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Halsentzündung- Antibiotikabehandlung schlägt nicht an

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Chaos hat seit nun fast zwei Wochen eine dicke Halsentzündung.

Seit 12 Tagen wird er mit einem Antibiotikum behandelt (Xeden 150mg). Zuerst sollte er es nur 7 Tage bekommen, als es dann aber nicht besser wurde, sollte wir die Gabe fortsetzen. Nun sind wir wie gesagt bei 12 Tagen und vor einer knappen Woche hat sich dann auch Baghira angesteckt.

Auch sie wurde dem Tierarzt vorgestellt und bekam Xeden. Auch bei ihr bisher keine Besserung.

Dadurch, dass Chaos (wir haben vor einem Jahr ein Antibiogramm machen lassen) gegen einige Antibiotika bereits Resistenzen gebildet hat, sind die Möglichkeiten beschränkt.

Bei der letzten Halsentzündung wurde eine Tupferprobe entnommen und anschließend mithilfe des Antibiogramms ein Mittel gewählt- Enrofloxacin, derselbe Wirkstoff wie jetzt auch. Die Erreger waren wohl E-Coli.

Diesmal wurde keine Probe entnommen, sondern gleich das Mittel gegeben.

Jetzt am Wochenende ging es Baghira nicht gut, sie speichelte viel und Chaos hat heute Morgen erbrochen. Die TÄ sagte am Telefon, es können auch Viren sein. Wir sollen Schmerzmittel abholen und wenn es in zwei- drei Tagen nicht besser ist, noch eine Tupferprobe nehmen.

Zusätzlich gebe ich den Hunden Honig bzw. Fenchelhonig, Hühnerbrühe, Vitamin C und Thymian-, bzw. Salbeitee. Nach der Gabe des Honigs geht es ihnen immer sichtlich besser.

Heute Nachmittag hole ich erstmal die Schmerzmedis ab und spreche nochmal mit der TÄ, weil ich mit dem ganzen Verlauf überhaupt nicht zufrieden bin.

Was meint ihr- wie würdet ihr jetzt vorgehen?

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Puh, ihr Armen! :(

Ich habe leider keinen Rat für Euch, aber ich drücke die Daumen, dass Viren und Bakterien sich schnell wieder verziehen und wünsche Chaos und Baghira gute Besserung! So langsam reicht es doch mal bei Euch, Mia... :knuddel

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Stopp, da gibt es (mindestens) ein Verständigungsproblem.

NICHT Dein Hund bildet Resistenzen gegen Antibiotika, sondern die Bakterien selbst können das nur.

Wenn Du also letztes Jahr ein Antibiogramm hast machen lassen, sagt das ÜBERHAUPTNIX über die aktuelle Bakterienbesiedlung und Erkrankung Deines Hundes aus.

Ihr braucht wieder einen NEUEN Abstrich, der wieder eingeschickt werden muß...

Und bei 2 infizierten Hunden würde ich (trotzdem) auch 2 Abstriche machen lassen.

Gute Besserung an Deine Beiden.

Edit: völlig vergessen...

Die anderen Ideen, (Honig, Salbeitee, auch Schmerzmedis etc.) finde ich gut. Wenn es wirklich viral ist hilf eh nix anderes... Außer natürlich noch RUHE, also wenig körperlich belasten...

Warum hatte er denn E.colis im Hals? die gehören doch ans andere Ende... :???

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Ihr braucht wieder einen NEUEN Abstrich, der wieder eingeschickt werden muß...

...und der sollte gemacht werden, wenn es ein paar Tage keine Antibiotika gegeben hat.

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Ihr braucht wieder einen NEUEN Abstrich, der wieder eingeschickt werden muß...

...und der sollte gemacht werden, wenn es ein paar Tage keine Antibiotika gegeben hat.

Äh... ja danke, hatte ich völlig ignoriert, sollte man dazu sagen :)

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Also ich war gerade da und sie sagte, Baghira solle die Tabletten unbedingt weiter bekommen (auch wenn sie nix helfen), zusätzlich bekommen beide Schmerzmittel.

Beide haben auch nochmal Zylexis bekommen.

Wenn es bis Ende der Woche nicht deutlich besser ist, dann sollen wir wegen der Tupferprobe wieder kommen. Davon, dass Zeit zwischen der AB Gabe und der Probe liegen soll, sagte sie nichts.

Auch nicht davon, dass das Antibiogramm von vor einem Jahr nicht mehr aussagekräftig ist.

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Auch nicht davon, dass das Antibiogramm von vor einem Jahr nicht mehr aussagekräftig ist.

Oh! Das ist ein typischer Fall von "Fachidiotie" ;)

Ganz ehrlich, das ist einem Tierarzt derartig selbstverständlich (Ich glaube, das habe ich sogar schon in der Schule gelernt ;) ), dass man schon mal darauf nicht hinweist.

Auch, wenn man das besser sollte.

Aber ich habe das auch noch nie einem Kunden gesagt :so

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Was soll ich dazu sagen?

Hast Du explizit nach einem Antibiogramm gefragt?

Informiere Dich bei mehr Quellen, wenn Du uns nicht glaubst.

Die Vorgehensweise Deiner TÄ verstehe ich nicht.

Zylexis ist nicht schlecht, aber ich kenne das nur am Anfang einer Infektion.

Was es jetzt bringen soll?

Mir kommt es spanisch vor, ein AB so lange ohne Erfolg einfach weiter zu geben. Da wäre ein Antibiogramm viel früher (zeitgleich mit Beginn der Behandlung) sinnvoll gewesen.

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Mir kommt es spanisch vor, ein AB so lange ohne Erfolg einfach weiter zu geben. Da wäre ein Antibiogramm viel früher (zeitgleich mit Beginn der Behandlung) sinnvoll gewesen.

Oder spätestens beim 2. Hund, BEVOR der AB bekommt.....

Edit: Baghira hatte noch kein AB, lese ich gerade?

Dann von ihr einen Abstich machen lassen :)

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Ich habe nur geschrieben, was sie gesagt oder nicht gesagt hat.

Nicht, dass ich euch nicht glaube.

Ich habe das mit dem Antibiogramm nicht in der Schule gelernt und deshalb habe ich nachgefragt.

Sie sagte, da es Resistenzen gegeben hat, gibt sie jetzt eben genau dieses AB.

Also nichts davon, dass man es wiederholen sollte.

Baghira hat auch schon AB bekommen- für insgesamt 10 Tage und sie soll es lt. Tierarzt unbedingt bis zum Schluss bekommen.

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