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Hundeforum Der Hund
tommy080885

Welpe bleibt stehen

Empfohlene Beiträge

Hallo folgende Problematik haben wir

Meine Labrador Hündin 9 Wochen bleibt gelegentlich bei lauten und unbekannten Geräuschen stehen (zb LKW) mir geht es eig nur darum wie verhalte ich mich am besten...soll ich sie ignorieren und gelassen bleiben und sie hauptsächlich ignorieren oder soll ich sie zb mit einem spiel ablenken???

...ich versuche die Prägungsphase so gut wie möglich auszunutzen

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Sie bleibt nur stehen und schaut sich den Lärm an? Ja, super... warte einfach, bis sie bereit ist, weiter zu gehen. :) Ich würde höchstens noch ein zustimmendes und ruhiges "Super" & Co. von mir geben, ohne Hype, ohne ablenken, ohne alles... man sollte Dinge, die nicht so wichtig sind, auch nicht wichtig machen - weder im positiven noch im negativen Sinne.

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> Ja, super... warte einfach, bis sie bereit ist, weiter zu gehen.

> Ich würde höchstens noch ein zustimmendes und ruhiges "Super"

So, aber wirklich höchstens. Oder, was ich für besser halte, nach ca. 3 Sekunden einfach weitergehen, Du ignorierst sie ansonsten dabei völlig (ohne Ansprache, ohne Ruck, nix). Dir ist das nicht mal ein Augenklimpern wert. Mit den 3 Sekunden respektiertst Du den Bedarf des Welpen, die sich verändernde Umwelt vorsichtig aufzunehmen. Dann ist aber gut und es geht weiter.

Die 3 Sekunden sind auch sinnvoll, falls mal etwas kommt, wovor Deine Hündin mehr Respekt hat als sonst. Stehenbleiben bis sie weiter will kann dann nämlich ausarten.

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Finde es schwierig, das so pauschal zu sagen.

Ein Welpe in diesem Alter braucht durchaus mehr Zeit, um Reize kennen zu lernen und zu bewerten. Und er braucht das Gefühl, geschützt zu sein.

Bei manchen Hunden passt es, wenn man sich gemeinsam mit ihnen den Reiz ansieht, dabei einfach ruhig bleibt und erklärt, was das da ist. Ich achte dabei immer darauf, dass mein Körper zwischen dem Hund und dem Reiz ist, was eine Schutzgeste darstellt.

Es hängt aber viel davon ab, ob sich der Welpe interessiert zeigt, oder eher ängstlich. Auf einen ängstlichen Hund rede ich nicht ein, um die Emotion Angst nicht zu bestätigen.

Für mich ist es ein schmaler Grat, richtig zu handeln. Meine eigene Ausstrahlung finde ich dabei mit das Wichtigste. Bin ich unsicher, was ich gerade tue, dann wird mein Welpe das mit bewerten. Bin ich cool und hat der Welpe keine Panik, dann wird er auch das mit bewerten und Eindrücke und Reize so sammeln und als "bekannt und ungefährlich" einstufen.

Mit Coffie habe ich letztes Jahr in Burbach einige Zeit gebraucht, um die am Horizont stehende, lebensgroße Plastikkuh als ungefährlich zu erarbeiten. Es war eine Mischung aus schauen, einfach weiter draufzu gehen, sprechen, "Körper geben"... je nachdem, welche Reaktion Coffie zeigte.

Schlussendlich haben wir dann bei der Kuh gespielt, aber nicht, um abzulenken, ablenken finde ich immer blöd, sondern um zu entspannen. Die Kuh wurde ins Spiel mit einbezogen, war also immer präsent.

LG Anja

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Also ich würde sie das auch einfach kurz anschauen lassen. Soll ja verstehen wo der Lärm gerade herkommt und das ihr da nix passiert.

Allerdings würde ich dabei mit ihr nicht sprechen, auch kein Loben dafür das sie sich das interessiert ansieht. Mit dem Loben würde sie den Eindruck bekommen als wäre das irgendwas besonderes und sie wird dafür belohnt das sie sich das ansieht. Einfach so tun als wäre das ganz alltäglich und überhaupt nicht wert beachtet zu werden.

So habe ich meinen Welpen auf jeden Fall bombenfest bekommen. Der läuft mit mir durchs Gewerbegebiet als wären 40Tonner und Co das normalste auf der Welt.

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Hey

Es gibt leider zu viele und auch immer mehr Menschen die glauben doch tatsächlich zu wissen, was für einen Hund gut ist und erklären dem Hund, was dies und jenes sei.

Viel Hundeverstand lässt sich da nicht erkennen.

Wenn ein Hund Angst zeigt, soll man ihn nicht trösten, ist eine solche allerwelts Empfehlung.

