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Hundeforum Der Hund
chris22

Hilflos mit neuem Rottweiler

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Hallo ich habe mir gestern einen Rottweiler geholt. Er ist 2 Jahre alt und war bei einem jungen Pärchen, die ihn abgeben mussten wegen Umzug.

Es hieß er kenne alle Kommandos und hört gut.

Nun war ich gestern nachdem ich ihn abgeholt habe mit ihm Spazieren und an einem See und haben etwas Stöckchen gespielt weil er das total toll findet und auch wie ein wilder ins wasser springt um den Stock zu holen.

Allerdings habe ich an dem Tag einige Sachen festgestellt die mir schwer zu denken geben und ich nicht genau weiß was ich dagegen tun soll.

1) Wenn man das Stöckchen wieder abnehmen will zum erneuten werfen, verteidigt er es, knurrt und schnappt nach der hand und beißt auch leicht rein. Holt man einen anderen Stock will er natürlich den haben und kommt angerannt und springt an den Stock und will ihn wegnehmen.

2) Er hört wie ein Backofen! :( Im Auto muss man 10.000 mal sagen er soll Platz machen, er reagiert nicht auf "Fuß" oder auf "Aus!" oder "Hier!". Wenn man aber einen Stock in der Hand hat macht er sitz und platz ohne probleme und ist nur auf den Stock fixiert.

3) Nach dem Spielen wollte ich ihn dann wieder an die Leine nehmen und dann hat er in die Leine gebissen und auch immer weit oben wo die Hand ist und hat an der Leine gerissen und gezerrt und auch wieder leicht in die Hand gebissen. Ich hab tausendmal "AUS!" gesagt auch gerufen und mit richtig bösem Ton. War ihm ziemlich egal er hat geknurrt und war aggressiv. Ich hab ihn dann gepackt und auf den Rücken gelegt oder ihm versucht die schnauze zuzuhalten... wenn man die Leine loslässt beruhigt er sich und bleibt stehen und guckt dumm...

Heute war das selbe Spiel wieder... er hat mich so weit gebracht dass ich ihn richtig angeschrien hab mit "AUS!" und hingeworfen hab und angeknurrt hab, aber selbst das hat kaum was gebracht. Habe jetzt Kratz- und Bissspuren und Blaue Flecke am Unterarm von diesem Machtkampf heute morgen.

Ich weiß nicht ob er das nur macht weil ich neues Herrchen bin oder ob das immer so geht oder was ich noch machen soll damit er damit aufhört und nicht mehr so aggressiv reagiert.

In der Wohnung kommt er dauernd an und will kuscheln und schmusen und wenn ich auf der couch liege legt er sich sogar auf mich. Aber auch wenn ich da mal mit ihm schimpfe wenn er z.B. aufs Bett geht, dann knurrt er mich wieder böse an, geht dann aber runter.

Sollte sich das nicht bessern, werde ich ihn wieder verkaufen oder abgeben müssen. Hab angst dass er mich irgendwann wirklich richtig beißt.

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Gaaaanz schlechte Idee mit einem erwachsenen Rottweiler sich auf Körperliche Machtspiele einzulassen, noch dazu umso mehr, wenn der Hund dich und du ihn noch überhaupt nicht kennst.

Hast du Hundeerfahrung? Hört sich für mich nicht so an und ist bei einem erwachsenen Rotti nicht gerade die Beste Vorraussetzung

Ich würde definitiv keinen neuen Hund am ersten/zweiten Tag ableinen und auch keine Beutespielchen machen, wenn ich den Hund noch nicht einschätzen kann.

Lern ihn ersteinmal kennen und bau eine Bindung auf. Wieso sollte ein Hund direkt auf jemanden hören, der ihm völlig fremd ist?

Such dir einen Trainer sonst geht das definitiv in die Hose

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Ich hatte vor einigen Jahren einen Irish Setter gehabt. Hatte ihn schon von Welpen an und ist dann mit 7 Jahren nach einer Magen-OP gestorben.

