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Hundeforum Der Hund
Cemarea

Herrchen in der Hundeschule

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ich hatte ja gestern ein tolles Erlebnis.

Mein Mann und ich hatten jeweils einen Junghund als wir uns kennenlernten und durch die 650km Distanz erstmal eine Weile eine Fernbeziehung.

Ich war mit meinem Junghund in der Hundeschule, Welpenstunde, ASB-Rettungshund und habe mir auch Einzelstunden gegönnt..

Mein Mann.. hatte seinen Hund und ein Husky ist lt. seiner Meinung eh nicht erziehbar oder leinenführig und damit endete für ihn alles.

Das gab nach dem Zusammenziehen natürlich ein paar Unstimmigkeiten, da mein Hund einen gewissen Gehorsam kannte und einhalten sollte und bei ihm "beide" nix müssen.

Meine Hündin darf bei ihm alles.. und er findet sie dabei noch supertoll.

Tja Problem ist, ich gehe zu 80% mit den Hunden alleine Gassi und habe damit natürlich Probleme wenn ein Hund halbwegs vernünftig läuft und ein Hund einen über den Acker zerrt ohne Rücksicht auf das andere Ende der Leine.

Die Meinung meines Mannes: Naja wenn du alles so toll kannst, bring ihn das bei.

Klar alles kein Problem, nur wenn wir zusammen mit den Hunden unterwegs sind, nimmt er seinen Rüden und alles ist futsch und wenn ich ihn nehmen will, dann heisst es nur. MEIN ARMER KLEINER, das ist doch ein Husky der MUSS nicht Leine laufen ..

und lässt sich mit seinen 1,90m ohne Stress nachzerren und merkt das nicht mal , wirklich.

Ihr könnt euch vorstellen, sowas kann ein echtes Streitthema werden wenn alle meine Bemühungen zunichte gemacht werden, noch bevor sie fruchten können.

Bei mir geht es halbwegs mit unserem Rüden aber sobald Herrchen da ist, braucht Hund nicht mehr auf Frauchen hören, Herrchen duldet alles und Frauchen hat am Ende Pech.

Naja nur mal so als Vorgeschichte, ich durfte mir immer anhören, DEIN HUND ist VIIIIEL SCHLIMMER.. ah ja - nur worin?

Egal nachdem ich nun absolut die Faxen mit dem Theater dicke hatte, gab es eine Drohung von der mein Mann wusste hier ist ENDE und er war bereit für Hundeschule (was ein Weg bis dahin... der hat mich viele graue Haare gekostet, ihn zu einer Hundeschule zu überreden). Dort waren wir gestern.. nettes Vorgespräch, die Trainerin kannte ich, weil ich mit ihr mal wg. Obediance angefragt hatte.

Ich hatte absoluten Spaß mit den Hunden dort, im Gegensatz zu meinem Mann der das als notwendiges Übel ansieht aus dem er gerade nicht herauskommt :)

Die Hunde mussten dann irgendwann laufen, ich musste mit beiden Hunden einzeln laufen und bei mir lief es mit dem Rüden.. naja wie immer und mit meiner Hündin gut.

Bei meinem Mann hat sie lachend nur noch abgewunken.

Ich erklärte ihr auch, ich bin in der Hundeschule weil ich hoffe, dass sie ihm etwas nahebringt, was ich nicht konnte. Worauf er meinte. Naja wenn meine Frau doch alles perfekt kann, dann kann sie dem Hund doch alles beibringen. Worauf er erstmal von ihr erklärt bekam, das es wenig nützt, wenn er das in seinem Beisein nicht duldet, Hunde ja nicht dumm sind usw.. jedenfalls war er sehr kleinlaut. Dann war er ja immer der Meinung, ich hätte einen so schlecht laufenden Hund.. nach 5min meinte die Trainerin. Phoebe braucht erstmal nicht mehr mitkommen, sie kann alles was sie wissen muss. Das Gesicht war göttlich. Ich habe mir jedes Kommentar verkniffen, weil hätte ich gesagt: SIEHST DU, wäre alles futsch gewesen.. ich hatte mit beiden Hunden viel Spaß und fand es auch klasse mit unserem Rüden arbeiten zu können ohne das Herrchen motzt und ich hatte den Eindruck das es mir und unserem Rüden auch gut getan hat. Aber das man damit eine Bindung zu seinem Tier herstellt rafft mein GöGa so gar nicht.. eigentlich ein cleverer Mensch aber bei unseren Tieren ist es immer so. Solange sie niemand beissen sind sie erzogen :motz: nun lief Herrchen gestern mit seinem Rüden und machte ein Gesicht wie 7 Tage Regenwetter aber immerhin, er hat Folgetermine ausgemacht... soll ich jetzt stolz auf ihn sein :klatsch: ?

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Hallo Cemarea,

ich musste schmunzeln als ich deine Story gelesen habe :)

Ich bin da tatsächlich eher wie dein Mann gestrickt.

Ich war mit meiner Hündin auch nicht in einer Hundeschule.

