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Hundeforum Der Hund
SlyMcFly

Hundeerziehung über Futter?!

Empfohlene Beiträge

Hallo Leute,

ich mal wieder mit Sorgen bzgl. meines Energiebündels (Boxer-Labrador-Rüde, 2,5 Jahre) welches nicht erwachsen werden möchte :)

Also irgendwie arbeite ich immer mal wieder an meinem Hund weil hier und da Marrotten zu Tage kommen die mehr oder minder nervig sind.

Probleme: Jagd auf Hasen und Rehe, teilweise Aggression bzw. motzen im Sinne der "Flucht nach vorn" anderen Hunde gegenüber (kein Muster zu erkennen), sehr leicht abgelenkt von allem und jedem (würde es schon fast als Unruhe bezeichnen, weil er ständig überall rum guckt)

Gegenmaßnahme: Habe einen Hundetrainer kontaktiert und eine "Schnupperstunde" vereinbart diese lief so ab, dass er mir alles erzählt hat was er mit meinem Hund machen möchte, d.h. 15 Wochen Training, Futter und Zuneigung ausschließlich draussen, alles von Grund auf neu konditionieren.Der Spaß soll mich 600,00 € kosten. habe ich nicht :heul:

Fazit: ich habe versucht das Training allein durch zu ziehen und mit der ersten Trainingseinheit. Die Zuneigung zu Hause zu verweigern bringe ich allerdings nicht übers Herz :(

Vorab, mein Hund kennt alle Grundkomandos

....zwei Tage kein Futter, dann Trainingsbeginn an der 8m Leine, nur draußen Futter

- es wird auf den Spaziergängen nicht mit dem Hund geredet

- wenn er zu mir schaut (also auf mich achtet), bücke ich mich und lege Futter neben meinen Fuss, kommt er und frisst, sage ich hiiiieeer

- das dann auch unter Ablenkung, Hunde, Motorräder, etc.

- das Spielchen eine Woche

Resümee: hat gut geklappt und ich habe mich bereit gefühlt Lektion zwei zu starten

....Lektion 2 ohne Leine

- Hund wird mit hiiiieeeer gerufen und bekommt dann sein Futter,also nicht fürs schauen sondern für hören und kommen

- es funktioniert nicht :motz:

- also bekommt er auch nichts zu fressen... er frisst jetzt seit drei Tagen gerade mal ein Händchen voll.... es kann doch nicht sein, dass der Hase auf dem Acker (der nicht mal zu sehen, sondern nur zu riechen ist) wichtiger ist als die existentielle Nahrungsaufnahme :wall:

- da ich ja nun keinen Trainer habe der mir mit Tipps helfen kann weiß ich an manchen Punkten auch nicht was ich tun soll

- also was mache ich, wenn das hiiieeer nicht klappt? Bisher habe ich das Training komplett abgebrochen und bin nur spazieren gegangen

- was mache ich wenn das hiiieeer schlecht bzw. nicht sauber ausgeführt klappt, soll heißen er guckt noch in der Gegend rum auf dem Weg zu mir? Bisher habe ich dennoch belohnt...

Hat jemand Tipps oder Erfahrungen zu/mit dieser Trainingsmethode? Ich würde mich freuen wenn mir jemand weiterhelfen kann, denn ich möchte nicht falsch trainieren und habe Angst, dass meine Fehler dann kontraproduktive Auswirkungen auf sein Verhalten haben.

Ich danke euch schon mal vorab

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Schleppleine?

Das wäre jetzt meine Idee dazu. Dass ein Labrador-Boxer-Mischling nicht erwachsen wird, gehört in meinen Augen quasi zur Genetik :D Ich kenne eigentlich nur überschwängliche Boxer (bei Labradoren auch normale, aber Mehrzahl schon sehr überfröhlich), von daher wundert mich das nicht.

Wenn ich so lese, dann denke ich, das Problem ist nicht so sehr dass er keinen Hunger hat, sondern dass er einfach total überreizt ist beim Spaziergang, und keine Konzentration möglich ist. Kann das sein?

In dem Fall wäre erst recht eine Schleppleine eine gute Maßnahme, mit der man dann auch durch leichtes Zuppeln mal daran erinnnert, dass er eben nicht alleine ist auf der Welt.

Und ansonsten: was machst du sonst so mit deinem Hund?

Ist er körperlich ausgelastet? Also weniger Ball-Spielen als wirklich ordentliche Spaziergänge oder eventuell sogar Radfahren (was bei so einem Wusel vermutlich nicht so leicht ist). Ist er im Haus ruhig?

Wenn die Aufregung durch die Umgebung kommt, dann würde ich auf jeden Fall das Hiiiiiiiiiiiiier im Haus neu aufbauen, eventuell sogar durch eine Hundepfeife ersetzen.

Also zB immer pfeiffen, wenn es Futter gibt, ob nun aus der Hand oder zu den Malzeiten, so dass er verknüpft (und zwar eindeutig), Futter = Pfiff.

Und dann im Garten mit dem Futter arbeiten, mit steigernder Ablenkung. Und dann erst draußen, und auch bei den ersten Malen NUR, wenn eh nichts los ist und er eher gelangweilt herumtrabt. Und so steigert man es immer mehr, bis es dann auch sonst klappen sollte.

