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Hundeforum Der Hund
MaryB

Wieviel Kilometer neben dem Rad ist für einen Hund zumutbar?

Empfohlene Beiträge

Hallo,

wir sind begeisterte Radfahrer. Wenn wir hier bei uns längere Touren fahren, bleibt unsere Hündin zu Hause. Sie wird jetzt 1 Jahr alt und ist ein Whippetmädel. Abends fahren mein Mann und ich eine kleine Runde mit ihr, d.h. er fährt - ich jogge. Nele läuft neben dem Rad an der Leine, alles ganz easy. Es macht ihr großen Spaß.

Aber - wir fahren auch schon mal über das Wochenende ins Münsterland. Dort sind wir bisher immer große Touren gefahren, ca. 80-100 km pro Tag. Wie handhaben wir das mit dem Hund? Solche Strecken sind selbst für einen Windhund zu viel, außerdem ist sie noch zu jung. Ich habe schon mal an einen Fahrradanhänger gedacht, allerdings für 1 x im Jahr diesen zu benutzen und dann noch nicht mal zu wissen ob sie auch reingeht, dafür ist mir der Anhänger zu teuer.

Kann mir jemand einen Tip geben?

Gruß Mary

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Du wirst wohl um einen Anhänger nicht herum kommen - gewöhn sie langsam dran, dann geht das bestimmt gut. Ich habe zwar gut reden, denn wir haben unseren Anhänger im Frühjahr auf einem Flohmarkt gekauft und haben bisher immer noch nicht die Kurve zu einem regelmäßigen Training bekommen. Wir lassen Fina gelegentlich mal einsteigen, sie legt sich hin, kriegt Leckerlis, aber zur nächsten Phase, Anhänger bewegen, kommen wir nie. Aber wenn man konkret eine Tour vor hat, dann geht das bestimmt besser. (Wir wollen nur irgendwann mal den Hund mit an den Fjord nehmen können, ohne konkretes Ziel ... aber jetzt im Sommer sollten wir mal wieder rangehen, in sofern danke für die Anregung! ;) ) Schaut mal, ob ihr auch einen gebrauchten Anhänger kriegt, wenn ihr so gerne Rad fahrt, dann könnt ihr den bestimmt auch öfters benutzen.

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An den Anhänger kann man einen Hund gewöhnen. Erst nur das reingehen schmackhaft machen nd dann mal drinnen liegen und du wirst sehen wie schnell sie das akzeptiert. Mein Husky-Mix Opi ist immer gerne reingekrabbelt- in der Stadt lief er nie gerne am Rad und so wurde er eben chauffiert. Auch meine Resi hat es schnell verstanden dass sie da drinnen einen tollen Logenplatz hat.

Schau doch mal bei Ebay, es git immer wieder günstig gebrauchte Hänger.

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Meiner Meinung nach, ist der Anhaenger fuer euch auch fast nicht zu umgehen :) so lange Strecken wuerde ich keinen Hund laufen lassen... aus 2 Gruenden:

1. muesste der Hund schon verdammt gut im Training sein, vor allem damit die Pfoten das durchhalten! denn ohne Schuhe laufen sie sich sonst wund und mit gibts oft Druckstellen...

2. ist die optimale Hundereisegeschwindigkeit sooooo langsam, dass es auf Dauer keinen Spass macht zu fahren...

Klar muss man den Hund an den Haenger gewoehnen, aber das geht schon irgendwie :) selbst mein Knispel Charlie setzt sich da rein... er findets nicht optimal, aber da muss er dann durch!

Allerdings wuerde ich beim Anhaenger schauen, dass er eine gute Kupplung ans Rad hat! unserer hat nur eine Art Klammer, die am Rahmen befestigt wird... das taugt nicht viel... ich hab Charlie samt Haenger naemlcih auch schon verloren :Oo

Helena

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Also 80-100 km... Da wirst du deinen Hund die meiste Zeit im Anhänger mitnehmen müssen. Es kommt auch drauf an, ob dein Hund am Rad gut traben kann. Unsere Bearded Collie Hündin ist immer nur im leichten Galopp gelaufen und somit konnte sie nicht weit am Rad mitgeführt werden. Mein Terriermix Spike war schon öfters länger mit dabei, er kann verdammt schnell ruhig traben. Also vielleicht 10 km am Tag, aber das kann ich nicht so gut einschätzen. Bei langen Radausflügen, wo du jeden Tag nur fährst, würde ich dir raten ein gutes Trainingsprogramm für dich zu machen, sodass du den Hund im Anhänger mitnehmen kannst oder deinen Hund bei Lieben Menschen in der Zeit unterzubringen, sonst hat echt keiner Spaß dabei. Ich bin auch vor einigen Jahren ums Meer in Holland gefahren, ohne Hund. War auch ok und so schon anstrengend genug ;)

