Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
SarahLoe

Aufreiten bei kastrierten Hunden?

Empfohlene Beiträge

Hallo Zusammen,

Elmo und Knut sind nun fast 11 Monate alt und zeigen langsam immer häufiger, dass die Hormone mit ihnen durchgehen.

Nun ist mir eine Sache ganz massiv aufgefallen:

In der Hundeschule am Samstag haben sie ganz intensiv versucht, auf einen kastrierten Rüden aufzureiten :Oo

Und heute versuchte Elmo es dauerhaft und immer wieder bei einer kastrierten Hündin.

Bei intakten Hunden ist das bis jetzt noch gar nicht vorgekommen...

Dass kastrierte Rüden damit ab und an Probleme haben, habe ich schonmal gehört. Aber ist das bei Hündinnen auch so? Oder war das Zufall?

Habt ihr generell auch mal solche Erfahrungen gemacht?

LG

Sarah

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Meine kastrierte Hündin und auch mein kastrierter Rüde werden öfter mal von intakten Rüden belästigt. Es wird aufgeritten und ziemlich genervt.

Allerdings hat mein kastrierter Rüde das früher bei anderen kastrierten Rüden auch immer wieder versucht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich kenne kastrierte Rüden und Hündinnen die aufreiten lassen und ich kenne auch beiderlei die niemals sowas zulassen würden.

Meiner Beobachtung nach macht der Charakter des Hundes viel aus. Ich kenn eine kastr. Rottihündin, die würde keinen auf sich rumhöckern lassen. Sehr souveräne und tolle Hündin.

Was ich jedoch beobachte, und das ist meine reine Meinung, ist das unkastrierte Hunde die ständig auf kastrierten Rumhäckern allgemein ein kleines Erziehungsproblem haben. Ob nun die Besitzer einfach gar nicht eingreifen oder ähnliches...

Ich habe keinen unkastrierten Rüden aber ich hatte in meiner Jugend einen häufigen Pflegehund (oder Gassihund genannt) das war ein unkastrierter Rüde, da wurde das immer unterbunden und hat sich dann auch von allein gegeben als er reifer wurde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
(bearbeitet)

Ja, unterbunden wird es bei uns natürlich auch! :D

Zumindest dann, wenn der andere Hund dem Frechdachs nicht schon selbst die Löffel lang zieht.

Irgendwie waren die beiden kaum zu bremsen, völlig durch den Wind... :think:

Charly war übrigens auch kastriert und hat sich derlei niemals gefallen lassen. Bei ihm ist mir aber auch nicht aufgefallen, dass es andere Hunde häufiger versucht hätten.

Ich dachte auch eher daran, ob es bei den Kastraten insgesamt häufiger versucht wird, als bei intakten Hunden? Also das, was kruemmelkasper auch beobachtet hat.

:)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es kommt immer ein bisschen darauf an, wann der andere Hund kastriert worden ist. Einige duften ein Leben lang für nicht kastrierte Rüden gut.

Bei Rüden gibt es die Theorie, dass der Zeitpunkt der Kastration eine sehr große Rolle spielt.

Bei Wölfen hat man festgestellt, dass sie in bestimmten Monaten mehr Östrogen im Körper haben. Ich will mich jetzt nicht fest legen, aber ich glaube, außerhalb der Paarungszeit. Genaues steht im Buch von Udo Gansloßer.

Es läuft wohl gerade eine Studie, wo Erfahrungswerte von Hundehaltern mit kastrierten Rüden gesammelt werden, wo genau erfasst wird, in welchem Monat und in welchem Alter sie kastriert wurden und wie es sich danach mit dem Aufreitverhalten anderer Rüden verhält.

Ich könnte mir vorstellen, dass bei Hündinnen der Zeitpunkt der Kastration auch eine wichtige Rolle spielt. Ich kenne einige Rüden und auch Hündinnen, die für viele andere Hunde IMMER interessant riechen.

Teilweise handelt es sich dabei um früh kastrierte Hunde.

Innerhalb einer Stresssituation, wie es Hundeschule nun mal sein kann, ist aber auch nicht auszuschließen, dass es gar nicht um sexuelles Aufreiten handelt, sondern um Stressabbau oder Übersprungshandlungen.

