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Hundeforum Der Hund
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Halsentzündung- Antibiotikabehandlung schlägt nicht an

Empfohlene Beiträge

Originalbeitrag

Ich habe das mit dem Antibiogramm nicht in der Schule gelernt und deshalb habe ich nachgefragt.

Sie sagte, da es Resistenzen gegeben hat, gibt sie jetzt eben genau dieses AB.

Entschuldige, das sollte nicht herablassend klingen oder so :)

Aber auch in Deinem Beruf wird etwas für Dich derartig selbstverständlich sein, dass Du es für "Allgemeinwissen" hältst, erst beim tieferen Nachdenken kommt man darauf, dass das vielleicht nicht so ist ;)

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Ist schon okay Skita, ich weiß was du meinst.

Mein Nervenkostüm ist ein bisschen angekratzt, weil mich die Stagnation langsam nervös macht.

Vor einem Jahr haben sie also raus gefunden, dass das AB, das Chaos damals bekam- nicht anschlägt, obwohl es das sollte (nachdem bekannt war, um welche Bakterien es sich handelt).

Also bekam er diesmal vorsorglich wieder das, welches beim letzten Mal dann schließlich half.

Nun hilft es nicht und ich finde den Gedanken nicht sehr beruhigend, dass sie ein AB bekommen, welches nicht einmal eine Besserung bringt.

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NICHT Dein Hund bildet Resistenzen gegen Antibiotika, sondern die Bakterien selbst können das nur.

Wenn Du also letztes Jahr ein Antibiogramm hast machen lassen, sagt das ÜBERHAUPTNIX über die aktuelle Bakterienbesiedlung und Erkrankung Deines Hundes aus.

Ihr braucht wieder einen NEUEN Abstrich, der wieder eingeschickt werden muß...

Jetzt habe ich das alles nochmal in Ruhe gelesen... war ja gestern schon etwas später.

Also, dass der Hund selbst keine Resistenzen bildet, das ist mir bewusst. Da habe ich mich unglücklich ausgedrückt.

Und dass das nichts über die Bakterien und die Erkrankung jetzt aussagt ist ja auch logisch.

Aber es ist doch so, dass wenn eine bestimmten Bakterienart gegen einen Wirkstoff resistent ist, sich das nicht plötzlich wieder ändert, oder?

Aus diesem Grund hat die TÄ lieber wieder das AB gegeben, was beim letzten Mal dann schließlich doch geholfen hatte; um sicher zu gehen.

Dass das jetzt vollkommen andere Erreger sein können, das kann natürlich sein.

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Originalbeitrag

Aber es ist doch so, dass wenn eine bestimmten Bakterienart gegen einen Wirkstoff resistent ist, sich das nicht plötzlich wieder ändert, oder?

Aus diesem Grund hat die TÄ lieber wieder das AB gegeben, was beim letzten Mal dann schließlich doch geholfen hatte; um sicher zu gehen.

Dass das jetzt vollkommen andere Erreger sein können, das kann natürlich sein.

Grundsätzlich sind viel Bakterien schon aufgrund ihrer Struktur und Enzymaktivität gegen das ein oder andere AB resistent, das heißt, bei diesen Bakterien kann ein bestimmtes AB gar nicht greifen, z.B. weil sie das Enzym, welches durch DIESES eine AB blockiert wird, gar nicht haben.

Deswegen gibt es ja viele unterschiedliche AB mit unterschiedlichen Wirkungsspektren.

Ich glaube, das ist die "Resistenz", die Du meinst.

Zusätzlich können aber einzelne Bakterien einer Art Resistenzen gegen ein AB entwickeln, das EIGENTLICH eine gute Wirksamkeit hat. Vor allem bei zu kurzer Anwendung oder zu niedriger Dosierung.

Diese "Stämme" bilden dann eben ein "Ersatzenzym", welches nicht blockiert wird.

Diese Resistenz ist genetisch bei den Bakterien verankert und wird weitergegeben. Logischerweise haben diese resistenten Stämme einen Selektionsvorteil gegen die nicht resistenten und vermehren und verbreiten sich deswegen stärker. können die nicht resistente Bakterien-Flora verdrängen.

Ich hoffe, das war halbwegs verständlich :so

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Ah, ok- ja, das war verständlich :)

Dann war es in unserem Fall wohl so, denn eigentlich hätte das AB damals wohl greifen sollen. Es war ja bekannt um welche Bakterien es sich handelt. Und weil es eben nicht wirkte, habe wir das genauer untersuchen lassen.

Wie viel Zeit sollte denn zwischen der letzten AB Gabe und der Probe liegen?

Und wenn es Viren sind, dann kann man vermutlich gar nichts großartig machen, oder?

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