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polar-chat.de  Der Hund
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Ich war in Rumänien

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(bearbeitet)

Wir waren in Urlaub in Rumänien, bzw.wir waren eingeladen.

Wir waren in Ramnicu Valcea - das ist eine Stadt, 180 km von Bukarest entfernt.

Und ich habe viele, viele Hunde auf den Strassen gesehen.

Sie laufen einfach rum, hauptsächlich kleine bis mittelgroße.

Sie bellen nicht, sie belästigen nicht, sie werden nicht verjagt.

Fast alle sahen gut genährt aus.

Egal ob in der Stadt, oder auf dem Land, wo wir auch waren.

Der Sohn der Familie, der deutsch sprach, hat uns erzählt, daß Rumänen eigentlich sehr tierlieb sind. Fast jeder hat Katzen z.B.

Auf dem Land laufen halt die Hunde herum und darum vermehren sie sich auch stark.

Aber da es in dieser Stadt und Umgebung kein Tierheim gibt, werden sie kastriert!

Da bekommen sie dann einen orangen Knopf ins Ohr.

Wenn man sieht, wie arm dort die meisten Leute sind, die meisten leben nur von ihrem Ertrag im Garten (am Land) und leben unter schlechten Bedingungen,

ohne Krankenversicherung oder Unterstützung vom Staat.

Da kann man ihnen keinen Vorwurf machen, daß die Tiere mehr ärztliche Versorgung haben, als die Menschen selbst.

Der Verdienst liegt bei 150 - 300 Euro.

Natürlich sind die Lebensmittel viel billiger, aber Benzin kostet gleich wie bei uns.

Es war eine interessante Reise, mit interessanten und ungewöhnlich gastfreundlichen Menschen!

Das ist MEIN persönlicher Eindruck!

Jetzt versuch ich noch Fotos zu zeigen.

Bei den Fotos handelt es sich um SCHLAFENDE Hunde!

Edit: Gerade ist ein interessanter Bericht über Rumänien in Bayern3!

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Das find ich ja mal spannend Davinia. Man hört und liest so viel über Rumänien, allerdings doch häufig sehr negativ und immer noch von Bilder aus den 90er geprägt.

Werden die Kastrationen vom Tierschutz durchgeführt ? Die Kastrationen werden an den Hunden aus den Städten vorgenommen? Um die Dörfer herum bleiben sie dann intakt, weil das dort keiner finanziell leisten kann (bei dem Einkommen wäre das logisch), habe ich das richtig verstanden?

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Ich habe vor einigen Jahren gleiche Erfahrungen in Bulgarien gemacht. Direkt beim Hotel wo wir gewohnt haben gab es ein gemischtes Hunderudel bestehend aus ca. 10 verschiedenen Hunden. Diese wurden regelmäßig von verschiedenen Anwohnern gefüttert. Ich habe in der Zeit dort auch nicht erlebt dass jemand die Hunde verjagt hätte oder ähnliches.

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@Windig: Das hab ich leider nicht gefragt - aber ich glaube, es wird vom Staat finanziert.

Ja, es stimmt.

Man hat immer so ein schlechtes Bild von Rumänien.

Es ist einfach bewundernswert, wie zufrieden und gelassen die Menschen sind.

Noch ein amüsantes Erlebnis:

Die Kühe und Pferde (meistens nur 1) werden am Rand der Strasse zum grasen geführt,

sozusagen an der leine.

Da stand also eine Kuh und hat gegrast - die Hirtin saß im Gras mit der Leine und einem Handy! Und sie war kein Teenager mehr! ;)

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Das rührt mich... Besonders, da die Rumänen meist immer als die Tierquäler schlechthin dargestellt werden. Es rührt mich um so mehr, da meine Emily auch aus Rumänien kommt und die Mutter samt Welpen dort von Einheimischen versorgt und anschließend an den deutschen Tierschutz vermittelt wurde. Anbei ein paar "Impressionen" November 2011 - die Welpen lebten zuerst unter einer Treppe eines Gebäudes und Bauarbeiter haben sie dort versorgt. Die Mutter war total entkräftet:

