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polar-chat.de  Der Hund
Moonchild77

Nerviges Besteigen von Menschen

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Huhu Foris,

Sam, jetzt 1,5 Jahre, spielt mit seinem Leben!!!!!!!!!!!!!! :motz::motz::motz::motz:

Die letzten Tage gerieten wir wieder sehr oft in die gleiche Situation und ich komm nicht erfolgreich raus!

Als Beispiel: er apportiert seinen Dummy, er bringt ihn 5-7 Mal, dann wird er unaufmerksam, streckt die Nase in den Wind, schnubbert irgendwas am Boden oder meint er müsse zwischendurch mal schnell an die Hecke pinkeln. Meine Trainerin meinte, ich dürfe sowas nicht dulden, es sei respektlos von ihm. Wenn ich merke, er driftet ab, dann soll ich mit ihm bissl Unterordnung üben, kleine Kommandos wie Platz und liegen bleiben oder Abruf. Ich lass ihn also körpersprachlich wissen "an diesem Fleck bleiben und nur atmen" und Sam weiß genau, was ich von ihm erwarte. Doch man kann es ja mal probieren und noch 2-3 Meter mir nachlatschen. Also dreh ich mich um, geh auf ihn zu und im Normalfall dreht Sam auch gleich um und geht auf die Stelle zurück, wo er bleiben soll. Jetzt gibt es die letzten Tage aber öfter die Situation, dass er nicht abdreht und zurück geht sondern dann halt links oder rechts an mir vorbei will. Ich blocke und stups ihn mit meinem Knie leicht (!!!!!!!!) zurück. Dann legt Sam los, bespringt mich, geht mit seinen Zähnen grober auf meine Haut, als es sonst erlaubt ist, will mich besteigen! Ich kann Abbruchkommando geben, ich kann ihn wegschubbsen, ich mach mich steif und bau mich auf, er lässt nicht von mir ab. In mir steigt die Wut hoch (wie kann man da bitte ruhig und souverän bleiben, wenn einen ein Halbstarker den Mittelfinger zeigt???), also nehm ich ihm am Halsband und bring ihn auf seinen Platz, wo er sich dann erstmal 10 Minuten befindet. Ich versuche dann auf Reset zu drücken und nicht nachtragend zu sein, aber so langsam nervt es mich.

Ich leg mich auf den Boden (ins Gras, auf den Wohnzimmerteppich) und sofort meint Sam, dass ist eine Aufforderung zum Spielen, bzw. Besteigen. Ich sag ihm also, er soll Abstand halten, auch dass kennt er und hält er normalerweise ein, aber nicht, wenn ich flach am Boden liege oder eben auf Augenhöhe bin. Meine Trainerin meinte, ich solle das eben erstmal vermeiden, wenn er da so reagiert. Aber HALLO???? Wenn ich mich in den Garten legen will, dann mach ich das und mein gnädiger Herr hat mich in Ruhe zu lassen!!! Oder wie seht ihr das?

Haben wir Besuch da od. sind wo anders zu Besuch, macht er das auch, springt an den Leuten hoch und will "behuggeln". Wir unterbrechen das natürlich mit Lassss esssss und bitten die Person, ihn zu ignorieren.

Was mach ich falsch? Wie kann ich ihm eindrucksvoll klar machen, dass er diese Grenze nicht überschreiten darf?? Er nimmt mich überhaupt nicht ernst, setzt immer wieder nach und es fällt mir auch wirklich schwer, da ruhig zu bleiben, weil es mich soooo ärgert, dass er viel zu enge Hosen an hat!!! :motz::motz::motz:

Im Großen und Ganzen kommen wir im Alltag gut klar (außer Leinenführigkeit, Frust aushalten usw. :Oo ), trotzdem kristallisiert sich immer mehr raus, dass er meint, er hat das Zepter in der Hand. Obwohl ich darauf achte, dass er nicht überhäuft wird, zuviel Zucker in den A... geblasen bekommt und das er bestimmte Regeln einhält. Er darf sich in einem gewissen Bewegungsfreiraum bewegen, der von mir "verwaltet" wird, genauso wie sein Spielzeug und das Futter sowieso...

Nun liegt er nach so einer "Besteigaktion" in seinem Korb und seufzt hier und da mal, glotzt mich ständig an und wartet, dass er die Freigabe für´s Aufstehen bekommt. Ich hab Zeit :kaffee:

Wie kann man denn einem Pubertäter bitte noch klar machen, dass er den Bogen überspannt??

