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Hundeforum Der Hund
Shirek

An der Backe (hinter den Lefzen) hochziehen!?

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Ja aber der Mensch ist ja leider gezwungen auch bei anderen Menschen auf seinen Namen zu reagieren, darauf ist unsere Gesellschaft aufgebaut.

Der Hund braucht bei anderen Menschen nicht zu reagieren, er muss auf seinen Halter reagieren. Ob der Hund nun weiß dass er "Hasso" heißt, also dass es sein Name ist, oder ob er weiß, dass er aufmerksam sein soll wenn sein Herrchen/Frauchen "Hasso" ruft, ist doch schnurz. Hauptsache der Hund ist dann Aufmerksam.

Im Grunde könnte man auch "Schau" oder Basilikum rufen wenn der Hund es gelernt hat dann zu schauen ist es doch ok. In dem Fall würde ICH dann Basilikum "lass es" rufen und nicht Hasso "lass es". Es geht doch darum dass der Hund wissen soll dass speziell ER gemeint ist, und nicht der andere Hund der direkt neben ihm ist. Im Grunde ist der Name eines Hunde ein "Vorkommando".

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Im übrigen ist der Name für den Menschen eigentlich auch eine Art Kommando. Wir haben gelernt dass wir reagieren sollen wenn der Name ausgesprochen wird. Nichts anderes passiert beim Hund.

Nur ist es für uns Menschen (anders als beim Hund) in unserer Welt wichtig auch bei anderen Menschen, nicht nur bei den Eltern, auf den Namen zu reagieren. Aber auch das bekommen wir beigebracht. Niemand kommt mit dem "Wissen" des eigenen Namens auf die Welt.

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Das Beispiel ist deswegen so schön, weil man Ersthundehaltern direkt zwei Dinge vermitteln kann: (1) Der Name des Hundes ist nur für uns ein Name, für den Hund ist es nur ein Laut, der speziell mit ihm zu tun hat. (2) Sogar wenn er wüsste, dass es sein Name ist, würde das bei der Begegnung mit einem Fremden, der den Namen nennt, nichts (gar nichts) bringen, weil Hunde Fremde nach völlig anderen Kriterien beurteilen als wir Menschen.

Das wird hier im Forum kaum jemanden überraschen. Aber da draußen, wo sich Leute, wenn sie hören, "mein Hund hat etwas Angst vor Fremden" gerne über diesen beugen, die Zähnchen beim Lächeln zeigen und während das Patchhändchen zum Hundekopf geht sagen "Aber ich bin doch ganz lieb", da sind solche simplen Dinge die ersten Schritte zu mehr Verständnis für diese tollen Tiere.

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Originalbeitrag

Sogar wenn er wüsste, dass es sein Name ist, würde das bei der Begegnung mit einem Fremden, der den Namen nennt, nichts (gar nichts) bringen, weil Hunde Fremde nach völlig anderen Kriterien beurteilen als wir Menschen.

Ich denke dass kann man so nicht ganz verallgemeinern. Es gibt durchaus Hunde die auch bei fremden Personen auf ihren Namen reagieren. (Jule von der Mara z.B.)

Wir hatten z.B. einen WG-Hund auf dem Platz. WG bestehend aus 8 Parteien die sich zusammen einen Hund hielten. Die zugehörigen Personen der WG wechselten ziemlich häufig, sei es dass jemand auszog oder jemand eine Beziehung beendete und eine neue begann etc.

Dieser Hund kennt seinen Namen, er weiß dass, wenn dieser Name ausgesprochen wird, egal von wem (auch von absolut fremden Personen), dass er dann reagieren soll und das tut er auch. Dieser Hund hat gelernt dass er immer wenn er den Namen hört reagieren soll. Ich denke übrigens, das könnte jeder Hund lernen.

Wir sind allerdings im allgemeinen darauf bedacht, dass der Hund eben genau NUR auf uns selbst hört und fremde Menschen nicht beachtet.

Es kommt eben nur darauf an wie der Hund ausgebildet wurde.

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Ok dass man solchen Menschen die aber nun mal gar keine Ahnung von Hunden haben, damit kommen kann, das kann ich verstehen.

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In meinem Verwandten- Bekannten- und Zufallsbekanntschaftenkreis kenne ich etliche Hunde, die auf das freundliche Aussprechen ihres Namens von MIR mit einer Kontaktaufnahme (= Aufmerksamkeit mir gegenüber) reagieren.

Die Basiskonditionierung auf den Namen KANN im weiteren Verlauf zur Folge haben, dass die Intonation bei der Namensnennung dem Hund (aufgrund der Erfahrung) schon mitteilt, welche Intention bei der Namensnennung dahintersteckt.

Vertrauen und Respekt sind sehr schöne Schlagworte ;)

Zeigt immer Wirkung, da NIEMAND sich sagen lassen will, dass es in seiner Mensch-Hund-Beziehung an Respekt und Vertrauen mangelt.

