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Hundeforum Der Hund
pesu

Zweithund

Empfohlene Beiträge

Hallo Ihr alle,

ich war mal hier aktiv und lese jetzt seit langem nur mit.

Aber jetzt benötige ich wirklich gute Ratschläge.

Ich habe einen Schäferhund, ich erhielt ihn, als er 11 Monate alt war,aus dem Tierschutz.

Er war so ängstlich, dass er vor der Hand flüchtete, auf seinen Namen nicht hörte.

Der Tierschutz hatte ihn vor der Tötung übernommen, da er jegliche Schutzhundeausbildung verweigerte. (vom Züchter selber)

Bitte nicht streiten, es war wirklich so.

Leider kann mein Schäfer nicht spielen, er betrachtet jedes Spiel als Arbeit und Unterordnung.

Nur Zerrspiele bringen ihm etwas losgelösten jugendlichen Spaß..

Aber dazu reichen nun wieder meine Kräfte nicht aus.

Ich nehme meinen Hund überall mit , er geht mit mir fast ohne Leine, begleitet mich als Therapiehund ins Altersheim.

Aber er wird am 01.08. gerade drei Jahre alt und ist immer soo gesammelt, ernst.

Nur wenn er auf Hunde trifft, wird er selber zum jugendlichen Hund.

Er spielt, ist ausgelassen und sehr jugendlich.

Nur ergeben sich diese Begegnungen sehr selten.

Normalerweise wechseln fast alle Hundebesitzer die Straßenseite.

Um es zum Punkt zu bringen, ich will einen Zweithund.

ER soll kleiner sein, da Yerom kleine Hunde liebt.

Und ich könnte einen kleinen Hund auf das Pflegebett springen lassen, Yerom verweigert ein Aufrichten am Bett.

Aber ich habe auch Zweifel.bisher ist mein Leben mit Yerom einfach ideal.

ER schläft bis 10 Uhr, bleibt am Tage im Garten, hört auf jedes Handzeichen.

Bellt kaum usw, usw,

Was habt Ihr für Erfahrungen mit Zweithunden, worauf muss ich achten ?

Bitte erzählt mir von Euren Erfahrungen, wie ist es , mit zwei Hunden einkaufen zu gehen,in den Urlaub, zu Verwandten zu fahren.

Ach ja, der Zweithund soll genau so wichtig in meinem Leben sein, wie Yerom.

Eine Hundepersönlichkeit.

Aber wünsche ich mir zuviel?

Ist dann alles anders und die Hunde streiten sich nur?

Vielen Dank für Eure Ratschläge.

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Ich gehe mit 2 Hunden nicht mehr einkaufen. Mit einem Hund war das ok, aber der zweite Hund hat schon öfters die Leine durchgebissen. Ist mir daher zu riskant.

Im Urlaub war ich noch nicht. Dieses Jahr will ich das erste Mal fahren. Viele Vermieter dulden nur 1 Hund, ich denke, dass ich aber dennoch was finden werde.

Verwandte besuche ich grundsätzlich nicht.

Mein Ersthund interessiert sich nicht sonderlich für den Zweithund. Der Zweithund interessiert sich im Grunde auch nicht wirklich für den Ersthund, ist aber dennoch irgendwie total abhängig und kann ohne Ersthund nicht alleine bleiben oder will es nicht, weil er nichts verpassen will.

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Ich hab zwei und wir waren auch schon im Urlaub und beim vermieten ist die Frage immer die drei K inder die Hunde 73 cm und 51 sinds nicht.

Ich finds toll 2 zu haben .

lg Bj

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(bearbeitet)

Nie wieder Einzelhundhaltung ... :kaffee:

Das war uns kurz nach Vasco's Einzug bei uns klar, unser Ersthund war zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt.

Deshalb kam auch kurz nach Marco's Tod ein Welpe ins Haus (wobei wir nicht suchen mussten; den hatte uns Marco geschickt in Form seines Urgroßneffen ...).

2 junge Hunde ist anstrengend, schön aber anstrengend :D - Beide bedürfen der Aufmerksamkeit und Zuwendung, Vasco war ja noch keine 2 Jahre alt, als Amigo zu uns kam.

Trotzdem war er (dank Marco's Prägung) ein sehr gutes Vorbild für Amigo, die beiden Jungs lieben sich heiß und innig.

Mitnehmen kann ich Beide überall dahin, wo es erlaubt ist. Je nach Situation ist mir aber schon klar, dass es anstrengender werden kann wegen der vorhandenen Umweltreize; Vasco ist mit seinen 4 Jahren ein erwachsener, in sich ruhender Hund, der sehr gelassen mit neuen Dingen umgeht, Amigo ist knapp über 2 und ein Spätentwickler - er braucht bei solchen Reizüberflutungen noch Anlehnung und Orientierung von meiner Seite.

Mein Fazit: wo ein Hund hinpasst, geht auch ein zweiter :D

Meine Tipps:

Ein Welpe ist in der ersten Zeit natürlich zeitaufwändiger - aber das wäre er auch als Einzelhund. Der Vorteil ist, dass dein Großer bei der Erziehung mitwirken kann, dieser hört sich deiner Beschreibung nach nämlich schon nach einem idealen Partner für einen weiteren Hund an.