Verbieten würde ich es meinem Hund aber allemal, wenn der andere Hund massiv belästigt wird und sich selbst nicht gut zur Wehr setzen kann. Sieht man allerdings wechselseitiges Aufreiten, würde ich es laufen lassen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

mein hund fängt nun mit 13monaten auch an :/

gut bis jetzt waren es nur 2 kastrierte rüden, aber er war da schon recht penedrant. hat an denen dran geklebt und immer wieder versucht aufzureiten.

ich habe ihn natürlich, nachdem ich das kurz angeschaut habe, weggenommen und angeleint. rüde 1 hätte sich wohl gewehrt, aber das könnte dann auch ausufern.

rüde 2 (der hund einer freundin von mir) hätte das wohl mit sich machen lassen.

dann war meiner halt für den rest des spaziergangs an der leine. aber ich hatte echt das gefühl, dass er eher eine hündin vor sich hat. kaum hat er den rüden nicht mehr gesehen, hat er angefangen zu fiepen, oder wenn wir zu weit vorne gelaufen sind, wollte er sich hinlegen - bis der andere rüde halt kam..

was ich allerdings bisschen seltsam fand, dass wir mit rüde 2 schon einigemale spazieren waren und da hat er nie so was gemacht. und auch beim letzten spaziergang waren wir bereits 1h unterwegs, bevor meiner damit anfing?

ich hoffe sehr, dass das nur eine "phase" ist...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Unser Sam ist auch kastriert. Bei ihm sollte es sich besser keiner wagen aufzureiten. :Oo

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Sexualverhalten von kastrierten Rüden

      Angeregt durch eine Aussage aus einem anderen Thread, stelle ich mir gerade die Frage, wie sich eure kastrierten Rüden verhalten, wenn eine läufig Hündin in der Nähe ist.    Mein Dani wurde früh kastriert. Ich schätze mit ca. 10 Monaten, kurz bevor er zu mir kam. Er war jedenfalls noch nicht ausgewachsenen.    Trotzdem ist er sexuell interessiert an Hündinnen. Er schuffelt und flemt, wenn er läufige Hündinnen riecht. Er war auch schon der Hündin meiner Freundin drauf.  Wir dachten, naja der ist ja kastriert, die können wir ruhig zusammen laufen lassen. Aber er war drauf, unerfahren wie er ist, hat das wohl ziemlich weh getan. Zum Glück ist beiden nichts passiert.    Ich hatte auch Notfall mäßig mal eine läufige Hündin bei mir zu Hause. Dani war so durch, dass er irgendwann ins Schlafzimmer lief und völlig erschöpft eingepennt ist.    Ich lese immer wieder, daß man den Hunden durch die Kastration den Sexualtrieb nimmt, kann das so aber selbst nicht bestätigen.  Wie sieht das bei euch aus?   

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Erfahrungen mit kastrierten Rüden, die für andere Rüden zu gut riechen

      In der Theorie hatte ich schon ab und an gelesen, dass es kastrierte Rüden gibt, die für andere Rüden interessant riechen. Wie krass das ausfallen kann, erlebe ich gerade selbst.    Der Neuzugang ist jetzt hier, ich hatte ihn aus dem Tierheim aus dem Ausland übernommen, das für gewöhnlich kaum Hunde vermittelt bekommt, da dort kaum Interesse an an Tierschutzhunden besteht. Sprich es ist Endstation für die meisten Hunde. Dabei ist es - für ein Tierheim - ziemlich gut organisiert, die Hunde werden in kleinen Gruppen gehalten, die so sorgfältig wie möglich zusammengestellt werden. Bei ihm war deutlich, dass er dort nicht klar kommt, weshalb man nach einer Lösung für ihn gesucht hat.   Hier fällt mir auf, dass absolut jeder unkastrierte Rüde ihn belästigen will. Bisher habe ich ihn nur mit Hunden zusammen gelassen, die ich gut kenne, entsprechend kann ich einordnen, dass deren Verhalten ihm gegenüber absolut nicht normal ist. Die erste Reaktion auf ihn ist wie bei einer läufigen Hündin, sie flirten mit ihm. Sogar sein Pipi wird nach dem Pinkeln abgeschleckt, außerdem wollen sie ihm alle sehr hartnäckig an den Penis oder gar das volle Programm - aufreiten. Natürlich wird nicht zugelassen, dass er belästigt wird. Nach ein paar Treffen scheinen sie es auch zu verstehen, keine Ahnung, ob es ist, weil sie dann merken, dass er ein Junge ist oder weil ihre Besitzer die Belästigung verboten haben.   Mit seinem Verhalten kann ich es nicht erklären, er wirkt auf mich null wie ein Hund, der klassischerweise "gemobbt" wird. Er ist ruhig und freundlich, ein bisschen zurückhaltend aber nicht unterwürfig. Bei kleinen bis mittelgroßen Hunden möchte er auch gerne spielen, bei sehr großen Hunden wird ihm dann doch mulmig. Hier mit Ömchen wird deutlich, dass er hündische Kommunikation gut versteht und gleichzeitig auch andere Hunde braucht, er orientiert sich sehr stark an ihr, obwohl er menschenbezogen ist. Mit anderen Hündinnen konnte ich noch nicht wirklich testen, wir haben hier einen starken Rüdenüberschuss.   Gibts Leidensgenossen? Wie geht ihr damit um? Wie schützt ihr euren Hund und ab wann greift ihr ein?

