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polar-chat.de  Der Hund
wautzi

Zink und Eisen

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Hallo,

ich fütter nun seit 5 Jahren roh und habe seit einem Jahr sehr viel mit der Materie zu tun (beruflich). Beim meinem Hund habe ich seit dem auch einiges geändert und stelle fest, das es ihm gut tut. Z.B. komme ich sehr einfach an hochwertige Öle (Nachtkerzenöl, Dorschlebertran, Lachsöl) und treffe eine Menge Leute, die sich mit Ernährung auskennen oder eigene Erfahrungen gemacht haben.

Nun habe ich vor kurzem eine Bedarfüberprüfung für einen Welpen machen lassen (über die LMU). Einfach nur aus Interesse. Und wie ich es schon erwartet habe kam heraus:

Unterversorgung:

Energie, Protein, Calcium, Phosphor, Kalium, Natrium, Eisen, Kupfer, Zink, Vitamin D, B1, B2, E und Panthotensäure

So, würde man die Futtermenge erhöhen, das kein Energiemangel mehr besteht, dann bleiben Eisen und Zink übrig.

Mein Hund hat ja schon immer brüchige Krallen und rissige Ballen. Das könnte evtl. wirklich auf eine Unterversorung mit Zink hindeuten. Seit ich Vollkornhefeflocken gebe ist es besser, aber nicht vollkommen weg. Das mit dem Eisen bemerke ich so gar nicht, ist aber eigentlich logisch, da wir nur ausgeblutete Tiere füttern. Angeblich würden sich diese beiden Mängel durch das verfüttern von Blut, Haut und Fell erledigen.

Was ich nun aber nicht verstehe: mein Hund kann Fell nicht verdauen. Das kommt wieder so raus, wie es rein gegangen ist. Was soll also Fell bringen? Die Hefeflocken sind wohl nicht ausreichend. Was bringt sonst etwas? Ich gebe zum Knabbern oft Kalbshufe, Abwurfstangen, Kopfhaut, Ziemer, Nasen, etc.

Das mit dem Eisen ist etwas einfacher. Es gibt von Fortan Fortain. Das ist Hämoglobin aus Schweineblut. Finde ich persönlich nicht optimal, aber habe noch nichts besseres gefunden.

Was ergänzt ihr, um Zink und Eisen einigermaßen auszugleichen?

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öh... gar nicht....

Vor 6 Wochen hatte ich Magic (aus anderen Gründen) vor 6 Monaten Skita (auch aus anderen Gründen) Blut abgenommen, da war alles i.O. :)

Auch äußerlich gibt es keine Erscheinungen: Haut, Fell: super, keinerlei Anzeichen von Anämie, Verdauung allerbest.......

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Wie macht sich denn eine Anämie bemerkbar?

Also von der Eisenunterversorung (die auch nur berechnet wurde!) merke ich auch nichts. Und das mit den Krallen, Haut und Fell könnte auch erblich sein. Bei Menschen gibt es das ja auch. Der Eine hat festere Nägel als der andere.

Blutbild ist auch in Ordnung. Allerdings soll das Blutbild ja nur eine Momentaufnahme sein (dazu gibt es Untersuchungen an der LMU, falls jemand Quelle braucht frage ich mal nach.)

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Antriebslosigkeit, Anämie, wenig Durchhaltevermögen......

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Stimmt allerdings, dass Blutuntersuchungen nur Momentaufnahmen sind, wie gesagt, hatte es bei beiden auch andere Gründe.

Trotzdem würde ich mich nicht auf Grund von Berechnungen verrückt machen lassen, solange die Hunde scheinbar Tippi-toppi sind! :)

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Ne, das nicht. Keine Sorge. Die Sache mit dem Zink lasse ich wie sie ist, es kommt nicht in die Tüte, das irgendwas künstlich in den Hund kommt.

Mein Freund war geschockt von der Berechnung und war unsicher. Ich konnte ihn zum Glück wieder überzeugen ;)

ABER die Sache mit dem Eisen ist schon blöd. Wir füttern ja kein Blut und wo soll das Eisen sonst herkommen?

Was ich noch erstaunlich finde, ist, das Arni mit der Berechnung fett wurde. Und die Berechnung sagt mir jetzt es gibt eine Energieunterversorgung?! Wirklich mysteriös!

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Aus dem Fleisch, Eisenhaltiges Gemüse.. (NEIN!, KEIN Spinat ;) !)

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Wenn er fett wurde hat er entweder eine Stoffwechselstörung ;) oder zu viel verfügbare Energie...

(Ich habe der Mathematik ja nie getraut! ;) )

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Hier kannst du auf der Seite unter Nährwertsuche verschiedene Gemüsesorten eingeben :) Da lässt sich sicher einiges finden viel Glück

http://www.naehrwertrechner.de/

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Meine Hunde werden auch gebarft und hatten noch nie Probleme. Lt. Tierarzt perfekter Ernährungszustand.

Leider gibt es Rassen, die einfach zu brüchigen Nägeln neigen. Bullterrier z.B. gehören auch dazu. Mein Urmel hat außerdem eine genetisch bedingte Zinkmangeldermatose. Diese Erkrankung betrifft fast ausschließlich Husky, Malamute und Bullterrier. Sie können Zink in normaler Nahrung kaum verwerten und benötigen daher eine wesentlich höhere Menge an Zink.

Aber auch diese Erkrankung haben wir mit Barf bestens im Griff. Es gibt bei uns regelmäßig Haferflocken und gekochte Schweineleber. Beide sind sehr gute Zinklieferanten. Gibt es mal Fressi mit wenig Zinkanteil, muss er zusätzlich Zinktabletten bekommen. Bei ihm ist es aber wirklich krankheitsbedingt, die Anderen bekommen nie diese Tabletten.

Probier mal, mehr Haferflocken und gekochte Schweineleber zu füttern. Bei ausreichender Fleischfütterung dürfte auch kein Eisenmangel mehr vorkommen.

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