Ich wollte extra einen Hund bei dem ich mir die Hundeschule sparen kann, da ich dafür nicht die Zeit habe und der zwar verspielt ist aber nicht so extrem mit verteidigen und so. Davon haben die Vorbesitzer auch nie etwas erwähnt.

Heute hab ich es vor der auseinandersetzung geschafft, dass er das Stöckchen mit einem "Aus!" in ruhe lässt, er platz macht ich es nehmen kann ohne knurren und wieder werfen konnte. Ich weiß nicht wie ich ihn sonst auspowern kann

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Originalbeitrag

Hallo ich habe mir gestern einen Rottweiler geholt. Er ist 2 Jahre alt und war bei einem jungen Pärchen, die ihn abgeben mussten wegen Umzug.

Es hieß er kenne alle Kommandos und hört gut. Wenn er bei seinen Vorbesitzern gut gehört hat, muß das bei Dir nicht zwangsläufig auch so sein!

Nun war ich gestern nachdem ich ihn abgeholt habe mit ihm Spazieren und an einem See und haben etwas Stöckchen gespielt weil er das total toll findet und auch wie ein wilder ins wasser springt um den Stock zu holen.

Allerdings habe ich an dem Tag einige Sachen festgestellt die mir schwer zu denken geben und ich nicht genau weiß was ich dagegen tun soll.

1) Wenn man das Stöckchen wieder abnehmen will zum erneuten werfen, verteidigt er es, knurrt und schnappt nach der hand und beißt auch leicht rein. Holt man einen anderen Stock will er natürlich den haben und kommt angerannt und springt an den Stock und will ihn wegnehmen. Kennst Du den Hund denn schon länger, bzw er Dich??

Wenn nicht (und so klingt das ja): Was erwartest Du?

Du fährst den Hund (hoffentlich mit Schleppleine gesichert?) durc das Stockspiel total hoch, dann kommst Du als völlig Fremde und willst ihm die Resource, die Beute wieder wegnehmen.

Nenn einen Grund (aus Sicht des Hundes!) Warum er Dir den Stock überlassen soll ;)

2) Er hört wie ein Backofen! :( Im Auto muss man 10.000 mal sagen er soll Platz machen, er reagiert nicht auf "Fuß" oder auf "Aus!" oder "Hier!". Wenn man aber einen Stock in der Hand hat macht er sitz und platz ohne probleme und ist nur auf den Stock fixiert. Dann solltest Du Stock- und Ballspiele erstmal komplett weglassen und lieber eine Beziehung aufbauen, die auch das Erstellen von Hausregeln beinhaltet. Weißt Du, welche Kommandos er vorher bekommen hat (z.B. nicht "Platz" sondern "Down")

3) Nach dem Spielen wollte ich ihn dann wieder an die Leine nehmen und dann hat er in die Leine gebissen und auch immer weit oben wo die Hand ist und hat an der Leine gerissen und gezerrt und auch wieder leicht in die Hand gebissen. Ich hab tausendmal "AUS!" gesagt auch gerufen und mit richtig bösem Ton. War ihm ziemlich egal er hat geknurrt und war aggressiv. Das klingt nicht nach böse und aggressiv, sondern nach aufgepuscht und nervös und daraus resultierenden Übersprungshandlungen/ StressabbauIch hab ihn dann gepackt und auf den Rücken gelegt oder ihm versucht die schnauze zuzuhalten... wenn man die Leine loslässt beruhigt er sich und bleibt stehen und guckt dumm... Sorry, aber ich hoffe für Dich, dass nach der nächsten ähnlichen Aktion nicht Du derjenige bist, der SEHR Dumm aus der Wäsche schaut!

