Jump to content
Dein Hundeforum  Der Hund
Sarina14

Dalmatiner - schlechter Ruf?

Empfohlene Beiträge

gast   

ich kenne eine mittlerweile schon sehr alte Dalmatinerhündin, die ein wunderbares Wesen ggü. Menschen hat, gesund ist, trotz hohem Alter und die meiner Maus, als sie klein war die ersten Lektionen zum Thema "Respekt ggü. erwachsenen Hunden" gezeigt hat.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
logan   

Die Rüden sind oft sehr schwierig, häufig im Erwachsenen Alter sehr aggressiv zu anderen Rüden.

Hündinnen sind da einfacher, aber halt die vielen Krankheiten, vor allem Allergien und Hautgeschichten. meine Freundin hat einen sehr hübschen zierlichen Rüden, aber früh kastriert. Ein sehr netter Kerl.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
gast   
(bearbeitet)

Meine Nachbarn haben 2 Rüden.

Sehr gut erzogen, sehr freundlich, keinerlei Aggressionen.

Hübsche, liebe Tiere :)

Edit: und gesund :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Quarus   

Im Nachbarort gibt es einen Familie (Züchter?) mit mehreren Dalmatinern. Sie laufen wie die besterzogenen Kutschpferdchen am Sacco-Car und sind total normale, nette, hübsche, gut erzogene Hunde.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Amira67   

Ich kenne leider auch mehr negative Geschichten als Gute und hab auch selber schon schlechte Erfahrungen mit Dalmis gesammelt.

Aber ich denke dass liegt in erster Linie an den Haltern.

Richtig ausgelastet und konsequent erzogen, ist es sicher eine tolle Rasse.

Mal abgesehen von den rassebedingten Krankheiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
gast   

Ach ja, ich kenne noch einen Labbi-Dalmatiner-Mix, der Hund ist taub und einfach nur ein aggressives Miststück :(

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
gast   

In meiner Jugend (DDR) wohnte in der Nebenstraße eine Dalmatinerzüchterin, die wohl heute

immer noch züchtet. Das waren durchweg sanfte, gutmütige, kinderliebe Hunde, die draußen aber aufdrehten unnd beschäftigt werden wollten. Am wohlsten fühlten sie sich als Reitbegleithunde, zogen aber auch gern leichtere Wagen. Wir Kinder konnten ohne Probleme mit ihnen umgehen, Krankheiten wie heute, Taubheit usw. waren nicht bekannt.

Es waren aber auch damals schon Hunde für Kenner, die ihn mindestens 4 Stunden am Tag beschäftigen konnten, der Dalmatiner will laufen - nicht nur spazierengehen. Damals waren sie auch äußerst sensibel, ähnlich wie Collies. Sicherlich haben die Filme viel an der Rasse verdorben,wie immer, wenn eine Rasse in Mode kommt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Aurora39   

Dalmis sind Lauf- und Schweißhunde ,die müssen bewegt werden,sonst pasiert genau das,was schon gesagt wurde.

Das es Modehunde sind,kann ich nicht bestätigen Erste Abbildungen von Dalmatinerähnlichen Hunden gibt es schon in ägyptischen Pharaonengräbern. Manche Vermutungen gehen davon aus, dass der Dalmatiner von Indien über Ägypten und Griechenland in den westlichen Mittelmeerbereich und von dort nach Frankreich und England eingeführt wurde. In England war er während der viktorianischen Zeit als Kutschenbegleithund sehr populär. Später wurde er zum Maskottchen der New Yorker Feuerwehr, indem er den im 19. Jahrhundert noch von Pferden gezogenen Feuerwehrwagen als lebende Sirene voraus lief.

Hier mal was zur Herkunft

http://www.kerstinshomepage.de/dalmatiner_geschichte.html

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
workingkelpie   

Ich kenne etliche Dalmatiner aus dem Agility-Bereich. Durchweg freundlich gut erzogen, wenn auch einige sehr nervös und gesprächig, was sich durch dauerndes Fiepen/Winseln äussert.

Die Dalmi-Hündin in unserer Hundeschule ist einfach nur ein Traumhund!

Dann gibt es noch die "Familien"-Dalmatiner: Durchweg unerzogen und z.T. sehr agressiv gegen andere Hunde und sogar gegen Menschen!

Ein gewisses Agressionpotzenzial ist wohl da, lässt sich aber durch Beschäftigung und Erziehung ganz einfach in den Griff kriegen.

Wir waren aber auch schon auf 2 Dalmi-Wanderungen mit ein Mal sogar 80 (!) freilaufenden Hunden! Keine Kämpfe und kein Hund ging jagen! Das war sehr beeindruckend!

Ich kenne einen Dalmatiner, der trotz Nierenleiden fast 16 Jahre wurde. Taubheit, Allergien und Nierenprobleme sind wohl die häufigsten Krankheiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Bullibande   

Mein 1. eigener Hund war eine Dalmatinerin aus dem Tierschutz. Ich freu mich immer noch unglaublich, wenn ich einen Dalmi seh.

Leider sieht man Dalmatiner nicht mehr sehr oft. Nach dem Hype von 101 Dalmatiner wurde es wieder ruhig um diese schöne Rasse.

Ich glaub, dass es sehr auf die Haltung ankommt. Werden die Hunde nicht genug beschäftigt, können sie schon zu "Unleidlichkeit" neigen. Sie brauchen Bewegung und nicht nur einen kl. Vorgarten.

Ich hab vor zig Jahren eine Dalmatinerzüchterin in Tschechien kennengelernt. Durchweg freundliche, sozial verträgliche und nette Hunde. Die Bedingungen bei dieser Züchterin waren aber auch toll.

Von meiner Dunja auf andere Dalmis zu schließen wäre unfair. Sie kam mit ca. 12 Jahren zu mir und lt. TÄ war sie eindeutig eine Streunerin, die wohl auch oft misshandelt wurde.

Schon nach wenigen Wochen zeigte sie extremen Schutztrieb und akzeptierte nur noch mich. Andere Lebewesen, die mir zu nahe kamen, hat sie sofort angegriffen und hatte auch getötet. Sie machte keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier.

Sie konnte an keinem Mülleimer vorbei gehen, ohne drüber herzufallen. Eigentlich hatte sie immer Hunger. Das wird Dalmis aber oft nachgesagt.

Da sie sehr krank war (total verkrebst, taub, Schilddrüse, Herz und Nieren) und ihr Tod abzusehen war, nahm ich ihr Verhalten so hin. Gsd. hatte ich damals eine riesen Dachterrasse mit einer Lösestelle für sie. Abends und am Wochenende fuhr ich mit ihr weit raus aus der Stadt um sie etwas auspowern zu können.

Bei einer ihrer OPs starb sie an Herzversagen, wurde reanimiert, fiel dann ins Koma und starb am nächsten Tag. Obwohl das jetzt schon fast 30 Jahre her ist, denk ich noch sehr oft an sie. Trotz ihrer Aggressionen war sie ein lieber, toller Hund. Sie konnte ja nichts für ihr Vorleben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

×