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Hundeforum Der Hund
EleanorRigby

"Besitz" verteidigen?

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Hallo liebes Forum!

Unser Bruno ist mittlerweile über 1 Jahr und beginnt nun langsam (ich nenne es mal so) bei anderen Rüden seines Alters seine Position abzustecken. Meistens geht alles super, nur gestern hat er erstmals einem anderen Hund ein Stöckchen weggenommen und dann auch verteidigt. Er war dabei nicht richtig aggressiv, aber schon sehr deutlich.

Zwei Fragen:

1) Inwieweit ist dieses Verhalten normal?

2) Soll ich es unterbinden?

Ich bin gestern dazwischen und hab das Stöckchen dann für mich beansprucht und ihm klar kommuniziert: So nicht! Ich will eigentlich nicht, dass er so ein Verhalten an den Tag legt.

War das richtig?

Danke schon mal für Tipps!

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Also das Spiel um das Stöckchen ist bei uns Alltag. Und solange alles im Rahmen bleibt ist es da auch gar nicht nötig einzugreifen. Wie haben die anderen Hunde denn reagiert?!

Ich würde aufs Bauchgefühl achten. Wenn du der Meinung bist er übertreibt, dann korrigier ihn und nimm den Besitz in Anspruch, wenn du es ok befindest dann lass ihn ruhig machen.

Bei uns gehörts dazu und meine weiß genau bei welchem Hund sie wie aggieren muss. Bei dem einen lässt sie den Stock sofort fallen und verpisst sich, bei dem anderen rennt sie damit "provokant" vor der nase rum usw ;)

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Ich finde es auch in Ordnung, dass ein Hund seinen Besitz gegenüber anderen verteidigt. Wichtig wäre dabei, dass Du ihn dabei jederzeit kontrollieren kannst.

Wer hat, der hat und das sind wichtige Erfahrungen, die ein Hund machen muss.

Ein bisschen bedenklich finde ich, dass Dein Hund anderen Hunden etwas aus dem Maul klaut. Macht er das bei allen Hunden oder nur bei denen, wo er weiß, dass das geht?

Ansonsten wird er irgendwann mal die Erfahrung machen, dass ein Hund sich nichts weg nehmen lässt und dabei böse wird. Spätestens dann sollte Dein Hund sich zurück nehmen. Leider ist es im Eifer des Gefechts dann so, dass Hunde sich hoch pushen und gege nhalten, um ihr Gesicht nicht zu verlieren und das kann dann schon mal in eine kleine Klopperei ausarten.

Eigenen Besitz verteidigen und damit auch zu provozieren, finde ich völlig ok und auch sehr hundlich.

Anderen etwas klauen - da würde ich ein gutes Auge drauf haben oder halt den Hund seine Erfahrung machen lassen, auch wenn dabei mal ein Kratzer in Kauf genommen werden muss.

Bei meinen Hunden ist es so, dass sie sich gegenseitig nie etwas weg nehmen würden und fremden Hunden erst recht nicht. Sie versuchen eher zu tricksen, um an das Objekt der Begierde zu kommen.

Anderen Hunden ans Maul gehen und mit ans Stöckchen packen tun sie höchstens, wenn sie den anderen Hund gut kennen und wissen, dass es ok für ihn ist.

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(bearbeitet)

Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Das dein Hund mittlerweile seinen Besitz verteidigt ist vollkommen normal. Er braucht sich schließlich ja nicht alles wegnehmen lassen.

Wie schon erwähnt, würde ich halt darauf achten das dieses "verteidigen" gesittet abläuft. Von meiner Erfahrung her, sehen das Labbis jetzt eh nicht ganz so eng und deren Tolleranz ist eh ungemein hoch. ;)

Wo stand denn das jetzt das dein Hund den anderen Hunden die Dinge aus dem Maul klaut ? Hab ich das irgendwo überlesen ? Das könnte dann schon mal Ärger geben, aber ist dann wohl ein Lernfaktor.

