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polar-chat.de  Der Hund
tommy080885

Auflösekommando

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Hallo hab jetzt seit einiger Zeit das auflösekommando FREI eingeführt zb Hund macht sitz - wird angeleint - Kommando Frei - und darf locker mitlaufen

meine frage habt ihr nur ein Kommando zum auflösen?? oder mehrere für verschiedene Situationen??

mein gedanke, wenn ich zb meinen hund vor dem napf sitz lass und dann ein auflösekommando sag zb in meinem Fall FREI find ich das irgendwie komisch....oder passt das und es gibt nur ein allgemeines Auflösekommando...

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Das kannst du halten wie du willst, Hunde sind klug genug, um kontextspezifisch verschiedene Signale zu erlernen, er wird aber auch mit einem einzigen Auflösesignal klar kommen.

Meine Mädels hören zB auf zig Spitznamen, und wenn sie eine Übung beherrschen und mögen (zB hundeplatzmäßiges Apportieren) dann machen sie es, egal ob ich jetzt "Brings" im richtigen Moment dazu sage oder aus geistiger Umnachtung "Schneckenhaus". :D

Ist jetzt nicht auf dich bezogen, aber ich habe immer wieder den Eindruck, dass Menschen die Bedeutung von Worten als Signal für Hunde überschätzen - wahrscheinlich, weil wir an unsere Wortsprache gewöhnt sind. Ich erleb auch oft, dass Leute gar nicht mitbekommen, dass ihre Hunde das Wortsignal noch gar nicht richtig verknüpft haben, sondern die Übung trotzdem zumeist tadellos aufführen aufgrund körpersprachlicher Signale oder aus dem Kontext heraus.

Ich hab auch lang gebraucht um zweifelsfrei zu erkennen, dass meine damalige alte Hündin taub geworden ist - sie ist trotzdem immer auf Ruf gekommen und auf Kommando Fuß gegangen - dachte ich. In Wirklichkeit hat sie mich einfach verdammt gut gekannt und genau gewußt, was wann von mir zu erwarten ist.

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Eines reicht eigentlich. Bei mir ist das "Okay". Und dient der Auflösung von Sitz, Platz, Bleib, Stop, Fuss und der allgemeinen Freigabe für etwas.

Mehr brauchst Du eigentlich nicht. Ich habe noch "Auf", wenn wir irgendwo (Sofa, Wiese) zusammen liegen und dann aufstehen sollen. Es hat dann aber weniger den Sinn von "Frei" als vielmehr von "Aufbruch".

@Pleistozaen : Ich verstehe zwar was Du meinst. Aber man sollte dennoch zwischen der Vermittlung von Aufforderungen durch unbewusste Körpersprache oder situationsbedingten Reaktionen und bereits konditioniertem Verhalten (egal ob verbal oder nunverbal) trennen.

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Ich benutze auch das Ok zum auflösen

Lg Birgit

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Ich habe "ok", "lauf", "ab", alle so einsetzbar wie es mir gerade einfällt. Nicht situationsbedingt.

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Ich hab auch okay, passt immer :D

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Ich habe zig Auflöse -Kommandos :D

Ist gut, ok, lauf, geh, ......

Irgendwie verstehen sie sie alle. Spricht für Viktiria´s Theorie ;)

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Ich habe auch ok als Auflösekommando. Allerdings möchte ich schon, dass mir die Hunde auch ein wenig "zuhören".

Beispiel: Hunde sitzen auf ihren Plätzen und ich verteile Futter.Das läuft bei uns nie gleich ab. Manchmal mache ich noch das Katzenklo sauber, fülle Wasser auf oder gehe nochmal im die Küche um etwas zu holen.

Freigabe ist bei uns ok. Sage ich Apfelmus oder Wäscheleine, bleiben sie auf ihren Plätzen.

Wunschgedanke dabei war haupsächlich, dass die Aufmerksamkeit bei mir und nicht beim Futter liegt ;)

Das klappt sogar ausgesprochen gut.

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Offiziell habe ich auch nur eins (OK), benutze aber oft auch was anderes, vor allem bei Dingen, die mir nicht so wichtig sind.

Ebenso wird oft auch ein Kommando durch ein anderes aufgelöst oder es gibt Kommando-Ketten, zum Beispiel beim Dummytraining: Base-Such-Base.

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Und so wie bei Dir ist es eigentlich auch perfekt, Anja. Trotzdem wird das bei den anderen jetzt nicht verkehrt sein, denn sie geben (das will ich mal annehmen) bei "Wäscheleine" durch Ihre Körpersprache den Hund frei. Da kommt es darauf an, wie genau man das Auflösen dem eigenen Hund beigebracht hat. Und hier schließt sich der Kreis zu Pleistozaen.

Lauf oder geh sind für mich keine "richtigen" Auflösungskommandos, weil sie eine ganz bestimmte Handlung abrufen und einleiten, die zum Auflösen führt (und das "Ok" nicht mehr nötig machen), aber nicht generell auflösen, so dass der Hund machen darf, was er möchte (sonst könnten wir ja gleich auch "bring", "nimm", "komm", und sogar "Männchen" dazu zählen). Würde ich meinem nach einem "Sitz" daheim "Lauf" sagen, würde er sich fragen, ob es mir noch gut geht :)

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