Zeigt es doch eher die Ahnungslosigkeit solcher Hundehalter/Hundetrainer, die nicht wissen, was sich da in solch einem Hundehirn abspielt.

Wär da nicht differenzieren kann, den sollte man nicht einen Hund in die Hand geben geschweige denn, die Hundeerziehung/Hundeausbildung in die Hände legen.

Es ist grausam was sich mache so zusammenreimen, als wäre Hunde Reiz-Reaktions-Maschinen, die alle gleich funktionieren würden.

Da hofft man diese Zeiten seien vorbei, dann kommen irgendwo die ewig gestrigen aus irgendwelchen Löchern gekrochen und erzählen den ewig alten Mist.

Nein, Hunde sind nicht so einfach gestrickt, der eine Hund braucht bei Ängsten die Unterstützung seines Frauchens/Herrchens, bei anderen ist es wieder anders gelagert.

Wer hier die Individualität des einzelnen Hundes nicht beachtet, verhält sich grob fahrlässig ja, sogar tierschutzrelevant.

Einem Hund kann man nicht erklären, was da los ist, so etwas kann er nicht verstehen.

Zu glauben Hunde seien dazu in der Lage, zeigt wie gesagt, dass diese Menschen nicht wissen was sie da tun, das Schlimme, sie tun es mit voller Überzeugung.

Das, was Ansprache und Streicheln bewirkt, durch Zuwendung, ist dass, was auch bei einem Placebo und/oder durch sogenannte Heiler, aber auch durch das, was wir unter sprechender Medizin kennen, wirksam werden kann.

Aber das, wie gesagt, beruht auf ganz anderen zusammenhängen in der Interaktion von Mensch zu Mensch oder von Mensch zu Hunden.

Aber Unwissenheit erzeugt viel häufiger Sicherheit, als es das Wissen tut (C. Darwin).

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Finde es schwierig, das so pauschal zu sagen.

Ein Welpe in diesem Alter braucht durchaus mehr Zeit, um Reize kennen zu lernen und zu bewerten. Und er braucht das Gefühl, geschützt zu sein.

Ich achte dabei immer darauf, dass mein Körper zwischen dem Hund und dem Reiz ist, was eine Schutzgeste darstellt.

Es hängt aber viel davon ab, ob sich der Welpe interessiert zeigt, oder eher ängstlich. Auf einen ängstlichen Hund rede ich nicht ein, um die Emotion Angst nicht zu bestätigen.

Ja ja ja. Na klar. Ich hätte das auch anders geschrieben, wenn ich das Gefühl gehabt hätte, der Welpe bleibt mit großer Angst stehen. Ich las zwischen den Zeilen, dass es die typische Vorsicht ist, die sie anhalten lässt, um die Welt kennen zu lernen und zu schauen, was da kommt. Aber keine Angst (schon gar nicht Panik). Das sollten die 3 Sekunden - im Normalfall - reichen.

Ich habe gerade vor 5 Minuten mit meinem 3 Jahre alten Hund eine Annäherung an eine leere Geschenkpapierrolle (die Innenpappe) "geübt". Dazu muss man wissen, dass er halt viel Respekt vor solchen Dingen hat, weil er ja geschlagen wurde und ich vermute u.a. mit Stöcken etc.

Ich hätte sie natürlich vor die Zimmertür legen können, Leine dran und einfach ein paar mal mit dem Hund flott durchgehen. Aber weshalb sollte ich das so machen, dass er sich überwinden muss und mit großem Mißtrauen dann drüber geht? Wenn ich ihn auf angenehme Weise immer näher dran, und drüber locken und das Drübergehen viel angenehmer und positiver für ihn gestalten kann (ja ja mit Futter). Und es dauert nicht einmal länger. Ich schätze morgen springt er bereits drüber, wenn die Pappe 30 cm überm Boden gehalten wird.

(so habe ich es auch mit dem Springreifen gemacht, jetzt hüpft er dadurch wie n Löwe. Und wollte von dem runden Teil am Anfang überhaupt nichts wissen, war ihm total suspekt. Hat gerade mal 1 Tag gedauert)

Also: natürlich individuell. Und mit der nötigen Zeit.

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Hey

Es gibt leider zu viele und auch immer mehr Menschen die glauben doch tatsächlich zu wissen, was für einen Hund gut ist und erklären dem Hund, was dies und jenes sei.

Viel Hundeverstand lässt sich da nicht erkennen.

Wenn ein Hund Angst zeigt, soll man ihn nicht trösten, ist eine solche allerwelts Empfehlung.

Zeigt es doch eher die Ahnungslosigkeit solcher Hundehalter/Hundetrainer, die nicht wissen, was sich da in solch einem Hundehirn abspielt.

