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Hundeforum Der Hund
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Ruhe trainieren, am Wasser...

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Hallo,

alle Jahre wieder habe ich das selbe Problem mit meinem Hund. Sobald er weiß es geht ans Wasser ist er kaum noch zu halten. Ist er im Wasser angekommen ist alles ok, aber der Weg dahin...

Wenn ich das Bad beende und gehen will ist das auch kein Problem. Aber er ist dann immer extrem aufgekratzt. Er fiept und fiept und fiept. Wenn ich dann etwas von ihm will, etwa ein Sitz, wird noch lauter gefiept.

Wenn ich ein paar Tage nicht ans Wasser mit ihm gehe ist es wieder ok. Dann kann ich auch wieder am Main laufen ohne das er bei jeder Möglichkeit ins Wasser will. Aber es kann ja nicht sein das er sich so verhält. Da macht das Baden gehen mit ihm nur noch halb so viel Spaß wie es eigentlich machen könnte. Ach ja, er ist am Wasser immer angeleint. Er ist einfach nicht zu kontrollieren in diesen Situationen.

Habt ihr einen Tipp wie ich Ruhe im Bezug auf das Wasser trainieren kann?

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Hat denn keiner eine Idee? :(

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Was meinst du mit "Sobald er weiß es geht ans Wasser" ? Weil ihr den Weg einschlagt Richtung Main?

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Wenn meine Hunde schnell und unruhig irgendwo hinwollen und dann fiepen oder auch ziehen drehe ich mich in die andere Richtung auch laufe dann gemütlich in die entgegengesetzte Richtung bis der Hund sich beruhigt, dann wieder umdrehen und immer so weiter. Ganz konsequent. Oder halt stehen bleiben anstatt in die andere Richtung zu laufen. Ich komme mit dem Richtungswechsel aber besser klar.

Nur kommt man sich da echt doof vor wenn andere Leute in der Nähe und und es kann ewigkeiten dauern bis man dann am Ziel ist.

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(bearbeitet)

Nein das hat mit der Richtung nicht viel zu tun. Ich gehe ja jeden Tag am Main. Aber wenn er viel ins Wasser darf hat er bei jedem Spaziergang die Erwartungshaltung das er ins Wasser darf.

Und ja ans umdrehen oder stehen bleiben habe ich auch schon gedacht. Aber da müsste ich sicher ne halbe Stunde in die andere Richtung laufen bzw. ne halbe Stunde (oder länger) da rumstehen.

Dazu fehlt mir manchmal, wenn ich einen langen Arbeitstag habe einfach die Zeit. :(

Edit: Ich lasse ihn ja auch nicht einfach so ins Wasser. Er muss absitzen bzw. abliegen und darf dann erst auf einen Befehl hin ins Wasser.

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Vielleicht hat ja jemand noch eine andere Idee aber mir würde nichts einfallen.

Ich weiß, dass das manchmal endlos lange dauern kann (kenne ich nur zu gut von meinem aufgedrehten Malinois). Das da manchmal die Zeit fehlt ist natürlich doof.

Aber wie schon geschrieben, vielleicht haben Andere noch eine bessere Idee.

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Das du, wenn du einen langen Arbeitstag und nicht die Nerven/Zeit dafür hast, eine andere Route läufst?

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Eine andere Route ist hier echt doof. Da muss ich ca. ne halbe Stunde laufen um zum Wald zu kommen. Was anderes als Main oder Wald geht hier nicht. :(

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Also ich hab es auch immer mit den umdrehen gemacht nur war meine immer bei fremden Hunden aufgeregt, und da war immer lästig, da ich nicht wirklich weggehen konnte.

Aber nach einigen ausgemachten Trainings mi einem Spielkollegen hat das gut funktionier, du musst ja nicht so oft umdrehen und wieder in Richtung Wasser gehen bis du ankommst, du nimmst dir einfach vor heute geh ich z.B 1 Stunde spazieren und wenn du in der einen stunde ständig umdrehen musst, war das halt der Spaziergang, man kann ja wirklich nicht 5 Stunden gehen und das trainieren, so viel Zeit hat man dann doch nicht immer.

