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Hundeforum Der Hund
Shirek

An der Backe (hinter den Lefzen) hochziehen!?

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Das erreichst du am Sichersten (vor Allem bei Menschen, die schon ein entsprechendes Verhalten entwickelt haben ohne es zu merken), indem du die Namensnennung nicht mit Anweisungen koppelst, die ein solches Meideverhalten auslösen.

Nein. Das erreiche ich am sichersten, wenn die Beziehung zwischen Mensch und Hund stimmt. Ganz emotional und authentisch, und nicht wissenschaftlich hergeleitet und aus Büchern beschrieben. Vertrauen und Respekt. Gegenseitig. Ganz einfach. :kaffee:

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ich hab da mal eine Frage:

damit ein Hund seinen Namen nur mit negativem verbindet muss doch irgendwie die Ansprache ständig nur negativ sein, oder? das muss man ja erstmal so hinkriegen :think:

wenn ich in der Lage bin, das so rüber zu bringen, dann hab ich aber meiner Meinung nach ein grundlegendes Problem in der Beziehung zu meinen Hunden!

egal wie oft ich den Namen Finn im Laufe des Tages für doofe Sachen benutze, noch viel, viel, viel öfter spreche ich den Hund ja freundlich an!

und ganz ehrlich, der Cattle um den es hier geht hat sich schon dermaßen deutliche Dachlatten eingefangen! und so gut wie immer mit Namen inklussive und immer noch kommt er sofort freudig angerannt und fragt, was es gibt, wenn ich seinen Namen im Alltag benutze ;)

Ich meine, es kommt ja auf die Art der Intonation an! Dann verstehen die das schon... etwas anderes wäre es, wenn ich jedes mal seinen Namen säuseln würde um ihm danach eine zu knallen... DAS wäre durchaus kontraproduktiv ;)

Helena

PS: was die Konditionierung auf den Namen beim Menschen angeht... wir haben alle einen 2. Namen, der aber im Regelfall nicht benutzt wird... wenn also zu Hause früher nicht Helena, sondern Helena Saskia gerufen wurde, wusste man ganz klar: oh oh :o

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;)

Originalbeitrag

Das erreiche ich am sichersten, wenn die Beziehung zwischen Mensch und Hund stimmt. Vertrauen und Respekt. Gegenseitig.

DANKE !

Auch für die Signatur... ;)

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;)

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Tzzzz... Heike!

Aber "Vertrauen und Respekt" ist doch nicht durchkonditioniert!!! Das hat doch in der Hundewelt nichts verloren! ;)

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Das ist genau der Knackpunkt und, je nach Sichtweise, Problem oder Segen. :D

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Nur mal so am Rande angemerkt:

Originalbeitrag

Danke Irek :)

Ich bin mir aber sehr sicher, dass den Meisten, die sich bei der Konfrontation mit Wissen auf dieses Bauchgefühl berufen, dieser Zusammenhang nicht klar ist :Oo

@Fiona01: Du bist damit nicht gemeint ;)

Öhm, wieso ist Fiona da nun ausgeklammert? Schliesslich hat sie doch durch ihre Frage gezeigt, dass ihr das doch nicht klar war. :kaffee:

Bauchgefühl beruht auf Wissen und Erfahrungen die man SELBST gemacht hat im Umgang mit anderen Menschen oder seinem Tier. Nicht auf dem Wissen und den Erfahrungen die ANDERE Personen mit anderen Menschen oder Tieren gemacht haben.

Wenn ich 5 verschiedenen Hundetrainer erkläre, dass mein Hund aggressiv auf Huskys reagiert, so werde ich mind. 5 Möglichkeiten bekommen, diese Situation dann zu entschärfen.

Möglichkeit 1 klappt vllt. sogar auf Anhieb gut... zumindest heute. Morgen auch? Da vllt. Möglichkeit 2.

Warum?

Weil der Hund ein Individium ist und nicht jeden Tag gleich ist. Er reagiert jeden Tag anders. Und auch auf die Situation des Zusammentreffens kommt es an. Und da muss ich mich auf mein Bauchgefühl verlassen, wie ich am besten reagiere. Da helfen mir keine der angelesenen Weisheiten.

Bauchgefühl oder auch Instinkt ist das Wichtigste, das wir einsetzen können und müssen. Leider wird dieses Bauchgefühl jedoch von vielen unterdrückt und durch anerlesenes "Fachwissen" überlagert.

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So, so... :kaffee:

Originalbeitrag

Nein Anja, definitiv keine ATN-Färbung. Ehrenwort. Geht aber auch aus dem Zusammenhang hervor. Im Gegenteil: diesen Tipp bekommst Du genauso von MR (der hat ja auch an der ATN studiert) wie vom Hardliner CM. Garantiert!

