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Hundeforum Der Hund
Mandarine

Bandscheibenvorfall in der HWS

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Hallo ihr Lieben,

meine Hündin Lucky hat vor einigen Wochen schleichend angefangen mal wieder nicht mehr gleichmäßig zu laufen. (Update: letztes Jahr hatte sie eine Entzündung in den Biezepssehnen, die schwer erkannt wurde da sie eher stark bemuskelte Rassen wie Bulldogen, Dobermänner und Rottweiler bekommen, Aussage laut Tierarzt)

Die erste Diagnose lautete mal wieder, wie letztes Jahr auch schon, Arthrose. Also Zeel besorgt, mit Traumeel massiert usw. usw. es wurde immer schlimmer, Lucky war am ganzen Körper verspannt. Mit dieser Diagnose konnten wir beide absolut nicht Leben. Leider mobilisiert Lucky beim Tierarzt alle ihre Kräfte um ja nicht krank zu wirken. Mit meinen Sorgen wurde ich schon öfter für hypersensibel und überbesorgt abgestempelt.

Also habe ich mir einen Termin bei einem Chefarzt in einer Tierklinik geben lassen. Er ist auf Orthopädie spezialisiert. Kurze Beschreibung der Symptome, kurz beim laufen zugesehen und er wusste, das kann keine Arthrose sein sondern kommt aus dem Rücken. Er tastete jeden Wirbel einzeln ab, ganz sanft und hatte bald seine Diagnose: Bandscheiben"vorfall" (beim Hund rutsch sie ja eher nach unten) in der HSW.

Ich habe nun für Notfälle Tropfen (Novalgin) bekommen, kann aber mit Traumeel anfangen, falls es benötigt wird. Sie trägt nun eine weiche Halskrause um den Bereich zu wärmen und zu schonen. Halsband trug sie schon seit langem nicht mehr, sondern nur Geschirr, wenn der Gassiweg kurz an einer Straße vorbei führt.

Hat von euch jemand Erfahrung mit der HWS? Wie lange brauchte es bei euren Hunden, bis sie wieder schmerzfrei wahren? Welche Therapie habt ihr gemacht? Welche Medis?

Der Tierarzt meinte, sie würde damit gut alt werden. Irgendwann vernarbt es und ist schmerzfrei, bis dahin sollen wir aufpassen, immer mal wieder Wärmetherapie und versuchen Fehlhaltungen zu vermeiden (also wenns schlimm ist, auch kurzfristig mit Medis arbeiten) damit keine weiteren Bandscheiben abrutschen.

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Was ich schlimm finde: man sollte dich seinen Tierarzt vertrauen können. Aber leider war das nicht die erste Fehldiagnose. Ab jetzt ist er nur noch mein "Haus"-Tierarzt. Gut für Impfungen, kleine Wehwehchen usw. Aber für spezielle Dinge gehts nur noch zum Spezialisten, wie bei uns Menschen auch. :)

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Ich würde evtl, mal noch nen guten Tierphysio dazu ziehen. Und wenn die Dir dort nur Anleitungen zum lockern geben. Alles Gute für die Maus.

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Danke :)

Massagen hat er mir gezeigt. Dieser Tierarzt ist top. :) Ich habe sie auch schon vor der Diagnose massiert, wegen den Verspannungen. Sie wollte immer mehr und hat es total genossen.

Leider haben wir in der Nähe keine gute Tierphyso. Ich war einmal vor ein paar Jahren mit ihr in München und habe mir Griffe zeigen lassen. Vielleicht fahre ich, wenn ich frei habe dort hin. Ist leider so weit weg. :(

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Physiotherapie kann etwas lindern, wäre mir aber nicht die erste Wahl. Dann eher Chiropraktik.

Grundsätzlich würde ich aber einen CT machen lassen um die Ursache ganz genau zu diagnostizieren. Je nach Vorfall würde ich über eine OP nachdenken.

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Rusty, 11 Jahre, hat seit seinem 5. Lebensjahr einen unoperablen Bandscheibenvorfall (lt. CT) im 4. Halswirbel.