LG

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Ja ich denke ich werde es mal versuchen. Hilft ja nichts, es muss echt ne Lösung her. So geht das auf keinen Fall weiter...

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Ich setze ihn dann einfach in sein Bettchen da er meist auch Mist macht wenn er bettelt (oder er beschnüffelt den Boden der dann genüsslich abgeleckt wird). Nachdem er dann alles immer wieder ohne Erfolg ausprobiert hat und verstanden hat, dass er immer wieder in seinem Bettchen landet, bleibt er auch drin liegen und meistens schläft er dann auch ein (wenn der Kampf nicht so lang andauerte dass er schon wieder raus muss und alles von vorne beginnt. Er steht dann immer wieder auf sobald ich mich auf die Couch setze). Das Bettchen zum Ruhen und Schlafen soll dabei als entspannende Alternative gelten, aber wird es so für ihn vielleicht zur Strafbank? Möchte ja auch nicht dass er sein Bettchen als etwas negatives ansieht. Ihn zu ignorieren wenn er Mist macht fällt mir wirklich schwer da er natürlich noch nicht Stubenrein ist. Mir ist auch aufgefallen, dass ein Lob für richtiges Verhalten ihn oft dazu animiert wieder aufzuspringen um Mist zu bauen, jedenfalls wirkt es so. Wenn dem so sein sollte, mache ich da vllt iwas falsch oder ist das schlicht und weg sein Charakter? Über ein wenig Klarheit was nun richtig ist und eventuelle Tips wie man ihn - falls nötig (ein Kleinkind ist ja auch lebendiger als ein Erwachsener) - Ruhe beibringen kann würde ich mich sehr freuen. Einfach zwingen den ganzen Tag zu schlafen möchte ich ihn ja auch nicht. Soll dem Kleinen ja auch gut gehen bei uns. Achja wenn er ganz "schlimm" drauf ist bleibt er (am Ende) zwar im Bettchen aber "verprügelt" es regelrecht, deshalb auch meine Sorge mit der Strafbank, aber es wirkt schon eher nur quängelig. Ich gebe dann den Befehl Platz auf den er natürlich eher selten hört. Jetzt habe ich gelesen, dass man einen Befehl nie mehr als zweimal wiederholen soll bevor man Konsequenten walten lässt. Den Welpen auf den Boden zu drücken kann ja nicht die Lösung sein!? Bisher fiel mir da aber nichts anderes ein, sodass er meinen Befehl quasi jedesmal ignoriert da nichts passiert. Schade ist, dass wenn er quängelt er natürlich auch seinen Willen nicht bekommt. Er gibt einem sozusagen wenige Möglichkeiten mit ihm schöne Dinge zu tun. Draussen ist er auch an ganz neuen Orten ausschließlich auf Futtersuche. Dass das Baby alles in den Mund nimmt ist ja verständlich aber permanent gezielt nach etwas zu suchen verdirbt allen leider iwo auch den Spaß am Spazieren gehen. :( Bin mir sehr sicher dass er genug zu Essen bekommt. Ist das auch nur eine Charaktereigenschaft dass er einfach ein Fresssack ist? :D Oder gehört das auch nur zu einer Phase? Er versucht in seiner derzeiteigen Phase ja auch seine Grenzen auszutesten, stimmt das? Wenn ja, werden die wirklichen Fortschritte erst nach dieser Phase bemerkbar? Mich zwickt er mittlerweile auch nicht mehr in die Beine wenn er so ist, aber auf meinen Freund geht er immernoch los auch wenn ich ihn ins Bett setze. Muss mein Freund sich da zwangsweise selbst durchsetzen? Er verzweifelt da manchmal ein bisschen weil ihm die Geduld fehlt.^^ Soo.. Eine Menge fragen und viele Sorgen die vielleicht (oder hoffentlich) übertrieben sind. Hoffe trotzdem, dass hier jemand mein Gemüt beruhigen kann. :) Freue mich zu hören wie ich etwas besser machen kann.

      in Der erste Hund


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