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Hundeforum Der Hund
neela26

Erziehung eines Jack-Russell-Welpen

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo, ich bin neu hier und seit gestern stolze Besitzerin eines 12 Wochen alten Jack-Russel Rüden. Ich habe aber jetzt doch mal ein paar Fragen. Wie beginnt man mit der Erziehung? Wie lange sollte ich mit Jacky spazieren gehen und wie oft muss er raus? Ab wann kann ich anfangen, ihm beizubringen alleine zu bleiben ( erst nur kurz) Zur Zeit schläft er sehr viel, ist das normal? Sorry, wenn meine Fragen ziemlich dumm rüber kommen, aber ich habe noch keine Ahnung von Welpenerziehung. Ich habe außerdem noch einen 13 jährigen Sohn, soll er sich an der Erziehung beteiligen? Danke für euer Antworten.

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Na ersteinmal Glückwunsch!

Hast Du Dich mit der Rasse bereits beschäftigt?

Als Jagdhunde und Hunde mit einem (meistens) sehr großen Selbstbewußtsein finde ich es nie früh genug, sie richtig zu sozialisieren und zu "erziehen".

Da habt ihr Euch keine ganz einfache Rasse ausgesucht!

Ich finde Welpenstunden bei einem guten Trainer als Grundlage und gerade als Hundeanfänger empfehlenswert.

Der Austausch untereinander bringt oft was-ähnlich wie als Mutter man sich mit anderen Eltern bespricht.

Da kannst Du Dir auch viele Informationen holen und Fragen im direkten Austausch beantworten lassen. Und sicher kann Dir auch jemand ein gutes Buch empfehlen.

Seid Euch gleich im klaren, was der Hund darf und was nicht. Soll er auf das Sofa? Soll er am Küchentisch mit sitzen? In Bett?

Im Prinzip so, wie Du Deinem Sohn seine Grenzen aufzeigst, suchst Du sie Dir auch bei dem Welpen aus.

Schlafbedürfnis ab 15 Stunden aufwärts ist völlig normal und die muß man ihm auch unbedingt gönnen.

Manchmal reichen 15 Minuten spielen und der Welpe fällt wieder um und schläft.

Spaziergänge nur ganz kurze Intervalle, so ein Keks muß und will noch nicht lange gehen!

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(bearbeitet)

Ich habe gelesen das diese Rasse der ideale Familien- und Anfängerhund ist. Ich wollte mit ihm auch in eine Hundeschule gehen, damit ich gleich alles richtig mache. Wir waren heute mit ihm unter anderem ca. 35 Minuten spazieren und er ist sehr gut an der Leine mitgelaufen. Hat bis jetzt auch nur ein Pfützchen auf den Teppich gemacht. Habe nur geschimpft, sofort als es passiert war und dann gleich weg gemacht und Febreze drauf gesprüht. Sofa und Bett sind Tabu und auch essen vom Tisch gibt es nicht. :D Ich möchte in Ruhe essen können, ohne das ein kleiner Hund mit Dackelblick immer bettelt ;)

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Eva, bitte nicht in blau, oder einer anderen Farbe als schwarz, deine Beiträge verfassen:

http://www.polar-chat.de/topic_15392.html

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Hallo, und auch von mir ein herzlichen Glückwunsch.

35 min. mit Pausen sind für einen 12 Wochen jungen Welpen ok, ansonsten solltet ihr es in den nächsten 3 Wochen nur auf kurze Gassigänge beschränken. Bei einem Jacky läuft man schnell in die Gefahr, das er zu aktiv wird.

Welpenschule finde ich für die Sozialisierung sehr wichtig. Hier lernt ihr viel über das Hundeverhalten und Dein Welpe auch gleich den Umgang mit anderen Hunden.

Mit der Erziehung könnt ihr anfangen sobald sich der Welpe bei euch eingelebt hat. Dabei immer darauf achten auch konsequent zu sein.

Ein Familienhund ist so ein Jacky schon, jedoch gibt es meiner Meinung nach keine Anfängerhunde.

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Das meinte ich, ohne böse zu sein, mit meiner Frage. Nicht umsonst sitzen z.Z. viele in den Tierheimen, weil sie eben nicht "einfach" im guten Sinne sind.

Intelligent, schnell aufgedreht und auch über die Uhr gedreht und im Rahmen auch selbständig-hier ein Ausszug:

"Der Jack Russell Terrier ist in erster Linie ein Arbeitsterrier, ein Jagdhund. Er ist ein lebhafter, wachsamer, aktiver Terrier mit durchdringendem, intelligentem Ausdruck, kühn und furchtlos, freundlich mit ruhigem Selbstvertrauen"

Gezüchtet um Füchse aus den Bau zu holen-dazu gehört schon eine Portion Selbstbewußtsein.

Nicht falsch verstehen, ich liebe Jack Russel, meine Mixhündin ist 14 Jahre und ich schau mich auch nach einem "Nachfolger" um.

Aber als Anfängerhund würde ich sie nie bezeichnen-da gibt es sicher andere.

Wobei auch hier der Wille an erster Stelle steht. Und Eva scheint da ganz viel von zu haben und dann wird das auch klappen!!!!!!

Liebe Grüße

Tanja

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KEIN Hund ist ein "Anfängerhund"... aber anfangen tut jeder Mal ;)

Wichtig ist die Empathie und die Bereitschaft des Halters, sich unterstützen und beraten zu lassen :)

Ich würde schon so um 30 Min spazieren gehen, dabei aber nicht nur laufen, sondern auch einfach mal 5 Min Pause auf einer Bank machen, andere Hunde kennenlernen lassen (so deren Halter das ok geben), kleine Übungen (Sitz..)...einfach die Welt und ihre Regeln zeigen.

Mit der Erziehung beginnt man SOFORT!. Warum erst "zum Einleben" alles erlauben und dann auf einmal doch reglementieren. Deine Regeln gelten ab sofort. Werden aber liebevoll-konsequent vermittelt. Auch Sitz, Platz... kann ein Hund vom ersten Tag an lernen, das macht ihm Spaß und lenkt davon ab, seine eigene Familie verloren zu haben.

Raus müssen Welpen eigentlich ständig ;)

Alle 2 Stunden, nach dem Füttern, nach dem Spielen......

Das er viel schläft, ist absolut normal. Sein Leben hat sich radikal verändert! Das muß er verarbeiten. Und das tun die Knirpse am effektivsten im Schlaf :)

Das wichtigste, was ein Hund einer Arbeitsrasse lernen muß, ist RUHE. Er muß lernen, dass das Leben nicht nur Aktion ist. Zu Hause würde ich wenn, dann nur ein Minimum toben und spielen, eigentlich würde ich das eher auf kurze Frequenzen beim Spazieren gehen reduzieren.

Ansonsten: lernt Euch gegenseitig kennen und vertrauen. DAS ist das wichtigste :)

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Ein tolles Theam:

Piranha 8 Monate:

so sieht das später aus_

und die Krönung-Fährte, Unterordnung und Schutzdienst:

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Erst mal danke für die netten Antworten. Jack ist jetzt eine Woche bei uns und hat sich sehr gut eingelebt. Er meldet sich wenn er raus muss und schläft nachts durch. Aber mal eine andere Frage, ist es normal, das er soviel schläft? Er ist jetzt 13 Wochen alt und verschläft fast den ganzen Tag, mehr oder weniger Waren auch beim Tierarzt und der sagte, er ist gesund und alles ok.

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