Danke für´s "Zuhören"

:kuss:

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Ach Jacka :kuss:

Kann Dir da echt nicht helfen, weil ich ein solches Verhalten noch nicht hatte - klingt aber schon ganz gut, wie Du es bisher machst - ich hoffe, hier kommen noch ein paar gute Tipps :):knuddel

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...Meine Trainerin meinte, ich dürfe sowas nicht dulden, es sei respektlos von ihm.

lol. Solltest deine Trainerin vielleicht mal sagen das du dein Hund gesagt hast das das respektlos ist und das wohlerzogene Menschen sich so nicht benehmen. Und da fängt das Problem auch schon an. Deine Trainerin übersetzt wohl zu viel Hund in Mensch und vergisst das du kein Kind sondern einen Hund erziehst Ansonsten würde die dir bestimmt sinnvollere Information geben.

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....Ich lass ihn also körpersprachlich wissen "an diesem Fleck bleiben und nur atmen" und Sam weiß genau, was ich von ihm erwarte. Doch man kann es ja mal probieren und noch 2-3 Meter mir nachlatschen. Also dreh ich mich um, geh auf ihn zu und im Normalfall dreht Sam auch gleich um und geht auf die Stelle zurück, wo er bleiben soll. Jetzt gibt es die letzten Tage aber öfter die Situation, dass er nicht abdreht und zurück geht sondern dann halt links oder rechts an mir vorbei will. Ich blocke und stups ihn mit meinem Knie leicht (!!!!!!!!) zurück. Dann legt Sam los, bespringt mich, geht mit seinen Zähnen grober auf meine Haut, als es sonst erlaubt ist, will mich besteigen!

Rüde, 1,5 Jahre alt. Der hat Druck ;)

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...Ich kann Abbruchkommando geben, ich kann ihn wegschubbsen, ich mach mich steif und bau mich auf, er lässt nicht von mir ab. In mir steigt die Wut hoch (wie kann man da bitte ruhig und souverän bleiben, wenn einen ein Halbstarker den Mittelfinger zeigt???), also nehm ich ihm am Halsband und bring ihn auf seinen Platz, wo er sich dann erstmal 10 Minuten befindet. Ich versuche dann auf Reset zu drücken und nicht nachtragend zu sein, aber so langsam nervt es mich.

Hört sich interessant an, aber was genau möchtest du bezwecken?

Abbruchkommando (Bitte nicht Sam, und er hört nicht zu weil die Hormone verrückt spielen) gefolgt von wegschubsen (Tut mir leid Sam, aber du musst jetzt alleine spielen) dann steif machen (wir spielen jetzt Tot) und aufbauen (aber jetzt möchte ich mit dir spielen. Wir spielen "wer ist Cheffe"). Und danach soll der arme Sam noch verstehen das er, obwohl du eine Spiel Aufforderung von dir gibst, er auf sein Platz bleiben soll? Klar zeigt der dir die Mittelkralle.

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Ich leg mich auf den Boden (ins Gras, auf den Wohnzimmerteppich) und sofort meint Sam, dass ist eine Aufforderung zum Spielen, bzw. Besteigen....

Sam hat wohl Schwierigkeiten zu verstehen das du das sagen hast und er nicht. Das ist für 18 Monate alte Hunde aber nicht ungewöhnlich. Vor gut 15 Jahren hatte ich die Diskussion mit einen damals 1,5 Jahren alter Sennenhund Rüde der locker 5-10 Kilo mehr Körpergewicht auf die Wage brachte als ich damals.

In die Situation wird einem endlich klar das was beim Zwergspitz oder Pudel vielleicht funktioniert (an der Leine aus eine unangeheme Situation wegschleppen, wegschubsen) nicht funktioniert und die Kommunikation zwisschen Mensch und Hund mehr beinhaltet als "Fang Bällchen" "Brav" "Klick und Keks".

Ich habe damals die Geduld verloren und den Hund angeschnautzt und klar gemacht das ich sauer werde wenn er seinen Platz nicht kennt. Und sein Platz ist immer noch an meiner Seite und nicht ich an seine Seite als Futterspender und Leinenträger.

Hat wunderbar geklappt. Der Hund hat erfahren das wenn er sich nicht benimmt ich unangenehm werde, und hat für sich entschieden das sein Leben einfacher ist wenn ich nicht unangenehm bin.

Meine Empfehlung daher, wenn Sam mal wieder versucht dir zu zeigen das er dich nicht ernst nimmt, schnauze ihm ruhig voller Überzeugung an und zeig das du auch mal so richtig sauer werden kannst.

