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Hundeforum Der Hund
Hundemädchen

Angst vor Kindern

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben:)

Wir haben schon seit einiger Zeit eine Border Collie Hündin.

Border Collies sind ja sehr sensitive Hunde. Unsere Hündin hat zum Beispiel furchtbare Angst vor allem was knallt, klatscht oder quietscht.

Sie versteckt sich dann zitternd und fiepend.

Besonders bei Kindern ist es schlimm. Wenn diese rennen, kreischen, laufen oder (was am schlimmsten ist) mit Fahrrädern oder Rollschuhen fahren. Sie zittert dann, stellt die Nackenhaare auf und will am liebsten nur weg.

Mit Futter kann man sie nicht beruhigen, auch nicht mit Worten oder streicheln.

Habt ihr irgendwelche Tips wie man ihr die Angst nehmen könnte?

Wie können kaum wo hin, ohne dass sie eine Angstattacke bekommt, die dann den restlichen Spaziergang anhält. Sie rennt dann mit eingeklemmten Schwanz und zerrt wie verrückt an der leine und fiept...

Danke schon mal im voraus:)

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Leider kann ich keine Tips geben,

aber ich lese mit, denn mein Rüde verhält sich teilweise ähnlich.

Er ist ein Schäferhund-Border Collie Mix.

Bei lautem Knallen (Gewitter, Überschall-Flüge, Türen knallen bei Windzug etc.)

bekommt er mittlerweile regelrecht Panik.

Meist lässt er sich nicht beruhigen, springt über das

Treppengitter um sich oben im Haus zu verkriechen.

Mir tut es so Leid für ihn...

Mittlerweile bekommt er schon Angst bzw. wird sehr vorsichtig,

nur weil Fenster auf sind, denn dann könnte ja wieder

eine Tür zuknallen.

LG

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Hey,

herzlich willkommen hier! :)

Hm, wie verhaltet ihr euch denn, wenn sie panisch werden? Setzt ihr euren normalen Ablauf fort, oder geht ihr auf die Angst ein?

Wegen der radfahrenden oder rollerskatenden Kinder: Hast du versucht, dem mit der Hündin etwas auszuweichen? Also fürs erste einen kleinen Bogen um die Kids zu gehen? (Ich schätz mal, sie ist angeleint?)

Wegen der Geräusche: Wir haben die Erfahrung gemacht, dass es sich am Ehesten legt, wenn man ganz normal das weitermacht, was man gerade getan hat... also dem Hund und dessen Angst keine Beachtung schenken, denn auf ihn einreden oder extra streicheln ist zwar eine tolle menschliche Geste, allerdings für den Hund in seiner Panik eine definitive Bestätigung. Er zeigt Angst und bekommt dafür Aufmerksamkeit -> da wird schon was dran sein, ich muss Angst haben.

Wenn der Hund dagegen Körperkontakt sucht, lasst ihn - aber geht nicht weiter darauf ein. So lernen sie am Ehesten, dass es zwar ein scheiß Geräusch ist, ihr euch aber nicht davor fürchtet -> also wird schon nix passieren.

Unser Großer hatte die Panik vor Feuerwerksraketen und alles, was geböllert hat. Auch Donner, wenns heftig herging.

Anfangs wars auch recht extrem, mit Stresssymptomen und Fiepen, mittlerweile verzieht er sich lediglich noch ins Vorzimmer, wo es kein Fenster gibt, und pennt dort dann ein.

Wenn wir draußen sind, und es beginnt zu gewittern, gehen wir eben zügig ein - drin fühlt er sich recht sicher.

@ Hundemädchen: Wie verhält sich deine Hündin denn bei anderen Hunden? Ist sie da auch ängstlich, oder spielt sie dann?

Was wäre, wenn sie mit anderen Hunden spielt, und ein Kind rennt vorbei oder klatscht?

Oder: Gibt es Kinder, die sie mag und vor denen sie sich nicht fürchtet?

LG, C.

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Hey:)

Danke für die Antwort:)

Ich versuche natürlich direkte Konfrontationen zu vermeiden und wenn mir Kinder entgegen kommen irgendwie auszuweichen. Meistens ist sie an der Leine, oder ich Leine die schnell an wenn Kinder kommen, sonst sucht sie das weite oder versteckt sich zitternd.

Eigentlich hat sie nur richtige Panik vor lauten, rennenden Kindern. Wenn diese ruhig sind und langsam an uns vorbei gehen klemmt sie nur dem Schwanz ein und zieht an der Leine, aber ist noch ansprechbar- sprich sie hört noch auf Kommandos.

