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Hund doch mehr Vegetarier als Wolf?

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Das ist doch erstaunlich oder (oder auch nicht)?

http://lumpi4.blog.de/2013/01/27/wolf-evolution-ernaehrung-hunden-veraendert-15471512/

http://www.spektrum.de/alias/hundedomestizierung/hund-mehr-vegetarier-als-wolf/1181997http://www.spektrum.de/alias/hundedomestizierung/hund-mehr-vegetarier-als-wolf/1181997

Jetzt stellt sich nur die Frage wie gesund denn Fleisch überhaupt für Hunde ist? Ob man da auch eine Parallele zum Menschen ziehen kann?

Was sagen denn die Futter-"Experten" dazu?

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Die Frage würde ich anders gestellt: Hund mehr Gemischtköstler als Wolf bejahen. So aber eindeutig NEIN, mit Sicherheit sind Hunde keine Vegetarier. allein der Kalziumbedarf könnte rein vegetarisch gar nicht gedeckt werden auf natürlichem Wege und die Fettversorgung rein pflanzlich ist auch problematisch.

Kein einziger Ernährungsexperte für Hunde hat jemals behauptet, dass Hunde reine Fleischfresser sind und allein, dass Hunde in der Lage sind auch einen gewissen Teil Kohlehydrate aufzuspalten, macht sie noch lange nicht zum ausschließlichen Pflanzenfresser und schon gar nicht zum Getreidefresser. Abgesehen davon, wenn es heißt "die Futterhersteller müssten umdenken", sorry, aber in den meisten Fertigfutter ist doch eh kaum Fleisch drin, sondern überwiegend Getreide, nur weil sie mit viel frischem Fleisch werben, ist noch lange keins drin, das ist doch allgemein bekannt, dass da 4 % Abfallprotein ausreicht, um den Slogan anzuwenden.

Hunde sind Mischköstler mit leichtem Schwerpunkt auf Fleisch (je nach Größe, sie brauchen die Aminosäuren. Zwerghunderassen bekommen Leberverfettung, wenn ihnen bestimmte Aminosäuren, die nur im Fleisch vorkommen fehlen. Natürlich könnte man rein theoretisch Aminosäuren künstlich zuführen, aber was hat das noch mit natürlicher Ernährung zu tun?

Der Organismus kann sich einer überhöhten Kohlehydratfütterung einigermaßen anpassen (mehr Kohlehydrate als Fleisch bzw. ausschließlich), indem mehr Enzyme bereitgestellt werden, aber das gesamte Milieu im Magen und Darm verändert sich dadurch negativ zu Lasen von Anfälligkeiten. als Überlebensstrategie sicherlich noch die bessere Alternative als zu verhungern, aber nicht zwingend die gesündeste. So reduziert sich die Magensäurekonzentration, was dazu führt, dass Keime nicht mehr ausreichend abgetötet werden. Ebenso ändert sich die Darmflora negativ und macht anfälliger.

Überleg mal, wie lange es dauert, bis man von Fastfood offensichtlich krank wird, das kann Jahrzehnte dauern, bis eindeutige Krankheiten manifest werden, und wie schwer es ist, einen Zusammenhang nachzuweisen, genauso beim Hund, dennoch leidet die allgemeine Fitness darunter.

Man kann auch gesundheitlich eine reine Abfallfütterung von minderwertigem tierischen Protein (wie in den meisten Fertigfuttern) mit eine stark oder reinen Kohlehydratfütterung nicht vergleichen, sondern müsste dies gegenüber einer hochwertigen ausgewogenen Gemischtfütterung tun.

Außerdem unterscheidet sich die Verdauung von Hund und Mensch noch viel mehr als die Verdauung Hund und Wolf, geschweige denn, im Vergleich zu reinen Pflanzenfressern.

Natürlich kann man Hund und Wolf nicht 1:1 vergleichen, aber die Verwandtschaft lässt sich auch nicht einfach so wegdiskutieren.

meine Chis werden gebarft und bekommen, je nach Alter 70 - 50 % tierische Nahrung davon ein Fettanteil von 20-30 %, inkl. Knochen und den Rest pflanzlich püriert ohne Getreide.

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Das eine reine Fleischfütterung nicht gesund sein KANN, erschließt sich doch ganz logisch, wenn man sich mal damit beschäftigt, wie Protein im Körper verarbeitet wird, um Energie daraus zu gewinnen.

Das ist seit Jahren bekannt!