Wichtig ist, dem Ersthund zu vermitteln dass er nun nicht ins Hintertreffen gerät durch den 2. Hund - das hat bei mir aber gut funktioniert durch "besondere" Zuwendungen, etwa Einzelspaziergänge, besondere Streicheleinheiten (die auch gut genutzt werden konnten um dem Welpen klarzumachen, dass nun NICHT seine Zeit ist).

Meine Hunde haben auch keine Ressourcen - sie dürfen bei uns Alles, aber im Zweifelsfall verwalte ich.

Wenn du dich für einen älteren Hund entscheidest (Junghund oder schon erwachsen), schau dir vorher genau an, ob du bereit und in der Lage dazu bist, die evtl. Probleme, die dieser Hund mitbringt, auch tragen zu können.

Dein Ersthund kann dir dabei helfen, sollte aber nicht alleine die "Erziehungslast" tragen müssen.

Sinnvoll wäre ein vorheriges Kennenlernen der Hunde auf neutralem Terrain, so kannst du zumindest schon mal abschätzen, ob die beiden sich überhaupt nicht mögen und eine Zusammenführung deshalb lieber nicht stattfinden sollte.

Ohne den Teufel jetzt an die Wand malen zu wollen ... aber du solltest auch die Möglichkeit haben, zumindest am Anfang befristet eine räumliche Trennung der Hunde bieten zu können (Manche Hunde benötigen einfach Ruhe, um die neue Umgebung aufnehmen und verarbeiten zu können).

Das gilt übrigens ähnlich für einen Welpen, hier solltest du auch darauf achten, dass dieser dem Ersthund nicht zu sehr auf die Nerven geht, und dieser Ruhezeiten hat, für deren Einhaltung du sorgst.

Ich selber habe nie für räumliche Trennung sorgen müssen, aber doch immer mal wieder den Welpen dazu verdonnert, den Großen in Ruhe zu lassen. So bekam der Welpe Grenzen gesetzt, während mein Großer mitbekam, dass ICH auch weiter für ihn und seine Bedürfnisse sorge.

Hört sich jetzt glaube ich alles sehr kompliziert an, war aber in der Praxis recht einfach zu händeln :)

Einzig die Tatsache, dass ich durch die ersten 3 Wochen mangels Schlaf ziemlich starke Ränder unter den Augen hatte, ist mir als negativ in Erinnerung geblieben ... was mich aber nicht daran hindern wird, irgendwann wieder einen Welpen zu nehmen :D

Sagt's aber bloß nicht meinem Mann - den muss ich ganz langsam und vorsichtig darauf vorbereiten :D (wofür ich aber noch mindestens 2 Jahre Zeit habe - bevor Amigo nicht erwachsen ist, steht das nicht auf dem Plan).

Edit: vergessen ... weil es für mich nicht wichtig ist :redface : Ob Yerom dadurch ausgelassener, weniger "ernst" wird, gar mehr spielt - dass wäre möglich, ist aber unsicher.

Muss er das denn?

Ein 2. Hund ist ein weiteres Familienmitglied und wird (wenn wir Menschen es nur entsprechend handhaben), als Gewinn gesehen: Nicht mehr alleine bleiben, wenn Hund auf seine Menschen wartet, immer jemanden zu haben, der die eigene Sprache versteht und mit dem hund sich befassen kann, wenn er will. Ein Familienmitglied wird von ALLEN Mitgliedern der Familie getragen, auch vom Hund. Das ist eine Aufgabe, bei der wir Menschen unterstützend mitwirken.

Bei einem Welpen/Junghund gehören sicher auch "Erziehungsspiele" mit zu den Aufgaben von Yerom, es ist aber durchaus möglich und auch normal, wenn er in den ersten Tagen oder gar Wochen den Neuzugang links liegen lässt. Spass wird er aber sicher an gemeinsamen Aktivitäten haben :)

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Du hast so eine tolle Bindung zu deinem Hund; hast so viel erreicht bei ihm, machst so viel mit ihm , und er ist ein so toller Begleiter!

Ich würde keinen Zweithund nehmen.

Mein Hund spielt auch nicht (war auch super ängstlich als ich ihn übernahm)

Ich genieße die Bindung zu meinem Hund!

Ein zweiter Hund bedeutet 2x soviel Arbeit, Kosten usw.

Zwei Hunde wo unterzubringen ist auch schwieriger.

Gut, ich habe immer nur einen Hund gehabt.

Ich bin eindeutig ein 1-Hunde-Favorit! ;)

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Hi du,

ich selbst habe zwar momentan nur einen Hund.

Aber ich habe ja ein Jahr lang zusätzlich zu meinem 2 BorderCollies gepflegt, da der Besitzer nach Afghanistan musste.

Ich selbst fand es nun nicht schlimm.

Meine Hunde kommen, wenn dann nur mit dem Auto zum einkaufen. Vorne dran anbinden würde ich NIEMALS! Daher haben die 3 eben im Auto gewartet. Wenns zu heiß war blieben alle 3 Daheim.