:kaffee:

Was aber sind Vertrauen und Respekt?

Viel wichtiger aber: Hat der Hund die gleichen Vorstellungen von Vertrauen und Respekt, wie sie der jeweilige Mensch hat???

Warum kommt ein Hund freudig zu seinem Herrn, wenn dieser ihn ruft - obwohl er kurz davor von ihm verprügelt wurde?

Warum läuft er nicht weg und sucht sich einen Menschen, der ihm "Vertrauen und Respekt" entgegenbringt?

Vertrauen und Respekt sind menschliche Begriffe, deren Wertigkeit sich erst durch den Kontext ergibt - und auch hier ist für die Wertigkeit die Sichtweise des Einzelnen ausschlaggebend ... :kaffee:

Die Sichtweise eines CM-Anhängers auf Vertrauen und Respekt in der Hund-Mensch-Beziehung ist sicher eine andere als die eines MR-Anhängers, eines ATN-Vertreters ... oder eines ... ;)

Mein vor 15 Jahren als Ersthundehalterin nur spärlich vorhandenes Bauchgefühl habe ich durch Erfahrungen und Wissen erweitert; mein Handlungsrepertoire hat dadurch einen viel größeren Spielraum erhalten, weil ich in Situationen, die mich früher hilflos dastehen ließen nun intuitiv und unmittelbar reagieren oder auch agieren kann.

Ist ein gutes (Bauch-)Gefühl ;)

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In meinem Verwandten- Bekannten- und Zufallsbekanntschaftenkreis kenne ich etliche Hunde, die auf das freundliche Aussprechen ihres Namens von MIR mit einer Kontaktaufnahme (= Aufmerksamkeit mir gegenüber) reagieren.

Ich kenne das aus meiner Trainingsgruppe - wenn die Leute mit ihren Hunden kommen, stehen sie erst mal im Halbkreis, aber sobald ich einen Hund davon beim Namen nenne und Hallo sage, fängt genau dieser Hund an, sich zu freuen. Die anderen beobachten und reagieren erst, wenn sie dran sind, also angesprochen werden. Ist bei uns ein ganz stressfreies Ritual und zeigt mir deutlich, dass die Hunde etwas mit ihrem Namen verbinden und diesen auch kennen, aber nicht als Kommando, sondern als Ansprache.

Gruß Gaby

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Meine freut sich über jeden, der sie mit Namen anspricht.

Da gibt es keine negative Verknüpfung und kein Kommandos dazu.

Es ist einfach nur ihr Name, worauf sie freudig reagiert.

Da kann auch jemand völlig Fremdes kommen und sie ansprechen, weil ihr Name auf dem Geschirr steht.

Sie freut sich.

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Hier auch.

Dass ein Hund nur und auf ausschließlich eine Person (bzw einen festen Personenkreis) + seinen Namen reagiert kenne ich eigentlich kaum. Die meisten Hunde freuen sich nen Keks wenn man sie freundlich mit dem Namen anredet. Manche auch nur kurz mit einem Wedeln, aber reagieren tun sie eigentlich alle.

Das ist sicher nicht nur der Name - denn wenn ich zB mit einem Hund rede der Paul heißt und danach (Hund ist dabei) mit einem Menschen namens Paul spreche, dann reagiert der Hunde-Paul selten auf seinen Namen (vielleicht am Anfang des Gesprächs)

Hunde sind doch nicht doof - sie merken schon in der Regel, wenn ein Laut/Name an sie gerichtet ist. Spreche ich mit Mensch-Paul, dann ist meine Sprechweise anders, meine Körpersprache anders und die "Vokabeln" sind andere.

Sage ich zu Mensch-Paul "Paul, sitz" dann wird vermutlich der Hunde-Paul sich setzen :D Aber sage ich "Oh, hey, Paul! Schön dich zu sehen, setz dich zu mir wir plaudern ein Weilchen", dann bin ich fast sicher, dass Hunde-Paul nur den Kopf hebt und weiter seinen eigenen Dingen nachgeht.

Dass man einem Hund antrainieren kann, nur auf einen Menschen zu hören ist wieder eine andere Sache.

Hunde lernen aber verflixt schnell, dass die Worte "Paul" oder "Bubbel" oder "Mitzi" jetzt direkt mit ihnen zu tun haben. Und zwar mit IHNEN, und nicht mit dem Menschen der den Namen sagt.

Ob sie wissen, dass das ein Name ist? Nein, sicher nicht. Aber es ist ein Wort, dass IHN meint. nur ihn. Nicht den doofen anderen Hund.

(Schwierig wurde es hier auf der Wiese, wenn wir den anderen Lemmy getroffen haben, und beide Besitzer in entgegengesetzte Richtung ihren Hund wegrufen wollten :D Die Lemmys standen manchmal etwas ratlos herum)

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Weswegen Jule fast nur noch Tschulli gerufen wird... :D:D:D

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