Wenn er das verstanden hat (wahrscheinlich schon beim 1. oder 2. mal) kannst du die Situation auch mal herausfordern. Leg dich hin, warte bis er auf dich zu kommt und sobald er anfängt zu Pöbeln oder Anstalten macht aufzureiten erneut anschnauzen. Wenn er sich natürlich gut benimmt nicht schnauzen sondern belohnen.

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Manchmal ist weniger mehr. Ich habe die Erfahrung gemacht, in der Pupertät weniger Druck, weniger Übungen.

Beim Spielen sollte man aufhören wenns am Schönsten ist, also Dummywerfen früher beenden.

Wenn du merkst, er driftet ab... 2-3 Übungen und dann laufen lassen. Abdriften bedeutet ja auch, dass seine Konzentration nachlässt ;)

Vllt. solltest du deine Anforderungen an ihn ein klein wenig herunterschrauben (nicht böse gemeint).

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Da schliesse ich mich bei der Meinung vom Wintermärchen an. Beschränke dir lieber auf ein "Thema" als zu versuchen Sam das komplette Repertoire auf einmal beizubringen. ;)

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Für mich klingt das auch - so aus der Ferne - nach "zu viel" für deinen Sam. Er kann sich vielleicht wirklich nicht so lange konzentrieren, und dann wenn er nicht mehr kann noch mehr zu verlangen (Unterordnung) ist eventuell genau das falsche.

Wenn das stimmen sollte, ist es für ihn auch sehr schwer, sich mit dir zu "einigen" - er zeigt "du, ich kann nicht mehr" und du sagst "mach noch mehr!". Seine Signale werden komplett ignoriert, deine Signale ("Ich will hier nur liegen, lass mich in Ruhe") aber muss er befolgen.

Dieses Besteigen klingt mir eigentlich - kann mich aber irren - nach Übersprunghandlungen. Er sagt "ES IST MIR ALLES ZU VIEL", und versucht das mit allen Mitteln zu vermitteln.

Ich denke wie Wintermärchen auch, dass ihr eventuell wirklich mal deutlich weniger mit ihm machen solltet, also unabhängig von dem was ihr tatsächlich tut, kann es dennoch zu viel sein.

Statt Apportieren spielen mach doch einfach mal was er möchte - geh mit ihm schnüffeln in der Hecke, oder lass ihn einfach mal schnüffeln. Geh kürzer aber dafür länger spazieren, warte, wenn er stehen bleibt um etwas genau zu untersuchen. Warte, bis er es begriffen hat - bei Higgins zB geht dann ein richtiger Ruck durch den Hund, wenn er erkennt "ah, war eine Amsel" und er geht dann glücklich weiter.

Zum Hinlegen:

Was tut er, wenn du dich hin setzt? Kommt er auch an und bedrängt? Eventuell kannst du so mit ihm üben, dass es ok ist wenn er sich dazu legt, aber bitte nicht auf dich drauf. Also hinsetzen, Hund kommt, du nimmst ihn an deine Seite und streichelst ruhig und langsam jeden Stress aus ihm raus. Dann langsam hinlegen, sobald er wieder hibbelig wird wieder aufsetzen und Spiel von vorne.

Nur so meine ersten Gedanken zu deiner beschriebenen Situation.

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Danke erstmal für die Einschätzungen!

Mir ist bewusst, dass ich sicherlich in einigen Bereich zu hohe Erwartungen habe. Dies aber auch nur, weil ich da nun schon fast ein Jahr mit rumkaspere.

Anschnauzen interessiert Sam nicht wirklich, zumindest kann ich ihn damit nicht beeindrucken und ich hab wirklich versucht, mit der Stimme und Lautstärke zu arbeiten :(

Zuviel von allem... :think: hmmm... ich weiß nicht. Meiner Meinung nach hat er zur Zeit ein langweiliges Leben. Ich kann durch die Nachwirkungen vom Beinbruch max. eine halbe bis dreiviertel Stunde am Stück laufen. Erst muss er bei mir laufen, bis wir von der Straße weg sind. Dann darf er an der langen Leine schnüffeln und laufen, wie er mag, solange er nicht zieht. Mal hab ich ne 3 m Leine, mal die 10 Meter Schlepp. Ich verstecke Leckerlis, die wir dann gemeinsam suchen, ich ruf ihn 2-3x mal ab und hier und da verstecken sich mal die Kids und er sucht sie.

