Jump to content
Hundeforum Der Hund
Jin Rho

Degenerative Rückmarkserkrankung

Empfohlene Beiträge

Hallöchen liebe Leude!

Ich bräuchte da mal eure Erfahrungen.

Mein Blacky, ein golden Retriever/Schäferhundmix, ist inzwischen stolze 14 Jahre Jahre und hat ca. 40 schlanke Kilo.

Letztes Jahr um die Zeit war er noch fast sogut drauf wie ein Junghund.

Mit einem Satz ins Auto oder auf die Couch.

Ewigkeiten nach Mäusen wühlen und problemos mal nen 1,5 Stunden spaziergang runterwackeln.

März ist mir dann Aufgefallen das er vorne, ab und zu, leicht humpelt und hinten ein bißchen wackelt.

Sind dann zum Tierarzt und der sagte es wahrscheinlich altersbedingte Arhtrose und gab uns Schmerzmittel mit.

Damit wurde es auch etwas besser. Das humpeln war weg das wackeln wurde weniger.

Vom Allgemeinbefinden war er wieder etwas munterer und unsere Nachbarin sagte der Hund sei ja fast wie ausgewechselt.

Zwischendurch hatte ich mal en Tag ohne Schmerzmittel probiert aber da war das laufen eine reine Tragödie.

NAch 3 Monaten haben wir, auf Anraten des Tierarztes, auf Trocoxil umgestiegen.

Das wackeln war zwischendurch mal etwas stärker mal schwächer nicht wirklich dramatisch und dachte das gibt sich mit der Zeit da er Schmerzfrei ja nicht mehr entlasten muss. Zumindestens so die zahlreichen Erfahrungen im Internet.

Dann kam der erste Hitzeeinbruch und er lief deutlich schlechter. Stolperte ab und an mal mit den Hinterbeinen. Leider schob ich das aufs alter und das Wetter und schonte ihn doppelt.

Einmal wegen der Wärme und dann wegen den Schwierigkeiten beim laufen.

Als dann kühler wurde verbesserte sich auch das laufen etwas, so das wir wieder ca. 30 Minuten am Stück gehen konnten und er trotzdem die Treppe hochkommt. Zum Glück nur 7 Stufen, halbes ERdgeschoss im Plattenbau.

Mit der zweiten Hitzewelle wurde auch das laufen etwas schlechter.

Aber bis diesen Freitag nichts was wirklich schlimm wäre.

Und dann wurde es dramatisch. Wir waren wieder mal bei Pappa zu besuch und wollten am Abend ne gemeinsame Gassirunde drehen.

Schon beim losgehen wackelter er mit den Hinterbeinen so das ich dachte er bricht sich gleich die Beine.

Ein paar Meter weiter fing er an zu "Überkoten" ging also auf der Oberseiter Pfoten.

Dann sackter hinten zusammen, blieb kurz sitzen lief ein paar Meter und dann wieder umknicken und zusammensacken.

Später am Abend, nachdem ich ihn ersmtal ausruhen lassen habe, sind wa nach Hause und habe erstmal nen Tierarzt gesucht der Sonnabends offen hat.

Mein Vater wollte schon das ich gleich einschläfern lasse.

Da mein Stammtierarzt hauptsächlich Großtiere macht und Kleintiere eher nebenbei hat er auch kein entsprechende Geräte wie Röntgen und Ultraschal. Darum habe ich auch nen anderen Tierarzt besucht.

Zum Glück gleich einen um die Ecke gefunden. Sonnabends früh gleich hin und innerlich schon versucht aufs schlimmste einzustellen.

Die kleine Gassirunde vorher ging halbwegs ohne zusammenbrechen aber extrem wackelig.

Nachdem der Tierarzt meine Knalltüte untersucht hat, seltsamerweise ohne Röntgen oder sowas, sagte er es ist was Neurologisches und kommt vom Rückenmark.

Das es nicht heilbar ist aber der Hund erstmal nicht eingeschläfert werden muss.

Dann hat er gesagt er will es erstmal mit Akkupunktur und Läserbehandlung um den Abbau eventuel zu stoppen und das was funktionsfähig ist zu aktivieren.

Dazu soll ich im Karsivan geben um die Durchblutung zu verbessern und den Musklabbau entgegenzuwirken.