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Aufreiten als Zusammengehörigkeitsdemonstration

      In einem anderen Thread gesehen:     Hab ich noch nie irgendwo gehört, gelesen. Das würde aber ein Verhalten von Tschuli erklären, das ich mir bisher nicht zweifelsfrei erklären konnte.   Sie reitet auf Gretel auf, wenn fremde Hunde sich bei uns aufhalten. Ich habe das für mich als "Besitzanzeigende Geste" interpretiert: die gehört (zu) mir! Alle üblichen Erklärungsmodelle für Aufreiten -Stress, Sex, Übersprung, Dominanz- passen in dieser Situation nicht.   Genauso das kleine Terriertier, umklammert immer nur dann mein Bein, wenn ich mich mit jemandem unterhalte.   Kennt ihr das? Kann das sein, dass Aufreiten bedeutet, wir gehören zusammen?   Duoungleich, hast du dieses "Erklärungsmodell" selbst erdacht? Irgendwo gehört, gelesen? Wenn ja wo?    

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Hundefutter für kastrierten Rüden

      Hallo, ich bin neu hier und hoffe mir kann hier geholfen werden. Wir haben vor einer Woche einen kastrierten Rüden von 9 Monaten bei uns aufgenommen. Der arme Kerl reagiert auf Getreide im Futter. Deshalb habe ich auf Empfehlung einer Freundin Futter der Marke Wolfsblut gekauft (Ente und Kartoffel). Ich bin mir nur sehr unsicher ob das auch wirklich gut für äeinen kastrierten Rüde ist. Der Tierarzt sagte mir nämlich ich sollte drauf achten dass der kleine nicht mehr sehr viel zunimmt. Kann mir jemand ein gutes Futter empfehlen ? Vielen Dank schon einmal

      in Hundefutter

    • Besteigen, Aufreiten - Was bedeutet es?

      Man sieht es häufig, man sieht es oft von denselben Hunden: Besteigen, Aufreiten, Rammeln.   Die Botschaft hinter dem Rammeln ist dabei nicht immer gleich. Es mag übersteigerter und fehlgeleiteter Sexualtrieb sein und damit unangemessen (und ich fürchte, auch ererbt, denn es sind auffällig häufig Labrador- und Golden Retriever).    Es mag auch Verwirrung ob des Duftes eines Kastraten sein, dann müsste aber eigentlich die erste, klare, subtile Antwort auch von Bedeutung sein. Ist sie auch bei "gebildeten" Hunden. Bei anderen Hunden löst sie erst recht "Gier" aus.    Es mag spielerisches Dominanzverhalten sein, dann ergibt es sich im Spiel, auch gegenseitig und wird auch wieder gelassen bei entsprechender Reaktion.   Manchmal ist es auch das Verhalten eines sehr dominanten Rüden, der platzhirschmäßig erst mal klar machen will, wer hier und überall der Boss ist. Das ist richtig doof, denn das sieht der eine oder andere Bestiegene zurecht nicht ein.   Innerhalb einer bestehenden Hundegruppe kann es Rangfolgefragen klären, aber bei spontanen Begegnungen müssen die nicht geklärt werden.     Wie seht Ihr das?

      in Körpersprache & Kommunikation


×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.