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Hundeforum Der Hund
Jicky

Zweijährige Hündin wird nicht stubenrein

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Hallo, liebe Forumsgemeinde. Ich schreibe hier, weil eine Freundin nicht mehr weiter weiß.

Ihre zweijährige Jack-Russel-Mischlingshündin wird einfach nicht stubenrein.

Die Kleine ist seit ca. 6 Monaten bei ihr. Sie hat ihre ersten Monate auf der Straße in Spanien verbracht und ist dann bei einer etwas zwielichtigen Tiervermittlerin in Deutschland gelandet. Dort musste sie mit 15 anderen Hunden und Katzen auf engstem Raum leben. Vermutlich hat sie nie gelernt, wie man "ordentlich" sein Geschäft erledigt. Es wird hauptsächlich abends/nachts und in Abwesenheit der Besitzerin reingepieselt, aber auch ihre Anwesenheit hält die Kleine nicht wirklich davon ab.

Gesundheitliche Probleme sind nach einer tierärztlichen Untersuchung auszuschließen. Alle gängigen Tipps waren bisher fruchtlos. Wochenlanges, überschwängliches Loben beim Pippi während des Spaziergangs hatte bisher ebenso keinen Erfolg wie unzählige Stunden tägliches Gassi gehen. Leider wohnt sie auch in einer Dachgeschosswohnung in der Innenstadt. Von daher macht es auch keinen Sinn sich die Kleine beim nächsten Hinsetzen zu schnappen und 5 Minuten zur Grünfläche um die Ecke zu laufen.

Der Hund schläft bei Ihr im Bett und tigert dann früh morgens durch die Wohnung. Letzte Nacht hat sie sich drei mal gelöst. Das letzte Mal in Gegenwart der Besitzerin. Diese ist dann um 05:00 heute früh mit ihr raus. Natürlich kam dann nichts. Es wohnt ein weiterer Hund mit in der Wohnung, der absolut stubenrein ist.

Habt ihr noch ein paar "Spezialtipps" auf Lager? (Nachts in die Hundebox sperren, etc.)

Es wäre schade, wenn sie die Kleine abgeben würde.

Danke!

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Also,ich finde es erstmal nicht extrem,dass ein HUnd nach 6 Monaten noch nicht stubenrein ist,nach so einer Vergangenheit.

Es wäre sicher schon sinnvoll,wenn sie stundlich rausginge und dann warten würde bis sie macht.

Überschwänglich loben sollte sie sich aber lieber sparen. Auch dass kann einen Hund einschüchtern.

Ein ruhiges "Fein" ohne Aktion und anstarren sollte reichen.

In eine Box "einsperren" ist natürlich Käse. Ist die Box aber anständig aufgebaut,mit Kauartikeln und Ruhe beliebt gemnacht,kann sie schon helfen,zumindest die Ncht auszuhalten. Nur sollte das nicht dazu führen,dass der Hund sein ganzes Leben darin hocken muss.

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Ich habe ja gerade auch einen Pflegi aus Spanien.

Allerdings erst seit einer Woche und anfangs hat er auch im Haus gemacht.

In der Box , in der ich ihn abgeholt habe, fühlt er sich wohl und sicher - die hab ich ihm zum Übernachten reingestellt.

ISt er dort drin ( geöffnete Tür) passiert nie etwas.

Also könnte das evt. schon helfen!

Ausprobieren schadet ja nicht.

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(bearbeitet)
Originalbeitrag

Habt ihr noch ein paar "Spezialtipps" auf Lager? (Nachts in die Hundebox sperren, etc.)

Es wäre schade, wenn sie die Kleine abgeben würde.

Danke!

Äh... wieso? Weil´s anders läuft, als geplant?

Der Hund hat auf der Straße gelebt, konnte tun und lassen, was, wann, wo er wollte. Dann wurde er mit anderen eingepfercht.

Was soll der denn anderes gelernt haben als seine Geschäfte zu verrichten, wo er sich gerade aufhält?