Zuhause schläft er dann an die 3 Stunden. Dann geht er mit uns in den Garten, wälzt sich im Gras, liegt im Schatten, bekommt nen Kauknochen od. ich hol ein Spieli raus. Aber wie gesagt, er bleibt nie ganz bei "mir". Also werden die Spielsequenzen seeeehr kurz. Was gut funktioniert sind Suchspiele, dass mach ich auch mit ihm im Garten oder im Haus od. eben halt beim Gassi gehen. Jedoch max. 2x am Tag. Meist schläft er dann wieder eine ganze Weile. Viel unterwegs ist er auch nicht. Ich hab also echt eher das Gefühl, ich mach zu wenig. Richtig rennen lassen kann ich ihn auch nicht, weil er offline nicht mehr kontrollierbar für mich bleibt und draußen auch keinerlei Interesse am Dummy hat. Und zuhause eben max. 5 Minuten voll bei mir bleibt. Wie soll ich also die Energie raus kriegen... wenn daheim also nix los ist, weil ich beschäftigt bin, die Jungs unterwegs sind od. sich halt eben nicht mit ihm grad beschäftigen, dann liegt er auf seiner Decke und döst. Da denk ich mir dann auch wieder: Mist, nur vom Rumliegen lernt Herr Hund auch nix. Also versuch ich ein bissi Action zu machen und was dabei raus kommt, naja, dass wisst ihr ja.... wenn ich so überschlage, sind es vielleicht incl. Spaziergang 2 Std. auf den Tag verteilt, die ich mit ihm produktiv was mache, ist das wirklich zuviel???

Wenn ich mich am Abend vor´s Söfchen auf den Teppich setze, dann kommt Sam zu mir und legt sich dicht an mich, dass ist unser Ritual. Da streichel ich ihn dann eine Weile od. auch nicht, er liegt einfach nur neben mir. Da hat er nur selten das "Bedürfnis", mich zu besteigen, wenn ich dann sofort aufstehe und weg gehe, hört er damit auf. Maul ich ihn an od. block ihn ab, macht er fröhlich weiter. Ich habe es auch schon versucht, mich erst zu setzen und dann, wenn er ruhig neben mir liegt, mich auch langsam hinzulegen. Es geht, aber nicht lange, er versucht es dann doch. Deshalb habe ich nun versucht, ihn garnicht erst an mich ran kommen zu lassen und das juckt ihn halt üüüüberhaupt nicht. In anderen Situationen, wo er Abstand halten soll kann er es, es liegt also nicht daran, dass er nicht weiß, was ich von ihm erwarte.

Klar, die Hormone und die vielen Eindrücke. Aber wieso kann er seine Hormone und sich selbst im Zaum halten, wenn ihm ein Hund ne Ansage gemacht hat??? Da kann er sich doch an die gesetzte Grenze halten und in einem Hunderudel wird auch keine Rücksicht auf Alter, Hormonschub od. sonst was genommen. Darf ich da nicht erwarten, dass mein Hund sich auch an meine Grenzen halten muss??? Oder bin ich da zu streng.... ???

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Wieder mal schließe ich mich @Wintermärchen an.

Thommy hat sich früher auch mal eine Zeit lang beim Trailen "abgelenkt" mit Schnüffeln (privat), pinkeln (damals hat er noch im Sitze gepinkelt ;) ), Schauen...... wenn es ihm zu schwierig war, er unsicher war und sich dadurch überfordert fühlte.

Alles Übersprungshandlungen (als Mensch würde man eben anfangen, an den Nägeln zu knabbern oder so).

Dann Druck machen, ist absolut kontraproduktiv, das verunsichert nur noch mehr!

Ich würde ein Stück zurückschrauben, SOBALD Du erste Anzeichen von Desinteresse bemerkst, ihm helfen, seine Aufgabe fertig zu machen, noch ein oder zwei leichte Aufgaben geben (Erfolgserlebnis für den Hund) und dann gut sein lassen.

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Anschnauzen interessiert Sam nicht wirklich, zumindest kann ich ihn damit nicht beeindrucken und ich hab wirklich versucht, mit der Stimme und Lautstärke zu arbeiten :(

Welche Konsequenz erfolgt, wenn er auf "Anschnauzen" nicht reagiert von deiner Seite aus? Er muss lernen, dass dann eine Steigerung folgt.