WEnn er mit Futter eh nicht viel anfangen kann, kann man natürlich statt Futter auch mit einem Spielzeug belohnen.

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(bearbeitet)

Schleppleine würde ich auch sagen. Und Futteraufnahme nur durch Dich und nur draussen.

Der Knäckes muss merken, dass er von Dir abhängig ist und dass Du tausendmal interessanter bist als Hase, Reh und sonstwas. Hundepfeife ist gut. Funktioniert in der Regel auch bei resistenten Kollegen sehr gut.

Was macht denn Dein Hund, wenn du hier rufst und von dannen gehst? Bist Du interessant für ihn oder ist die Nase immer noch auf dem Boden?

Was den Clown in Deinem Hund betrifft - öhm, das sind zwei Kaspersorten gemischt. Da musst Du damit leben :D:D

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Vielleicht ist er überreizt... aber eigentlich ist das bekanntes Terrain wo wir spazieren gehen, also nicht sooo spannend.

Das Ball spielen habe ich erstmal komplett auf Null runter gefahren, weil ich mir dachte, dass Hatzspiele ehr kontraproduktiv sind um ihn ein bisschen ruhiger zu bekommen.

Ausgelastet ist er gut, gehen viel spazieren oder joggen, auch Rad fahren macht er ganz gut.... nur leider bin ich nie seine Nummer eins wenn draußen was spannendes los ist :heul:

In der Wohnung ist er prima, ein perfekter Hund. Er hört, weiß wie er sich zu benehmen hat, bellt nicht wenn es klingelt, bleibt auf seinem Platz wenn Besuch kommt etc. hab ich alles hin bekommen ... aber draußen versage ich jämmerlich

Wenn ich das Hiiieeer jetzt neu aufbaue an der Leine... klappt es dann auch irgendwann ohne? Mein Hund is doch nicht blöde (nicht böse gemeint) ich habe das Gefühl, dass er ganz genau weiß wann die Leine dran ist und wann nicht...

Vielen Dank für deine schnelle Antwort

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Ausgelastet ist er gut, gehen viel spazieren oder joggen, auch Rad fahren macht er ganz gut.... nur leider bin ich nie seine Nummer eins wenn draußen was spannendes los ist :heul:

Beschäftigst du auch irgendwie den Hund geistig?

Deine Beispiele sind alles nur Sachen zur Körperlichen Auslastung.

Mach dich mal draußen interessanter für den Hund. Mach Suchspiele, versteck etwas. Leg eine Fährte oder sonst etwas in der Richtung

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Ich kann aus Erfahrung (und nicht nur bei Lilly) sagen, dass das Hundhirn irgendwann abschaltet, wenn es jeden Tag den selben Weg geht. Da kennt man jeden Stein und jedes Blatt, jedes Holz - langweilig.

Wozu soll der Hund dann hören? Der sucht sich Abwechslung. Würde ich auch tun.

Hast Du mal probiert, irgendwoanders Deine Übungen zu machen? Wäre interessant zu sehen, ob und wie er reagiert.

Von Versagen kann keine Rede kein. Dein Hund testet aus, wie weit er gehen kann. Das ist normal. Du musst halt nur den längeren Atem haben.

Und ja, mit viel Glück - klappt aber nicht bei jedem - wird er auch irgendwann ohne Leine kommen. Den Labbi im Hund müsste eigentlich jede Art von Futter zu Dir locken. Finde ich ja doch witzig, dass er gar nicht so verfressen ist.

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Beschäftigst du auch irgendwie den Hund geistig?

Deine Beispiele sind alles nur Sachen zur Körperlichen Auslastung.

Mach dich mal draußen interessanter für den Hund. Mach Suchspiele, versteck etwas. Leg eine Fährte oder sonst etwas in der Richtung

Wäre Fährtenlegen bei einem Hund nicht kontraproduktiv?

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@ Frau Wuffington

wenn ich hiiieerr rufe und gehe, kommt er auch hinterher aber nicht bei der Jagd, da ist das Hirn aus :wall:

Wenn ich mich dann noch verstecke, dann wird er panisch... aber da er mich bisher ja immer wieder gefunden hat, ist diese Methode wohl auch nicht mehr hilfreich :[

das diese beiden Rassen eine üble Kaspermischung ist haben mir schon viele gesagt :D aber das es so schlimm wird war mir nicht klar :zunge:

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Beschäftigst du auch irgendwie den Hund geistig?

Deine Beispiele sind alles nur Sachen zur Körperlichen Auslastung.

Mach dich mal draußen interessanter für den Hund. Mach Suchspiele, versteck etwas. Leg eine Fährte oder sonst etwas in der Richtung

Wäre Fährtenlegen bei einem Hund nicht kontraproduktiv?

Warum sollte es?

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@Sly - Du musst auf jeden Fall interessant für Deinen Hund werden - zumindest draussen. Drinnen scheint ja alles wunderbar zu klappen, wie Du schreibst.

@Junikind - na weil man den Jagdtrieb so fördert?

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