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Hundeforum Der Hund
Arango

Unsicher und geht vorwärts

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Hallo zusammen,

ich habe mich heute angemeldet und hoffe das mir jemand helfen kann :???

Ich habe einen 1,5 Jahren Dobermann Rüden zusammen im Rudel mit seiner Schwester und zwei Jackys. Er ist schon als Welpe zu uns gekommen und es lief alles bestens. Waren in der Welpengruppe und sind bis heute in der Hundeschule (auch auf dem Hundeplatz) dort läuft alles bestens. Ich übe mit ihm alleine oder auch zusammen mit den anderen. Was sich in letzter Zeit entwickelt hat, ist jedoch nicht so schön, wie gesagt in der Hundeschule oder auf dem Platz alles gut. Er reagiert auf entgegen kommende Fußgänger, Radfahrer,Inliner einfach alles und das so, dass er aus Entfernung schon guckt bis dahin kann ich das "anstarren" unterbrechen sobald wir näher kommen ist kein Halt mehr, er bellt und geht richtig vorwärts. Ich kann ihn nicht mit Kommandos zurück holen, auch nicht beruhigen er ist von 0 auf 180. Das dauert dann eine Zeit lang und dann können wir normal weiter gehen. Ohne Leine kann ich ihn gar nicht mehr laufen lassen, da er nicht mehr Abrufbar ist er rennt sofort los. Auf unserem Grundstück bellt er mit aufgestelltem Kamm jeden an der vorbei geht und rennt wie wild hin und her auch da das selbe Spiel keine Chnace ihn zurück zu holen. Ich mache mit ihm Suchspiele, Longieren, Unterordnung (wenn niemand da ist klappt das auch) er hört auf alle Grundkommandos, jedoch nicht in gewissen Situationen. Er hat auch schonmal einem Bekannten in den Poppes geknafft und ist dann weg gerannt. Im Haus kann man sich keinen besseren Hund vorstellen nur draußen gehe ich schon immer Wege, wo ich voraus schauend gucken kann, um ggf. auszuweichen. Meine Hundetrainerin ist leider überfragt, sie hat eine Situation mal mitbekommen und ihr fehlt auch jeder Rat. Ich habe schon alles versucht ihn zuführen die beste Kontrolle und auch die Sicherheit für mich ist das Halti, natürlich am K9 oder Halsband auch befestigt. Er darf mit den anderen morgens immer spielen und sich austoben, wobei ich ihn da kurz von der Leine lasse (so früh ist keiner im Feld ;-) ) Ich hoffe, es kann mir jemand helfen :winken:

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Helfen kann in solch einem Fall keiner auf Entfernung.

Schreib mal woher du kommst, vielleicht kann dir jemand einen guten Trainer nennen, der zu euch nach hause kommt und sich die Situation vor Ort anschaut und dann mit euch zusammen arbeitet

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Hallo und Willkommen!

Ein bisschen beschreibst Du den Lösungsansatz eigentlich schon selber ;) :

Er funktioniert auf dem Platz ja schon (was nicht so verwunderlich ist). Also braucht man dort nicht unbedingt weitermachen und dort wird sich die Lösung auch nicht finden.

Nun müsst Ihr die Alltagssituationen draussen üben.

Hunde unterscheiden da ganz ordentlich! Auf dem Platz ist er seit langer Zeit "zu Hause", alles ist dort für ihn vorhersehbar und er läuft im Arbeitsmodus.

Da Rassen wie der Dobi sehr schnell hochfahren (und dann auch dementsprechend viel Stresshormonausschüttung im Blut haben, die sehr lange braucht um wieder abgebaut zu werden) müsste man die Situationen Schritt für Schritt und langsam so aufbauen, dass es gar nicht zu so einem "Hochfahren" kommt.

Sprich, den Reiz weit genug weg darbieten, so dass er ihn wahrnimmt, aber sich noch nicht aufregt. Dann Nähe steigern.

Bei Radfahrern heisst das, erstmal einen grossen Bogen machen, bei Joggern dasselbe und mit Sparringspartnern und den richtigen Abständen üben.

Das braucht Zeit und Mühe, lohnt sich aber.

Ansprechbar ist Dein Hund nur, wenn er noch nicht hochfährt. Das ist einfach mal das Grundprinzip.

Zum Jagen am Zaun lasse ich dann anderen den Vortritt, sonst wird der Roman noch länger ;) !

