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Hundeforum Der Hund
Aurora39

Ohne Leine

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Sicher gibts die.

Aber in dem ich einen ängstlichen Welpen (wobei ich immer noch nicht glaube, dass ein Welpe mit 9 Wochen primär ängstlich ist, sondern wenn dann eher unsicher) an mich "kette" mache ich es definitv nicht besser.

Schon allein, weil ich ihm die Möglichkeit nehme die Welt selbst zu entdecken und gerade das ist so wichtig für einen Welpen und Junghund.

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Wenn der Hund eine Schleppleine am Geschirr hat geht das doch?

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Welchen Radius hat ein Hund mit einer Schleppleine?

Genau, einen eingeschränkten.

Dem HH gibt das Sicherheit, dem Hund an sich gaukelt es aber nur etwas vor.

Eine Schleppleine ist sicher eine Übergangslösung (!) für gewisse Phasen, wo es anders nicht möglich ist.

Aber hier wurde einem 9 Wochen altem Welpen diese Möglichkeit zu zeigen, dass es anders möglich ist, nicht gegeben.

Was im Umkehrschluss (für mich) heißt, dass weder Hund, noch HH diese absolute Vertrauensbasis aufbauen konnten, da ja immer eine Absicherung da war.

Ich finde es persönlich schade, wenn Hunde primär an der Leine laufen müssen, vor allem in den Anfangsphasen.

Auch Welpen und Junghunde brauchen die Möglichkeit Fehler zu machen, damit sie lernen können, was richtig ist.

Dass dies nicht auf der Hauptstraße stattfindet sollte klar sein.

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Je nach dem 10-20 m.

Eine Schleppleine lässt man ja nach einer Weile schleppen. Ein Hund kann auch an einer SL Fehler machen.

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Und was ist mit sehr selbständigen Hunden?

Hucky hatte wenig bis gar keinen Folgetrieb, den hatte ich zwar als Welpe ohne Leine laufen lassen, aber die Phase war wirklich kurz .

Ich hätte mir wirklich gern die blöde Schleppleine erspart, kann auf verbrannte Finger und ganz aktuell verbrannte Waden ( weil Frau vergessen hatte, dass sie ja ne kurze Hose trägt ) gut verzichten.

Mein Hund ist freudestrahlend mit jedem fremden Hund mit, oder auch gerne ganz ohne Menschen durch die Gegend getigert. Hatte auch von Anfang an ne ordentliche Portion Jagdtrieb. Da war nichts mit spielerisch Rückruf aufbauen weil Welpe ja eh immer folgt...

:???

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also meiner Erfahrung nach war die entspannteste leinenlose Zeit die Zeit bis zum 5. Monat ;) Nala ist auch eher ängstlich, aber gerade Welpen suchen da noch eher Schutz beim Frauchen und ich hatte in dem Alter niemals Angst, dass sie weglaufen könnte.

Ab dem 5. Monat wurde es dann schwieriger. Nun kommt ja auch diese Phase, wo Hunde sich plötzlich vor vielem gruseln und meine Hündin wurde mit 5 bis 6 Monaten besonders schreckhaft und hat dort eher einen Fluchttrieb entwickelt.

Mit ca. 8 Monaten kam dann das erste Interesse an Kaninchen hinzu ;)

Ich lasse sie auch immer noch frei, denn es ist sehr wichtig für einen Hund. Doch ich bin jetzt vorsichtiger, achte genau auf sie: ist sie eher in einer unsicheren Stimmung usw

Ich denke mal, du kennst deine Sina ja so gut, dass du es einschätzen kannst. es ist schade, dass sie früher nie frei laufen durfte, aber gut, das ist ja jetzt Geschichte. Bei meiner Nala ist und war es so, dass man ihr gut ansehen konnte, wenn sie eine schreckhafte Phase hat. An ihrer körpersprache zeigt sie die Anspannung und dann würde jedes unbekannte Geräusch den Fluchttrieb auslösen. An solchen Tagen blieb und bleibt sie dann an der Leine. Wenn sie selbstbewusst und fröhlich ist, dann passiert es im Normalfall auch nicht, dass bei einem unbekannten Geräusch plötzlich der Fluchttrieb einsetzt.

Lerne Sinas Körpersprache gut kennen, damit du vorab ihre Stimmung errätst.Ansonsten ist wie gesagt meiner Erfahrung nach ihr jetziges Alter mit das schwierigste ;)

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Originalbeitrag

also meiner Erfahrung nach war die entspannteste leinenlose Zeit die Zeit bis zum 5. Monat ;) Nala ist auch eher ängstlich, aber gerade Welpen suchen da noch eher Schutz beim Frauchen und ich hatte in dem Alter niemals Angst, dass sie weglaufen könnte.

Ab dem 5. Monat wurde es dann schwieriger. Nun kommt ja auch diese Phase, wo Hunde sich plötzlich vor vielem gruseln und meine Hündin wurde mit 5 bis 6 Monaten besonders schreckhaft und hat dort eher einen Fluchttrieb entwickelt.

Mit ca. 8 Monaten kam dann das erste Interesse an Kaninchen hinzu ;)

Ich lasse sie auch immer noch frei, denn es ist sehr wichtig für einen Hund. Doch ich bin jetzt vorsichtiger, achte genau auf sie: ist sie eher in einer unsicheren Stimmung usw

Ich denke mal, du kennst deine Sina ja so gut, dass du es einschätzen kannst. es ist schade, dass sie früher nie frei laufen durfte, aber gut, das ist ja jetzt Geschichte. Bei meiner Nala ist und war es so, dass man ihr gut ansehen konnte, wenn sie eine schreckhafte Phase hat. An ihrer körpersprache zeigt sie die Anspannung und dann würde jedes unbekannte Geräusch den Fluchttrieb auslösen. An solchen Tagen blieb und bleibt sie dann an der Leine. Wenn sie selbstbewusst und fröhlich ist, dann passiert es im Normalfall auch nicht, dass bei einem unbekannten Geräusch plötzlich der Fluchttrieb einsetzt.

