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Hundeforum Der Hund
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Plötzlich ist nichts mehr wie es war

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Hallo ihr Lieben,

da ich nun schon einige Male auf Pepples angesprochen wurde, wie es ihr geht, dachte ich, ich mach ein Thema auf.

Hier möchte ich ein bisschen erzählen wie es ihr seit dem vergangenen Februar ergangen ist.

Nach der großen Freude, die man nicht in Worte fassen kann, das wir sie wieder hatten, kam ziemlich schnell die Ernüchterung.

Sie war ein ganz anderer Hund. Sie wirkte in jeder Situation wie gehetzt und kam überhaupt nicht zur Ruhe. Nachts wurde sie mehrfach durch Panikattacken aus dem Schlaf gerissen (wenn sie denn mal Schlafen konnte).

Die anfängliche Anhänglichkeit, verschwand mit jedem Tag ein bisschen mehr. Bis sie sich ganz zurückzog. Ich stellte ihr auch ihre Box mit ins Schlafzimmer, in der Hoffnung, das sie dort evtl. zur Ruhe findet. Der erwünschte Erfolg stellte sich allerdings nicht ein. Ich schloß die Box dann Nachts, aber das war ganz falsch, dadurch bekam sie Nachts noch mehr Panik.

Weil sie vermehrt hechelte und sehr schnell außer Atem war, ging ich mit ihr, wieder einmal zu meinem TA. Ich dachte, irgendwas stimmt mit ihrem Herz nicht. Da war aber alles in Ordnung.

Sie hatte eine Gebärmutterentzündung. Auch das noch. Ein Glück bekamen wir die aber mit Medikamenten in den Griff. Allerdings wollte der Tierarzt sie kastrieren. Da das jetzt aber der absolute Supergau wäre, konnte ich ihn bis nach der nächsten Läufigkeit hinhalten. Außer es wäre natürlich medizinisch Notwendig, dann hätten wir sie operieren lassen.

Nach langem Hin und Her, mit homöopathischen Mitteln, die auch nicht anschlugen, ging ich zu meiner TÄ. Mittlerweile hatte ich den Tierarzt gewechselt, weil sich eine Frau viel besser einfühlen kann, meine zumindest :)

Mit ihr tauschte ich mich über verschiedene Medis aus, Pepples zeigte mittlerweile typische Stresssymptome. Durchfall, Hecheln, Speicheln, Unruhe ... auch wurde sie, gegenüber Fremden Leuten und vor allem Kindern, aggressiv und ging sogar nach Vorne, was ich gar nicht von ihr kenne.

Meist aber war sie im Rückwärtsgang unterwegs. Es musste nur jemand hinter uns Laufen oder aus einem Auto steigen, schon fiel sie regelrecht in sich zusammen und wollte nur noch weg. Früher wenn ihr etwas Angst machte, kam sie zu mir und versteckte sich hinter mir. Das macht sie nicht mehr.

Wobei ich ihr allerdings gar nicht helfen kann, ist, wenn sie auf einem in Panik gerät und ich nicht einmal weiß, was wieder los ist. Manchmal erschrickt sie so heftig, das ihr die Beine wegknicken und sie dann auf dem Bauch auf der Straße liegt. Neulich lag eine Brottüte im Gras, davor hat sie sich so doll erschreckt, das sie plötzlich, sehr heftig zusammenzuckte und, wenn sie nicht an der Leine gewesen wäre, reißaus genommen hätte.

Als wir nun die "passenden" Medikamente für die Maus zusammen hatten und sie nun Täglich ihre Tabletten bekam, konnte sie wenigstens Nachts wieder etwas besser schlafen. Sie weckte mich nicht mehr bis zu 5,6 Mal in der Nacht auf.

Ihre Angst und ihren Stress wurde sie leider dadurch nicht wirklich los. Nach Absetzen der Tabletten verstärkten sich die Symptome leider wieder so stark, das ich die Tabletten wieder weiter gab.

