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Hundeforum Der Hund
Bärchen

Wir haben eine Diagnose: Anaplasmose

Empfohlene Beiträge

Danke für Deine Mühe Gerhard. Ich lese mich bei Zeit mal ein. Mir war es bisher so bekannt, dass man nicht klar nachweisen kann, ob nach einer Behandlung mit Doxy noch Anaplasmen im Körper vorhanden sind, da diese sich eben auch in schlechter zugängliche Regionen wie das Knochenmark zurückziehen können.

Was meiner Meinung nach nicht stimmt, ist, dass ein Tier oder Mensch, der sich damit infiziert hat, dazu verdonnert ist immer wieder Krankheitsschübe zu bekommen, denn das ist individuell und abhängig vom jeweiligen Immunsystem.

Anna, wir drücken Daumen und Pfoten für Euch.

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Zurück vom TA.

PCR Negativ

TA hat keinen Plan Hund gehts aber soweit gut.

Edit meint das der Entzündungswert aber seit Di von 15 auf 23 gestiegen ist.

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Leider kann ich nicht viel dazu beitragen, aber ich hoffe daß die Therapie bei Klint gut anschlägt und er wieder der Hund wird der er vor dieser *Geschichte* war. Es ist so schlimm den Hund so leiden zu sehen! :(

Alles Gute für Klint! :knuddel

LG Elke

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Hallo Anna, habt ihr Eiweißelektrophorese in Kurvendarstellung und ein großes Blutbild? Das PCR sollte ja nicht isoliert betrachtet werden, sondern im Gesamtzusammenhang mit den anderen Untersuchungsergebnissen. Ein PCR kann auch falsch negativ sein.

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Danke für Deine Mühe Gerhard. Ich lese mich bei Zeit mal ein. Mir war es bisher so bekannt, dass man nicht klar nachweisen kann, ob nach einer Behandlung mit Doxy noch Anaplasmen im Körper vorhanden sind, da diese sich eben auch in schlechter zugängliche Regionen wie das Knochenmark zurückziehen können.

Was meiner Meinung nach nicht stimmt, ist, dass ein Tier oder Mensch, der sich damit infiziert hat, dazu verdonnert ist immer wieder Krankheitsschübe zu bekommen, denn das ist individuell und abhängig vom jeweiligen Immunsystem.

Zum Nachweis gebe ich dir Recht. Es werden ja nur aktive Antikörper gemessen und das Verhältnis weisse/rote Blutkörperchen. Ist die Anzahl der Erreger durch die Behandlung eingedämmt, wird auch der Titer geringer und das Blutbild regeneriert sich. Die eingekapselten Erreger kann man natürlich nicht mehr feststellen. Sobald diese aber wieder aktiv werden bzw. eine gewisse Population erreichen, geht das Spiel von vorne los.

Durch die Therapie werden aber nur die Erreger erwischt, die sich im Kreislauf befinden, nicht die verkapselten. Eine vollständige nachhaltige Eliminierung dieser Erreger wird in Literatur und Praxis nicht beschrieben. Ebenso sind meine eigenen Erfahrungen mit erkrankten Hunden ( momentan leider noch ein betroffener Rüde ).

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Momentan ist nur das große Blutbild und das PCR gemacht worden.

Leider hab ich heut wieder 4 Bluttropfen gefunden.

Kann es sein das er eigentlich mehr blutet aber man nichts sieht weil sein Thrombozyten-Wert viel zu hoch ist?

Momentan wird das Cortison bis Dienstag ausgeschlichen dann schaun wir mal weiter.

Evtl bestehe ich noch auf eine Eiweißelektrophorese aber momentan gehts ihm körperlich gut deshalb warten wir bis Dienstag ab.

Nur sein schwankender Entzündungswert macht mir Sorgen.

Angefangen am

4. mit 22

5. auf 19

6. dann auf 15 runter

8. wieder auf 19 hoch

9. auf 15 runter

Do auf 23 hoch

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Mein alter Hund hatte auch Anaplasmose. Ihr ging es danach nicht mehr gut. Hat dann noch 2,5 Jahre gelebt. Mal ging es besser, mal schlechter.

