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Hundeforum Der Hund
SabineG

Kennt sich jemand mit Wildgänsen aus?

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Hallo ihr,

ich habe eine Frage: wenn man Wildgänsen, die an einem bestimmten Ort "stören" (sie sollen jetzt abgeschossen werden) die Eier wegnimmt so dass sie nicht brüten können, würden sie dann woanders hin ziehen?

Oder gibt es andere Möglichkeiten sie umzusiedeln?

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Hallo Sabine!

Meine Profis hier kann ich erst heute abend diesbezgl. ansprechen.

Soweit ich selber weiss, kann man die Gelegemenge kontrollieren, damit sie sich nicht so stark weitervermehren. Umsiedeln ist prinzipiell auch möglich.

Wenn Du eine schnelle Antwort brauchst, würde ich mich an den NABU in Deiner Gegend wenden, link ist hier .

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(bearbeitet)

Könnte man die Gänse nicht einfach stören? So, dass sie den auserkorenen Ort für doof befinden?

Dann könnten sie am Leben bleiben, allerdings dann woanders "stören".

Edit

http://www.vogelscheuche.de/landwirtschaft/wildgaense-vergraemen

Da sind gute Ideen bei, vor allem die Drachen.

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Gundi, vielen Dank für den Link!

Ich habe dort gleich mal angerufen und der Mann wusste nichts von der Freigabe zum Abschuss. Allerdings dürfen die Gänse zur Zeit generell geschossen werden.

Interessant fand ich dass der Mann sagte es sei bisher überhaupt nicht nachgewiesen dass die Kanada- und Nilgänse andere Arten vertreiben (dies wurde ja im Zeitungsartikel in dem es um die drei Pärchen am See geht als Grund für den Beschluss zum Abschuss genannt).

Er wird der Sache nachgehen und ich darf nächste Woche nochmal nachfragen.

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Ui fein! Und super, dass Du es gemeldet hast!!

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Ich finde es einfach Scheiße dass alles aus dem Weg geräumt wird was nicht gefällt. Es sind doch nur die paar Gänse am See, Enten sind trotzdem auch noch da und heute morgen saßen sie alle gemeinsam am Ufer.

Im Frühjahr habe ich mich so über die Gössel gefreut, sie viel gesucht und beobachtet und mich immer gefreut wenn ich sie sah. Und ihnen beim Aufwachsen zugesehen. Und jetzt sollen die einfach abgeschossen werden, die Eltern und die Jungtiere... mich macht sowas traurig.

Dann werden noch so an den Haaren herbeigezogene Gründe genannt wie "sie könnten durch ihre Größe Fußgänger erschrecken" oder "sie sind nachts laut" - was für ein Scheiß....

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Die Jäger freut´s, wenn sie wieder was zu ballern kriegen...

Hier nochmal ein link, der die Nischen der "neuen" Gänse beschreibt und ein paar Basics erklärt Info .

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Wir haben hier auch Wildgänse im Park und am Fluss und die Menschen stören sie gar nicht (außer Kot auf den Gehwegen :Oo )

Die Enten haben sich auch gut mit ihnen arrangiert, ABER die Schwäne hatten dieses Jahr massive Problem mit den Gänsen. Sie haben ständig versucht sie von den Gewässern zu verscheuchen und es gab immer einen riesigen Radau und Stress. Das fing im Frühling an und ging bis in die Zeit des Brütens.

Fazit des Ganzen: 2 Schwanpaare haben ihre Eier nicht ausgebrütet, ein weiteres hat sich 2 Nester gebaut und in dem abgelegeneren gebrütet.

Ich bin mir auch nicht sicher in wie weit, das Verhalten normal und duldbar bei den Vögeln ist und wie weit auch noch andere Faktoren eine Rolle spielten, aber im Prinzip bin ich den Gänsen mittlerweile abgeneigt.

Abschießen ist aber auch nicht die Lösung des Problems :kaffee:

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Man darf aber auch vor lauter Tierliebe nicht den Artenschutz außer acht lassen.

Und um zu erkennen, was Neozeon anrichten können, muss man nicht immer nach Australien schauen.

Nur als Beispiel:

Auch vom Grauhörnchen gabe es mal "nur ein paar", v.a. in Großbritannien. Mittlerweile hat das possierliche Tier das heimische Eichhörchen in weiten Teilen verdrängt und fasst auch in Deutschland immer mehr Fuß.

Biber selber stören nicht, bringen aber durch Ihre Dämme die Flora und Fauna ganzer Landstriche aus dem Gleichgewicht.

Der Waschbär ist in den meisten Gebieten unbedenklich für seine Umwelt (mal abgesehen davon, dass er lästig werden kann), aber in manchen Gebieten macht er sich über die Eier einer streng geschützten und vom Aussterben bedrohten Schildkrötenart her.

Wo ein Ochsenfrosch ist, existiert über kurz oder lang keine weitere Amphibie mehr

Und manchmal ist es einfacher, Dinge einzudämmen, bevor sich rausstellt, dass der Neozeon stört und nicht mehr eingedämmt werden - und ja, dieser Artenschutz wird dann auch von Jägern praktiziert.

Hier bei uns gibt es riesige Kolonien von Halsbandsittichen. Die Tiere sind toll anzuschauen und ich liebe sie - Fakt ist aber auch, dass sie eine Konkurrenz zu heimischen Vögeln darstellen, sowohl bei Nistgelegenheiten als auch beim Futter. Selbst bei Futterstellen - wenn die Halsbandsittiche da sind werden artfremde Vögel vertrieben - und bei der Größe der Kolonien ist nach der Abzug auch nichts mehr für andere Vögel da.

Trotzdem hoffe ich, dass es für deine Gänse ein Happy End gibt

LG

Christina

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Christina: der Beitrag gefällt mir. Nur als kleine Anmerkung:

Originalbeitrag

Biber selber stören nicht, bringen aber durch Ihre Dämme die Flora und Fauna ganzer Landstriche aus dem Gleichgewicht.

Biber sind heimisch ;) Und das "gestörte Gleichgewicht" ist nur für Menschen ein wirkliches Problem.

Aber um den Biber geht es ja nicht, sondern um die Gänse. Ich weiß es nicht, bin nicht so der Gänseprofi, habe aber schon oft gehört, dass Nil- und Kanadagans sich sehr ausbreiten und dann andere Tierarten (heimische) stören. Die Geschichte mit den Schwänen zB wäre für mich Grund genug, dem erstmal zu glauben - kann natürlich ein Einzelfall sein.

Es gibt einige Neozoen, die wirklich dramatisch auf die Flora und Fauna einwirken. Der Nerz zB ist in Deutschland schon fast (wenn nicht ganz) ausgerottet, weil sein "großer Vetter" aus den USA (Mink) seinen Platz eingenommen hat.

Ich frage mich manchmal, ob es nicht auch einfach Teil der Evolution ist, dass einige Tierarten aussterben, weil andere einwandern? :think: Dennoch würde ich ehrlich gesagt auch gerne verhindern, dass sich irgendwelche "Amis" einfach mal die Nistplätze der Graugänse und Schwäne unter den Nagel reißen.

Alles nicht so einfach.

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