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polar-chat.de  Der Hund
anoukfloyd

Mein Floyd ist erwacht

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Liebe Leser

Nachdem ich die ersten 4 Tage voller Sorge war weil mein kleiner Goldi nur schlief, nicht recht nach draussen wollte und recht ruhig war, taut er nun auf... Der Kleine spielt, klaut, spielt Staubsauger, liebt meine Katze und spaziert auch mit mehr Begeisterung...Er benimmt sich im moment recht ausgeglichen und ruhig. Nun hab ich plötzlich den Rappel: kann ich ihm ein schönes Leben bieten, War das die richtige Entscheidung? Zu grosse Verantwortung?Bin ich dem gewachsen?Ich habe ein Jahr hin und her überlegt und habe es mir nicht einfach gemacht...Jetzt hab ich etwas angst...Bitte denkt nicht, dass ich leichtsinnig den Welpen zu mir genommen habe, habe mich sehr damit auseinandergesetzt...Ich bin nicht überfordert obwohl ich wirklich alle 1 bis 2 Std nach draussen gehe (und trotzdem klappts nicht ganz... ;) )...Hattet ihr das auch? Gestern war der Kleine für 1 Std mit meiner Tochter Gassi (mit laaanger Pause, ist etwa 15 min gelatscht...) und ich hab ihn voll vermisst....Ein Wirrwarr der Gefühle... :???

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Kann ich - gerade im Moment - total gut nachvollziehen! Für mich liest es sich bisher so, als habe der kleine Kerl bei dir ein richtig gutes Zuhause gefunden.

Ihr werdet zusammenwachsen und euch gegenseitig immer besser kennenlernen. Habt ein schönes Leben zusammen! :)

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:winken:

Glückwunsch. Du hast den Welpenblues.

Da müssen viele Neuhundebesitzer durch. Du bist also kein Einzelfall.

Aber ich kann Dir schonmal verraten:

Alles wird gut. Das geht vorbei. Geniess die Zeit denn sie werden so schnell groß.

Und wenn die Pubertät kommt wirst du dir wünschen er wäre wieder Welpe.

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Ich vermiss Balu immer noch wenn er mit jemand anderem Gassi ist. Und das geht jetzt schon 3 Jahre so ^^

Lg

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Ohjaaaaa, das kenn ich auch. :winken:

Ich hab auch vor 1 Jahr meinen ersten Hund zu mir geholt, und hatte dann Zweifel, ob es die richtige Entscheidung war. Werde ich je ein gutes Frauli sein? hab ich mir da nicht zu viel zugemutet? Hätte die Kleine es nicht anderswo vielleicht besser?

Die ersten Woche waren richtig, richtig anstrengend und ich war oft unsicher. Nach ca. 4 Wochen habe ich eine Nacht lang ernsthaft darüber nachgedacht, die Kleine zur Züchterin zurückzubringen :redface Ich dachte, ich bin einfach nicht fähig, einen Hund ordentlich zu erziehen. Am nächsten Tag mit der Züchterin telefoniert, die hat mir dann gesagt, daß sie solche Anrufe häufiger mal bekommt und keiner hat dann den Hund ernsthaft zurückgebracht. Sie hat mir ein paar Tips gegeben und dann hat das auch wieder gepasst.

Heute merke ich, daß wir immer mehr zusammenwachsen und trotz ein paar Junghunde-Problemen ein tolles Team sind. Ich würde mein großes Mädchen um nichts in der Welt hergeben wollen!

Also keine Angst, das geht vorbei - ganz fest versprochen :D

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Danke für die lieben Worte...nun merke ich, dass es meine 13jährige Tochter "erwischt" hat. Sie hat sich so sehr diesen Hund gewünscht, hat viele Bücher gelesen und ist 2 Jahre lang mit den Nachbarshunden spazieren gegangen (im Wald, hat Training gemacht usw). Seid wir ihn haben, ist sie unausgeglichen, will ständig mit ihren Freunden abmachen, beachtet den Hund wenig und gestern hat sie geweint als ich mit ihr ein ernstes Wort geredet habe....sie hat Angst und fühlt sich überfordert hat sie gesagt und zudem ist sie enttäuscht weil Floxdchen sich an mich orientiert. Ihre Freundin Johanna hat seid 4 Monaten auch einen jungen Hund und muss die gesamte Verantwortung selber tragen (vor der Schule Gassi gehen, nach der Schule usw). Die Eltern machen nichts. Das Mädchen wirkt sehr unzufrieden und unglücklich. Nun erzählt sie Allen, dass meine Tochter gar nichts macht mit den Hund usw....Wie halt so 13jährige Mädchen sind. Meine Tochter ist von sich selber enttäuscht, vom Hund usw. Die Gerüchte in der Schule machen ihr zu schaffen weil sie auch etwas stimmen...Ich habe mit Anouk (meine Tochter) lange geredet und gesagt, dass ICH die Verantwortung trage und ihre Gefühle normal sind. Ich lasse sie heute nun mit einer Freundin abmachen obwohl wir zusammen auf einer Wiese mit Floyd wollten. Trotzdem möchte ich, dass sie ihren Teil beiträgt..was meint Ihr so?

