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Hundeforum Der Hund
Merel

Cauda equina

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Bei meinem Hund (bisl was über 10 Jahre) wurde vor etwa 2 Monaten Cauda Equina festgestellt. Der Tierarzt machte bei ihm den Pfotenreflextest und zwickte ihm den Rücken entlang, ob er noch darauf reagierte. Im Lendenbereich kam nur noch etwas Reaktion.

Er bekam eine Cortiosonbehandlung und Tabletten, aber wirklich besser wurde es nicht mehr.

Mittlerweile ist es so, dass der alte Junge immer mal wieder gute oder schlechte Tage hat.

Mal hinkt er nur etwas, mal (scheint) er sich mit seinen Pfoten zu vertun, knickt weg oder ist (laut Schwiegervater und Mann) auch mal umgefallen.

Als vor etwa 2 Wochen eine Hündin im Dorf heiß war, ging es garnicht mehr.

Ich hatte mich schon mit dem Tierarzt in Verbindung gesetzt, wegen einschläfern.

Einen Tag später war es sofort wieder besser und ich sagte den Termin ab.

Dennoch steht das Thema immer wieder im Raum, denn besser wird es nicht mehr, was ja auch klar ist.

Ich weiß einfach nicht wann der Zeitpunkt da sein soll.

Momentan kommt es mir ehr wie "Mord" vor.

Er ist bis auf das körperliche und die "normalen" Alterserscheinungen noch "fit".

Er frißt seine normalen Portionen, setzt sich bei der Hündin noch durch, lässt sich wuseln (und streckt dabei genüsslich die Beine lang und genießt einfach nur).

Die meiste Zeit des Tages legt er sich auf den Hof oder entspannt auf der Wiese.

Ich sehe ihm einfach noch nicht an, dass er "gehen" will.

Bekannte und Familie (die den Hund nicht so wie ich kenne) sehen halt größenteil, dass er sich quält, weil er halt nicht mehr so kann.

Für mich war immer klar, dass es soweit ist (wenn er es mir selber sagt), nicht mehr von alleine hoch kommt oder er seinen Urin/ Stuhl nicht mehr koordinieren kann.

Das ist aber bisher gott seit Dank noch kein Thema.

Morgen kommt der Tierarzt vorbei, weil ich einfach mal seine Meinung hören will und er nochmal nach ihm schauen soll.

Ab wann habt ihr diese besagte Entscheidung gefällt?

Lg Merel und Arko

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Hallo Merel,

vielleicht gibst Du Deinem Hund noch eine letzte Chance und probierst es mit Hunde-Physiotherapie - soll lt. Aussage meiner neuen Therapeutin schon Wunder bewirkt haben.

Vielleicht gibt es in Deiner Nähe ja jemanden?

Alles Gute

Cony

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Der vorherige Rüde meiner Eltern hatte auch cauda equina.....

Anfangs konnte man noch ganz unterstützen (z.B. Treppe, ins Auto hüpfen) mit Hilfe eines Tragegeschirrs für hinten. Und Schühchen damit sie sich die Pfoten nicht so aufschürfen.

Später konnten wir ihm noch ein wenig mehr Zeit verschaffen durch einen Hunderolli. Er war nämlich sonst auch in Topform, geistig total fit und eigentlich voller Tatendrang. Vielleicht könnte das ja auch für euch eine Option sein........

Physio wäre sicher auch noch eine Möglichkeit.

Aber es ist eine gemeine und fiese Krankheit, aufhalten kann man sie leider nicht, vielleicht aber noch ein wenig verlangsamen.

Alles Gute!!!!!!

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Hallo,

es tut mir leid, dass Dein Hund so krank ist.

Zu Deiner Frage, auch ich mußte diese Entscheidung schon einige Male treffen (Katzen und Hunde).

Ich bin der gleichen Meinung wie Du, solange sie noch eigenständig ihre Geschäfte verrichten können und nicht unter sich machen, fressen, aufstehen und etwas laufen können und ganz wichtig - keine schlimmen Schmerzen haben - fand ich die "Zeit" noch nicht gekommen.