Da sie gerne Ballspiele mag, habe ich auch versucht sie damit abzulenken, wenn Kinder kommen. Leider hat das nie Funktioniert:/

Sie ist sehr gesellig und spielfreudig.

Ich halte noch eine bernersennenhündin, die immer bei den Spaziergängen dabei ist und völlig angstfrei ist. Leider beruhigt sie das nicht. Sie blendet dann alles aus.

Wenn sie mit anderen spielt und Kinder kommen interessiet sie das Spiel nicht mehr und flieht...

Liebe Grüße

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Hallo und willkommen!

Mein Hund war zwar nicht gerade das was ich als panisch beschreiben würde Kindern gegenüber. Aber sie waren und sind ihm teilweise seeeehr unheimlich.

Immerhin: mittlerweile erträgt er es eine Weile, wenn Kinder ihn mal anfassen wollen oder wenn sie rumrennen (aber von ihm nix wissen wollen).

Speziell trainiert habe ich das nicht mit ihm.

Freunde haben eine tolle Tochter, die mit einer Katze aufwächst und darum weiß, dass man ein Tier nicht immer beschmusen kann.

Vielleicht findest du im Freundeskreis jemanden mit einem ruhigen Kind?

So könnte man den Hund quasi "desensibilisieren", dass ein Kind erst mal nur da ist. Das immer wieder, bis der Hund dabei entspannt ist.

Wichtig: nicht auf die Angst eingehen! Ganz normal weiter machen. Der Hund darf Abstand halten, jedoch panisches Abhauen wird nicht geduldet (also z.B. durch eine Leine unterbunden).

Weiter habe ich mit meinem Hund viele kleine "Abenteuer" bestanden: also offene Treppen gemeistert, über einen schmalen Steg bei einer Baustelle mehrmals darüber gegangen, etc.

Das hilft dem Hund dir zu vertrauen, dass du nichts unmögliches verlangst.

Und immer in kleinen Schritten denken. Man kann auch kleine Schritte noch mehr verkleinern, sollten sie noch zu groß sein ;-)

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Hey:)

Okay- ich werde es mal mit einem ruhigen Kind aus meiner Verwandtschaft probieren.

Danke für die vielen Tipps:)

Ich werde das mal ausprobieren! Schlimmer kann es ja eigentlich nicht werden.

Und Mir würde es ja schon reichen, wenn sie nicht ganz so viel Panik bekommen würde.

Liebe Grüße und vielen dank!:)

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Wo kommt der Hund denn her? Wie ist er aufgewachsen? Und wie alt?

Gesundheitlich durchgecheckt? Schilddrüse testen wäre vielleicht ganz sinnvoll

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Streicheln und beachten solltest du sie nicht... ansprache bestärkt sie nur in ihrem verhalten.

Bei meiner Hündin bemerke ich das sehr zurzeit da ich bei meinen Großeltern lebe. Sie reagiert immer extremer wenn man laut redet da, wenn sie anfängt zu zittern beachtung bekommt und meist dazu noch gestreichelt wird.

Wie alt sie denn jetzt?

Hat sie beim Züchter keine Kinder kennen gelernt und was wird mit ihr gearbeitet?

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@Junimond

Sie ist jetzt 2 1/2 Jahre alt und bei uns in einer großen Familie aufgewachsen (ohne Kleinkinder), von Tieren (Katzen, Schafen, Pferden und anderen Hunden) umgeben mit viel Auslauf. Sie kommt von einem Bauern, der die Hunde für seine Schafe gezüchtet hat.

Warum sollte eine Schilddrüsenerkrankung dazu beitragen, dass sie Angst vor Kindern hat?

@Miralinde

Okay:)

Sie ist 2 1/2 Jahre alt und hat beim Züchter ziemlich abgelegen auf einem Hof gewohnt, auf dem es keine Kinder gab. Wir haben aber noch Kontakt zu ihren Geschwistern und die haben allesamt kein Problem mit Kindern- auf jedenfall nicht so extrem.

Wir wussten natürlich, dass ein Border Collie kein Schoßhündchen ist und körperlich wie geistig beschäftigt werden muss, was wir auch tun.

Wir haben ein paar Schafe mit denen sie arbeitet. Das lastet sie ziemlich aus. Dann wird sie viel bewegt (zum ausreiten mitgenommen, spaziergänge etc.) und durch spiele geistig gefordert. Da wir auf dem land wohnen und einen großen Garten haben ist sie auch die meiste zeit draußen am spielen mit meinem anderen Hund. Sie hört auch perfekt und macht sonst keine Probleme, wenn da nicht die Angst wäre:/

LG

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Habt ihr denn keinen guten Trainer der sich das Problem mal vor Ort ansieht?

Ich denke es ist immer schwer von weiten Tipps zu geben.

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