Urlaub habe ich mit den 3en auch gemacht. Wir sind in ein Hundehotel gefahren. Das war wunderschön. Und dort waren viele viele Hunde.

Gassi gehen war auch kein Problem - nur das man immer doof angeschaut wird, wenn man 3 Hunde dabei hat.

Für mich war es eine schöne Zeit, natürlich war es auch anstrengend. Denn jeder Hund hat seine Macken und jeder Hund seine Bedürfnisse. Der eine machte gerne Zerrspiele, der 2te liebte Frisbee, der 3te Suchspiele :)

Und so bin ich mal mit jedem Hund einzeln drausen gewesen und mal mit allen 3en.

ABER: die 2 Pflegis waren schon ältere Border Collies - die ich auch schon seit 10 Jahren kannte - sie wollten häufig einfach nur ihre Ruhe. Und sie haben alle 3 ein Sehr gutes Grundgehorsam. Sodass man ohne Probleme alle 3 hat frei laufen lassen können.

Ich denke, wenn du dir einen Jungen Hund dazu holst. Wird es mit Sicherheit anfangs anstrengend sein. Und mit Sicherheit wirst du manchmal KO sein. Aber wenn du dich mit ihm vereint hast und ihr euch gegenseitig versteht. Dann wird mit Sicherheit eine schöne Zeit kommen.

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Hi

Also zwei Hunde sind toll, aber auch furchtbar anstrengend wenn man Pech hat.

Man muss halt evtl. Alles zweimal machen, Gassi weil sieunterschiedliche Bewegungsansprüche haben, Ausbildung und Pflege sowieso.

In meinem Bekanntenkreis gab es viele bei denen ich einen Hund mitbringen kann, zwei (große) wollten sie dann doch nicht mehr. Naja verstehe ich auch irgendwie.

Urlaub geht, aber man muss länger suchen. Das fand ich jetzt nicht so schlimm, allerdings verreisen wir auch nicht oft.

Einen Hund habe ich früher öfters mitgenommen wenn ich was besorgen war in der Stadt, also auch mal rasch in den Laden mit rein. Mit zweien mache ich es nicht mehr. Die Gänge sind eng und mit zweien eckt man dann doch an, man braucht einfach mehr Platz.

Ich fahre mit Zweien fast nicht mehr mit den öffentlichen Verkehrsmitteln, zum einen ist das auf Dauer ganz schön teuer undes ist einfach zu eng. Das ist auch für die Hunde nicht schön.

Zwei Hunde hat man anders im Blick, schlaue Vierbeiner nutzen das aus. Man guckt nach hinten weil da einer trödelt, dann wird auch gern vorne Mist gebaut.

Zwei Hunde gucken sich manchmal nicht nur gutes voneinander ab. Hat man einen netten Hund mit dem alles klappt und man holt sich einen Pöbler ins Haus, kann es sein dass man zwei Randalen bändigen muss (lässt sich natürlich trainieren).

Mit zwei Hunden ist man mitunter einsamer. Mir gehen die Leute schneller aus dem Weg wenn ich beide bei hab als mit nur einem Hund. Mit dreien wird man hier schon ganz komisch angeschaut.

Ein Hund bekommt man schneller untergebracht im Notfall als einer.

Und zwei sind manchmal dreimal so teurer. Meine haben mal lustig Bindehautenzündungs - Pingpong gespielt. Haben sich drei mal gegenseitig angesteckt.

Aber zwei sind trotzdem schön, sie orientieren sich aneinander. Mitunter spielen sie miteinander, sie sind halt doch nicht so allein wenn sie mal allein sind.

Aber auch nur wenn ein Hund wirklich einen Kumpel will. Von meine. Bisherigen Hunden hätte die Hälfte wohl gerne auf einen weiteren Hund im Haus verzichten können. Sie litten nicht, aber es war halt auch kein Gewinn für sie.

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Hi ,

nur wenn für derartige :

Originalbeitrag

Ist dann alles anders .....

....Planabweichungen genügend Raum in deinem / eurem Leben ist , solltest du

nach zweitem Hund streben.

Dann könntest du Hier : ;)

...mal zwischen den Zeilen lesen.... ;)

jörg

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ich würde mir auch immer wieder zwei hunde holen und bereue überhaupt nichts.

kannst du nicht irgend ein hund mal zur probe aufnehmen um zu sehen, wie dein schäfer reagiert?

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Vielen Dank für Eure Antworten.

Auch Danke Jörg für das "zwischen den Zeilen lesen".

Ich habe eine lange Zeit in diesen Foren mitgelesen.

Und auch in meinen Gedanken behalten

Vielleicht wäre ja eine Pflegestelle sinnvoll.

So im Sinne, wenn es klappt zwischen Beiden, bleibt er, wenn nicht, hilft es doch auch.

Ja, ich bin sehr am Denken.

Mache ich mir etwas vor, braucht mein HUnd wirklich einen Zweiten?

Oder denke ich nur wie ein Mensch.

Aber Yerom tobt unendlich gelöst mit anderen HUnden, wenn er sie mag.

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