Wenn man ein eigenes Grundstück hat, auf dem sie sich nach ihren Bedürfnissen bewegen können, warum soll man die noch bleibende Zeit abkürzen?

Alles Gute für Dein Hundi un Euch noch ein wenig "Gute Zeit".

L.G.

Charlotte :knuddel

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Hallo

CECS lässt sich operieren. Hatte selber zwei Hunde mit erfolgreichen OP´s.

Eine sehr kompetente Anlaufstelle ist dieser Ta: http://www.diensthundepraxis.homepage.t-online.de/Impressum.htm ( falls unerlaubte Verlinkung, bitte entfernen).

Je nach Ausprägung hilft evt. auch eine Chiropraktik.

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Hallo, danke erstmal für die ganzen lieben Antworten :)

Je nachdem was der Tierarzt heute sagt, versuche ich es nochmal mit einer Physiotherapie. Haben sogar eine in unserer Stadt.

Übungen kann ich mir zeigen lassen und mache sie dann selber.

Habe halt gelesen, dass viele noch zusätzlich Vit. B und Teufelskralle gegen die CES geben...

Wir haben ein riesiges Grundstück mit viel Wiese. Wohnen tun wir auch Paterre, so das er maximal 1-2 Stufen laufen muss.

Das mit der Operation ist für uns keine Option mehr. Er ist einfach in dem Punkt auch schon zu alt. Wir haben selbst wegen der Narkose auf eine Kastration verzichtet.

Vielleicht bei einem jüngeren Hund, aber ich will ihm seine restliche Zeit so schön und angenehm gestalten wie es geht.

Das mit dem Rollstuhl ist zwar eine Idee, aber so wie ich meinen Hund kenne, würde er da nicht mitspielen.

Ich dachte halt, an die "letzten Tage" so an Physiotherapie, leichter Muskelaufbau durch Wasser treten oder schwimmen, wenn er tatsache Schmerzen hat (sieht bis jetzt nicht danach aus, aber man weiß ja nie) Schmerzmittel und viel Liebe ;)

Da ich gott seit Dank momentan noch in der Elternzeit bin, habe ich wenigstens auch genügend Zeit für Arko. Selbst die ganz Kleine sagt seit heute Arkä (11 Monate) :)

Hauptsache heute Nachmittag kommt nicht allzuviel negatives raus ...

Lg

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Hört sich alles nicht so schön an. Man sagt immer daß man den Zeitpunkt sieht/merkt wenn denn Hund nicht mehr will. Da du ja viel Zeit für ihn hast wird er es dir sicher deutlich machen.

Physio wäre auf jeden Fall eine gute Option, vielleicht hast du auch die Möglichkeit ihn irgendwo schwimmen zu lassen, oder zumindest an der Leine etwas durchs Wasser laufen zu lassen.

Alles Gute!

LG Elke

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Hallo,

bei Rusty (etwas über 11 Jahre) wurde letzten Herbst "Cauda equina" (leider absolut unoperabel) lt. Röntgenbild diagnostiziert. Er hatte über Tage hinweg neurologisch Ausfälle und konnte auch seinen Urin schlecht halten.

Momentan läuft er "hinten" absolut sauber. Er wird tierärztlich (Medikamente) und heilpraktikermäßig (Horvi-Therapie) im Einklang, behandelt. Desweitern wird er akupunktiert (Tierärztin) und gemoxt (Heilpraktiker)

Springen, Treppensteigen, ins Auto gehen ist schon länger ein "no go", weil er vorne einen unoperblen Bandscheibenvorfall hat, der uns weit größere Sorgen bereitet.

Ich stand damals auch vor einer unüberwindbaren Mauer und dachte, wir müssen ihn gehen lassen. Mittlerweile sind es 9 Monate, die er noch mehr als rege am Leben teil genommen hat. So wie du auch schreibst: "Es gibt gute und es gibt schlechte Tage". Momentan überwiegen die guten Tage, wir hatten es aber auch schon anders.

Alles Gute für deine Schnuff.

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