Originalbeitrag

ATN

Wir sind Kollegen, Pfotenfreude. Ich studiere an der ATN Tierpsychologie Schwerpunkt Hund. Und werde im März mit dem Studium durch sein. Ich habe Hundepsychologie sehr bewusst gewählt. Das Studium ist überschaubar, zeitlich wie finanziell, 14 Monate Lehrzeit. Ich kann, wenn ich möchte weitere Zerifikate machen, Z.B. Hundewissenschaften oder/und HVB. Und da ich für nächstes Jahr an einer Veröffentlichung zum Thema Beziehung und Bindung arbeite (wir drehen gerade eine DVD mit vielen kurzen Videos dazu), war ein konkreter Grund auch noch gegeben.

Die Praxislehrgänge bei der ATN habe ich dagegen bewusst nicht gewählt. Die ATN lehrt ausschließlich positive Verstärkung. Da ist mir zu viel Tütü drin. Aber das Studium bietet mir die Möglichkeit, Praxisseminare zu buchen, um professionelle Methoden der pV genauer kennen zu lernen, bis hin zu effektiven Grenzsetzungen mittels pV (sagt Maria Hense und die muss es wissen). Wenn ich den Anspruch habe, aus allen vertretbaren Methoden stets die geeignetste für das jeweilige Mensch-Hund-Team zu wählen, dann muss ich auch solche Methoden kennen lernen und in Betracht ziehen. Andernfalls bin ich ein Trainer, der zwar von Offenheit und Flexibilität spricht (wie fast alle), in der Praxis aber nur Methoden einer bestimmten Art anwendet (wie... fast alle). Das ist nicht mein Anspruch. Und sollte ich eine Methode wirklich ablehnen, dann will ich sie erst einmal genaustens kennen gelernt haben.

Bei der ATN kann ich diese Seminare dann, auch nach meinem Abschluss, jederzeit sehr gezielt buchen. Sie werden mit Sicherheit mein Repertoire am Möglichkeiten bereichern.

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Keine ATN-Färbung vs. ich studiere an der ATN.

Ich habe das auch schon bei anderen Postern gesehen: Ihr argumentiert teilweise einfach unschlüssig. Da es so ist, wird Euch das sicherlich auch nicht einleuchten. Sonst würdet ihr (da das überhaupt nichts aufzeigt) es nicht machen.

Wintermärchen: Wenn jemand an der ATN ist, heißt es überhaupt nicht, dass er oder sie die Lehr-Philosophie der Akademie für den Umgang mit Hunden teilt. DAS wüsstest Du, wenn Du einen Einblick hättest in die internen Foren der ATN, wo ich den Wattepustern immer wieder eine andere Sichtweise präsentiere (allerdings vorsichtig, da ich nicht respektlos ggü den ATN-Zielen erscheinen möchte).

Solche Postings zeigen daher nur für "very simple minded people" Widersprüche oder Inkonsistenzen auf. Jedem, der ein Stückchen weiter denkt, ist direkt klar, dass die Argu nicht passt.

Mitunter ein Grund, weshalb ich auf manche Beiträge dieser Art nicht reagiere. Ich traue den meisten stillen Lesern des Fadens zu, dass sie im Stande sind, die Trivialität selbst zu erkennen.

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Dann gibt es noch etwas, was zeigt, wie selektiv schädigend Du vorgehst: In dem selben Posting, dessen Teil Du hier zitiert hast, kläre ich sehr ausführlich auf, wie ich zu ATN stehe und dass ich mein Ausbildungsfundament noch auf einer ganz anderen Linie (praktisch der zu ATN konträren) aufbaue.

Du hast das eigentlich, zumindest teilweise, schon mitzitiert. Und Deine eigene Argumentation damit gleichsam abgeschwächt.

:klatsch::klatsch::klatsch::klatsch::klatsch:

PS: Anja weiß seit Monaten, was ich tue. Es war keine Intuition, sondern Wissen, weshalb sie das gesagt hat.

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Weil ich vorhin irgendwo noch einmal angesprochen wurde.

Ich habe zeitweise 2 Hunde, immer mal wieder, für ein paar Wochen, maximal Monate.

Sonst nur einen Hund, der extrem sensibel auf mich reagiert.

Bei ihr reicht oft schon ein Blick, oder ein leises Hey.

Aber weil sie sonst alleine ist, fühlt sie sich eben IMMER angesprochen.

Nun habe ich mal wieder einen Pflegehund, der vieles noch nicht kennt.

Wenn die beginnt, Dinge zu zerlegen, die ich noch brauche, dann gibt es eine kurze Ansage, da sie noch keine Kommandos kennt.

Hey versteht sie auch nicht, sondern reagiert darauf nur.

Reicht für den Anfang auch völlig aus, denn durch ihre Reaktion, mich anschauen, unterbricht sie ja die Handlung.

Wenn ich Nera, Hey sage, fühlt sich Jule nicht angesprochen und Nera unterlässt die Handlung.

Da ist keine negative Belastung drin, sondern einfach nur ein Fordern, das, was sie gerade tut, zu unterlassen.

Wenn sie das nicht tut, dann wird ihr einfach das weggenommen, oder sie wird auf ihrem Platz geschickt.

Das ist dann aber wieder unabhängig vom Namen und der Handlung, weil ja wesentlich später.

Zumindest kommen meine beiden damit sehr gut zurecht.

Daher werde ich das weiter so handhaben.

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