Das Futter hab ich auch mehrfach umgestellt, weil Panikhunde anscheinend gut mit dem richtigen Futter, wieder auf die Spur gebracht werden können. Das liest man jedenfalls in vielen Büchern.

Ab Heute bekommt sie nun andere Tabletten, in der Hoffnung das ich dadurch besser zu ihr durchdringen kann.

Aber bitte denkt nicht, das ich nicht an ihrem Verhalten arbeite. Ich lauf mit ihr täglich zwischen 3 und 4 Stunden. In Gebieten, in denen sie sich wohlfühlt und wo Hundehalter mit ihren Hunden unterwegs sind, die bereit sind Rücksicht auf andere Hunde zu nehmen. Das ist hier im Gebiet leider nicht der Fall. Hier werden die Hunde extra abgeleint das sie zu meinem Hund hinlaufen. Obwohl man weiß, das sie absolut keinen Kontakt möchte! Die nehmen ihre Hunde nicht einmal von meinem weg, wenn sie schon ein paar Mal abgeschnappt hat und man sie drum bittet. Ich versteh so ein Verhalten absolut nicht.

Das ist auch der Grund, warum ich lieber mit meinem Hund woanders laufe. Ist dann zwar etwas weiter, aber es rentiert sich allemal.

Ich merke ja auch an ihrem Verhalten, das sie sich dort wohler fühlt. Es kommt zwar hier auch oft dazu das sie einknickt, aber dann nicht weil sie bedrängt wird.

Da ich mit der Zeit festgestellt habe, das sie sich in meinem Arbeitszimmer wohler fühlt, als im Schlafzimmer, fassten Jessy und ich den Entschluß die Zimmer zu tauschen.

Hätte ich gewusst was das für eine Heidenarbeit wird, mit Streichen und allem drum und dran, ich hätte es nicht gemacht.

Aber jetzt, im Nachhinein, bin ich froh, das wir es gemacht haben. Sieht klasse aus und die Maus fühlt sich auch wohler.

Kuscheln tut sie im Moment auch nur mit mir, weil sie gerade Läufig ist. Da war sie schon immer sehr schmusig. Ich genieße das auf jeden Fall sehr.

Was sie auch sehr gerne mag, ist, wenn ich sie Massiere. Sie war vor ein paar Monaten so verspannt, das sich bei ihr links und rechts der Hüfte, sichtbare "Bollen" gebildet hatten. Nachdem meine TÄ mir dann genau erklärt und gezeigt hat wie ich das massieren kann, hab ich das täglich auf unseren Spaziergängen gemacht. Jetzt sind die Knubbel weg, aber ich Massiere sie dort immer noch, weil sie das so sehr genießt.

Was sie allerdings nicht akzeptiert und auch nicht zulässt, ist TTouch.

Mittlerweile machen ihre Panikattacken für mich auch Sinn, denn ich weiß durch ihr Verhalten, was ihr alles passiert sein muss. Wir konnten in den vergangenen Monaten sehr gut recherchieren und einige Leute haben sich durch ihr Verhalten "verraten".

Man muss sie mehrfach, auch mit Hunden gehetzt haben. Auch vor Taschenlampen hat sie panische Angst. Man musste sich ja Nachts mit Taschenlampe in den Wald stellen und nach ihr suchen.

Ich begreifs bis heute nicht, wenn man die Menschen suchen sieht und sie dann eindringlich bittet, das nicht zu tun ... WARUM hören sie dann nicht damit auf??

Zu der Frage die mir in ihrem "Geisterthema" gestellt wurde.

Leider hat sich das Starren noch verstärkt. Sie macht das nun fast immer und ich bekomm sie manchmal kaum aus dieser Starre raus. Ich wäre schon sehr froh, wenn ich sie davon abbringen könnte. Nur weiß ich nicht wie.

