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polar-chat.de  Der Hund
Katharina1108

Sie will alles zernagen, auch wenn ich dabei bin

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich war bisher nur Mitleser in diesem wunderbaren Forum, aber jetzt hoffe ich doch mal auf den einen oder anderen guten Tip.

Wir haben eine Deutscher-Pinscher-Hündin und inzwischen ist sie knapp 7 Monate alt. Die Anfangszeit war recht schwer für uns, da wir Ersthundebesitzer sind und unsere Maus echt ein extremes Dynamit-Paket ist. Selbst für einen Pinscher dreht sie echt hoch, haben wir uns sagen lassen. In den ersten Wochen darüber hinaus noch total panisch bei jedem lauten Geräusch und absolut unfähig, sich mal von selbst zum Schlafen hinzulegen. Von Anfang an musste sie wirklcih immer zur Ruhe in der Box gezwungen werden. Also ich würde sie als hyperaktiv bezeichnen.

Inzwischen hat sich wirklich sehr viel gebessert, sie legt sich auch einfach so mal hin (wenn auch selten), die Ängste sind eigentlich alle verschwunden, das übliche Training (Leinenführigkeit, etc.) macht auch mehr und mehr Forstschritte.

Nur im Haus ist es meist noch sehr schwierig, weil sie nicht aufhört ständig Dinge anzunagen die nicht ihr gehören, incl. unserer Katze. Immer und immer wieder trainiere ich das mit ihr, wenn sie was annagen will oder sich was holen will was ihr nicht gehört, gibt es zuerst das Abbruch-Signal, dann einen Stüber. Aber sie gibt einfach nicht auf. Sie weiß genau dass sie es nicht darf. WEnn sie was klaut lässt sie es sofort wieder aus, sobald ich in ihre Richtung gehe.... aber sie versucht es einfach immer weider.

In der Regel endet das damit, dass sie in die Box oder an die Hausleine kommt. Was aber frustet.....

Gut, nach einem langen und anstrengenden Spaziergang macht sie das nicht. Aber ich kann und will nicht täglich 3 Std. mit ihr laufen nur damit sie sich benimmt. Abgesehen davon höre ich immer wieder, dass auspowern nicht viel bringt, im Gegenteil, man müsse dann mit der Zeit immer mehr machen...

Was meint ihr.... einfach durchhalten und mit einer Engelsgeduld immer und immer wieder üben? Ist sie einfach nur ein Dickschädel?

Oder läuft hier was falsch? Hat jemand einen Tipp oder Denkanstoß?

Danke im voraus & viele Grüße

Katharina

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Lastest du Sie auch geistig aus?

Kauen/Nagen entstresst und wirkt beruhigend - ich könnte mir vorstellen, dass Sie das macht um runter zu kommen auch weil du sagst das Sie so aktiv ist.

Hast du ihr mal eine Alternative angeboten, oder nur abgebrochen, körperlich gemaßregelt und Sie dann weggesperrt/festgebunden?

Also Hund kaut, du sagst "nein" und bietest ihr etwas anderes an (Übung, Kauteil etc.) um das Verhalten in andere "Bahnen" zu lenken.

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Gut, nach einem langen und anstrengenden Spaziergang macht sie das nicht.

Hiermit ist deine Frage eigentlich schon beantwortet.

Aber ich kann und will nicht täglich 3 Std. mit ihr laufen nur damit sie sich benimmt.

Schade.

Aber das musst du auch nicht unbedingt. Es reicht völlig wenn du den Spaziergang interessanter für deinen Hund gestaltest. Es ist ein Jagdhund, der will und muss, sinnvoll, beschäftigt werden.

Abgesehen davon höre ich immer wieder, dass auspowern nicht viel bringt, im Gegenteil, man müsse dann mit der Zeit immer mehr machen...

Das ist Quatsch. Du sollst deinen Hund sinnvoll beschäftigen.

Achja, wie sieht denn das Abbruchsignal aus und dieser Stüber?

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Aber ich kann und will nicht täglich 3 Std. mit ihr laufen nur damit sie sich benimmt.

Schade.

Aber das musst du auch nicht unbedingt. Es reicht völlig wenn du den Spaziergang interessanter für deinen Hund gestaltest. Es ist ein Jagdhund, der will und muss, sinnvoll, beschäftigt werden.

Nicht jeder ist in der glücklichen Situation und kann seinen Hund jeden Tag mehrfach über Stunden ausführen.

Da der Hund nach einem Spaziergang das Annagen unterläßt, ist sie ja auch wohl danach ausgepowert und benötigt wohl nicht noch mehr Beschäftigung oder Interessantes auf diesem Spaziergang.

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Abgesehen davon höre ich immer wieder, dass auspowern nicht viel bringt, im Gegenteil, man müsse dann mit der Zeit immer mehr machen...

Das ist Quatsch. Du sollst deinen Hund sinnvoll beschäftigen.

Natürlich kann man jeden Hund hochkonditionieren. Je mehr man auspowert umso trainierter wird der Hund und benötigt noch mehr.

Sonst wäre es ja auch nicht sinnvoll einen Hund z.b. beim Fahrradfahren langsam anzutrainieren, damit er am Anfang vllt. 5 km schafft und am Ende 20 km oder mehr.

Training/Auspowern baut Muskeln auf ;)

Biete ihr zuhause Alternativen an. Ein alter Pantoffel z.b. hilft schon oftmals.

Ich hatte selbst so eine Kaubestie und ich habe ebenfalls, wenn sie Dinge angenagt hat, sie verwarnt und zur Not in die Box gepackt.

