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Hundeforum Der Hund
Cassya

Kontrolle der Fütterung über Blutwerte?

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Hi!

Immer wieder lese ich, dass viele Barfer ihren Hunden regelässig Blut abnehmen lassen um die Fütterung "zu überwachen"

Unseren beiden Hunden mussten in den letzten Monaten aus verschiedenen Gründen Blut abgenommen werden, also wollten wir die Chance nutzen.

Drei TÄ erklärten uns unabhängig voneinander, dass eine Mangelernährung nicht frühzeitig im Blut erkennbar sei. Erst eine Erkrankung könne man nachweisen, aber dieser gehe ja eine lange Zeit des "Mangels" vorweg.

Wie macht ihr das?

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Gar nicht - selbst wenn ich vollbarfen würde. ;)

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So ernährungstechnisch lass ich gar nix überprüfen.

Solange die Hunde fit sind, ihr Futter gut vertragen....

Ich denke, wenn man sich ein wenig mit der Fütterung beschäftigt hat, wird man so ganz grobe Fehler nicht machen.

Und es stimmt auch, dass man im Blut einen Mangel an bestimmten Stoffen erst sehr spät feststellen kann, der Körper kompensiert das lange, aktiviert dann sämtliche Reserven.

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Ich lasse erst beim älteren Hund die Blutwerte regelmäßig bestimmen. Weniger wegen der Fütterung, mehr, um organische Veränderungen rechtzeitig erkennen zu können. Im Herbst z.B. hatte mein alter Rüde in allen Belangen optimale Werte, außer bezüglich der Schilddrüse. Symptome zeigte er keine, das war nur im Blutbild sichtbar.

Heuer im Frühjahr war ich gezwungen, wegen Sarcoptes-Milbenbefall bei beiden Hunden mehrfach insektizides Spot-on anwenden zu müssen. Die folgenden Leberwerte waren etwas verschlechtert beim Oldie, worauf ich die Fütterung deutlich in Richtung "leberschonend" geändert habe und auch Nahrungsergänzung gab. Die erneute Kontrolle vor 2 Wochen ergab eine Rückkehr in den optimalen Bereich.

Bei meinem jungen Rüden verzichte ich auf Blutbilder ohne konkreten Anlaß. Und da er noch nie krank war, gab es eben noch keines.

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Futterkontrolle über Blutbilder bringen in den allerseltensten Fällen irgendwas.

Der Körper ist immer bestrebt, eine "normale" Konzentration an Substraten im Blut aufrecht zu erhalten. Fehlt ein Substrat oder mehrere, wird es von da, wo es eigentlich gebraucht wird, "abgezogen" und die Blutsättigung stimmt wieder. Dafür ist dann z.B. weniger Calcium im Knochen. Evt. läßt sich eine zu starke Proteinfütterung anhand des Harnstoffwertes erkennen. Oder bestenfalls noch ein Eisenmangen, der aber etliche Ursachen haben kann.

Chronische Mängel lassen sich schon erkennen, aber da sieht man dann auch schon Folgen für den Hund.

Ich denke, dass viele (v.a. BARFer) das machen, dient der eigenen Beruhigung, dass man alles richtig macht (wobei Hunde mit dem Billigsten Discounter-Schrott dieselben guten Blutwerte haben könnten)

Beim älteren Hund regelmäßig Organwerte abchecken zu lassen, halte ich dagegen für ziemlich sinnvoll.

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Ja...genau so wurde es uns auch erklärt :)

Blutwerte werden bei uns ja nun sowieso regelmässig überwacht und bezüglich des Fütterns werden wir also weiterhin nach besten Wissen handeln.

Danke!

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Gibt's dann eine andere Möglichkeit als über Blutwerte? Was weiß ich, Fellproben z.B. oder ähnliches?

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Tierheilpraktiker bieten so etwas an....aber das ist sicher eine Frage des Glaubens ;)

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Ich habe letztens ein riesen BB machen lassen, da dem Hund ohnehin Blut wegen einer genetischen Frage abgenommen werden mußte. Außerdem ist er mittlwerweile 8 Jahre alt und wird seit 6 Jahren gebarft. Alle Werte waren in Ordnung.Ich habe bei ihm vorher nie was bestimmen lassen.

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Wegen der Epi werden wir bei Jacki auch regelmäßig Blut untersuchen lassen - aber wegen Fütterung würde ich das nicht machen.

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