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Hm... ich finde mit 13 Jahren sollte man schon eine Vorstellung davon haben was es bedeutet einen Hund zu haben.

Wenn sie sich nicht viel mit dem Kleinen beschäftigt ist es doch kein Wunder dass er sich mehr an dir orientiert als an ihr.

Meine persönliche Meinung dazu ist, dass sie sich entscheiden sollte, gerade weil es sich um einen Welpen handelt und dieser eine klare Führung braucht die ihm Sicherheit vermittelt. Da geht es nicht dass sich mal der eine verantwortlich fühlt und mal der andere.

Sollte sie sich für den Welpen entscheiden, d.h. also dafür dass sie Zeit und Mühe investieren möchte (was ja nicht heißt dass sie sich in der Konsequenz nicht mehr verabreden könnte), wäre es vielleicht schön wenn sie eine Welpengruppe mit ihm besucht. Das fände ich allerdings wirklich nur sinnvoll (für den Welpen!) wenn sie sich auch anderweitig um ihn kümmert.

Sollte sie das nicht wollen, darf sie sich auch nicht über mangelnde Biindung wundern oder gar enttäuscht sein.

Bei uns hieß es damals: "Wenn du aus der Schule kommst geh mit dem Hund". Und so wurde es gemacht, da gab es überhaupt keine Diskussion. Es wurde übrigens gern gemacht. ;)

Ich glaube dass mir damals der Reitverein, dem ich zehnjährig beitreten durfte, viel fürs Leben mitgegeben hat. Dort lief noch alles nach dem Motto "erst das Tier und dann der Mensch" und es gab strikte Regeln und klare Ansagen was den Umgang mit dem Pferd anging.

Meine Mutter hat mir außerdem mein ganzes Leben lang ohne je darüber zu murren vorgelebt dass es Arbeit und Mühe macht, Tiere zu halten und dass diese Arbeit einfach unwiderruflich dazugehört. Ich habe das nie in Frage gestellt sondern eher für mein Leben und meinen Umgang mit Tieren auch davon eine Menge mitgenommen.

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Herzlichen Glueckwunsch zu deinem Neuzugang !

Holly hat bei mir damals in den ersten Wochen auch ordentlich emotionales Chaos verursacht, aber es ist vorbeigegegangen :D

Seitdem ist es unkompliziert und die Zweifel sind wie weggeblasen ;)

Deine Tochter ist ja gerade mitten in der Pubertaet, da gehen gerade Maedchen nicht unbedingt zimperlich mit sich um und keine goennt der anderen etwas :kaffee:

Kann da gut nachvollziehen, dass deine Tochter gerade Zielscheibe wird. Weiber halt :kaffee:

Sie sollte mit 13 aber schon ein paar Dinge wie Gassigaenge, Fuettern oder Spielgruppen besuchen uebernehmen koennen, wenn sie denn wirklich eine bessere Bindung zu dem kleinen Kerl bekommen moechte.

Ihr koenntet sowas auch vermehrt zusammen machen, damit es eure Beziehung zueinander vertieft. Vielleicht kann sie auch gerade nicht damit umgehen, dass ein "Baby" eingezogen ist und Mama vermehrt Augen fuer den "Eindringling" hat ;)

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Hmm, wollte sie den Hund oder wolltest Du ihn?

Ich würde in dem Alter nicht zuviel Druck ausüben (es sei denn, sie war die treibende Kraft bei der Anschaffung des Hundes und es ist eigentlich "ihr" Hund)

Kleine Aufgaben würde ich ihr schon zuordnen (abends füttern, vorm Schlafengehen noch kurz raus.......) und gemeinsam mit ihr mit dem Hund was unternehmen (Treffen mit anderen Hundehaltern mit gleichaltrigen Kindern, einfach nur zusammen spielen, gemeinsam den Hund entdecken, Vorlieben herausfinden etc.), aber sonst würde ich sie selber entscheiden lassen, wieweit sie sich auf Deinen Hund einlassen mag (kommt dann meistens von selbst ;) )

Wie gesagt, es sei denn, es ist IHR Hund, dann muß sie auch mehr Pflichten übernehmen :)

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Ich finde es mit 13 schon eine sehr große Aufgabe.

Und dass kann ein Kind dann auch schon mal überfordern, deshalb, überlegt Euch, welche Aufgaben sie übernehmen kann und will.

Macht da einen Plan.

Das da so doof von einem anderen Kind geredet wird, kann die Situation natürlich noch schwerer für Deine Tochter machen.

Rede da mit ihr.

Und der Rest wird sich geben.

Welpenlbues gehört dazu, der vergeht aber auch wieder.

Dazu gab es sogar schon komplette Themen hier.

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