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Hundeforum Der Hund
Chriwa

Bolonka-Hündin, 13 Monate, mit Unsicherheiten im Alltag

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich bin neu hier. Muss mich erst noch durchlesen. Es gibt sooo viele interessante Threads hier. Da ich mich aber vor allem wegen der Angst meiner Hündin mit euch austauschen würde, fange ich hier mal an.

Ich habe eine 13 Monate alte Bolonka-Hündin, die von mir und auch den anderen Familienmitgliedern schon sehr betütelt wird und viel Aufmerksamkeit bekommt. Sie ist sehr aufgeweckt, verspielt und eine ganz liebe. Sie war schon immer ein bisschen ängstlich, hat z.B. in der Hundeschule wenig mit herum getobt sondern wenn es ihr zu stürmisch wurde, sich immer zwischen meinen oder anfangs auch zwischen anderen Beinen verkrochen. An der Leine hat sie die Hunde eher angebellt. Sie hat große Angst vor Gewitter (zittert dann und verkriecht sich), neuerdings auch vor Flugzeugen und auch anderen Geräuschen. Wir haben einen Garten und sie war immer draußen. Irgendwas muss sie mal so erschrocken haben, dass ich sie seit ca. 14 Tagen gar nicht mehr auf die Wiese im Grundstück bekomme. Sobald sie nur das kleinste Rascheln hört, legt sie die Ohren an und rennt rein. Spazieren geht sie zwar noch, aber auch da hört sie nur auf die Geräusche ringsherum. Ich muss aber sagen, dass wir den Fehler gemacht haben und sie anfangs getröstet haben, was man ja nicht tun soll.

Was könnte ich denn alles probieren, dass sie wieder zu uns in den Garten kommt. Ich wollte es mit Bachblüten versuchen, weiß aber nicht, ob das etwas bringt.

Vielleicht habt ihr ja ein paar Tipps

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Ich habe dir mal ein eigenes Thema gegeben, sonst geht dein Anliegen wohlmöglich unter.

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Ich würde zu allererst ihre Schilddrüsenwerte untersuchen lassen ... ich hatte auch mal so einen Hund, das wurde im laufe der Jahre immer schlimmer, bis er letztlich taub war und die Geräusche wie Gewitter, Feuerwerk und so weiter nicht mehr gehört hat. Damals wäre niemand auf die Idee gekommen die Schilddrüse untersuchen zu lassen, aber die ist häufig der Auslöser für "unbegründete" Ängste.

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Gesundheitliche Abklärung ist sicherlich eine gute Idee.

Jetzt mal davon ausgehend, dass sie gesund ist:

Es gibt Hunde, die einfach von Natur aus unsicher und eher ängstlich sind, das heißt auch nicht unbedingt, dass Du irgendwas falsch gemacht hast.

Lotte war in dem Alter auch noch sehr unsicher. Mißtrauisch ist sie noch heute. :)

Aus dieser Erfahrung heraus kann ich Dir nur den Tipp geben, Deine Hündin nicht allzu sehr in den Garten zu locken. Ein bißchen ermuntern, einladen ja, aber mehr würde ich nicht machen.

Ich habe damals mit Lotte, was das Treppensteigen angeht, alles Mögliche veranstaltet, und die Unsicherheit damit noch verschlimmert. Besser wurde es erst, als ich sie komplett in Ruhe gelassen habe mit dem Thema. War eine Frage der Geduld, irgendwann ging sie von allein die Stufen runter. Aber es hat schon etwas gedauert...

Vor anderen Hunden (und sonstigen Reizen, die ihr nicht geheuer sind) solltest Du Deiner Maus immer Schutz bieten, wenn sie ihn bei Dir sucht. Falls Du das in der Hundeschule anders gemacht hast (es dort evtl. anders gelehrt wurde), kann das die Unsicherheit auch verstärkt haben. Stell Dich immer zwischen sie und den Reiz, damit nimmst Du ihr das Gefühl, etwas selbst regeln zu müssen, was sie nicht kann.

Ansonsten ist mein Ratschlag bei ängstlichen Hunden immer: lass ihr Zeit. Nicht hetzen, das macht ihr Druck und verstärkt die Unsicherheit. Alles in Ruhe und möglichst in ihrem Tempo.

Alles Gute! Wird schon! :)

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Danke erstmal. Habe heute ein Tierpsychologin angerufen und sie meint, ich solle sie an die Leine nehmen und mich mit ihr ohne zu sprechen in den Garten setzen, ein Buch lesen und sie nicht beachten. Erst nur 10 min. und dann steigern. Hat aber heute nicht funktioniert. Sie hat keine Ruhe und robbt nach vorn zum Hauseingang zu. Kann sich auch nicht entspannen. Weiß auch nicht, ob zwingen nun das Richtige ist. Sie meint, sie soll merken, dass ihr nichts passiert und sie eben aushalten. Wenn ich sie aber in Ruhe lasse, kriegt sie keine Pfote mehr raus, würde sich nur in der Box verkriechen. Kam mit einem mal, erst haben wir es auf die Hitze geschoben, aber nun steigert sie sich immer mehr. Schlimm

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Hm...ich verstehe, wie schwierig das sein muss, aber ich kann (so aus der Ferne) nur davon abraten, sie zu zwingen.

Wie lange hast Du es damit probiert, sie in Ruhe zu lassen?

Und noch was: war sie in der letzten Zeit läufig? Wie lange ist die letzte (vermutlich ihre erste?) Läufigkeit her?

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Hallo,

sie wurde Ende Mai nach der 1. Läuigkeit kastriert. Weiß nicht, ob es auch durch die Hormonumstellung daran liegen kann.

Wenn ich sie in Ruhe lass, kommt sie gar nicht raus. Muss sie schon rufen bzw. rauslocken, dann guckt sie kurz, legt die Ohren an und schwupps ist sie drin.

Habt ihr Erfahrungen mit den Bachblüten. Hab da einiges drüber gelesen, manche schreiben, dass es helfen würde, aber andere sagen auch, dass es eher nichts bringt.

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