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polar-chat.de  Der Hund
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(bearbeitet)

der perfekte Hund?

Ich habe mir mal Gedanken gemacht, was für mich den perfekten Hund ausmacht. Damit meine ich nun nicht Rasse, Größe, Aussehen oder Alter.

Die meisten wünschen sich ja einen Hund, der aufs Wort hört, der sich "zu benehmen" weiss, den man "vorzeigen" kann.

Jambo ist für mich ein Teammitglied, ein Partner.

- er tröstet mich, wenn ich traurig bin

- er bringt mich zum Lachen wenn er mal wieder den Clown raushängen lässt

- er erfreut mich, wenn er auf meine Wünsche/Befehle reagiert

- er überrascht mich, wenn er in einer Situation "hört", von der ich ausgehe... das geht schief

z.b. als kürzlich überraschend ein Hund aus einem Eingang geschossen kam, bellte und Jambo

zurück bellte, auf mein "lass es" aber sofort reagierte

- er bringt mich von Verzweiflung bis hin zur kalten Wut, wenn er mal wieder einen "Ich hab heute auf Durchzug gestellt-Tag hat, an denen ich denke... er hat nichts gelernt in 7 Jahren

Das Wichtigste für mich: Ich habe einen Hund, der in mir alle Gefühle, die es gibt hervorruft. Und ich habe einen Hund mit Charakter, der sich nicht stillschweigend "unterordnet", Befehlsempfänger ist, sondern der seinen eigenen Kopf hat und auch versucht, ihn durchzusetzen.

Und ich bin verdammt stolz, dass er all diese Gefühle auch nach 7 gemeinsamen Jahren noch in mir hervorruft.

Nicht perfekt in den Augen anderer... doch in meinen zu 100% :)

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Das kann ich verstehen! :D

Meine sind sehr weit davon entfernt, "Befehlsempfänger" zu sein, es wird gerne mal einiges in Frage gestellt.

Aber wenn ich mit ihnen arbeite (Mantrailing, Mag auch Flächensuche) dann sind sie 200%ig dabei!

Es gibt bestimmt einige Baustellen, die man vielleicht konsequenter "bearbeiten sollte", aber nunja... niemand funktioniert immer perfekt ;)

Sie bringen mich zum Lachen, wenn mir zum Weinen ist.

Sie machen mich fröhlich, wenn ich wütend bin.

Sie machen mich zufrieden, wenn ich unausgeglichen bin.

Gut, sie machen mich auch mal wütend..... aber das gehört dazu und so haben wir zusammen immer die Möglichkeit uns weiter zu verbessern :D

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Originalbeitrag

der perfekte Hund?

...all jene Hunde , welche keinen Wert drauf legen ,für einen Menschen perfekt zu sein.... :)

Jene Hunde , denen es gelingt bzw. vergönnt ist, eine Persönlichkeit , ein Individuum

zu sein und zu bleiben -und stolz und aufrecht durch ein zufriedenes Leben zu wandeln....

jörg

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Sie bringen mich zum Lachen, wenn mir zum Weinen ist.

Sie machen mich fröhlich, wenn ich wütend bin.

Sie machen mich zufrieden, wenn ich unausgeglichen bin.

Das sind aber schon ziemliche Ansprüche an einen Hund :D . Auf der anderen Seite stimmt es, meine Hunde sind auch der Ausgleich zu ungefähr allem für mich :)

Um auf die eigentliche Frage einzugehen: perfekt ist für mich, wenn ich den Hund überall mit hin nehmen kann und er dabei entspannt bleibt. Wenn ich ihn überall ohne Leine laufen lassen kann, wo es halt toleriert wird, und weder er noch die Umwelt dabei Stress empfinden. Perfekt ist für mich auch, wenn der Hund Spaß an der Zusammenarbeit hat, (möglichst immer) ansprechbar ist und in "stressigen", "blöden" Situationen "Rücksprache" mit mir hält. Auf konkrete Kommandos lege ich weniger Wert, er muss Artgenossen nicht durchweg prima finden, darf bellfreudig sein, Wachtrieb haben, gerne eigene Ideen einbringen, auch (Zusammen-)Arbeit fordern. Was mir auf Grund der Wohnlage aber extrem wichtig ist, ist ein sehr gut kontrollierbarer Jagdtrieb.

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Besser als Lucy_Lou kann ich es nicht umschreiben. Genau so wäre auch mein Traumhund.

