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Hundeforum Der Hund
Banba

Mein Traum soll wahr werden - trotz Uni

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Hallo liebe Community :)

Ich möchte mir nun endlich den Traum vom eigenen Hund erfüllen, aber bevor einer einziehen darf, möchte ich mich natürlich noch weiter informieren. Genug Zeit habe ich ja auch noch, da der neue Bewohner frühestens in 3 Monaten einziehen kann und darf.

Ganz kurz was zu mir und dem drumherum:

Ich bin 23 Jahre alt und Studentin. Ja, ich möchte mir gerne während des Studiums einen Hund zulegen und Ja, ich habe mir das ganze auch sehr gut überlegt. Da ich bereits 6 Semester hinter mir habe weiß ich, was ich mir zeitlich und finanziell zumuten kann.

Zwar wohne ich derzeit noch bei meinen Eltern, aber das wird sich zu Beginn des nächsten Semesters, wenn ich den Master beginne, endlich ändern.

Ziel ist es, je nachdem in welche Stadt es mich dann verschlägt, in eine kleine 2-ZW oder in eine WG zu ziehen. Natürlich werde ich bei meiner Auswahl, auch wenn es schwierig wird, darauf achten, dass Hundehaltung erlaubt ist.

Da ich nun aber zu der genauen Wohnsituation ja noch keine genaueren Angaben machen kann, erübrigt sich die genaue Suche ein wenig, zumindest was eben das Platzangebot angeht.

Mein zukünftiger Hund sollte jedenfalls nicht mehr blutjung sein, ich dachte an einen Kandidaten zwischen 2-5 Jahren. Also es wäre ganz gut, wenn er den Grundgehorsam schon einigermaßen drauf hat und auch ein wenig alleine bleiben kann. Zwar kenne ich meinen Uni-Plan für das kommende Semester logischerweise noch nicht, aber aus Erfahrung weiß ich, dass ich nicht länger als 4 Stunden am Stück Uni haben dürfte.

Eine spezielle Rasse muss es auch nicht sein, also Mischlinge wären auch willkommen, wenn nicht sogar bevorzugt. Ich finde sie oftmals sogar noch viel hübscher als die Rassehunde :Oo

Von der Größe her darf er gerne, wenn es von der Wohnsituation dann passt, ca 50cm Stockmaß haben. Chihuahua, Papillon oder ähnliches fällt also schon mal durch - auch wenn ich sie sehr hübsch finde und ich momentan einen Chihuahua und einen Pudel-Mix Gassi führe, für mich persönlich sind sie einfach zu klein. Ich als fast 1,80-Frau brauche doch eher etwas in 'meiner Größe' ;D

Vom Charakter ist es dann schon eher schwieriger. Ich bin, was die Handhabung mit Hunden angeht, keine komplette Anfängerin mehr. Ich betreue öfters mal den Hund meiner ehemaligen Chefin (erst ein alter Labbi-Beagle-Mix, jetzt ein Setter-Mix) und eben den Chihuahua und den Pudel-Mix, also ich weiß schon, wie ich mit Hunden umzugehen habe. Allerdings wäre es mein erster -eigener- Hund, für den ich dann komplett verantwortlich bin. Also sollte es schon eher was sein, was auch für Anfänger geeignet ist.

Jagdtrieb wäre nicht ganz so gut, da ich noch 4 Rennmäuse besitze und in der Wohnung meiner Eltern, wenn ich sie dann mal besuchen gehe, 2 Katzen auf mich warten.

Bewegungsdrang darf mein 'Zukünftiger' allerdings gerne haben. Ich gehöre eher zu den sportlichen Personen, gehe joggen, fahre viel mit dem Rad etc. Es wäre schön, wenn der Hund mich da begleiten würde. Und wenn es dem Hund Spaß macht und ich entsprechende Möglichkeiten habe, könnte ich mir auch vorstellen Agility oder sowas zu machen.

Ich würde, je nach Zeitplan dann eben, zweimal kurz mit dem Hund rausgehen, also 30-45 Minuten, und eine große Runde von 1-2 Stunden machen.

Der Text ist ja jetzt doch schon ziemlich lang geworden, und ich bin mir sicher, ich habe irgendwas vergessen...