Leider sind hier auch Hundetrainer, die sich mit Panikhunden auskennen, nicht zu finden. Die allermeisten "spezialisieren" sich auf Angsthunde, wenn überhaupt. Aber zwischen Angst und Panik ist ein Meilenweiter unterschied.

Jetzt ist das Ganze doch sehr lang geworden, obwohl ich ganz viel weggelassen habe. Aber alles zu Schreiben, das würde den Rahmen sprengen.

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Oh Mann, da ist dann ja wirklich alles falsch gelaufen.

Kennst Du das Angsthundeforum?

Dort gibt es viele Menschen, die selber Angsthunde haben und auch spezialisierter Hundetrainer.

Chrissie ist dort, ich bin wegen Buca dort angemeldet.

Ich würde so gerne sagen, das alles wieder gut wird, aber irgendwie bin ich überfragt.

Fühl Dich mal gedrückt.

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Ach Muck, erst vor ein paar Tagen, habe ich gedacht, wie es euch wohl gehen wird, danke dass du uns erzählst, was gerade bei euch so los ist.

Für die weitere Zeit, wünsche ich euch viel Kraft und Geduld und ich finde es toll, wie du auf Pebbles Ängste eingehst und versucht ihr alles ertragbarer zu machen. Fühl dich mal umarmt!

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Viel pasiert bei euch ...

Wir drücken euch ganz fest die Daumen das ihr nach und nach wieder ein richtiges Team werdet ....

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Oh man, das hört sich richtig schwierig an. Schön, dass Du Dir solche Mühe gibst.

Ich bin sicher, ihr werdet einen Weg, auch wenn er lang wird, finden!

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Lieben Dank für euren Zuspruch.

Ja Mara, das Forum kenn ich, ich bin beim Googlen drauf gestoßen. Ich hab in den letzten Monaten alles über Panikhunde aufgsogen wie ein Schwamm. Man greift ja in solch einer Situation nach allem, wovon man sich Linderung erhofft.

Ich denke auch, das das noch ein sehr steiniger und langer Weg werden wird. Aber ich bin ihn schonmal gegangen und ich werde es wieder tun.

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Ich habe auch oft an Euch gedacht, wie es Euch wohl gehen mag. Dass die ganze Sache solche Ausmaße angenommen hat, damit hätten wohl die wenigsten gerechnet.

Ich hoffe, dass Pebbles diese Angst wieder loswerden kann und Dir wünsche ich bis dahin starke Nerven. Viel Glück Euch beiden!

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Oh Mann, danke dir, Muck, für deinen langen Bericht!!! Da habt ihr ja echt schon einiges durchgestanden und steht noch einiges weiterhin durch!!! :( Ich drücke euch jedenfalls ganz ganz feste die Daumen, dass ihr irgendwann Licht in diesem langen dunklen Tunnel seht!!! :kuss:

Ich finde es echt toll, wie du zu deiner Maus stehst und alles für sie machst! Da zeigt sich echt die Liebe die man zu seinem Tier hat!!! :kuss:

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OMG.. wer weiß was die Maus alles erlebt hat,darüber kann man leider nur spekulieren,das sie nachts oft wach wurde oder schlecht schläft,da tippe ich mal auf Albträume .

Gott hoffentlich fängt die Maus sich wieder.

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Liebe Muck,

es ist so traurig, dass ihr das durchmachen müsst. Pebbles Start war ja schon nicht so prickelnd. Dann habt ihr es gut hin bekommen mit viel Geduld, Liebe und Arbeit - und als ihr auf einem richtig guten Weg wart, kam dann das. Das ist so ungerecht!

Helfen kann ich euch nicht wirklich - aber ich kann euch alles Liebe und Gute wünschen und gute Besserung für deinen Arm und eure Seelen.

Fühlt euch ganz lieb (wenn auch nur virtuell) gedrückt.

Es ist schön, dass du wieder hier bist.

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      in Hundekrankheiten


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