Ich würde nochmal ganz von vorne anfangen: Alle 2 Stunden raus, bei "Erledigung" leise loben, evt. ein Kommando zum Lösen konditionieren.

Dabei ist es nicht wichtig, stundenlang Gassi zu gehen, sondern sich eine ruhige Ecke suchen, in der der Hund auch vom Kopf her die Möglichkeit hat, sich zu lösen und nicht mit "wichtigerem" beschäftigt ist.

Es haben schon viele gedacht, das wird nie was. Und irgendwann funktioniert es dann doch plötzlich.

Edit: VERNÜNFTIG aufgebauten Boxenaufenthalt halte ich für sinnvoll. Nicht als Gefängnis, sondern als Höhle :)

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Ich schließ mich da Fredbert an!

Deine Freundin muss wirklich sehr oft rausgehen mit dem Hund und warten, bis er sich gelöst hat.

Mein Spanier und meine Hündin, die bei den Vorbesitzern auch nicht dahingehend erzogen wurde, haben auch lange gebraucht, bis sie sauber wurden! Irgendwann waren sie auch plötzlich sauber und haben sich gemeldet.

Mit viel Geduld schafft das deine Freundin auch!

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Originalbeitrag

Es wohnt ein weiterer Hund mit in der Wohnung, der absolut stubenrein ist.

das könnte die Ursache sein. genau wie Katzen auf veränderte Wohnsituationen reagieren, reagieren auch Hunde auf unpassende Gesellschaft mit Streß und Protest. das kann sich im zerstören von Klamotten oder gegenständen äußern oder durch unsauberkeit. dann wäre es für die hunde die beste Lösung sie zu trennen.

lg silke

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Dolly, daran liegt es nicht. Die zwei sind sehr gute Freunde. Die andere Hündin ist zudem drei Jahre älter und sehr ausgeglichen.

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Ich würde auch sagen alle 1,5 bis 2 stunden raus,iss natürlich sressig ,und ich würde die Hunde beobachten ob die beiden oder zumindest der neue Hund sich wohlfühlt,es gibt Hunde die kann man einfach nicht in einer Wohnung halten,die brauchen zum glücklich sein einen Garten,den sie nach belieben aufsuchen könn.

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Originalbeitrag

Dolly, daran liegt es nicht. Die zwei sind sehr gute Freunde. Die andere Hündin ist zudem drei Jahre älter und sehr ausgeglichen.

gute freundinnen? woran machst du das fest?

das Alter ist unrelevant, wenn Hunde nicht zusammen passen.

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Wie verhält sie sich denn, wenn die Hündin drinnen pieselt und sie dabei ist?

Normalerweise rät man ja, es zu ignorieren und zu loben, wenn sie es draußen macht. In diesem Fall würde ich aber evtl. versuchen, ihr durch ein deutliches (aber nicht böses) Nein klarzumachen, dass das nicht erwünscht ist.

Ich schreibe "evtl.", weil es immer schwierig ist, so etwas zu raten, wenn man die Gesamtsituation nicht kennt.

Was mich wundert ist, dass sie es hauptsächlich nachts tut. Ist es vielleicht doch eine Art von Inkontinenz? Meine inkontinente Hündin läuft auch hauptsächlich nachts aus, irgendwie scheint sie es tagsüber besser kontrollieren zu können.

Wie läuft es tagsüber?

Originalbeitrag

Leider wohnt sie auch in einer Dachgeschosswohnung in der Innenstadt. Von daher macht es auch keinen Sinn sich die Kleine beim nächsten Hinsetzen zu schnappen und 5 Minuten zur Grünfläche um die Ecke zu laufen.

Warum nicht? Ich würde das auf jeden Fall so machen, und sei es nur, damit sie lernt, dass 1. drinnen pieseln nicht erwünscht ist und 2. es dann auf jeden Fall raus geht. Vielleicht verknüpft sie das dann irgendwie.

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