Lerne Sinas Körpersprache gut kennen, damit du vorab ihre Stimmung errätst.Ansonsten ist wie gesagt meiner Erfahrung nach ihr jetziges Alter mit das schwierigste ;)

vielleicht ist es bei Sina genau umgedreht,die scheckpfase hatte sie schon,egal was war,sie wollte weg ,war richtig Kopflos,mitlerweile sind wie so weit,das wenn ihr was nicht gehäuer ist schaut sich mich an,ob ich eine Reaktion zeige,mach ich das nicht ,,okay dann kann das ja nicht schlimm sein",beichspiel,der Rindenmulch sack lag im garten Sind hatte davor Manschetten,allso hab ich den sack angefast und gesagt guck mal,allso ist sie vorsichtig natürlich an den sack und hat geschnuppert,am nächten Tag stand sie dann drauf.Ich machs nach Ihrem Tempo,sie brauch halt Länger.egal das ziel ist das gleiche.

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Aurora, ich finde du solltest dich aufgrund der Kritiken nicht entmutigen lassen. In diesem Forum gibt es so viele Meinungen wie Hundehalter (und manchmal sogar noch mehr ;)). Es ist wertvoll sich verschiedene Blickpunkte anhören zu können, es zeigt einem neue Wege auf, aber letzten Endes entscheidest du, was für euch am besten ist. Du kennst deinen Hund und wenn du ihm (noch) nicht vertraust, dann wird das seine Gründe haben und dann ist es richtig, ihn nicht der Gefahr auszusetzen und abzuwarten (bzw. in dieser Zeit zu trainieren.) Zudem kann man nun nicht mehr ungeschehen machen, was bereits geschehen ist.

Ich z.B habe meine Maus vom ersten Tag an frei laufen lassen. Sie hört sehr gut, ich kann sie zu jeder Zeit abrufen, aber dafür hatte ich eine ganze Weile so meine Schwierigkeiten, was die Leinenführigkeit angeht. Es wirkte als würde sie sich total dagegen sträuben, da sie doch sonst immer frei laufen konnte. Wir haben es zwar nun im Griff, aber es war wahrscheinlich genauso viel Arbeit, wie in eurer umgekehrten Situation.

Wie gesagt, ich schätze das Forum sehr, sehe vieles aber auch distanziert, weil auch gerne mal einfach direkt geurteilt wird ohne die ganze Situation zu kennen. Diese Leute haben aber gleichzeitig ihre eigenen Probleme über die du vielleicht nur lachen kannst, weil dein Hund diese Sache vielleicht super kann. Jeder Hund und jeder Mensch ist anders. Und wenn dein Hund vielleicht schon eher so weit war, du aber noch nicht, dann ist auch das eine Phase in der ihr euch annähert und einander vertrauen lernt. Wie in allen Lebenslagen: der eine schneller, der andere langsamer.

Ich freue mich für euch mit, wenn ihr einen Erfolg erzielt habt. Dass es noch nicht optimal ist, ist nun oft genug gesagt worden, aber ich lese raus, dass das von dir auch so gemeint war. Aber auch kleine Schritte zählen und führen zum nächsten Erfolg.

Ps. Thomas Baumann hat in seinem Buch "Ich lauf schonmal vor" zwei tolle Illustrationen drin, die zusammengefasst zeigen, dass wir Menschen den Hunden viel zu früh, viel zu viel Freiheit schenken und sie deshalb den Rest des Lebens einschränken, weil sie nicht hören. Besser man macht es umgekehrt, und schenkt ihnen die Freiheit, wenn sie so weit sind. Man möge von Baumann halten was man will, aber in diesem Punkt stimme ich ihm zu. Wobei auch hier wieder gilt: es kommt auf Hund und Herrchen an.

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Meine Güte,

wer will, findet aber auch in jedem noch so kleinen Thread irgend eine Kleinigkeit, über die er meckern kann.

Wäre schöner, wenn solche Kleinigkeiten mal überlesen würden, und man sich statt dessen mit dem HH freut für das, was geklappt hat...

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Ps. Thomas Baumann hat in seinem Buch "Ich lauf schonmal vor" zwei tolle Illustrationen drin, die zusammengefasst zeigen, dass wir Menschen den Hunden viel zu früh, viel zu viel Freiheit schenken und sie deshalb den Rest des Lebens einschränken, weil sie nicht hören. Besser man macht es umgekehrt, und schenkt ihnen die Freiheit, wenn sie so weit sind. Man möge von Baumann halten was man will, aber in diesem Punkt stimme ich ihm zu. Wobei auch hier wieder gilt: es kommt auf Hund und Herrchen an.
Genau!!

Bei uns war nämlich genau DAS verkehrt. Der frühe Freilauf. Und mein Hund hat dabei noch das Jagen entdeckt ;)

Mein Hund war nämlich ähnlich gestrickt wie geeesches Hund. Ziemlich selbstständig und auch als Welpe hatte er wenig Folgetrieb.

Immer wieder erschreckend, wieviele sich ein Urteil erlauben ohne den Hund und seine Halterin zu kennen.

Und Myrna hat recht: Einfach mal mitfreuen, wenn etwas gut klappt ;)

Also ich sag mal: Toll gemacht und weiter so :D

LG

Birgit

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