Aber nochmal, damit nicht gleich die Gegner kommen: Ich habe mir wirklich sehr viele Gedanken darüber gemacht, ob ich mir während meines Studiums einen Hund zumuten kann. Und sowohl finanziell als auch zeitlich sieht es wie gesagt sehr gut aus. Was mache ich nach dem Studium? Klar, die Frage ist berechtigt und ich muss ehrlich sagen, dass ich das noch nicht weiß. Aber selbst wenn ich dann vollzeit arbeiten sollte, wären meine Eltern bereit den Hund tagsüber zu betreuen, darüber habe ich schon mit ihnen geredet.

Jetzt würde ich halt einfach nur gerne mal von euch wissen:

Was könnt ihr mir, bei meinen Voraussetzungen, für einen Hund empfehlen? Käme auch einer aus dem ausländischen Tierschutz in Frage, oder wäre euch das für einen Anfänger zu riskant? Und habe ich als Student überhaupt eine Chance, einen Hund zu übernehmen? (Leider fällt man ja schon nur bei Erwähnung der Uni komplett durchs 'Aufnahmeraster' :( )

Gibt es Rassen bzw. Mischlinge mit irgendeinem Rasseanteil, von dem ihr komplett abraten würdet?

Ich würde mich über hilfreiche Antworten, oder auch Meinungen zu dem Thema, sehr freuen!

Banba

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Hallo,

zuerst möchte ich Dir sagen, dass ich es sehr gut finde sich ausführlich über die Anschaffung eines Hundes gründlich zu informieren.

Ich möchte Dir vielleicht ein paar Denkanstöße mitgeben.

Du schreibst, ein Hund passt in Deine finanzielle Situation. Hast du dabei, außer an Futter Steuern, Versicherung auch an mögliche Tierarztkosten gedacht. Als Beispiel, mein Hund hat sich vor einiger Zeit eine Kralle beim Spielen abgerissen. Mit Sedierung und Nachuntersuchung kamen wir schnell auf 400€ (ja jetzt werden einige wieder schreiben viel zu teuer....) Ich kann Dir eine Kombiversicherung empfehlen. Haftpflicht und Krankenversicherung. Einfach mal googlen.

Aber du hast auch Anschaffungskosten, Abstandssumme beim Tierheim vielleicht wenn es dann doch einer vom Züchter sein soll bist du schnell mit nem 1000er dabei. Aber eigentlich willst du ja einen Hund mit 2 - 5 Jahren und am besten schon erzogen. Hundekörbchen, Futternapf...

Was meine Erfahrung bzgl. Hunde aus dem Ausland betrifft, kann ich nur abraten. (ja auch hier wird der ein oder andere jetzt empört vom Sessel springen)

Aber ich finde unsere Tierheime sind voll ohne Ende auch mit Hunden aus dem Ausland. Auf keinen Fall solltest du Dir einen Wühltischwelpen holen, sprich einen Rassehund vom Polenmarkt oder so. Da gibt es bei TASSO ein sehr gutes Video bei dem man sieht wie es abgeht.

Der Vorteil bei einem Welpen ist halt, Du kannst ihn nach Deinem Gusto ausbilden. Wobei du schreibst 50cm Stockmaß. Das ist schon ein Kaliber! Da reden wir von Rottweiler, Ridgeback DSH usw.

Im Internet gibt es doch jede Menge Testseiten "Welcher Hund passt zu mir". Vielleicht hilft das.

Wenn es dann einer aus dem Tierheim wird, dann solltest du Euch Zeit geben. Du kannst den Hund erst mal zeitlich begrenzt zu Dir holen und schauen b ihr ein gutes Team abgebt.

Einen Fehler solltest du auf keinen Fall machen. Wenn Du einen Hund von Privat holst, den gleich mit Sack und Pack ins Auto packen und mitnehmen.

Frag den Haltern eine Loch in den Bauch, warum sie den Hund weggeben. Gern wird immer die Allergiegeschichte genommen. Geh mit dem Hund ne Runde raus und stell ihn in Situationen, die für dich alltäglich sind. Joggen, andere Hunde, Fahrradfahrer, Kinderwagen usw.

Du tust Dir und dem Hund keinen Gefallen, wenn es nicht passt.

Und einen Hund 4 Stunden über alleine zu lassen ist überhaupt kein Problem. Er muss es aber kennen. Sonst kann es schon mal eine Überraschung geben wenn du heim kommst. Glaub mir Hunde sind da sehr kreativ wenn es darum geht Aufmerksamkeit zu bekommen oder sich die Langeweile zu vertreiben.