Habe ihr ein paar Dinge wie Leinenführigkeit, Abpfiff beim Laufen ohne Leine usw beigebracht aber sobald wir zuhause sind, darf sie schon ziemlich viel, fast alles ;-)

Das merke ich dann aber auch tatsächlich immer wenn zB Besuch kommt oder so, dann wünschte ich mir manchmal auch, ich wäre da etwas konsequenter aber sie ist eben mein erster eigener Hund, ich schiebe es darauf :D

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Hallo Cemarea,

oh dieses Thema kenne ich nur zu gut. Zwar haben Göga und ich den selben Hund, aber das ändert nichts an der Einstellung zur Erziehung.

Das heißt, ein kleines bisschen anders ist es hier schon. Göga sieht ein, dass Hund erzogen werden muss (Tierheimhund, 2 Jahre alt bei Einzug), aber er beteiligt sich nur marginal daran. Gut, Jule ist kein Husky und wiegt auch nur 10 kg. Das heißt aber nicht, dass diese Powermaus mir den Arm auskugeln darf, wenn sie in die Schlepp brettert.

Also geht Frauchen mit Hund zur Hundeschule. Göga macht gerne mit - er packt die Box ins Auto, legt Geschirr an und packt Leckerlies ein - und wünscht uns dann viel Spaß! :wall:

Mit viel Mühe habe ich ihm jetzt beigebracht (Göga, nicht dem Hund :D ), dass er sich von den 10 kg massregeln lässt, dass SIE bestimmt, was wo geht und dass er sich mal überlegen soll, ob das seiner Männlichkeit so gut tut, dass er so gar nichts zu sagen hat. :D DAS hat ihm wenigstens zu Denken gegeben und er fragt jetzt immer mal wieder, wie ich was mache.

Übrigens weiß unsere Lütte genau, mit wem sie durch die Gegend läuft. Bei mir klappt es inzwischen auch ganz gut. Jetzt müssen wir es nur noch schaffen, dass das auch so ist, wenn Göga dabei ist. :Oo - Wir üben weiter.

Fühl dich mal lieb getröstet. Du bist nicht allein. - Männer eben! :motz:

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ihr könnt gar nicht glauben, wie gut es tut das zu lesen... das fällt mir wirklich ein Stein vom Herzen.

Meine Phoebe ist auch kein perfekt erzogener Hund aber sie ist als Samojeden-Golden-Retriever-Mix auch mit 24kg kein Zwerg so ein bissi Leinenlaufen und ein paar Kommandos sollte sie schon kennen. Natürlich wäre das weitaus ausbaufähiger aber ich möchte draußen doch souveräne Hunde haben, die sich an mir orientieren und ich nicht jedesmal Schnappatmung bekommen wenn a) ein anderer Hund kommt oder eine Katze und B) möchte ich nicht jedesmal Kreuzschmerzen haben, wenn ich große Tour mit dem Rüden mache. Ausserdem hat es unser Rüde schon gepackt zu schnappen wenn ich ihm was anordne und Herrchen steht daneben.. daran sieht man, wenn Herrchen da ist, darf er mal alles und meine Schote macht dann den Mumpitz mit :Oo aber ich hoffe jetzt mal, dass wir ein Stückchen wachsen und an einem Strang ziehen

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Ich wohne alleine von daher muss ich die Erziehung eigentlich nur mit mir ausmachen, außer wenn ich Gäste habe ;)

Aber wenn man mit dem Partner zusammenlebt und Hunde mit im Haushalt leben sollte man sich natürlich einig sein um auch den Familienfrieden zu wahren ;)

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Mh, da habe ich andere Erfahrungen. Der große Hund von uns ist im Grunde der Hund meines Mannes. Er wollte ihn haben, ich nicht. Der Hund, Lucky heißt er, ist ein Streuner durch und durch und darf auch beim Spaziergang mit meinem Mann rumlaufen wie und wo er will (wir wohnen aufm Land, also nix Straßenverkehr und so).

Ich mag das aber gar nicht und will auch nicht, dass Lucky sich Gott weiß wie weit von mir entfernt.

Lucky hat das ziemlich schnell begriffen, dass er das bei mir nicht darf. Gehe ich ohne meinen Mann, bleibt Lucky bei mir. Geht mein Mann mit, rennt Lucky weiter weg und gehorcht auch kaum.

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ja im Grund wissen die schon, wo und bei wem sie was machen können aber unser Husky mit einem absoluten desire-to-go, sollte halt halbwegs an der Leine laufen können. Er muss nicht press an meinem Knie laufen aber die Leine zumindest halbwegs locker halten.

Aber wie gesagt, es nützt nix wenn ich übe und er das nicht will oder ihn bedauert .. von daher hoffe ich einfach mit der HT ihn ein Stück weit zu sozialisieren (und zwar Herrchen:megagrins )

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Also Huskys lassen sich schon erziehen.... :kaffee:

Aber oft nicht in der Reihenfolge und Art und Weise, wie die oertlichen Hundeschules es vorgeben und "abarbeiten".

