen und hat sich nach weiteren Minuten das Geschirr wieder anlegen lassen. Was bis jetzt aufgefallen ist, ist das sie Angst vor großen Männern hat.  Ich würde sie als Stubenrein beschreiben, dennoch ist es zu Unfällen gekommen, wenn sie sich freut oder erschrickt lässt sie kleinen Mengen Pipi, einmal kam es vor dass sie in ihr Körbchen gemacht hat als wir im Begriff waren das Haus zum Gassi gehen zu verlassen.   Wir haben leider kein Garten wo wir sie kurz raus lassen können aber ein Park ist in 2 Minuten erreichbar.   Jetzt zu meiner  Frage, da sie sich momentan stark gegen das Gassi-gehen wehrt( mit hinlegen, flüchten und in die entgegengesetzte Richtung ziehen) möchte ich ihr gerne diesen Wunsch erfüllen und zumindest für die nächste Zeit bis sie sich eingewöhnt hat das Gassi gehen zu minimieren. Da ich sie sonst dazu zwingen(tragen oder ziehen; was jedoch ein negatives Ereignis mit dem Gassi-gehen wäre ?)  müsste, weil sie sich selbst mit Leckerlis nicht überzeugen lässt. Wenn sie muss, geht sie mit weniger Gegenwehr mit. Wenn wir beim Gassi-gehen sind, versuchen wir ihr Zeit zu geben auf Situationen zu reagieren und uns ruhig zu verhalten. Wenn sie sich löst wird sie positiv bestärkt.    Habt ihr evtl. noch Tipps um es der Hündin zu angenehm wie möglich zu machen ? Oder generell Ideen/Anregungen?  Beste Grüße  Jackvamos 

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Meine Bonnie wird immer ängstlicher

      Hallo,   ansich bin ich ja immer mit unserem Sam hier im Forum zu finden. Er hat ja viel Power und ist ja auch nicht so einfach im Umgang mit aneren Hunden.   ABER... Da gibt`s ja noch unsere Bonnie. 11,5 Jahre alt, kleines Mäuschen, Chihuahuamädel, die immer noch optisch was von einem Welpen hat. Sie war immer schon der ängstliche Typ, was nun leider im Alter schlimmer wird. Sie merkt morgens schon, wenn es abends gewittrig wird. Sie ist den ganzen Tag nervös, zittert bei jeder Windboe, versteckt sich schon mal im Bad, sucht auch bei Sam Schutz. Meistens sitzt sie aber vor mir, macht "bitte bitte" und will den ganzen Tag nur ganz dicht an mir sein. Heute ist auch so ein Tag. Superheiß, es wird oft windig, für den Nachmittag ist Gewitter gemeldet. Horror!!! Unser Arzt hat zur Beruhigung Sedarom gegeben. Das ist pflanzlich, soll ja nicht schläfrig machen. Selbst mit kleinster Dosis ist Bonnie aber schon fast im Koma. 2,8 kg hauts dann in dem Alter schnell um. Ach, mein Bonniechen tut mir so leid. Werft mir ruhig vor, ICH unterstütze ihre Angst noch. Ja, mach ich sicher, denn wenn sie zu mir kommt und auf den Arm will, nehme ich sie hoch. Ich sage zwar nichts wie:" ach du armes Mäuschen" usw, aber ich knuddel sie schon.   Ansich ist Bonnie gesund. Sie hat zwar auf beiden Augen den grauen Star, aber das schreitet langsam voran. Wir können uns gemeinsam und allmählich einstellen.   Wenn die große Hitze vorbei ist, muß sie leider mal wieder in die Narkose,..... die Zähnchen. Vor 2 Jahren hatte sie eine Kastra, da sie ständig scheinschwanger war und noch einen Tumor an der Mamaleiste hatte. Das war ne harte Nummer für das kleine Mäuschen, doch unser TA machte sich "mehr Gedanken um`s Frauchen," die bald nen Kasper bekam. Ich hab noch nie im Leben so Angst um jemanden gehabt. Bin da echt kein Held.   Sagt, hat jemand von euch auch solche Erfahrungen und ein Mittel zur Linderung? Bitte keine chemische Keule. Hat jemand positive Erfahrung mit Adaptil? Gibt es doch als Halsband. OK. Sehr teuer, wirkt nur 4 Wochen. Wenns aber helfen würde...   Ich bin für jeden Rat und Tip dankbar.   Liebe Grüße,   Sonja, Bonnie und Sam, Clyde im Herzen          

      in Hunde im Alter


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.