Wenn Du Dir noch Zeit lässt und Dein Studium lässt es zu noch andere Bücher zu lesen, dann empfehle ich Dir die Reihe "Expertenwissen für Hundhalter" Insbesondere Band 4 >Bindung und Beziehung< >Man liebt nur was man kennt<

So ich hoffe ich konnte Dir ein paar Tipps geben. Wenn Du noch Fragen hast, Gern vlt via PN

Hoffe, es zieht bald die richtige Fellnase bei Dir ein.

LG

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Danke erstmal für deine schnelle Antwort :)

Beim Kostenpunkt sind Tierarztbesuche natürlich mit einkalkuliert. Ist jetzt vielleicht vom Größenverhältnis ein selten dämlicher Vergleich, aber ich musste vor ein paar Monaten sogar für meine Rennmaus 100€ blechen. Geplant war das keinesfalls, aber für die Tiere lege ich immer etwas zurück und sollte es unerwartet eine noch viel höhere Rechnung werden, unterstützen mich im Notfall auch meine Eltern.

Dass ein Hund bei der Anschaffung Geld kostet ist logisch. Wir haben bisher alle unsere ehemaligen Tiere aus dem Tierschutz - Frettchen, Katzen, Kleintiere etc. Und einen Welpen will ich ja wie schon erwähnt nicht, daher fallen auch die Züchterkosten für mich weg. Und bei einem Tierheim bin ich gerne bereit, den geforderten Betrag zu zahlen. Alle Erstanschaffungen sind preislich auch locker drin, da ich wie gesagt monatlich immer etwas zurück lege.

Mit dem ausländischen Tierschutz habe ich bisher absolut keine Erfahrungen. Ich weiß nur, dass der Pudel-Mix, den ich derzeit ab und an betreue, aus einer spanischen Tötungsstation kommt.

Aber dadurch, dass wir eben schon aus unterschiedlichen, hiesigen Tierschutzvereinen das ein oder andere Tier aufgenommen haben weiß ich, dass man als Student so ziemlich gar keine Chance auf einen Hund hat. Deshalb wüsste ich gerne noch von anderen Nutzern, was für Erfahrungen mit Nasen aus dem Ausland gemacht wurden?

Solche Tests habe ich natürlich auch schon gemacht, und die Ergebnisse waren bei allen immer recht ähnlich: Collie, Elo, Eurasier, Wolfsspitz..

Hat hier jemand mit einer der Rassen Erfahrungen?

Zeit bei der Auswahl werde ich mir natürlich auch lassen. Ich kann mir wie gesagt eh erst in 2-3 Monaten konkrete Gedanken darüber machen, welcher Hund es wird, aber bis dahin will ich mich eben so gut es geht auf alles vorbereiten, Informationen einholen etc.

Und da ich mit meiner BA-Arbeit und allen weiteren schriftlichen Arbeiten noch gut in der Zeit liege, lässt meine Freizeit das momentan noch sehr gut zu ;)

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Also, erst einmal Respekt.

Ich glaube, Du hast schon alle Bedenken ausgeräumt.

Ansonsten wenn es ein Hund aus dem Tierschutz sein soll, gibt es ja etliche Möglichkeiten.

Ich bevorzuge persönlich eher Tierschutzvereine, die bekannt sind.

Dann fällt einiges an Risiko weg.

Wenn es möglich ist, würde ich einen Tierschutzverein vor Ort bevorzugen, weil man dort die Möglichkeit hat, den Hund ausgiebig kennen zu lernen.

Meine kommt aus Ungarn und es hat auch wunderbar funktioniert.

Ich hatte mir wahnsinnig viele Gedanken gemacht, um später festzustellen, dass DAS völlig unnötig war.

Wichtig wäre mir noch, dass der Hund dann einzieht, wenn Du Semesterferien hast.

Dann kann er in Ruhe ankommen und muss nicht sofort alleine bleiben.

Alles andere wird sich mit der Zeit schon geben.

Wenn man sich darauf einstellt, halt auch ein wenig Arbeit zu inverstieren, bekommt man einen tollen Gefährten.

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Hey,

ich finde es großartig, wie viele Gedanken du dir machst, scheint doch so weit alles zu passen.

Ich hab dir eine PN geschrieben. :)

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Ich kann deinen Wunsch nach Hund nachvollziehen und möchte dir weder zu- noch abraten, denn ich bin der Meinung, es kommt auf den Mensch an. Ich kenne dich nicht, also kann ich dich auch nicht beurteilen.

Was die Wahl des Hundes, ob Rasse oder Mix, musst du ebenfalls auf dein Baugefühl hören. Die Chemie muss stimmen! ;)

Was ich aber, als Studentin aus dem letzten Jahrhundert, zu bedenken geben möchte, sind diverse Überlegungen, die sich auf dein Umfeld beziehen.