Wär da nicht differenzieren kann, den sollte man nicht einen Hund in die Hand geben geschweige denn, die Hundeerziehung/Hundeausbildung in die Hände legen.

Es ist grausam was sich mache so zusammenreimen, als wäre Hunde Reiz-Reaktions-Maschinen, die alle gleich funktionieren würden.

Da hofft man diese Zeiten seien vorbei, dann kommen irgendwo die ewig gestrigen aus irgendwelchen Löchern gekrochen und erzählen den ewig alten Mist.

Nein, Hunde sind nicht so einfach gestrickt, der eine Hund braucht bei Ängsten die Unterstützung seines Frauchens/Herrchens, bei anderen ist es wieder anders gelagert.

Wer hier die Individualität des einzelnen Hundes nicht beachtet, verhält sich grob fahrlässig ja, sogar tierschutzrelevant.

Einem Hund kann man nicht erklären, was da los ist, so etwas kann er nicht verstehen.

Zu glauben Hunde seien dazu in der Lage, zeigt wie gesagt, dass diese Menschen nicht wissen was sie da tun, das Schlimme, sie tun es mit voller Überzeugung.

Das, was Ansprache und Streicheln bewirkt, durch Zuwendung, ist dass, was auch bei einem Placebo und/oder durch sogenannte Heiler, aber auch durch das, was wir unter sprechender Medizin kennen, wirksam werden kann.

Aber das, wie gesagt, beruht auf ganz anderen zusammenhängen in der Interaktion von Mensch zu Mensch oder von Mensch zu Hunden.

Aber Unwissenheit erzeugt viel häufiger Sicherheit, als es das Wissen tut (C. Darwin).

Lieber hansgeorg...verzeihe mir, aber ich habe selten so einen doofen und unverschämten Kommentar wie deinen gelesen.

In keiner Silbe erwähnt die TS das ihr Hund in irgendeiner Weise Angst oder Panik hat. Ihr Hund bleibt schlicht und einfach stehen, und schaut sich das ganze Spektakel an. Auf dieses Verhalten in irgendeinerweise einzugehen wäre schlichtweg falsch. Der liebe Welpe darf sich das ganze selbstverständlich ansehen (wie auch jeder von uns geschrieben hat) aber darum wird einfach kein Aufsehen gemacht.

Hier eine dämliche Aussage wie fahrlässig und tierschutzrelevant zu treffen, streubt einem eigentich die Nackenhaare....

Selten sowas gelesen... :respekt: Manch einer ist hier päpstlicher als der Papst.

Wo sind denn eigentlich die Ratschläge wie man es richtig macht ? :so

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Ich würde in das Verhalten des Babies nicht zuviel hinein interpretieren. Die Kleine ist 9 Wochen! Natürlich reagiert sie auf ein ungewöhnliches Geräusch und bleibt stehen. Solange sie keine Angst zeigt, sollte mn ihr das auch zugestehen. Sie versucht das Leben kennenzulernen. Ich würde sie kurz schauen lassen, dann ansprechen, um die Aufmerksamkeit wieder auf mich zulenken und - wenn nicht wirklich eine GEfahr besteht - zum Weitergehen animieren. Handelt es sich um eine potentielle Gefahrensituation, z. B. ein schwerer LKW rattert ran und du stehst gerade am Straßenrand, würde ich sie absitzen lassen, die Leine kurz nehmen, damit sie nicht auf die Fahrbahn hüpfen kann (eventuell ohne Körperkontakt neben sie hocken, damit sie deine entspannte Nähe spürt und du im Notfall eingreifen kannst), dann mit einem entspannten, spielerischen Tonfall (mach dich ruhig zum Affen, der Hund sieht das anders!) den Bezug zu dir herstellen, indem zu z. B. sagst: "Hui, ein großer LKW, den schauen wir uns mal an, nicht wahr!" Das beruhigt. Wenn das Gefährt vorbei ist, kannst du loben, weil sie so "fein Sitz" gemacht hat und als wäre nichts passiert weitergehen. ;)

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Hey

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Wo sind denn eigentlich die Ratschläge wie man es richtig macht ? :so

Es mag ja sein das dir meine Antwort nicht gefällt, aber würdest du verstanden haben, was ich schrieb, wüsstest du, was mein Ratschlag ist.

Denn der ist darin enthalten.

Allerdings nicht wie du es gerne hättest, wie man es richtig macht, sondern wie man auf das Individuum Hund eingeht.

Und das kann man nun mal nicht mit solchen allerwelts Vorschlägen (einer Hundehalterin/Hundetrainerin), einen Hund nicht trösten zu dürfen bei Angst.

Darauf habe ich mich bezogen und nicht auf die möglichen, uns aber nicht wirklich bekannten Probleme dieses Welpen.

Alles sollte so einfach wie möglich, aber auch nicht einfacher sein (A. Einstein).

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