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Ein Geschwisterchen von Emily sitzt im Moment im Tierheim in Viernheim und wartet auf seine Familie, da der Besitzer ihn leider nicht behalten konnte.... Eventuell wäre hier ja jemand interessiert Finn ein schönes Zuhause zu geben. Er ist sehr lieb aber er hat schon viel mitgemacht und braucht erfahrene Hundebesitzer. Wir, die Besitzer der Geschwister von Finn haben untereinander Kontakt und sogar eine eigene Homepage. Finn hat es verdient endlich glücklich zu werden. Das liegt uns sehr am Herzen... Nähere Infos gerne bei mir oder aber auch beim Tierheim, wo er inzwischen zur Vermittlung auf der Homepage steht:P

http://www.tierheim-viernheim.de/hundeindex

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Es gibt in jedem Land Städte, die sich um Tierschutz kümmern und welche, die Streuner einfangen, vergiften, erschießen, vergasen. Egal, ob es Rußland, Bulgarien, Spanien oder Rumänien ist. Und es gibt Menschen, die sich kümmern und Bestien, die Tiere quälen.

Du, davinia, hattest das Glück, kein Elend zu sehen. Gab es in der Stadt denn Touristen?

Dann kann das Bild in einer 5km entfernten Stadt ja ein ganz anderes sein. Ich habe in Spanien, Griechenland oder Tunesien in einem Gebiet unvorstellbares Hundeelend gesehen,

ein paar Kilometer weiter das ganze Gegenteil. Sei froh, dass Du so gute Eindrücke hattest, und so nette Menschen getroffen hast

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Nein, dort gab es keine Touristen.

Und wir waren im Umkreis der Stadt unterwegs, 4 Tage lang,

und ich hab überall das gleiche Bild gesehen, wie oben beschrieben!

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Davinia, ich habe einen Hund aus Rumänien und ich habe Stevie aus Rumänien in der Regenbogenbrücke gezeigt. Dein Beitrag nimm es mir nicht übel - klingt ein bisschen so, als hätten die Hunde in Rumänien einen Platz an der Sonne. Das mag für die Gegend gelten, wo Du warst. Mein Hund ist aus Bukarest, da sieht es ein wenig anders aus. Und sicherlich sind einigen noch die bei Vox gelaufenen Beiträge über Hunde in Rumänien in Erinnerung.

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Es ist nicht das erst Mal das ich ein ganz anderes Bild von Rumänien beschrieben bekomme als es normalerweise in den Köpfen ist.

Ein, in D lebender, Rumäne beschrieb es ähnlich wie Davinia es wieder gibt.

Sicherlich gibt es überall Tierquäler und schlechte Zustände. Allerdings ist es auch eine Frage der Definition. Die Bilder die Openmind gerade eingestellt hat rühren einen doch und veranlassen uns Menschen einzugreifen. Die Frage ist allerdings, sind die Hunde mit diesem Leben wirklich so unzufrieden? Wenn sie die Möglichkeit haben an Futter zu gelangen und einen Unterschlupf finden sind sie oft besser dran als die Hunde bei uns, die 2x am Tag an der Leine Gassi geführt werden.

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Die deutsche Vorsitzende des Vereins "Salvate canes", der sich in Bukarest engagiert, schreibt auf ihrer Homepage: Zitat "In Rumänien gibt es sehr viele Streunerhunde. Hunde, die ihren Besitzern nicht mehr "gerecht" sind und ausgesetzt werden, Welpen aus unerwünschten Würfen, die bald nach der Geburt auf der Straße verlassen werden. Viele überleben diese schrecklichen Bedingungen nicht, werden überfahren oder verhungern. Doch diejenigen, die es schaffen, vermehren sich unkontrolliert weiter. Da diese Hundemeuten ""kein passender

Anblick für ein EU-Land"" sind, werden sie von Zeit zu Zeit eingefangen und auf grausamste Weise getötet (vergiftet, erschlagen, vergast,erschossen, erhängt). Diesem Elend zum Trotz

entwickeln sich in Rumänien Organisationen, die bereit sind, viel Zeit und Arbeit zu investieren, um diesen armen Geschöpfen zu helfen." Zitat Ende.

Das ist so ähnlich sicherlich anzuwenden auf alle Länder, in denen die Bevölkerung arm ist und wichtigere Dinge zu tun hat, als sich um Hunde zu kümmern. Dass es Tieren in diesen Ländern als schwächstem Glied der Population meist schlecht geht zu ignorieren ist genauso

wie zu bestreiten, dass in China und anderen Ländern Hunde der menschlichen Ernährung

dienen.

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