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Hundeforum Der Hund
Mistery

Lahmen, Inkontinenz

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

ich weiß, Ferniagnosen sind immer mit Vorsicht zu genießen aber dennoch. Vielleicht hat einer von Euch eine Idee oder hatte das selbst schon. Termin beim Tierarzt ist leider erst heut abend...

Mein Hund ist 3,5 und hatte schon immer irgendwelche Problemchen. Ich war bereits vor 3/4 Jahr beim Tierarzt weil bei ihm der ganze Hinterwagen immer weggeknickt ist und er kaum laufen konnte. Da wurde aber nix festgestellt und alles denkbare ausgeschlossen. Das verllief sich dann auch wieder, kam und ging, war aber nie so richtig schlimm.

Jetzt kann mein Hund heute wieder fast nicht laufen. Hinten knickt er weg, vorne läuft er ganz breitbeinig. Allgemein sieht es so aus, als wäre er alt und grad aus einer Narkose aufgewacht. Ganz wakelig und unsicher. Gestern war aber noch alles ok. Was seit ein paar Tagen verstärkt hinzu kommt ist, dass er ausläuft. Immer wenn er draußen war beim pinkeln läuft es danach unkontrolliert weiter. Also er hört auf und kommt rein. Dann zieht er aber ganze Spuren hinter sich her. Richtig viel. Das ist aber immer nur, wenn er seine Blase grade geleert hat. Das ist seit gestern nun auch gaaaanz schlimm.

Kennt das jemand so von Euch? Immer wiederkehrende Lahmheit mal mehr mal weniger schlimm und nun auch noch die "Inkontinenz"?

LG

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Ich würde nicht bis heute Abend warten, sondern jetzt im Zweifel in eine Klinik fahren.

Aus der Ferne betrachtet könnte es was neurologisches sein und je schnelle so was behandelt wird, desto besser ist die Chance auf Heilung!

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Ich gaub ich würde auch in eine Klinik fahren, dort können bestimmte Untersuchungen (z.B. MRT) direkt gemacht werden.

Ein normaler Tierarzt hat meistens nur die Möglichkeit, dich in eine Klinik zu schicken, denn er hat ja bisher ja wohl auch noch nichts greifbares gefunden.

Gute Besserung für deine Fellnase.

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Mir kommt dabei etwas mit der Wirbelsäule in den Sinn. Bandscheibenvorfall oder so, der auf das Rückenmark drückt?

Ich schließe mich Skita an, ich würde in einer Tierklinik vorstellig werden, oder bei deinem Tierarzt noch mal Druck machen, dass es dringend sei.

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Ich würde auch lieber gleich in eine TK fahren, die die entsprechenden Geräte für weiterführende Untersuchungen hat.

Ist Dein Hund ein Rüde?

Hat Dein Tierarzt die Prostata untersucht?

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Danke erstmal für die Antworten.

Mein Tierarzt ist leider eben bis heut abend gar nicht da.

Wo hier die nächste tierklinik ist müsste ich schauen. Hab eben auch ein gutes gefühl so lang zu warten...

Wirbelsäule oder DM oder so was wäre auch mein erster Gedanke gewesen.

Ist ein Rüde. Und erst 3,5 Jahre alt...

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(bearbeitet)

Dann KÖNNTEN diese Probleme auch durch eine vergrößerte Prostata (neben vielen anderen möglichen Ursachen!) ausgelöst werden.

Das kann durchaus auch bei einem noch jungen Hund der Fall sein.

Falls Du doch anstatt in eine TK zu fahren, zu Deinem Tierarzt gehen solltest, sprich ihn auch darauf an.

Hat er sich die Prostata bei den bisherigen Untersuchungen mal angeschaut?

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Ok, danke. Das weiß ich gar nicht bei den vielen Untersuchungen ob da mal die Prostata dabei war. Aber ich werd ihn darauf ansprechen

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Wenn dein Wohnort das Frickingen am Bodensee ist ist die nächste Tierklinik die ich im Internet gefunden habe in Ravensburg.

Es gibt Internetseiten auf denen man den nächsten Tierarzt/Klinik suchen kann. Tierärzte gab es da in der Nähe einige so wie es aussah.

Ich drücke dir und deinem Hund die Daumen das ihm schnell geholfen wird.

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Hallo,

ich wollte nur mal kurz berichten. Wir sind leider nicht wirklich weiter gekommen.

Stelreflex etc. wurde alles geschaut, Herz usw. Alles top. Bandscheibenvorfall, DM, Cauda equin a können daher weitgehenst ausgeschlossen werden.

Der Tierarzt tippte auf Myasthenia gravia. Um das auszutesten hat er einen Wirkstoff bekommen ähnlich dem tensilon. Hier mal ein Video wie so ein Hund läuft und was das tonsilen macht:

Er hat das Mittel allerdings subkutan bekommen, daher sollte eine Wirkung erst nach ca. 2 Stunden kommen. Die blieb aber leider aus.

Das hatte ich aber schon fast vermutet, da ein paar Faktoren einfach nicht passten.

Zum Einen lahmt mein Hund hinten zwar schlimmer, aber er hat auch vorne Probleme. Was alle verwundert ist, dass ihm das rennen keine Probleme bereitet. Je langsamer der Gang desto unsicherer und häufiger bricht er zusammen. Dazu kommt, dass MG nach Ruhepausen besser wird. Bei meinem Hund ist es so, dass wenn er ein paar Stunden liegt, dass ihm das Aufstehen dann extrem schwer fällt. Er läuft sich dann aber innerhalb weniger Minuten etwas ein.

Wir sind also nach wie vor ratlos.

LG

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