Wirst du eine eigene Wohnung haben oder in einer WG leben? Im ersten Fall wäre ein großer Hund sicherlich keine gute Wahl, es sei denn deine Eltern sponsern dir ein großes Domizil. In einer WG musst du damit rechnen, daß Mitbewohner "kommen und gehen", was es natürlich für einen Hund nicht unbedingt einfacher macht, sollte ein neuer Bewohner z. B. eine Allergie oder schlicht etwas gegen Hunde haben. Auch das "Alleine-bleiben" zu üben fällt natürlich schwerer, wenn in den anderen Räumen "Halli-Galli" herrscht was der Wuffi natürlich hört.

Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob du einen Welpen oder einen erwachsenen Hund nimmst. ;)

Bei einem Tierschutzhund würde ich zudem bedenken, daß er eigentlich nicht wirklich von einem Welpen zu unterscheiden ist was grundsätzliche Bedingungen angeht. Gerade Hunde aus dem Ausland sind nicht stuenrein, können lange und ausdauernd bellen und / oder einen Schutztrieb an den Tag legen, wenn sie sich eingelebt haben. Ich möchte nicht pauschal sagen, daß sie anstrengender sind, doch es kann im Einzelfall durchaus passieren, daß gerade Maus, in die du dich verliebt hast, die Stubenreinheit nicht so rasch lernt, weil dieser Hund es seit 2 oder 3 Jahren eben nie gelernt hat und eventuell nie im Haus lebte, den Sinn also nicht begreift. Da kann es mit dem Vermieter durchaus massive Probleme geben. Ebenso steht es mit Verlassensängsten. EInem Welpen kann man es ziemlich rasch beibringen. Ein Hund, bei dem du nicht weißt, was er vorher erlebt hat, könnte quasi das Viertel zusammen jaulen.

Zu meiner Studienzeit hatte ich weit auseinander liegende Uni-Zeiten und hätte Wuffi sogar zu den meisten Vorlesungen mitnehmen können - doch bei den heutigen Studiengängen, die doch recht straff organisiert sind, weiß ich nicht, ob das so funktioniert.

Das klingt jetzt alles sehr nach "lass es", aber so ist es keineswegs gemeint. :)

Du musst nur einfach überlegen, wie und was du organisieren kannst. Ich bin 3/4 berufstätig (viele werden jetzt laut aufschreien) und habe immer einen Hund gehabt und werde auch wieder einen haben. Aber ich habe meinen Alltag nach den Tieren ausgerichtet. Nach dem Job ging es heim und ab da war Wuffi-Zeit - bis zum Schlafengehen. Das Einkaufen und sonstige lästige Verpflichtungen, wo Wolfi nicht mitkonnte (außer meinen persönlichen Arztterminen ;) ) hat mein Mann übernommen. Natürlich gehen wir auch ab und an mal abends essen oder zu Freunden, aber in Maßen und stets so, daß für Wuff vorher und auch nachher noch Zeit blieb.

Es geht also durchaus, nur muss man vorher wissen, was man will und wie man es umsetzen kann. Und nein! ich bin absolut kein Verfechter von Hunde-Nannies, Kindergärten, Tages-Pensionen und sonstigen zugegeben schönen und gutgemeinten Ideen. Ich möchte einfach nicht, daß Dritte an meinem Hund herumerziehen, wenn ich nicht anwesend bin.

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Meine kommt aus dem Ausland und war trotzdem sofort stubenrein.

Und Alleine bleiben war auch nie ein Thema, außer das sie anfangs ein paar Klamotten zusammen getragen hat.

Dies ist auch kein Einzelfall, ich kenne etliche Fälle, wo es nie wirkliche Probleme gab.

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Da kann ich Mara bestätigen, das war bei meinen Auslandhunden auch nie ein Thema.

Selbst mein Rüde, der damals mit 5 Monaten bei uns einzog, hat es max. 2 x nicht geschafft, sich draußen zu lösen.

Alleine bleiben war bei uns auch kein Problem, allerdings haben wir hier seit Jahren immer 2 Hunde. Da ist das noch etwas anderes.

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Rottweiler mit 50 m Stockmaß? So einen habe ich noch nie gesehen.

Ich finde es toll, wie viele Gedanken du dir machst.

Vielleicht schaust du mal hier in unsere Rubrik mit Nothunden, vielleicht ist da was bei.

