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Hundeforum Der Hund
Puttes

Hilfe, agressives Verhalten bei Kindern und Fremden

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Hallo, ich wende mich gleich mit 2 Problemen an euch.

Wie haben ein Minieaussimädchen von 1 Jahr und 4 Monate. Fiby ist ein toller Hund. Aber mit Macken.

Von kleinan hatte er ein negatives Verhalten gegnüber Kindern. Sie bellt und knurrt sie an. Ich habe viel mit ihr gearbeitet und nun können wir in den Park und er bleibt enspannt bei spielenden Kindern, aaber sie dürfen ihr nicht zu nah kommen. Dann wird sie nervös und gestresst. Je kleiner die Kinder desto grösser das agressive Verhalten. Erst glaubte ich est wäre Angstverhalten, bin mir aber nun nicht mehr sicher.

Seit einiger Zeit reagiert sie auch komisch bei Erwachsenen. Sie geht zu ihnen hin, schwanzwedelnd, aber sobald dieser die Hand ausstreckt um sie zu streicheln, geht sie zurückt und bellt denjenigen an.

Ist sie angeleint ist es besonders schlimm, ein richtig agressives Angreifen.

Wird sie von den Leuten ignoriert ist alles ok und es gibt keine Probleme. Ist dies nur eine Phase?

Die Leute gegenüber,die sie kennt und auch die sie erst jetzt bei uns kennenlernt ist sie total lieb und verschmust. Ueberhaupt ist sie zu Hause ein richtiger Engel, =) ausser ein Fremder kommt auf unser Grundstück. Aber das finde ich normal, sie ist ein Hüttehund.

Ihr Verhalten ist so negativ, dass ich sie nirgends mehr mitnehmen will, da ich Angst habe ihr Verhalten würde ausarten und deshalb selbst gestresst und unruhig bin. Sie ist sehr folgsam und gelehrig, jedoch nicht sehr geduldig.

Ich würde mich sehr über Hilfe freuen. Hundeschule und Einzeltraining haben nichts gebracht. :(

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(bearbeitet)

Das ist schwer aus der Ferne zu beurteilen.

Aber für mich hört sich das nicht unbedingt nach Aggression an, sondern eher nach

Unsicherheit.

Gerade dieses auf Leute zugehen, dann aber Zurückweichen oder sogar in die Luft schnappen,

wenn die dann streicheln wollen, kenne ich von Jasper auch, bei ihm ist das ganz klar Unsicherheit.

Solche Situationen unterbinde ich deshalb von vorneherein, die Leute werden entsprechend

darauf hingewiesen.

Lass mal einen Hundetrainer drauf schauen, um was es sich bei Euch wirklich handelt.

Damit Ihr daran arbeiten könnt, ist es schon notwendig zu wissen, ob es sich um Aggression

oder Unsicherheit handelt.

edit: was hat denn die Hundeschule dazu gesagt?

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Ich würde sie nicht eigenständig entscheiden lassen, ob sie "brav" ist oder nicht.

Auch würde ich es akzeptieren, dass Dein Hund keinen Kontakt zu fremden mag, also diesen auch nicht zulassen...

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Jambo verhält sich genauso. Er mag es einfach nicht, wenn fremde Leute auf ihn zugehen und bedrängen (in seinen Augen). Egal ob Kinder oder Erwachsene. Er geht zwar nicht nach vorne, aber verbellen tut er sie dann auch. Allerdings liegt es bei Jambo daran, daß er als Welpe mißhandelt wurde und generell misstrauisch gegenüber Fremden ist.

Außer sie haben Leckerlis :D. Na ja, er ist eben verfressen und absolut bestechlich :kaffee:

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Ich würde sagen, das ist ein völlig normales Verhalten von einem Junghund, der unsicher ist und sich von SEINEM Menschen allein gelassen fühlt in Situationen, die ihn einschüchtern. DARAN solltest Du arbeiten :)

Viel Erfolg :)

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Ja, habe auch schon an Unsicherheit gedacht da sie ab un zu auch ängstlich reagiert. Aber weshalb das Anbellen wenn sie angeleint ist, und warum sucht sie da die Konfrontation.