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Das macht meiner auch, wenn der Nachbarshund mit dem wir meistens Gassi gehen an sein Stöckchen will, macht er ihm schon deutlich das das seins ist. Auch bei seinen anderen Spielsachen.

Allerdings solltest du darauf achten, das er es sich von dir wegnehmen lässt, ohne knurren oder sonstiges.

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ich hab das problem mit meinem auch. wenn er merkt, er kann den anderen hunden ihr stöckchen/ball etc klauen, dann tut er das auch.

wenn ein hund jedoch knurrt, dann geht er auch wieder weg.

ich bin aber manchmal unsicher, ob das so gut ist, dass er merkt, dass er "schwächeren" hunden alles klauen kann... wenn der beklaute hund dann ankommt, knurrt meiner den wieder weg. ich kann ihm aber alles immer ohne probleme wieder wegnehmen.

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Katrin, hier steht es

nur gestern hat er erstmals einem anderen Hund ein Stöckchen weggenommen und dann auch verteidigt.

Da würde ich eingreifen, denn das kann u.U. zu einer Beisserei führen.

Sein Spielzeug darf er verteidigen, das dürfen unsere auch, aber fremde Sachen nicht

Dein Verhalten war richtig

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upps, Doppelposting

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das macht unser auch.Wenn der einen Stock hat, dann ist es seiner den braucht ihn auch kein andere Hund versuchen wegzunehmen. Das hatten wir letztens, Sam hat mit einem Border Collie auf einer großen Wiese gespielt. Sam fand einen riesen großen Stock, der Border Collie wollte ihn auch haben, da war Sam aber nicht mit einverstanden. :Oo

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Hallo, ich melde mich jetzt noch mal - etwas spät - war aber inzwischen auf Urlaub und nicht mehr so oft im Forum ;)

Also, er hat dem Hund das Stöckchen nicht aus dem Maul geklaut. Der andere ließ es fallen und er hat es sich in einem günstigen Moment geschnappt und dann verteidigt, wenn der andere wieder ran wollte.

Ich habe das Gefühl, dass er jetzt mit seinen 14 Monaten langsam beginnt, auszutesten.

Heute auch wieder eine etwas unangenehme Situation, die ich euch gerne schildern würde. Wir waren im Park, da kam ein kleiner Shih Tzu Rüde, etwa 6 Monate älter als Bruno, der leider etwas problematisch ist und auch Bruno von klein auf immer wieder doof angepöbelt hat. Bisher alles jedoch harmlos.

Die 2 beschnupperten sich erst, Bruno war unangeleint, hat sich unterworfen, der andere an der Leine. Alles ok. Besitzer kam noch näher zu uns und ich merkte schon, dass sich die Situation irgendwie veränderte. Beide waren angespannt, der Kleine fixierte meinen schon frontal. Und dann begann er plötzlich, knurrend auf Bruno loszugehen und nach ihm zu schnappen. Und es war das erste Mal, dass er sich dieses Verhalten nicht mehr gefallen ließ und zurückknurrte.

Eigentlich normal. Nur hörte er dann nicht mehr auf, hat auch mein scharfes "Nein" völlig ignoriert und ist auf den anderen Hund los (nicht beißend, aber eben ziemlich pöbelnd!). Ich hab den Fehler gemacht, ihn anzuschreien (das hat ihn wahrscheinlich zusätzlich angespornt) und mit dem Fuß zurückzudrängen, da begann er natürlich, mir auszuweichen. Das einzige, was mir noch einfiel, war, ihm mit der Leine einen Klaps zu gegeben. Der hat ihn dann auch aus dieser Pöbelei gerissen und er ließ sich wieder abrufen und auch ins Platz bringen. Ich hatte einfach null Ahnung, wie ich mich sonst verhalten sollte, vor allem, weil der Shih Tzu ihm körperlich ja total unterlegen ist.

Das mit der Leine war natürlich Mist (auch wenn ich ihn damit nicht geschlagen hab). Aber was sonst tun?

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