Bei meinen beiden Hunden, die beide sinnvoll beschäftigt wurden und genug Auslauf hatten, hat nur Sami genagt... also kann es ja wohl nicht allein daran liegen ;);)

Ich persönlich halte wenig davon jedes "Fehlverhalten" mit zuwenig Auslastung oder zuwenig geistiger Beschäftigung zu begründen.

Leider ist das aber die einfachste Methode alles zu begründen. 3 Std. Auslauf reichen vollkommen aus.

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Hi,

ich habe eine ca. 6 Monate junge Hündin und, vielleicht haben wir Glück, sie hat noch kein einziges Teil kaputt gebissen. Wir haben von Anfang an Spielzeug gegeben und wenn sie mal einen Schuh oder irgendwas von uns im Maul hatte, hörte sie ein "Nein!!" , ich hab ihr das Teil weggenommen und ihr eins ihrer Sachen gegeben.

Emma würden reine, sture Spaziergänge nicht ausreichen. Sie tobt sich zusätzlich im Garten aus, hat da ihre Buddelstelle oder wir spielen mit dem Ball. Morgens gehe ich ca. 45 Minuten, dabei kann sie genügend und in Ruhe schnüffeln und am Ende der Runde gibt's Suchspiele.

Im Haus hat sie von Anfang an gelernt, ruhig zu sein. Also kein wildes Getobe. Ich arbeite von Zuhause aus und sie weiß, dass ich bis mittags keine Zeit für sie habe. Mittags ist dann entweder kleine Runde angesagt oder - wie momentan wegen Sommertemperaturen - Zeit zum Spielen im Garten. Abends gibt es dann natürlich noch eine Runde.

Jetzt ist in Deutschland anderes Wetter als hier und ihr könnt vielleicht nicht so oft und lange draußen sein. Da würde ich dann im Haus Spielstunden einlegen, aber auch Ruhephasen. Bei den Spaziergängen nicht nur stures Gehen, sondern auch Spielen, Trainieren usw.

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Nicht jeder ist in der glücklichen Situation und kann seinen Hund jeden Tag mehrfach über Stunden ausführen. Da der Hund nach einem Spaziergang das Annagen unterläßt, ist sie ja auch wohl danach ausgepowert und benötigt wohl nicht noch mehr Beschäftigung oder Interessantes auf diesem Spaziergang.

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Gut, nach einem langen und anstrengenden Spaziergang macht sie das nicht.

Das liest sich für mich so, als wäre der Hund, eben nach einem solchen, langen Spaziergang ausgepowert. Diesen will, oder kann die TE nicht machen.

Darum schrieb ich ja auch:

Aber das musst du auch nicht unbedingt. Es reicht völlig wenn du den Spaziergang interessanter für deinen Hund gestaltest. Es ist ein Jagdhund, der will und muss, sinnvoll, beschäftigt werden.

Leider ist das aber die einfachste Methode alles zu begründen. 3 Std. Auslauf reichen vollkommen aus. zitieren

Das hab ich so nicht gesagt.

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Gut, nach einem langen und anstrengenden Spaziergang macht sie das nicht.

Katharina

Das hört sich für mich schon nach auspowern an ;)

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Leider ist das aber die einfachste Methode alles zu begründen. 3 Std. Auslauf reichen vollkommen aus.

Das hab ich so nicht gesagt.

Hatte ich das behauptet?

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Bietest du ihr nur Bewegung an ?

Eine Idee wären Suchspiele in der Wohnung.

Am Anfang schaut dein Hund zu, wie du z. B. im Wohnzimmer ein Leckerchen versteckst, er sieht also, wo es ist. Dann schickst du ihn mit einem Kommando z. B. "such" los.

Natürlich wird der Hund gleich das Leckerchen finden, er hat dir ja zugeschaut ;)

Das wiederholst du ein paar Mal.

Dann bindest du ihn evtl. (wenn Platz oder Sitz noch nicht 100%ig sitzen) an, gehst vor ihm in ein anderes Zimmer und versteckst wieder ein Leckerchen, aber nur leicht, er soll es gleich finden, wenn er in das andere Zimmer läuft - und lässt deinen Hund mit dem Kommando "such" wieder von der Leine. Sofort wird er ins andere Zimmer stürmen und das Leckerchen finden!

Dann noch eine Stufe schwerer: Du sicherst ihn, damit er dir nicht folgt und versteckst ein oder mehrere Leckerchen nicht gleich sichtbar .... usw. usw.

Mit diesem Suchspiel regst alle Sinne deines Hundes an und seine Nase einsetzen macht einen Hund richtig müde!

Hast du schon was von klickern gehört? Auch damit und den damit verbundenen Tricks kann man einen Hund wunderbar auslasten.

Und das braucht nicht viel Zeit. Länger als 5-10 Minuten am Stück soll man eh nicht trainieren, da der Hund sich nicht so lange konzentrieren kann und abbaut. Lieber mehrmals am Tag kurze Übungseinheiten.

Über das klickern findest du hier viele Themen.

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Hallo Katharina,

das Problem hat eine Besitzerin bei uns auch :megagrins sie beschäftig ihre Maus jetzt mit Gehirnjoggin . Leckerchen im Eierkarton, in Pappbechern die auf ein Brett geklebt sind usw.

Seid dem ist es viel besser sagt sie

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Schau dich mal auf dieser Seite um, da findest eine Menge Ideen, wie du deinen Hund auch zuhause noch auslasten kannst

http://www.spass-mit-hund.de/

Mein Tommy hat auch gern geknabbert, ich hab ihm zum Austausch dann eine ganz alte Sandalette von mir gegeben, die hat er geliebt!

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