Waere ich mit Holly von Welpe an dorthin gegangen, haette unser Verhaeltnis schon ganz schoen gelitten, denn sie laesst sich nix aufdruecken, bloss weil es jemand moechte.

Die sind da schon sehr eigen und man muss ihnen einiges schmackhaft machen und zur Mitarbeit motivieren, dass sie da einen Sinn drin sehen.

Ansonsten passiert nuescht bei denen :so

Vor allem musst du als Hundefuehrer wissen, was du moechtest und wie was zu laufen hat, sonst hast du keine Chance.

Dein Mann muss von seiner Einstellung her der Ueberzeugung sein, dass und wie sich was aendern soll, ansonsten kriegt er seinen Kerl nicht motiviert.

Vor allem musst du auch kreativ sein, nach deinem Bauchgefuehl gehen und bei manchen Lerneinheiten erst auch abwarten,bis der Hund reif zur Mitarbeit ist. ;)

Wenn er das desire-to-go hat... Habt ihr schon mal an CaniCross oder Dogscooting gedacht?

Meine hat auch diesen unbaendigen Laufwillen und ich muss jeden Tag eine Einheit einbauen, wo sie ihr km in ihrer Wohlfuehlgeschwindigkeit laufen kann.

Wenn ich das gemacht habe geht sie gut an der lockeren Leine, aber immer vor mir, weil sie einfach flott ist.

Du kannst am Tag 100mal spazieren gehen, egal wie lange. Sie wuerde immer hampeln, wenn sie nicht 1mal dabei ihr Lauftraining hatte.

Sie wuerde auf stur schalten und nix ist mehr mit ruhigem Spaziergang :D

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Ich hab richtig grinsen müssen, als ich die Posts gelesen habe. Ich glaub, ich bin bei mir zu Hause. Ich gehe mit Wuff in die Hundeschule, ich gehe longieren, Treibball, stundenlang Gassi, wandern usw. Mein Mann meint, er weiss und kann eh alles und kann's auch dem Hund vermitteln. Das schaut dann so aus: Zeigefinger Richtung Boden, Wuff sollte sich sofort auf den Bauch fallen lassen (nur hat er ihm das vorher nie beigebracht), mein Mann sagt "sitz" - Hund legt sich und wird dafür gelobt, Mann sagt "platz" - Hund bleibt stehen und bekommt Leckerli usw. Leonardo hat im Prinzip schon einen guten Grundgehorsam (was aber sicher nicht an meinem Mann liegt), lässt sich schon super abrufen, sollte er auf die Idee kommen, einem Hasen oder einer Katze nachzujagen, geht gut "Fuss" und ich kann ihn auch überall hin mitnehmen. ....nur alles der Verdienst meines Mannes....das bitte nicht vergessen.

Zeitweise wünschte ich mir, Leonardo könnte meinem Mann mal den Mittelfinger (Pfote) zeigen und ihm die Zunge (nicht nur beim Hecheln) rausstrecken....

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das mit einer normalen Hundeschule bei den Schlittenhunden häufig scheitert ist klar.. meine 2 Sammys sind ja auch Schlittenhunde und haben ein ähnliches Lernverhalten wie unser Husky, nur sind sie bereitwilliger aber nicht nach der 08/15-Methode..

Ich würde mit unseren Hunden gerne mehr "arbeiten" daher war damals Phoebe beim ASB als Rettungshund in der Ausbildung aber eben wg. der mangelnden Unterordnung war eine Prüfung nicht möglich, auch wenn sie als Flächensuchhund prima war. Ich bin da auch mit 2 Trainern aneinander gerasselt und habe auche eine Hundeschule verlassen weil ich damit keinen Meter voran gekommen bin, im Gegenteil ich bin 50m im Vertrauen mit meinem Hund zurückgeworfen worden und musste fast von vorne anfangen.

Unser Husky hat ein künstliches Gelenk, durch einen Unfall den er sich als Junghund zugezogen hat und darf leider vor ein Gespann etc. er "eiert" auch bein Laufen, leichtes Radfahren würden gehen aber er will ja nicht in der Spur bleiben.. er hampelt einfach wie er will und non-stop auf Zug. Meine anderen 2 Schlittenhunde laufen auch nicht perfekt aber locker an der Leine.

Der Unterschied ist auch, wenn ich mit den Hunden alleine bin, liegen sie völlig entspannt auf ihren Plätzen ich kann auch das Zimmer verlassen ohne das sie mir permanent Nachlaufen, das würde mich kirre machen. Ist mein Mann da folgt ihm sein Hund auf Schritt und Tritt, liegt ihm auf den Füßen, bewacht jede Tür hinter der mein Mann verschwindet, er ist dann nicht entspannt sondern immer am gucken was treibt Herrchen und steht pausenlos auf.

aber wie gesagt, ich allein bekomme das Ruder nicht gerissen, wenn Herrchen der sein Wuffel auch ne Weile alleine erzogen hat, da nicht mitspielt...

Aber so einfach ist es halt nicht immer, wenn 2 Besitzer 2 unterschiedliche Auffassungen haben

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