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Hundeforum Der Hund
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Rüpelalter?

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Hallo,

ich bin neu hier und habe gleich mal eine erste Frage zu meinen Hunden!

Ich habe eine zweijährige Schäferhündin und einen 11 Monate alten, kastrierten Goldie Rüden.

Unser Rüde kommt langsam in das Rübelalter, indem er versucht die Oberhand gegenüber unserer Hündin zu gewinnen. In letzter Zeit äußert sich das so, dass beide spielen (Sie spielen immer sehr derb miteinander) und Charly dann anfängt zu quieken, obwohl gar nix ist. Dann schnappt er nach ihr, baut sich vor ihr auf und droht ihr. Bessy lässt sich das dann nicht gefallen und schnappt zurück. Charly quieckt dabei, als würde sie ihn umbringen, obwohl Bessy ihn noch nicht mal berührt. Also alles nur Schein? Zu einer richtigen Beisserei ist es aber noch nie gekommen. Wenn ich die beiden dann schimpfe, hören sie auch auf und Charly sucht dann immer Schutz bei mir und setzt sich zwischen meine Beine. Ich reagiere darauf aber gar nicht und ignoriere ihn. Ich denke mal, das ist so eine Masche von ihm oder was sagt ihr dazu??

Er ist ja auch so sehr eifersüchtig und drängelt sich immer dazwischen, wenn Bessy mal schmusen will. Habt ihr einen Tipp für mich? Soll ich die beiden einfach machen lassen und mich nicht einmischen? Oder Bessy mehr Aufmekrsamkeit schenken, damit er merkt, dass er damit nicht durch kommt??

Vielen Dank

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Hallo,

schicke Charly weg, wenn er versucht, sich zwischen Dich und Bessi zu drängen. Du entscheidest, wer wann gestreichelt wird.

Das Quietschen während des Spieles könnte auch ein Schmerzsymptom sein. Ist gesundheitlich alles ok?

Wieso ist er schon kastriert? Sehr jung, finde ich.....aber das nur am Rande

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Gesundheitlich ist alles in Ordnung. Ich will nur nicht, dass sich einer zurück gesetzt fühlt.

Ja, wir haben Charly mit 7 Monaten kastrieren lassen, weil er da schon versucht hatte, Bessy zu decken. Laut Tierärztin kein Problem und ihm gehts auch gut.

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Hallo....

Ach herje, der Bub wurde mit 7 Monaten schon kastriert- entgültig oder mit Chip?

Ich finde das viel, viel, viel zu früh. Das vor jeder Pupertät. Dein Hund hatte gar nicht Chance sich richtig zu entwickeln.

Sehr schade, dass der Tierarzt da keine Bedenken hatte.

Warum kam denn keine Trennung der Hunde in Frage? Oder die Kastration der älteren Hündin?

In Deinem ersten Absatz verstehe ich nicht, wie Du darauf kommst, dass der Rüde a) rüpelig ist und B) "das Problem" ist- nur weil er quiekt und bei Dir Schutz sucht, obwohl für Dich augescheinlich "nichts" ist?

Hmmm, finde ich etwas zu kurz gedacht.

Während wir Menschen ein "Spiel" zwischen den Hunden wahrnehmen passiert bei den Hunden, gerade wenn sie in einem Haushalt leben, meist mehr, als wir Menschen sehen.

Irgendetwas scheint Deinem Rüden "zuviel" bei der Sache zu sein, deswegen quiekt er und schnappt die Hündin ab.

Für mich liest sich das erst einmal nicht problematisch, sondern kommt unter Hunden mal vor, wenn einem etwas zuviel wird.

Ich sehe es eher ein wenig kritisch, wie Du das ganze interpretierst, zumindest nach dem, was hier geschrieben wurde.

Dem Rüden wird etwas zuviel, er kommuniziert das der Hündin gegenüber, die das scheinbar nicht so interessiert, er sucht bei Dir Schutz, was ich sehr gut finde, und Du verwährst ihm diesen?

Warum?

Stänkert er, wenn er bei Dir ist? Oder verhält er sich ruhig?

Zu der Sache, dass er sich zwischen Dich und die Hündin drängt, wenn Du sie streichelst- nun ja, entweder schickst Du ihn wirklich weg, wenn es Dich stört oder ksuchelst eben beide.

Solange da keine Aggressionen ins Spiel kommen, sehe ich da kein wirkliches Problem.

Sollte aber einer von beiden "motzig" werden, würde ich das Kuscheln komplett abbrechen und mir überlegen, wie ich weiterhin vorgehe (wegschicken, etc.).

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Deine Beschreibungen lassen sehr viel Raum für mögliche Ursachen, Tipps hierzu bewegen sich stark im spekulativen Bereich.

Ursachen KÖNNTEN sein:

1. Beide Hunde sind noch sehr jung, der Rüde eigentlich in der ersten Pubertät, die Hündin könnte in der 2. Pubertät sein; in jedem Fall ist diese auch noch nicht erwachsen, probiert sich also selber auch aus. Hier ist ein klares Anleiten durch den Menschen erforderlich.

2. "Quiecken" in Bedrängnis ist eine welpentypische Reaktion - es ist möglich, dass durch die frühe Kastration dem Rüden die hormongestützte Entwicklung zu Selbst-Bewusst-Sein fehlt und er dadurch nicht zur Erwachsenenreife findet.

3. Ob er "Schutz" bei dir sucht, oder dich einspannt, um von ihm verursachten "Ärger" durch dich regeln zu lassen (nach dem Motto: "ich hole meinen großen Bruder/Schwester/Mutter/Vater, die zeigen dir schon was Sache ist"), kann ich nicht erkennen, weshalb auch hier kein Tipp möglich ist, ob du unterbrechen oder die Beiden unter sich regulieren lassen sollst.

4. "Eifersüchteleien" könnten auch Ressourcenansprüche sein - hier würde ich ganz deutlich klar stellen, dass ICH keine Ressource bin; wahlweise entweder Beide Hunde bekuscheln oder aber den Drängler wegschicken. Das Dazwischen-Drängen würde ich aber in jedem Fall als unerwünscht markern.

5. Das Dazwischen-Drängen könnte aber auch ein "Schutz" vor zu aufdringlichem Verhalten der Hündin bedeuten - dann müssten BEIDE reglementiert werden.

Alles in Allem sehe ich hier eine Situation, in der durch falsches Handeln des Menschen die Verhaltensstrategien der Hunde in eine sehr problematische Richtung driften können.

Mein Tipp an dich ist daher:

1. Beschäftige dich intensiv mit beiden Hunden separat, um diese in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

2. Suche dir einen guten Hundetrainer, der euch sowohl vor Ort besser einschätzen kann, als auch hilfreiche Tipps geben kann, als auch ein jeweiliges Feedback zu euch geben kann.

Wieviel Hundeerfahrung hast du? Wie kam es dazu, sich 2 Hunde in dieser Konstellation anzuschaffen?

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