Ich warne immer sofort die Leute und sage sie sollen sie nicht beachten. Hundekenner verstehen das, aber es gibt leider auch Leute die alles besser wissen. Weil er klein und niedlich ist.

Hundeschule war nicht so gut. Ich habe gelernt wie ich am besten mit der Situation umgehen soll, (am besten vermeiden ,ist aber nicht möglich) was auch hilfreich war, aber nicht wie ich das Problem lösen kann. Ich bin viel unterwegs duch den Sport unserer Kinder, und wenn ich sie nicht mehr mitnehmen kann, wäre das sehr sehr traurig.

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Warum lässt Du überhaupt fremde Menschen an sie heran?

Dass Verbellen kommt, weil sie alleine VORNE steht und den fremden Menschen los werden will...

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Guten Abend,

mit einem Australian Shepherd hast du einen rassebedingt zur Reserviertheit neigenden Hund. Ich sehe es auch an meinem, dass er seit der Pubertät eher auf Menschen zugeht die ihn ignorieren. Wenden sich diese ihm zu, dann wechselt er erstmal wieder in die reservierte Haltung und legt je nach Sympathie auch durchaus wieder den Rückwärtsgang ein und geht in die Beobachterposition. Er grummelt und bellt dabei jedoch nicht. Er weiß hingegen, dass er bei mir Sicherheit findet.

Meiner mag Kinder. Wenn deiner aber hier schon die eine oder andere Stress-Situation hatte (war da mal was?), dann kann es durchaus sein, dass Kinder ihn noch zusätzlich unter Stress setzen und die Reserviertheit verstärken.

Wenn dein Australian Shepherd jetzt noch zusätzlich unsicher ist und dazu deine eigene Unsicherheit spürt, dann kann er/sie beschlossen haben, dass er trotz allem die Führung übernehmen muß. Du schreibst, du hast Angst Fiby mitzunehmen, wenn du los gehst. Aufgrund des Verhaltens.

Viele Australian Shepherd sind Seismographen, sie nehmen sehr deutlich deine eigenen Gefühle und Unsicherheiten wahr. Und die Rasse hat zwar Will to please, aber auch immer noch die Fähigkeit und den Willen eigenständige Entscheidungen zu treffen wenn sie glauben, dass du dazu nicht in der Lage bist.

Ich würde dir raten einen Hundetrainer zu suchen, der sich speziell mit dem Australian Shepherd auskennt. Ansonsten bleibt dir, vermute ich, bis dahin nur das du an dir arbeitest, so souverän auftrittst das dein Australian Shepherd dich in der Rolle des Entscheidungsträgers akzeptiert und dafür zu sorgen, dass er von fremden Menschen nicht bedrängt wird. Er sollte merken, dass sein Wunsch auf Nicht-Bedrängt-Werden respektiert wird.

Frag doch mal im Aussie-Forum nach, die können dir für die Rasse vielleicht gezielte Ratschläge geben.

Wichtig: Das hier sind nur meine Überlegungen zum Thema. Ich bin weder Hundetrainer noch kann ich genaue Aussagen über deine Situation treffen. Ein Hundetrainer mit eigenen Aussies oder zumindest guten Kenntnissen der Rasse wäre hier wirklich das Beste.

Viel Erfolg. :)

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@ Skita

Also das verstehe ich jetzt nicht. Es ist Ihre Wahl wenn sie frei rumrennt, zu dem Menschen hinzu gehen.

Unsicherheit, ja. Aber allein gelassen.... Ich bin wirklich gewillt alles zu tun, und habe auch Angst etwas falsch zu machen oder gemacht zu haben. Auch habe ich die Hoffnung, dass es mit der Zeit besser geht. Aber bei Kindern glaube ich es nicht mehr, da ich sie gar nicht zu Kindern lasse.

P.s. Es ist unser 3. Hund. Wir haben also ein wenig Erfahrung und dennoch ........ .

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Nein, es ist NICHT ihre freie Wahl.

Ein Hund denkt und handelt anders als ein Mensch.

Sie sieht fremde Menschen, DU tust nichts, also geht sie gucken.

Du lässt sie eindeutig allein.

Ein Hund hat nicht zu anderen Menschen hinzurennen.

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      in Hundeerziehung & Probleme


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