Chrystal ist aber trotzdem mein Traum, weil sie sich die letzten Jahre in diese Richtung entwickelt hat und das auch weiterhin tut und weil sie einfach mein Mäuse-Baby ist und ich mich in Situationen, in denen es darauf ankommt, auf sie verlassen kann.

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Der "perfekte" Hund...? Mein Hund...

...Weil die Beziehung so sehr gewachsen ist...

...Weil er sich (mit mir?) geändert hat im Laufe der Jahre...

...Weil ich seine Entwicklung miterleben durfte, sie "formen" konnte und rückblickend sehe, dass ich viel richtig gemacht habe (nicht selbstverständlich mit Ex-Labor-Panikbeagle als Ersthund)...

...Weil wir inzwischen so eingeschliffen sind, dass wir uns fast wortlos verstehen, es ist kaum Grübeln über Verhaltensweisen, es "fließt", ich kann aus seinem Blick deuten und er aus meinem - ich denke und er handelt schon, er schaut und ich weiß, was er will/hat/braucht...

...Weil er so viel Leben in mein Leben bringt...

...Weil er lebhaft und übermütig ist, wenn ich gut drauf bin, aber auch zurückhaltend und genügsam, wenn es mir mal schlechtgeht...

...Weil ich ihm ansehen kann, wie glücklich er oft ist...

...Weil ich durch ihn "reicher" geworden bin...

...Weil mir das Herz hüpft, dass ich ihn oft frei laufen lassen kann und er auf den Rückruf zu 99 % prompt reagiert und angeFLOGEN kommt, mit einem breiten Lächeln im Gesicht...

...Weil er hinterfragt und ausdiskutiert, und das Zusamnmensein somit immer spannend bleibt...

...Weil man ihn überzeugen muss, statt Druck zu machen...

...Weil er oft seinen ganz eigenen Kopf hat - Beagle halt...

...Weil er DA ist und weil er ER ist :kuss:

(...Nur das elendige Klauen und das Wälzen in Stinkkram - da besteht noch Diskussionsbedarf :D )

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Meiner klaut auch, ich seh es als Erziehungsmassnahme an mich an... seither räum ich noch besser alles Fressbare weg :).

Wälzen war z. Glück nie sein Ding

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Ja, wenn der Hund was erwischt, dann hab ICH eine Erziehungsmaßnahme verdient *lach* :D Wir sind schon ganz schön erfinderisch geworden, aber Herr Hund feilt auch an seinen Techniken - kürzlich hat er gelernt, einen Reißverschluss zu öffnen. Clever! :D

Was ich im Allgemeinen für "Anforderungen an einen Traumhund" stellen würde, kann ich aus dem Stegreif gar nicht sagen, da muss ich wirklich überlegen, man hat ja das meiste selbst in der Hand, und manch anderes lässt sich aufgrund der Vergangenheit manchmal nur begrenzt beeinflussen. Monty hat z.B. Stress in Menschenansammlungen; Cafe etc. geht durchaus, aber mitten in der City zur Rush-Our ist er deplaziert. Ich übe das zwar immer wieder gemäßigt, aber ein echter gelassener "Stadt-Hund" wird er nie. Er ist mein erster Hund, noch dazu aus dem Labor, und ich hatte überhaupt keine Ansprüche an das, was er sein oder werden sollte. Ich hab ihn da abgeholt, wo er stand und ihm Vertrauen, Selbstvertrauen und ein hundgerechtes Leben in seinem Rahmen ermöglicht.

Der war lange sehr eng gesteckt - aber er erweiterte sich immer weiter, auch über Jahre und jetzt merkt man ihm seine Vergangenheit oft kaum noch an. Wenn es auch wieder Tage gibt, ian denen er in altes Verhalten fällt. Dazu ein wenig normale Grunderziehung...

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Mein Hund natürlich :)

Mit allen seinen kleinen "Macken", die er hat, die ihn für mich nur noch perfekter machen :)

Die ich absolut akzeptieren kann, weil so ist er nunmal :)

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Originalbeitrag
Sie bringen mich zum Lachen, wenn mir zum Weinen ist.

Sie machen mich fröhlich, wenn ich wütend bin.

Sie machen mich zufrieden, wenn ich unausgeglichen bin.

Das sind aber schon ziemliche Ansprüche an einen Hund :D . Auf der anderen Seite stimmt es, meine Hunde sind auch der Ausgleich zu ungefähr allem für mich :)

Das sind keine Ansprüche, sondern Tatsachen ;):D

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