Jetzt sitze ich nun hier überlege wie es weitergehen soll. Das Geld reicht nur für 5 Behandlungen und Trocoxil und Karsivan zusammen kann ich mit gerade so leisten.

Gassirunden sind nur 3 mal am Tag soweit es geht und danach noch die Treppe hochkommt.

Und alles was ich im Netz finde ist eher demotiverend da ich wohl nichts weiter tun kann als versuchen es zu verlangsamen und ihm eventuel noch ein paar Monate zu schenken.

Ich danke euch für eure Geduld und das Ihr euch dieses ellenlange Geschreibsel angetant habt. So habe ich wenigstens das Gefühl das ein bißchen was tun kann.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Symptome die dein Hund hat könnten evtl. auch durch einen Bandscheibenvorfall entstanden sein, oder durch CES (Cauda Equina Syndrom). Das was du in der Überschrift meinst: *Degenerative Rückenmarkserkrankung*, ist damit die Degenerative Myelopathie gemeint?

Zur Zeit lese ich auch sehr viel darüber da Shari seit einiger Zeit das linke Hinterbein nicht voll belastet, zumindest im Stand nicht. Wir waren auch schon bei unserer TÄ, sie hat Shari abgetastet, bewegt, Schmerzen scheint sie nicht zu haben (glaub ich auch nicht, denn sie zeigt Schmerzen eigentlich sehr deutlich).

Vielleicht ist ein Nerv eingeklemmt? Alles Gute für Blacky!

LG Elke :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo,

das ist eine furchtbare Diagnose und, wie du richtig sagst, nicht heilbar.

Hat dein Tierarzt mal was von Cortison erzählt? Soweit ich informiert bin, ist es das Mittel der Wahl bei Degenerativer Myelopathie.

Es heilt zwar auch nicht, aber soll das Fortschreiten ein wenig verlangsamen.

Ich drück euch ganz feste die Daumen, das du deinen Senior noch eine Weile hast. Genieß die Zeit mit ihm.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nunja, dass es vom RM kommt (neurologisch bedingt ist), kann der Tierarzt durch neurologische Tests feststellen - WAS es aber genau ist, könnte man nur durch genauere Untersuchungen sagen, also Röntgen, CT, MRT etc. ...

Da spielt bestimmt Dein Budget eine Rolle...

Wobei ich mich schon frage, wie Ihr das die bisherigen Jahre finanziell gemacht habt, da war der Hund doch bestimmt auch mal krank (aber das nur am Rande).

Für die Treppe gibt es Hilfsmittel - z.B. ein Hilfsgeschirr für´s "Hinterteil" ... Vielleicht kannst Du Dir dafür Geld borgen und das abstottern, Dein Hund lebt doch nur noch eine begrenzte Zeit und da soll es ihm doch noch so leicht wie möglich gemacht werden. 14 Jahre ist ein schönes Alter...

Physiotherapie wäre auch sehr hilfreich, da wirst Du auch angeleitet, selbst etwas für und mit Deinem Hund zu tun... Auch dafür würde ich finanziell versuchen "was eben geht".

Und nicht zuletzt musst Du - auch wenn es sehr schwer fällt - im Auge haben, wann Dein Hund nicht mehr kann unds wann es für ihn Erlösung wäre...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja bei solchen Dingen wird einem Himmel Angst . Die gemeinsame Zeit mit unserem besten Freund dem Hund ist leider begrenzt auf Erden . Ich könnte Dir noch zu Hypericum D12 und viel B Vitamine raten . Das regeneriert die Nervenbahnen . Ist nicht sehr teuer .Bastle gerade an meiner 15,6 Jahre alten Katze rum . Der Oberschenkel ist vollständig ausgekugelt und abgerissen . Die Nervenbahnen so angegriffen , daß der Fuß nicht aufgesetzt wurde . Meine TÄ hat mir trotzdem zur Behandlung geraten . Nach jetzt 14 Tagen benutzt sie das Bein wieder vorsichtig . Wünsche Dir auch noch ein bischen schöne Zeit mit Deinem Hund . Verwöhne ihn mit seinen Lieblingsspeisen , aber denke auch daran den richtigen Zeitpunkt für den Abschied nicht zu verpassen . L.G. Catrin

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.