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Hundeforum Der Hund
monsch

Besser Nass- oder Trockenfutter?

Empfohlene Beiträge

guten morgen.

ist das wie bei Katzen das nassfutter besser ist wegen der stärke die an den zähnen haften bleibt und karies verursachen kann.???

meine 10 wochen junge schäferhund mix hündin bekommt noch dort wo sie noch ist trockenfutter.

Und zwar ~Buffo~.!!!

kennt das jemand?

ich muss es ja eh erst mal weiterfüttern...aber ich weiß jetzt schon das ich nicht weiter füttern werde!

ist eben die frage ob nass oder trocken.

oder beides.???

2x trocken 1x nass am tag?

wie ist es für einen welpen am besten?

danke!

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Hallo monsch,

die Antwort ist recht einfach: je weniger Trockenfutter desto besser, am Besten gar keines. - Warum?

Das mit der Stärke (in der Regel ist es direkt auch der Zucker wie Rübenschnitzel, etc.) ist nur eines der Probleme, welches Du in vielen herkömmlichen Nassfutter auch findest. Viel gravierender ist das Problem der Trockenheit und dem fehlenden Fleischanteil.

Schau Dir mal die Rückseite von Deinem Trockenfutterbeutel an, dann wirst Du vermutlich bei den Inhalten feststellen, dass nur Fleischmehl, also kein Fleisch, enthalten ist. Oder legst Du Dir eine Fleischmehlwurst aufs Brot????

Bei der Herstellung von Trockenfutter wird unter hohem Druck und Wärme die Feuchtigkeit von 70 - 80 % auf 8 - 12 % reduziert. Um diese fehlende Feuchtigkeit für eine gesunde Ernährung wieder herzustellen, müsstest Du mit gleichem Druck diese wieder zufügen - was natürlich nicht geht.

Wenn Du Deinen Hund (für Katzen gilt das Gleiche) gesund und artgerecht ernähren möchtest, dann solltest Du entweder kochen, barfen (hier vorsicht wegen dem Erregerrisiko bei Rohfleisch) oder hochwertiges Nassfutter verwenden.

Wichtig für eine geeignete Ernährung ist:

- hoher Fleischanteil (Hunde sind Fleischfresser)

- 70 - 80 % Feuchtigkeit (wie im Beutetier auch)

- keine künstlichen Zusatzstoffe (hydrolisierte Proteine, Zucker, Aromen, Geschmacksverstärker, ...).

Ich hoffe, ich konnte Deine Frage ausreichend beantworten.

Liebe Grüße

Stefan

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Äh, Sorry, aber in einem Punkt muß ich da widersprechen: Fleischmehl ist reines Fleisch!

eben aus Gründen der besseren Verarbeitung pulverisiert.

Im Gegensatz dazu steht Tierkörper-Mehl, das alle Bestandteile des Tierkörpers enthalten kann. Also auch Haut, Hufe, Schnäbel......

Das genannte Trockenfutter finde ich gar nicht soooo schlecht vom Fleischanteil her, aber es gibt weitaus bessere! Der hohe Mais-Anteil würde mich da eher stören. Aber wenn der Hund das gut verträgt, würde ich nicht unbedingt sofort wechseln. Allerdings würde ich selber kein Welpenfutter geben.

Zahnstein entsteht nicht durch Stärke im Futter, sondern durch Mineralien im Speichel, dessen Zusammensetzung individuell und genetisch festgelegt ist und durch Fütterung nur sehr minimal beeinflußt werden kann.

Das fehlende Wasser im Futter kann ein gesunder Hund ohne Probleme über entsprechende Wasseraufnahme ausgleichen :)

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Ich denke mal, dein Welpe bekommt Buffo Maximus Junior:

Geflügelfleischmehl (min. 25%), Mais (min. 24,5%), Reis (min. 22,5%), Tierfett, Rübenschnitzel (getrocknet), Maiskleber, Proteinhydrolysat, Heringsmehl (min. 1,2%), Trockenbierhefe, Natriumchlorid, Kaliumchlorid

Ich habe zur Veranschaulichung mal gegoogelt und die Zusammensetzung rauskopiert.

Mein persönliches Fazit von dem Futter: Nicht empfehlenswert, es gibt jedoch schlechtere. Immerhin sind Mais und Reis aufdeklariert und prozentual angegeben. Stutzig macht mich das Tierfett. Wer nichts zu verbergen hat, schreibt hin, von welchen Tier das stammt.  Das Proteinhydrolysat lässt auf Federmehl, hydrolysiert, schliessen. Federn bestehen aus Proteinen, welche durch Behandlung verdaulich werden.

Ich würde das Zeug garantiert nicht verfüttern.

Trockenfutter würde ich - bei Hunden! Bei Katzen sieht das schon wieder anders aus! - nicht per se verteufeln. Es gibt sehr gute Sorten, welche sich Nahe an der Zusammensetzung von Beutetieren orientieren. Wolfsblut zum Beispiel, oder Bestes Futter.

