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Hundeforum Der Hund
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Tiere sind hart im nehmen. Wieviel sie durchgemacht haben und wie sich die Notfelle entwickelt haben

Empfohlene Beiträge

Huhu,

erzählt doch mal wie sich eure Notfellchen entwickelt haben. Wie sie aufgeblüht sind und was dazu Notwendig war.

Alzu dramatische Vergangenheits Geschichten vielleicht besser abkürzen. Wobei ich glaube, im Tierschutz gibts nichts was es nicht gibt.

Ich fang mal an. Meine Notfell Katze war 9 Jahre in einem Animal Hoarding Haushalt. Wo sich öfter mal die ganze Meute Hunde auf eine Katze gestürzt hat. Das Thema Hunde ist für sie völlig erledigt. Das letzte halbe Jahr wurde sie so gehalten, wo man sagen kann, einschläfern oder aussetzen wäre Humaner gewesen.

Eingegriffen hab ich, als ich erfahren hab das sie 2 Tage Futteraufnahme komplett verweigert hatte.

Ämter Mühlen mahlen leider sehr langsam. Also hab ich die Katze abgeholt, zum Tierarzt gebracht und ab nach Hause.

Nochmal Meldung bei den Zuständigen Behörden, aber denen hätte ich schon ein totes Tier direkt auf den Tisch legen müssen, damit die endlich mal aufwachen. Noch dazu Nachweisen müssen, das es aufgrund von schlechter Haltung und überforderung der Besitzerin verstorben ist.

Schon in der ersten Nacht frass sie sich richtig voll. An Sonnenlicht war sie schon nicht mehr gewöhnt, dachte schon das liegt an den Augen. Der Durchfall war echt Krass, da hätte man die Wände bis zu 1m hoch mit Folie abkleben müssen. In meinem Badezimmer wars nicht so Wild. Die erste Zeit bestand aus: Futter längere Zeit ausprobieren, Notizen machen, bis zu 5mal am Tag Putzen, manchmal auch mehr, auf die Ergebnisse vom tierarzt warten und dann das ganze mit anderer Futtersorte wieder von vorn.

Irgendwann hatte sie sich ans Barf gewöhnt und frass und frisst auch immernoch am liebsten Barf. Das macht keine Bauchschmerzen, keine Blähungen und keinen Durchfall.

Das war der Durchbruch und sie durfte die ganze Wohnung kennenlernen. Aus der Unterernährten Katze, die sich schon selbst aufgegeben hatte, wurd eine richtig proppere, freche Katze.

Vorallem extrem verschmust. Hat unheimlich viel nachholbedarf. Am liebsten liegt sie ganz oben auf dem Kratzbaum im Zentrum der Wohnung und schaut sich den troubel drum herum an. Hunde werden in ihrem zukünftigen zuhause zwar nichts zusuchen haben, aber wir arrangieren uns hier mit Hundefreien Zeiten.

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(bearbeitet)

Von der Vergangenheit meines Hundes ist nix bekannt.

In den ersten Monaten hat Dota sich aus dem Nichts auf Spaziergängen zu Tode erschreckt vor Kleinigkeiten. Unser erster Besuch bei einem Tierbedarfsladen, wo lauter leckere getrocknete Dinge wie Schweineohren und Ochsenziemer rumlagen, endete in einer Panikattake. Auch die Nähe eines Restaurants hatte ähnliche Konsequenzen.

Ich habe dies stets mit Gelassenheit gesehen und so ist auch geworden. Nie hatte ich einen unproblematischeren Hund wie die Dota. Sie ist die Coolnis in Person inzwischen.

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Lilly kam aus einer Familie in der laut Aussage Hase, Vogel, Hamster, Fische, Katze etc. waren. Sie war ein Weihnachtsgeschenk. Dann wurde die Frau im Folgejahr schwanger und für den Hund war kein Platz mehr, worauf sie ins TH kam.

Angeblich war sie dort nur 10 Tage und war extrem abgemagert.

Ich stell Euch mal das erste Bild von Lilly ein, als wir sie gesehen haben:

lillysfirstphoto.jpg

Lillys Story dazu gibt es hier: KLICK

Ich kann nur sagen, es war ein sehr erbärmliches Bild, das sich uns bot. Allerdings hat es auch Jahre gedauert, einen halbwegs normalen Hund aus ihr zu machen.

Ängstlich ist sie immer noch, aber das ist ok. Sie hat ihre Eigenheiten aber die haben wir Menschen auch. Ich liebe sie und gäbe sie nicht mehr her.

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Kimba kam zu uns, als sie ungefähr ein Jahr alt war. Sie wurde auf der Straße gefunden und eine Woche später haben wir sie übernommen. Sie hatte kaum Fell, dicke Beulen am Körper und stark geschwollene Lymphdrüsen im Hals. In den ersten Wochen hatte sie oft Fieber. Nach zig Untersuchungen meinte die Tierärztin, es käme wahrscheinlich von einer Mangelernährung. Ob es so war, keine Ahnung.

Kimba war absolut ängstlich gegenüber Menschen und sehr aggressiv gegenüber Hunden. Katzen hingegen liebte sie und wollte mit ihnen spielen. Es hat Jahre gedauert, bis sie sich von Fremden berühren ließ und heute begrüßt sie freundlich Gäste. Bis vor einem Jahr war sie immer noch jedem fremden Hund gegenúber aggressiv. Mit vieeeel übung hat sich das nun gelegt und von Emma, unserem jüngsten Zugang, lässt sie sich erstaunlich viel gefallen und spielt sogar mit ihr.

Emma kam im Februar diesen Jahres zu uns. Wir fanden sie als Welpe am Strand. Sie war zwar am ersten Tag sehr erschöpft, nahm auch weder Futter noch Wasser an, aber sie hat sich ganz schnell erholt und ist rasch eine fröhliche Hündin geworden. Bei manchen spanischen Männern zeigt sie allerdings Panik. Aber da sie noch jung ist (ca. ein halbes Jahr) wird sich das vielleicht auch noch legen.

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