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Hundeforum Der Hund

Empfohlene Beiträge

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Das unterschreibe ich mal ;)

Ich auch.

:)

Mein Hund ist - seiner teilweise abrupten Schreckhaftigkeit bei lauten Geräuschen wie seines gewissen Misstrauens fremden Menschen gegenüber - auch an der Schleppleine.

Und ich frage mich, wie alle, die eine Leine hier so unmöglich finden, in Gegenden damit umgehen, wo generelle Leinenpflicht herrscht? Augen zu und durch?

Bei uns in Berlin kommt die Leinenpflicht wohl in diesem Jahr üer Gesetz. Ich bin bei diesem Hund ganz froh darüber. Wegen all der herbeipreschenden Tutnixe, Will-nur-Spielens, Nur-mal-Hallo-Sagens ohne Leine, die dann auch meist nicht abrufbar sind.

Ein Hund kann dann ohne Leine laufen, wenn er es kann, ohne Andere zu behelligen, ob Mensch ob anderer Hund. Und wenn er es kann, ohne sich in Gefahr zu bringen.

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:klatsch: Hallo,

Heute hat sich mein Training Leinenführung wieder bemerkbar gemacht.

Auf der anderen Straßenseiten waren Hunde,Sina hat sie gemerkt und gesehn,sie lief aber weiterhin mit hängender leine direkt neben mir,auch die Hunde hinter uns lies Sina mit einem nein von mir außer acht :klatsch::klatsch: dafür gab es natürlich dicke lobe und Leckerli.

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Bei uns in Berlin kommt die Leinenpflicht wohl in diesem Jahr üer Gesetz. Ich bin bei diesem Hund ganz froh darüber. Wegen all der herbeipreschenden Tutnixe, Will-nur-Spielens, Nur-mal-Hallo-Sagens ohne Leine, die dann auch meist nicht abrufbar sind.

Dann sind alle Tutnixe, Will-nur-spielen usw. an der längsten aller Flexileinen und die HH's können damit nicht umgehen und die Hunde preschen dann genauso kläffend und keifend auf Deinen Hund los als wenn sie ohne Leine wären (der tut nix, der will nur spielen) und Deiner kriegt die Krise. So läuft das jedenfalls hier bei uns im Wohngebiet; da kommt fast aus jeder Haustüre so einer raus und ich muss meinen wirklich ganz kurz nehmen und ständig auf diese Attacken gefasst sein.

Ich bin immer froh wenn ich dann auf freiem Gelände bin wo alle frei laufen. Gott sei Dank haben wir solche Gebiete (noch)!

LG Idou und Angelika

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Dann sind alle Tutnixe, Will-nur-spielen usw. an der längsten aller Flexileinen und die HH's können damit nicht umgehen und die Hunde preschen dann genauso kläffend und keifend auf Deinen Hund los als wenn sie ohne Leine wären (der tut nix, der will nur spielen) und Deiner kriegt die Krise.

Meinst Du? Grusel!!! :clown

Na, aber immerhin sind die dann irgendwo fest und wir können schnellen Fußes weg, ohne die an meinem Hund oder zwischen meinen Beinen kleben zu haben.

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Ja, da hast Du recht. So läuft das auch bei mir! Ich bin hier ständig auf der Flucht!

LG

Idou und Angelika

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Nachdem hier so viele Meinungen aufeinanderprallen, will ich auch einmal meinen Senf dazu geben.

Ich habe meine Hunde vom ersten Tag an mit 8 Wochen auf der grossen Wiese ohne Leine laufen lassen, mich am Waldrand hinter Bäumen versteckt, wenn sie nicht auf mich geachtet haben. Die Unsicherheit ist in den ersten Monaten noch so gross, dass sie sehr schnell lernen, auf mich zu achten, denn auch Welpen sind nicht blöd, sie wissen instinktiv, dass sie ihren Halter brauchen, um zu überleben.

Wie mit allen Lebewesen: hält man sie fest, wollen sie weg, lässt man sie los, bleiben sie.

Bei allen Schwierigkeiten und Ängsten ist meine Rolle, dies für den Hund von Anfang an zu regeln, dann wird er auch nicht mehr das Weite suchen, sondern sich vertrauensvoll hinter mir bewegen.

Diese Erkenntnis hatte ich bei den ersten Hunden vor Jahren noch nicht. Unser jetziger 3kg Hund aus dem Tierschutz war auch sehr ängstlich, bei ihr hat es so sehr gut geklappt.

Jetzt haben wir noch eine 7 Jahre alte grosse Hündin dazugekommen, ein Notfall. Sie war in ihrem früheren Leben praktisch nie von der Leine. Es könnte ja was passieren.

Nach drei Tagen Schleppleine habe ich sie auch laufen lassen. Es war ergreifend, wie sie gemerkt hat, dass sie rennen durfte. Sie bekam einen Rennanfall nach dem anderen, immer um mich herum (Leberwurst in rauen Mengen). Am nächsten Tag hatte sie Muskelkater.

Besonders hilfreich fand ich den Tip meiner Ht, die mir riet, die bisher fehlenden Hundekontakte in der ersten Zeit der Unsicherheit unbedingt zu suchen, mich aber auch als ultimativer Rudelführer zu erweisen, dh fremde Hunde wurden konsequent erstmal ausgebremst, dann war Kontakt nach Wunsch möglich.

Bis heute - zwei Monate - hat alles hervorragend geklappt, alle Bedenken sind dahin, beide Hunde achten sehr auf uns.

An der Strasse würde ich aber bisher keinen der beiden Hund von der Leine lassen, noch nicht krisensicher genug.

Aber: Wieso denken die meisten HH nur immer an alles, was daneben gehen kann? Jeder Hund übernimmt automatisch die Angsthaltung seines Halters, ist dieser souverän - oder versucht zumindest so zu tun als ob - dann zeigen die Hunde in der Regel auch kein Verhalten, welches sich aus der Unsicherheit des Hundehalters ableitet, wie Bellen, Pöbeln, Abhauen bei Angst .

Jetzt der letzte Satz - ich hoffe, ihr haltet mich aus:

Wichtig ist aber auch das Zurechtweisen des Hundes, wenn er Blödsinn macht, wie zB Pöbeln etc, nicht nur das ewige Leckerligereiche.

Nichts desto Trotz geht nichts über Tubenleberwurst.

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Also mal ehrlich, warum immer nur Kritik hier freut sich jemand das sein Hund heute ohne Leine gelaufen ist.

Und dann gleich wieder "Oh du lässt deinen Hund hinter eine Hecke laufen ohne zu wissen, was dahinter ist.

hier geht es doch um das Erfolgserlebnis. Der Hund lies sich super abrufen, für das erst mal.

Jetzt mal ganz ehrlich funktioniert bei euch immer alles zu 100 % ??

Gab es nicht auch schon Situationen, wo ihr den Hund nicht im Blick hattet.

Freut euch mal wieder für die Erfolgserlebnisse anderer.

Ich übrigens finde es gut, den Hund erst von der Leine laufen zu lassen, wenn eine gewisse Bindung zum Besitzer vorhanden ist. Das muss jeder für sich entscheiden, bedeutet ja nicht, dass der Hund sonst keine Bewegung hat.

Bei dem einen Welpen geht es schnell, andere brauchen halt länger

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