Zwischen den Zähnen babbt übrigens immer mal was, egal obs Dosen- oder Trockenfutter ist. Dafür sollte man was zum Kauen geben, das reinigt die Zähne. Vorausgesetzt, man vergreift sich nicht an diesen Supermarktdingern mit Zucker... Da treibt man den Teufel mit dem Belzebub aus ;) Getrocknetes Fleisch, Sehnen etc. sind um Längen gesünder.

Das mit dem Barfen ist eine Option, wenn man sich vorher ganz genau mit der richtigen Zusammensetzung der Nahrung auseinander setzt. Einfach Fleisch hinlegen ist nicht, man muss sogenannte Suplemente hinzu fügen. Das Infektionsrisiko ist zu vernachlässigen, wenn man die gleichen Hygienestandarts anlegt, wie man sie mit seinem eigenen Essen anwendet. Immer alles hübsch hygienisch sauber halten, dann dürfte nichts passieren.

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Außerdem gibt es Trockenfutter das nur aus Fleisch oder Fisch besteht.

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Der Bericht von Andrea2011 ist schon ganz gut.

Wenn Du hier die Deklaration zusammenzählst kommst Du auf - ich hoffe ich habe mich jetzt nicht verrechnet - 73,2 %. Was sind also die restlichen 26,8 % ???? Und warum wird es verheimlicht?

Nur bei dem Erregerrisiko beim Rohfleisch muss ich leider widersprechen. Einen Teil der Erreger hängen sicherlich mit der Hygiene zusammen, auf die wir aber keinen Einfluss haben, weil wir nicht sehen wie es verarbeitet wird. ABER: Toxoplasmose ist zum Beispiel eine Erregergruppe die nicht in zusammenhang mit der Hygiene steht und vor allem durch das Einfrieren auch nicht vollständig abgetötet wird. Seht Euch hierzu einfach auch mal die Warnung vom BfR (Bundesinstitut für Risikowertung) an:

http://www.bfr.bund.de/cm/350/verbrauchertipps_schutz_vor_toxoplasmose.pdf

Zu Skita:

Richtig ist, dass Tiermehl vom ganzen Tier stammt (Horn, Hufe, Auge, ...) und Fleischmehl vom Fleisch. Allerdings ist Fleischmehl noch lange kein Fleisch - es war mal Fleisch. Durch die hohe Verarbeitung ist davon nichts mehr übrig. Wenn es das Gleiche wäre, dann kannst Du doch für Dich selbst auch Fleischmehl verwenden. Machst Du das? - Also ich würde kein Fleischmehl auf dem Teller haben wollen.

Dazu muss man sich einfach auch überlegen, wer sollte aus welchem Grund hochwertiges Fleisch in billiges Mehl verwandeln?

Beim Trockenfutter darf man nie vergessen, dass es sich um ein reines Industriefutter handelt - oder hat schon mal jemand einen Trockenfutterbaum gesehen? Und warum bekommen die Carnivore im Zoo kein Trockenfutter?

Jeder muss für sich selbst entscheiden, was bzw. wie er füttert.

Aus meiner Erfahrung kann ich jedenfalls kein Trockenfutter empfehlen.

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Ohne Supplemente? Das würde dann auf Dauer eine schöne Mangelerscheinung ergeben.

Welches Futter soll das denn sein?

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"Supplemente", also Nahrungsergänzungmittel werden nur dann benötigt, wenn die Basis keine ausreichenden Nährstoffe enthält. Bei einer gesunden, artgerechten und ausgewogenen Nahrung werden Ergänzungen nur bei einem Krankheitsbild benötigt.

Einen Hund mit HD kann ich zum Beispiel mit Grünlippmuscheln unterstützen, aber diese müssen nicht pauschal im Futter enthalten sein.

Wir nehmen doch auch nur Medikamente zu uns wenn wir diese benötigen und nicht pauschal.

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@ Ernährungsberater

Mein Einwurf mit den Supplementen war eigentlich für carcaro gedacht.

Nur Fleisch (oder Fisch) kann - ohne Knochen, Innereien, Darminhalte - kein vollwertiges Futter sein.

Daher meine Frage. Du bist mir mit deiner langen Antwort quasi in die Quere gekommen. :D

Unabhängig davon, es ist in der Realität schwer möglich, ein Beutetier richtig nachzubauen. Prozentual auf die einzelnden Bestandteile gesehen. Beispielsweise gefüllten Darm - Rohfasern und Bindegewebe sowie bestimmte LEBENDE Bakterien - habe ich noch nirgends zu kaufen gesehen.

Ebenso wenig konnte ich irgendwo Hirn kaufen. Dabei wäre das ernährungsphysiologisch besonders hochwertig und garantiert sehr schmackhaft.

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@Andrea2011

Sorry, wollte Dir natürlich nicht ins Wort fallen ;-)

Aber Du hast vollkommen Recht. Egal welche Ernährungsmöglichkeit ich wähle, es ist und bleibt immer ein Kompromiss und jeder muss nach seinem Wissensstand und Philosophie die für ihn richtige Variante wählen.

Bei einer einseitigen reinen Fleischernährung würden dem Hund tatsächlich Nährstoffe fehlen. Daher teil man ganz grob ja auch in ca. 80 % Muskelfleisch und 20 % Innereien für eine ausgewogene Ernährung auf.

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