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(bearbeitet)

Meine Hündin kommt aus Italien. Ich hatte sie allerdings auf einer Pflegestelle in Deutschland kennenlernen können.

Sie war ( auch bei der Pflegestelle) von Anfang an sauber und an ihrer Größe ( 49 cm ) hat sich bis jetzt noch kein Nachbar gestört.

Edit: spontan würde mir ein Collie- oder -Settermix einfallen.

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      in Hundekrankheiten

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      Hallo zusammen!   Ich habe ein großes Problem mit meinem 9 Jahre alten Dobermann-Rüden und brauche Eure Ratschläge und Erfahrungen zum Thema Schilddrüsen Unterfunktion:   Mein Hund wiegt 32 Kg und bekommt seit 7 Jahren Thyroxin. Angefangen haben wir mit einer Dosis von 0,6mg. Dann haben wir die Blutwerte regelmäßig kontrolliert und die Dosis wurde auf 0,8mg morgens und 0,7mg abends erhöht. Der TU-Wert pendelte sich bei 3,2 ein (ich lebe im Ausland, der Minimalwert liegt bei 1, der Maximalwert bei 4). Mein Hund war also im oberen Mittelebereich. Blut wurde alle 6 Monate abgenommen und der Wert war jahrelang stabil, dem Hund geht es seither gut.   Vor einem Monat habe ich dann wieder einen Bluttest machen lassen und der TU-Wert hatte sich plötzlich auf 5,2 erhöht. Der TA meinte, ich soll die Dosis reduzieren, auf 0,7mg morgens und 0,6mg abends und in einem Monat nochmal wieder kommen. Ich konnte nicht verstehen, wie es auf einmal zu einem solch krassen Anstieg kommen konnte und bin sicherheitshalber nochmal zu einem anderen TA, auch dort wurde ein Wert von 5,2 gemessen.   Ich habe dann die Dosis sofort auf 0,7 und 0,6 reduziert und bin bis heute dabei geblieben. Heute Morgen bin ich dann zum TA um eine Blutabnahme zu machen und was kam dabei raus? Der Wert liegt bei 10!!!!!! Er hat sich verdoppelt, trotzdem ich mit der Dosierung runtergegangen bin!!! Auf meine Nachfrage beim TA, wie sich so ein Paradoxon erklären lässt, war dieser total überfordert, guckte mich total verdutzt an und meinte, er habe so etwas noch nie erlebt. Ich solle die Tabletten auf 0,3 2x täglich reduzieren.   Ich bestand darauf, mit einem Endokrinologen zu sprechen. Der sagte mir am Telefon, er kann sich beim besten Willen nicht vorstellen, das so etwas möglich ist und dass er vermutet, dass eventuell die Maschine meines TA ein falsches Ergebnis ausgewertet hat. Ich solle morgen in seine Praxis kommen und nochmals einen Bluttest machen lassen. Die Blutprobe wird dann in ein richtiges Labor eingeschickt und der Wert nochmals bestimmt.   Jetzt zu meiner Frage: Nehmen wir an, es lag nicht an der Maschine und im Labor wird wieder ein erhöhter Wert von 10 festgestellt – woran kann das liegen??? Mein TA konnte mir darauf keine zufriedenstellende Antwort geben. Er meinte, eventuell fängt die Schilddrüse meines Hundes wieder an zu arbeiten, aber dass kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen. Wieso sollte die SD nach 7 Jahren wieder ihre Arbeit aufnehmen? Und jeder weiß doch, dass der Körper bei externer Hormonzufuhr die eigene Hormonprudukton einstellt. Das ergibt keinen Sinn. Habt Ihr einen solchen Fall schonmal erlebt und/oder habt ihr irgendwelche Ideen, was da los sein kann?   Wie kann sich so ein TU-Wert nach 7 Jahren, trotzt Herabstufung der Dosierung, verdreifachen (von Anfangs 3,2 auf 10) und müsste mein Hund keine schweren Nebenwirkungen haben? Sein Herzschlag ist normal, nicht zu schnell, er ist auch nicht hyperaktiv (schläft gerade neben mir) übermäßig verfressen, nervös oder zeigt sonst irgendwelche Symptome einer Überfunktion. Ich habe auch nichts an den Zeiten der Medikamentenvergabe geändert (jeweils eine Tablette, alle 12 Stunden, 4 Stunden vor dem Fressen) und die Blutabnahmen lies ich wie immer 5 Stunden nach der letzten Tablettenvergabe machen.   Falls mir jemand helfen kann, würde ich mich sehr freuen.   Lieber Gruß Jens

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