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Wie soll ich also die Energie raus kriegen... wenn daheim also nix los ist, weil ich beschäftigt bin, die Jungs unterwegs sind od. sich halt eben nicht mit ihm grad beschäftigen, dann liegt er auf seiner Decke und döst. Da denk ich mir dann auch wieder: Mist, nur vom Rumliegen lernt Herr Hund auch nix.

Frage dich mal selbst, ob du den Job der Dauerbeschäftigung für ihn hast? Ein Hund kann sich auch selbst beschäftigen. Und wenn er dann liegt... dann lass ihn doch.

Im Übrigen... lass dich vom Dösen nicht täuschen. Er beobachtet ;)

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Zuviel von allem... :think: hmmm... ich weiß nicht. Meiner Meinung nach hat er zur Zeit ein langweiliges Leben.

Ja, du machst zuviel von allem (meine Meinung). Und du setzt die Anforderungen an dich ebenfalls zu hoch an. Die wenigsten haben die Zeit sich 24 Std. mit Hund zu beschäftigen.

Was ich oft gemacht habe und auch heute noch... ich binde ihn in meinen Alltag ein.

D.h. wenn ich z.b. Haushalt mache, dann werfe ich mal ein Leckerli in eine Ecke... soll er suchen.

Garten dasselbe. Bin ich dort beschäftigt gewesen (hab jetzt keinen mehr), dann habe ich immer mal Spielsequenzen eingebaut.

D.h. ich hab ein Spieli oder Stock geworfen, er sollte es bringen (Bring-Übung), dann habe ich mit ihm ums Spieli gerangelt und wieder Bring-Übung usw. usw.

Da Jambo nie wußte, wann ich etwas werfe hat er mich permanent beobachtet ;)

Was dein gemütliches Liegen im Garten betrifft.

Ich habe kein Problem gehabt, wenn Jambo mal in der Weise auf mich drauf ist. Wir haben dann gespielt. Allerdings habe ich ihm auch deutlichst gezeigt, wann das nicht erwünscht ist.

Indem ich ihn, falls er nicht aufgehört hat, ins Haus rein und Tür zu. Er durfte dann von drinnen zuschauen.

Hat er aber nur 2 mal gebraucht ... diese Lektion, danach wusste er, wenn ich es verbiete sollte er aufhören... sonst eben rein.

Ich wohne hier im 3. OG mit Balkon. Wir haben hier einen Hund, wenn Jambo nur das Klirren von Leine und Halsband hört, fährt er auf 180 hoch. Am Anfang ist er rausgerannt und hat gebellt wie doof. Auch das macht er nicht mehr. Ich habe einmal "lass es" gesagt, hat er nicht aufgehört, dann habe ich ihn wortlos am Halsband in die Wohnung gepackt und Tür zu. Ich bin auf dem Balkon geblieben und ihn erst rausgelassen, als dieser Hund weg war.

Heute reicht ein "lass es" und Jambo gibt Ruhe.

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okey, danke Skita und alle anderen!

Ich werd mal die nä. Tage kein Programm machen, außer den Spaziergang und bissl Suchspiel. Mal sehen, ob sie etwas verändert.

Und wieder mal seltsam: die ganze Zeit wurde mir eingeimpft, dass mein Hund respektlos und aufsässig ist. Und womöglich ist es Unsicherheit und zuviel Druck. seufz.

Sam ist mein erster eigener Hund und muss viele meiner Fehler ausbaden :(

edit: Wintermärchen: mit Einbeziehen, dass mach ich. Doch wenn ich nun das Gummischweinchen aus der Hosentasche hole, er sich freut wie Bolle, wenn ich es werfe und er es holen darf, dann wird er unterwegs von einem Käfer, einem Vogel od. irgendeinem Duft im Wind abgelenkt und schon bin ich, bzw. das Schwein auf dem Abstellgleis. Leckerli werf ich auch hier und da immer mal, er ist so immer sehr auf mich bezogen zuhause, kann ja immer was für ihn dabei rausspringen :)

Meine Trainerin fand das nicht gut, sie meinte, er würde mich kontrollieren. Ich weiß aber, dass er das nicht macht. Er tappt mir nach, ich nehm ihn mit in die Waschküche oder in die anderen Stockwerke und wenn ich sage, er soll bleiben, dann bleibt er auch und legt sich hin ohne Stress, weil er mich nun grad nicht im Auge haben kann.

Ich habe es bisher so gemacht, dass ich Sam, wenn er nicht ablässt, auch ins Haus gebracht hab. Wenn ich im Haus bin, dann bring ich ihn auf seinen Platz und da bleibt er dann. Beeindrucken tut ihn das wohl nicht :think:

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