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polar-chat.de  Der Hund
Moon Wolf

Tunnelblick bei Begegnungen?

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Hallo,

meine Schäferhündin zieht, springt und bellt ohne Ende wenn sie

Leute oder bzw. vor allem Hunde sieht.

Bei Menschen egal ob Familie oder Fremde bellt sie nur und zieht

es hält sich in Grenzen aber bei anderen Hunden...

ablenken funktioniert nicht und Ratschläge wie

halt den Hund hinter dich und geh weiter vor allem wie soll ich

den Hund hinter mir lassen wenn sie nach vorne springt.

Meine Reaktion ist das ich nicht brülle (laut Bücher bellt der schwächste am lautesten)

ich drücke sie zu einen sitz runter(funktioniert auch nicht immer 2Sek.)

oder versuche weiter zu gehen um wieder in das

Fuß zu kommen also weit weg von den fremden Hund.

1.Frage: könnt ihr mir Ratschläge geben?

2.Frage: wie unterbinde ich das bellen und das springen?

3.Frage:was mache ich falsch ?

Dankeschön schon mal im voraus =)

lg Moon Wolf

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Ersteinmal ganz herzlich Willkommen hier bei uns :)

Wielange hast du den Hund denn schon? Wie alt ist er? Seit wann macht er das?

Hat sie sonst Kontakt zu anderen Hunden, darf sie spielen? Hat sie Hundekumpels?

Erzähl bitte ein bisschen mehr über euch und deine Hündin.

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Erst ohne Ablenkung trainieren hilft am besten weiter. Also erst mal Leinenführigkeit und Frustrationstoleranz verbessern, dann langsam an einfachen Stellvertreterkonflikten arbeiten und dann erst in gezielt kontrollierte Hundebegegnungen gehen, also Leute bestellen, die einfach nur mit einem ruhigen Hund irgendwo auf große Distanz stehen, dann die Distanz verändern, andere Hunde nehmen, die anderen Hunde sich bewegen lassen und dann das ganze an verschiedenen Orten und in verschiedenen Situationen üben.

Schnelle Lösungen, die langfristig halten, gibt es aus meiner Erfahrung nicht. Und direkt in der Hundebegegnung mit dem Üben anfangen, kann nicht funktionieren. Meistens macht man es eher schlimmer als besser.

Solange Du wie oben beschrieben am Üben dran bist, würde ich auf Hundebegegnungen erst mal verzichten und wenn einem doch mal ein Hund entgegen kommt, NICHTS machen und sich einfach abwenden und stehen bleiben. Den Hund nicht ansprechen, nichts machen, sich einfach raus halten. Damit kann man zumindest erst mal nichts verschlechtern, vermittelt dem Hund aber, dass man mit seinem Konflikt nichts zu tun hat.

Ein gutes Buch zu dem Thema, wo alles genauer beschrieben wird, gibt es von Nadin Matthews und heißt "Duell auf offener Straße". Dazu gibt es auch eine recht anschauliche DVD.

Eine Verhaltensveränderung zu erreichen wird eine Zeit lang dauern und eigentlich fängt die Arbeit auch schon im häuslichen Bereich an, was als Vorbereitung für das Training draußen dient.

Viel Spaß beim Üben.

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