Auch, dass Hunde in einem gewissen Maß Kohlenhydrate spalten und verwerten können, ist nicht absolut neu (hab ich schon vor 20 Jahren im Studium so gelernt ;) )

Das heißt im Umkehrschluß aber ja nicht, dass auf Fleisch / tierisches Fett, Protein, Vitamin.... verzichtet werden kann, es ist immer noch der Hauptfaktor einer GESUNDEN Hundeernährung!

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Hey

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Das ist doch erstaunlich oder (oder auch nicht)?

http://lumpi4.blog.de/2013/01/27/wolf-evolution-ernaehrung-hunden-veraendert-15471512/

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Jetzt stellt sich nur die Frage wie gesund denn Fleisch überhaupt für Hunde ist? Ob man da auch eine Parallele zum Menschen ziehen kann?

Was sagen denn die Futter-"Experten" dazu?

Ist schon immer wieder merkwürdig, was uns so alles als neu verkauft wird.

Es gibt ein über 60 Jahre altes natürliches Feldforschungsprojekt an den sogenannten Insel-Wölfen mit interessanten Ergebnissen.

Die Ernährung dieser Insel-Wölfe, eine Population, die seit ca. 1950ig vom Festland abgeschnitten ist, ist zu über ca. 80% bestehend aus Moosen, somit zu einem nicht unbeträchtlichen Teil pflanzlich.

D. h., nicht die Ernährungsform ist für diese Wölfe das große Problem, sondern Inzest und Inzucht, gefährden massiv deren Fortbestand.

Dass verbreitete Annahmen nicht unbedingt wahr sind und dass das ultimative Kriterium für Wahrheit ein empirischer Nachweis ist und nicht die Beliebtheit der Meinung (J. P. J. Pinel Biopsychologe).

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Das seh ich genauso, Hunde haben sich einfach angepasst, genau wie wir Menschen auch. ist doch bei uns genauso, denkt da mal an Eskimos, die leben fast nur von Fett und Fleisch/Fisch, im Asiat. Raum eher nur vegetarisch. da ist sicherlich auch körperlich eine Anpassung passiert genau wie beim Hund,.

Ostblock Wölfe leben oftmals auch in Stadtnähe und ernähren sich häufig von Menschl. Abfall und Müllhalde, da wird es sicherlich auch eine Anpassung geben.

Warum in dem Bericht aber gesagt wird die Futtermittelhersteller müssten da was ändern versteh ich nicht. Fertigfutter besteht doch meisten zu 50 % aus Getreide.

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Die Überschrift bringt mich etwas zum Grinsen. Klingt wie

"Frauen doch mehr schwanger als Männer?"

Entweder Mann oder Hund IST Vegetarier (alternativ: schwanger) oder nicht. Männer sind nicht "mehr schwanger" und Hunde nicht "mehr vegetarisch" als Frauen oder Wölfe.

Allenfalls kann die Angepaßtheit von Hunden an pflanzliche Ernährung im Vergleich zu anderen Caniden diskutiert werden. Die ist sicherlich im Durchschnitt höher - das ist aber altbekannt.

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lorena sagt: sorry, aber in den meisten Fertigfutter ist doch eh kaum Fleisch drin, sondern überwiegend Getreide, nur weil sie mit viel frischem Fleisch werben, ist noch lange keins drin,

Ja, das fiel mir auch direkt auf. Interessant ist auch die anhängende Diskussion.

Solange Ernesto noch Reißzähne hat, kriegt er Fleisch.

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Auch Wölfe sind keine reinen Fleischfresser. Mit ihrer Beute nehmen Sie das mit auf, was das erlegte Tier gefressen hat - also ebenfalls Grünzeugs und Co. Da Hunde vom Wolf abstammen ist das Freßverhalten und das, was sie benötigen, ähnlich. Dazu zählen Fleisch und Fisch genauso wie Obst, Gemüse, etc. Hunde sind keine Vegetarier und werden es nie. Eine komplett fleischlose Ernährung ist genauso ungesund wie rohes Fleisch ohne Anteile von Rohkost. Man sollte menschliche Bedürfnisse nicht auf Tiere übertragen - das ist purer Unsinn.

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Es gibt wissenschaftlich belegt nur einen Unterschied zwischen Wolf und Hund, was die Ernährung angeht: Der Hund kann Stärke verdauen...

Siehe dazu hier: http://hundemotion.de/artgerechte-ernaehrung-von-hunden/

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Dummerweise lässt mein Hund Gemüse/Obst pur einfach stehen.

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