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Hallo Anna,

ich finde die Herangehensweise an die Erkrankung deines Hundes seitens des Tierarztes absolut nicht zufriedenstellend. Ihr habt, wenn man das so sagen darf keine gesicherte Diagnose, außer der positiven Titerbestimmung auf Anaplasmose, die für die Beschwerden von Klimt nicht unbedingt ursächlich sein muss.

Leider stand es in dem anderen Beitrag von dir, dass Klimt dunkel verfärbten Urin bzw. Blut im Urin hat. Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen. Diese Symptomatik könnte auch auf eine Babesiose hindeuten und ist für Anaplasmose eher untypisch. Wurde Klimt auf weitere Zoonosen wie Babesiose, Borreliose getestet? Wurde der Urin untersucht? Es kann auch eine gleichzeitige Infektion von Anaplasmose und Babesiose vorliegen. Babesiose wäre, wenn sie früh erkannt wird, sehr gut behandelbar, kann aber unbehandelt tödlich verlaufen. Ich will damit keine Panik machen, aber mir wäre das Ganze zu viel "Rumgedoktere" zumal Klimt keine Milz mehr hat, die ja im Organismus früher für die körpereigene Abwehr zuständig war und diese muss sein Körper nun anders bewerkstelligen.

Mir wäre, wäre ich in deiner Situation wichtig, dass alle möglichen Zeckenerkrankungen getestet werden, dass man ein großes Blutbild inklusive aller Organwerte erstellt und eben die Eiweißelektrophorese in Kurvendarstellung, die auf eine aktive Erkrankung Rückschlüsse geben kann und sei es nur, um gewisse Sachen auszuschließen und ich würde tatsächlich zu den Untersuchungsergebnissen eine zweite Meinung einholen, von jemanden der sich damit auskennt. Mit Blut im Urin ist nicht zu spaßen, auch wenn es Klimt jetzt sonst einigermaßen gut geht. Und die schwankenden Entzündungserte zeigen ja auch, dass etwas nicht in Ordnung ist, könnten aber durch das Cortison auch verfälscht und sogar noch höher sein.

LG

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Er hatte keinen verfärbten Urin. Er tröpfelt immer mal über dem laufen, und diese Tropfen waren rötlich. Allerdings auch, bis jetzt, nur an 2 Tagen, Rest normal bzw keine Auffälligkeit. Am Freitag hat er wieder 5 stk verloren.

Blutungen sind durchaus typisch für Anaplasmose zumindest wie Wikipedia die Symptome beschreibt.

Typisch ist eine Abnahme der Blutplättchen (Thrombozytopenie) mit Neigung zu Blutungen, die in 80 % der Fälle auftritt.

Quelle: Wikipedia

Aber es sind 2 andere Sachen die absolut nicht typisch sind für Anaplasmose. Er hat einen viel zu hohen Thrombozytwert und er zeigt keine Anämie. Rote Blutkörperchen sind noch im normal Bereich.

Wir werden jetzt weiterhin das Cortison bis Dienstag ausschleichen und dann gehts am Dienstag weiter.

Ein großes Blutbild wurde gemacht.

Hab auch die Ergebnisse vom 8.7, 9.7 und 11.7 da (allerdings werd ich da nicht so recht schlau daraus)

Edit meint das er auch auf Borreliose getestet wurde

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Ein erhöhter Thrombozytenwert ist nach einer Milzentfernung normal. Könnte also ursächlich für das untypische Blutbild sein.

7 bis 12 Tagen nach der Milzentfernung steigt die Thrombozytenzahl vorübergehend stark (bis 1 Mio/µl) an. Grund dafür ist, dass die Thrombozyten normalerweise in der Milz gespeichert werden und das Speicherorgan nun fehlt. Innerhalb von Wochen sinkt die Thrombozytenzahl wieder ab, bleibt aber dann konstant etwa um ein Drittel erhöht.

Quelle: http://www.medizinfo.de/haematologie/milz/splenektomie.shtml

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