Die erste Wahl war damals Goldakupunktur, die auch den Hund lange Zeit schmerzfrei gestellt hat. Letztes Jahr November hat sich dieser Bandscheibenvorfall wieder gemeldet. Wir dachten schon, dass wir Rusty erlösen müssen. Unsere TÄ hat ihn wieder auf die Pfoten gestellt.

Es wurde Cortison, hochdosiertes Vitamin B, Novalgin in den ersten 3 Wochen gegeben. Dann wurde das Cortison langsam ausgeschlichen und mit einer Horvi-Therapie angefangen.

Meine THP wurde sofort mit zu gezogen und auf deren Anweisung moxe ich und alle 1-2 Wochen sind wir bei der TÄ zu Akupunktur.

Rusty bleibt auf Cortison in niedriger Dosis eingestellt und er wird weiter homöopathisch mit behadelt.

Es gibt leider immer gute und schlechte Tage :( - doch solange wir den Prinzen so schmerzfrei halten können, ist alles gut :)

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Vielen Dank für eure Antworten.

Uli, vorallem danke für deinen Bericht. Lucky ist auch erst sieben und hat den Vorfall zwischen den 3. und 4. Wirbel.

Aber er ist scheinbar bei ihr nicht so schlimm. Die Wärmetherapie hat sehr gut angeschlagen. Lucky ist im Moment sehr gut drauf, ohne Medikamente. Der Tierarzt meinte auch das eine Op keine Besserung bringen wird, im Gegenteil. Auch bei Menschen kommt man von diesen Ops wieder ab. (Mein bestes Beispiel ist dafür mein Opa ;) )

CT wurde keines gemacht. Er hat ein tolles Gefühl für Hunde und den Wirbel genau bestimmen können. Die Behandlung hat sofort (ohne Medis) angeschalgen, so ist es erstmal nicht nötig. Sollte es schlechter werden, dann werden wir es sicher machen lassen. Ich verbinde so etwas aber gerne mit anderen Dingen, wie z.B. Zahnreinigung, da Lucky auch Herzkank ist und ich sie so selten wie möglich sedieren lassen möchte.

Der Tierarzt meinte auch, das es mal gute, mal schlechte Tage geben wird, aber das sie damit trotzdem alt werden kann und ich es gerne an schlechten Tagen erst einmal mit Traumeel (darauf schlägt sie gutan) probieren kann bevor ich Novalgin anwende.

Die Goldimplatation habe ich mir auch schon überlegt, aber eigentlich wegen der zuerst diagnostizierten Arthrose. Sehr interessant, ich werde mich auf jeden Fall auf die Suche nach einen guten Spezialisten machen. Man weiß ja nie... Im Moment macht sie nicht den Eindruck das sie groß leidet, sie ist schmerzfrei. Aber ich achte auch darauf das sie keine ruckartigen Bewegungen macht und nicht springt.

Akupunktur würde meinTierarzt auch anbieten. Aber Lucky hat so große Angst vor der Klinik, so das dies erst mal kontraproduktiv ist. Sie ist überdurchschnittlich oft wegen Krankheiten dort gewesen und hat einfach nur noch Panik.

Ich muss ehrlich sein, ich hatte auch große Angst Lucky erlösen zu müssen. Sie war so elendig. Ich verstehe euch, das ihr große Angst um Rusty hattet. Die Schmerzen müssen für die Armen wirklich schlimms ein. Schön das ihr ihn wieder einigermaßen hinbekommen habt. <3

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Ich bezweifel, dass man einen Vorfall alleine durch tasten zweifelsfrei diagnostizieren kann. Auch die Aussage deines Tierarzt bezgl. keiner Besserung durch OP ist für mich nicht seriös.

Aber es ist dein Hund. Wenn du dich darauf so verlassen willst, bitte.

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Originalbeitrag

Ich bezweifel, dass man einen Vorfall alleine durch tasten zweifelsfrei diagnostizieren kann.

Dem schließe ich mich an.

Zweifelsfrei nur durch CT oder MRT.

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Hihi, Gerhard, ich habe mich so bemüht, das nicht zu schreiben ;)

Aber schön, dass es dem Hund wieder besser geht :)

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