So baust Du Dir keine gute stabile Beziehung, die auf gegenseitige Achtung besteht, zu dem Hund auf, sondern eine, die durch Skepsis und Stress geprägt ist (auf beiden Seiten!) und früher oder später dazu führen kann, dass der Hund DICH mal auf den Rücken dreht (bildlich ausgedrückt)

Heute war das selbe Spiel wieder... er hat mich so weit gebracht dass ich ihn richtig angeschrien hab mit "AUS!" und hingeworfen hab und angeknurrt hab, aber selbst das hat kaum was gebracht. Habe jetzt Kratz- und Bissspuren und Blaue Flecke am Unterarm von diesem Machtkampf heute morgen. Oops! Schon passiert......

Ich weiß nicht ob er das nur macht weil ich neues Herrchen bin oder ob das immer so geht oder was ich noch machen soll damit er damit aufhört und nicht mehr so aggressiv reagiert. Eine gute Hundeschule besuchen und etwas lernen üner Hunde im Allgemeinen und Lernverhalten im Besonderen ;)

In der Wohnung kommt er dauernd an und will kuscheln und schmusen und wenn ich auf der couch liege legt er sich sogar auf mich. Aber auch wenn ich da mal mit ihm schimpfe wenn er z.B. aufs Bett geht, dann knurrt er mich wieder böse an, Erstmal: Knurren ist nicht grundsätzlich böse, es ist nur die Sprache des Hundes. Du solltest weniger schimpfen und schreien. geht dann aber runter.

Sollte sich das nicht bessern, werde ich ihn wieder verkaufen oder abgeben müssen. Hab angst dass er mich irgendwann wirklich richtig beißt. Die Angst ist berechtigt (s.o.)

Wenn Du ernsthaft mit dem Gedanken spielst, solltest Du Dich schnell entscheiden.

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Ach ja: BEHALTE DEN HUND BITTE AN DER LEINE, ja!

Ihr kennt Euch noch nicht genug für Freilauf.

Ball(Stock-)spielen ist keine Auslastung, sondern Aufpushen.

Gehe mit ihm ein paar Stunden langsam spazieren, erzähl dabei meinetwegen Deine Lebensgeschichte, so dass er Deine Stimme kennen lernt. Wenn er ruhig neben Dir geht und Du seine KONZENTRIERTE Aufmerksamkeit hast, fange an, Kommandos zu üben. Immer wieder. Wenn er nicht folgt, dann weil er Dein Kommando nicht einordnen kann. Nicht weil er ungehorsam ist!

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Originalbeitrag

Ich wollte extra einen Hund bei dem ich mir die Hundeschule sparen kann, da ich dafür nicht die Zeit habe und der zwar verspielt ist aber nicht so extrem mit verteidigen und so. Davon haben die Vorbesitzer auch nie etwas erwähnt.

Dann hast du dir definitiv die falsche Rasse ausgesucht. Ein Rotti will arbeiten, der will vom Kopf her beschäftigt werden.

Dies dient auch dazu eine Beziehung aufzubauen. Wenn du nicht souverän bist, sondern rumschreist und solch Blödsinn wie auf den Rückenwerfen anfängst, dann bist du bei einem Rotti ganz schnell unten durch und dann hast du ein Problem.

Es sind ganz tolle Hunde, aber sie brauchen jemanden, der ihnen absolut souverän aber fair erklärt, wo es lang geht und sie führt. Macht der Halter dies nicht, dann übernimmt der Rotti die Chef Position und wenn du dann solche Körperlichen Machtspielchen anfängst, stellt er dich im besten Fall mal eben an die Wand, im schlechtestens Fall setzt er die Zähne ein.

Ohne Hundeschule/Trainer wird das nix bei euch

(ich hatte selber Rotti und Rottweiler Mix)

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Also soweit ich weiß ist Platz und Down zwei verschiedene Kommandos, so war es jedenfalls damals bei meinem Setter. Er muss verstehen dass wenn er mir den Stock wieder überlässt er auch wieder geworfen wird und das zum Spiel gehört und ich ihm den nicht einfach nur wegnehmen soll.