Selbst wenn dein Hund absolut fit ist, kennz er nicht die Grenze seiner Kondition und er weiß ja auch nicht, wie lange er unterwegs sein wird. Die Ballen musst du regelmäßig prüfen, die können nach und nach durchgerubbelt werden, weil das Laufen am Rad eine starke Belastung ist. (Ich hab deswegen schon eine Wanderung abgebrochen, da waren mir heile Pfoten doch lieber... und da sind wir nicht schnell unterwegs gewesen, aber das kontinuierliche ist wie der stete Tropfen...)

Ansonsten achte bitte darauf, dass dein Hund gerade erst eins geworden ist und das am Rad laufen ja erst lernen muss. Eigentlich sollte dein Hund noch etwas Zeit bekommen, d.h. Mind. 15 Monate, wenn nicht sogar zwei Jahre alt sein, bis er am Rad läuft, sonst ist das nicht gesund für die jungen Gelenke.

Hier noch Infos zum Thema: http://shaping-dog.de/hund-am-rad-1.html

http://shaping-dog.de/fuehrigkeit-am-rad-1.html

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Einen Whippet könnte ich persönlich,von meinen Hunden am ehesten mit meinem DJT-Mix vergleichen,von Grösse und Statur her.

Der ist zu Höchstzeiten etwa bis 60km mit 7-12 km/h gelaufen.

Da ist man aber schon den ganzen Tag unterwegs,da man immer wieder Pausen und Schiebe/Schrittstrecken einbauen muss.

Ich habe ihn nie länger als 30 min am Stück nebenher traben lassen und dann ne langsame Strecke eingebaut.

Ausserdem echt fast nur auf weichen Waldböden,auf Asphalt oder Schotter sind die Hundepfoten schneller durchgelaufen,als du gucken kannst. Schuhe scheuern oft,was also auch nur einen Notlösung ist.

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Tagesetappen bei Schlittenhunderennen betragen so 30-80 km.

Bei einem günstig gebauten Hund, der nicht für den Leistungssport trainiert ist und der bei Plusgraden läuft, würde ich 30 km als machbare Tagesstrecke einschätzen.

Dafür kann man sich 3 - 6 h Zeit lassen, Pausen dazwischen und es passt. Also 100 km gemütlich auf 3 bis 4 Tage aufgeteilt sind sicher machbar. An einem Tag sollte das aber kein Hund ohne Not herunterreissen müssen.

SG

Viktoria

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Für einen nicht durchtrainierten Hund der nicht jede Woche merhmals am Fahrrad trainiert, 20-30 km am Tag, aufgeteilt in 3 Etappen.

Zum Training. Eine Vorbereitungszeit von 4-8 Monate wäre nicht übertrieben, mit mehrmals Wochentlich einen Fahrrad Ausflug der mit etwa 10-15 Minuten Dauer anfängt und bei steigernde Ausdauer des Hundes auf etwa 30 Minuten Trab erweitert werden kann bevor eine Erholungs-Pause eingelegt wird.

Oder du schnallst deinen nicht trainierten Hund am Fahrrad, Absolvierst deine 100km und verwendest das was am Ende des Tages noch am Halsband hängt als BARF für den Nachfolger.

:kaffee:

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Wie schwer ist dein Whippet?

Als Alternative zum teuren Hänger kannst du vielleicht einen Transportkorb für den Gepäckträger adaptieren. Ich hab sowas vor 20 Jahren mal für meine Cockerhündin (12 kg) gebastelt, für eine einwöchige Radreise. War nicht super komfortabel und etwas wackelig beim Rein- und Raussetzen, hat aber eigentlich gut gefunkt. Hundeanhänger hats damals noch gar nicht gegeben...

SG

Viktoria

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Sie ist 12,5 kg schwer, aber mein Rad hat keinen Gepäckträger (Trekkingrad). Wir holen uns einen Anhänger, ist schon beschlossen. Nele ist überall dabei, ohne sie machen wir gar nichts mehr, von daher fällt die Betreuung schon mal weg. Sie wird die meiste Zeit im Anhänger gefahren, wir reduzieren unser Tagespensum auf ca. 30-50 km, davon läuft sie nur wenige km. Müssen nur noch den richtigen Anhänger finden.

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