Ich habe ihn auf den Rücken geleworfen weil im Internet stand man soll das machen um zu zeigen wer der Chef ist und damit er respekt hat und dann auch hört. Ebenso das anknurren "Denn bedenke auch seine Mutter hat ihn so die Schranken gewiesen.." So in etwa stand es in anderen Foren.

Er soll halt direkt wissen dass ich das sagen habe und nicht er und er nicht machen kann was er will nur weil ich ein neuer Besitzer bin. Und wenn man tausend mal platz sagt und er macht nix und man dann denkt ja dann mach halt nicht platz hat er gewonnen und macht erst recht was er will... also wie soll man es dann konsequent durchziehen oder was hätte ich mit der leine sonst machen sollen?

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Das hört sich aber alles schwer naiv an.

Man kann doch nicht davon ausgehen, dass man einen top funktionierenden Hund bekommt, nur weil die Vorbesitzer sagen, der hört gut.

Die Eingewöhnung eines neuen Hundes sollte deutlich anders gestaltet werden.

Hausstandsregeln, klare Strukturen, langsames Sich-Kennen-lernen, Rückruf-Übungen, BEVOR man einen unbekannten Hund frei laufen lässt, im Ressourcenbereich hätte ich anfänglich immer ein besonderes Auge drauf und würde sehr genau hinschauen, bevor ich mit dem Hund Objektspiele veranstalte oder ihm Liegeflächen oder andere Ressourcen zur freien Verfügung stelle.

Du solltest Dich dringend um einen guten Hundetrainer bemühen, der mit Dir zusammen die wichtigen Dinge für den Anfang erarbeitet.

Und falls Du in einem Bundesland wohnst, wo Du mit Deinem Hund einen Wesenstest bestehen musst, um ihn frei laufen lassen zu dürfen, solltest Du ganz sicher mit einem Trainer arbeiten, um den bestehen zu können.

Man kann irgendwie nur den Kopfschütteln, wie naiv man an einen neuen Hund ran gehen kann.

Hört sich irgendwie an, als hättest Du Dir ein ganz tolles technisches Gerät gekauft, bei dem der Verkäufer Dir gesagt hat, wie toll das ist und was es alles kann, und jetzt kannst Du nicht damit umgehen, weil Dir die Bedienungsanleitung fehlt.

Deine Vorstellung der Hundehaltung und ob das der richtige Hund für Dich ist und Du der richtige Halter für ihn solltest Du noch mal ganz stark überdenken.

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Es erst garnicht zu solch einer Situation kommen lassen, wo du mit einem neuen Hund direkt solche Auseinandersetzungen führen mußt.

Lernt euch doch ersteinmal kennen.

Was würdest du denn von einem Typen halten, der dir beim kennenlernen ersteinmal ein paar auf die Fresse haut um die Fronten zu klären? Würdest du dem noch vertrauen und mit dem was näheres zu tun haben wollen?

Edit: in welchem Bundesland wohnst du eigentlich?

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Auf dem Platz sind es sicher verschieden Kommandos, aber nicht jeder bildet seinen Hund auf dem Hundeplatz aus.

Du kannst einem Hund auch beibringen, sich auf das Kommando "Flieg fort" hin zu setzen.

Und nochmal, das Beutehetzen (Stockwerfen) ist für den Hund KEIN SPIEL!

Äh... Du bist nicht seine Mutter! Du bist nicht mal ein Hund! Warum versuchst Du einen (sehr schlecht) zu imitieren???

Woher soll er wissen, dass Du "Das Sagen" hast? Weil Du lauter schreien kannst?

Er weiß nichts von menschlichen Besitzverhältnissen. Für ihn bist Du nur ganz einfach ein anderer Mensch (der ihm vermutlich mit seiner unklaren Ausdrucksweise, seiner Unberechenbarkeit und seinen seltsamen Anforderungen gehörig auf die Nerven geht!)

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