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Ich komme aus der Nähe von Marburg (Hessen) ich war auch schonmal in einer anderen Hundeschule und haben dort direkt am Radweg geübt, auch da war es sehr schwierig mit ihm. Wenn ein Radfaher von hinten kam war es weniger schlimm nur von vorne dann gings los. Ich habe es schon ganz oft versucht manchmal klappt es in der nächsten Sekunde rastet er total aus. Am Donnerstag war ich mit einer Freundin und ihren Hunden spazieren und wir näherten uns einem Fussballplatz. Er fing schon bevor wir auf dem gelände waren an zu bellen und zu quitschen. Die Leute haben einen großen Bogen um uns gemacht. Manchmal kann ich den Begenungen nicht ausweichen und versuche ihn dann abzusetzen/legen und stelle mich vor ihn das er nicht den Boss raus hängen läßt. Aber wenn dann gefühlte 60 kg aufeinmal los ziehen ist es schwierig ihn dann ruhig zu halten.

Hätte gern deinen Roman gelesen ;) Danke schonmal für eure Hilfe

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(bearbeitet)

Sehr liebenswürdig, dass Du meinen Roman gelesen hättest ;) - aber das wird dann doch schnell ermüdend und spiegelt auch nur MEINE Sicht von ganz weit aussen wider.

Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das VH von Hundi von jetzt auf gleich kam...Nur zum besseren Verständnis: wann und wie hat es angefangen? Und: Wie verhalten sich Deine anderen Hunde (am Zaun, bei Begegnungen mit RAdfahrern, Inlinern, etc.)?

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Die anderen machen nichts. Mit dem einem Jacky habe ich letztes Jahr erst die Begleithundeprüfung gemacht und der andere ist schon 10 jahre und sehr gemütlich. Die Dobifrau ist das krasse Gegenteil sie hört super ist abrufbar und man kann sie überall mit hin nehmen. Manchmal bellt sie auch nur kurz am Zaun das wars aber dann auch außer der Postbote ist da :D Ob ich im Rudel führe oder alleine er macht den selben Streß im Rudel steckt er jedoch die anderen mit an. Ich habe ja auch immer mit Abstand geübt und ihn darauf vorbereitet aber trotzdem macht er doof. Er ist auch meiner Meinung nach sehr unsicher bei neuen Situationen was dann ist dieses unkontrollierbare hinaus läuft. Wenn wir Besuch haben verhält er sich auch vorbildlich auch bei jemanden den er nicht kennt.

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Er ist auch meiner Meinung nach sehr unsicher bei neuen Situationen

Könnte es mit der Pubertät zusammenhängen?

In dem Alter machen einige Hunde nochmal eine schwierige Phase durch, sie scheinen alles Erlernte zu vergessen, viele sind plötzlich raufboldig oder auch unsicher.

Wenn du mal googeln gehst unter dem Suchbegriff "zweite sensible Phase beim Hund" wirst du einiges finden.

Oder hier : Die Entwicklung des Junghundes vom 1 1/2 bis 2 1/2 Jahren: dritte Angstphase und zweite Pubertät

bissel runterscrollen

es geht zwar um Hovawarte, aber das sind ja auch Hunde :)

Ansonsten ist es leider sauschwer bis unmöglich, nur anhand einer schriftlichen Schilderung hilfreiche Ratschläge zu geben.

LG Antonia

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Das Problem habe ich momentan auch, allerdings ist Emma erst 7 Monate. Meine beiden älteren Hunde reagieren gar nicht auf Autos, Jogger, Radfahrer und Co. Emma bellt, will hinterher laufen.

Wir üben grade mit ihr und gehen absichtlich Wege, wo sich viele Radfahrer usw. befinden. Bei manchen geht sie ganz normal weiter und bei anderen bellt sie wieder und will hinterher. Also, wo sie da Unterschiede macht, ist mir noch nicht ganz deutlich geworden.

Ich hoffe, dass sich das noch legt, denn mir tuts wirklich in der Seele weh, dass sie nur an der Schlepp (oder Führleine) laufen kann.

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Originalbeitrag

Ich mache mit ihm Suchspiele, Longieren, Unterordnung (wenn niemand da ist klappt das auch) er hört auf alle Grundkommandos, jedoch nicht in gewissen Situationen.

Zu der Unsicherheit hast du hier die wahrscheinliche Erklärung selber gegeben.

Der Hund wird scheinbar von dir fast ausschliesslich bespasst, bekommt aber nicht wirklich Grenzen gezeigt. Dadurch wirst du auch aus Sicht des Hundes keine Führungsqualitäten haben und somit muss er bei scheinbaren Bedrohungen selbstständig werden.

Setze klare Grenzen im Alltag, ordne ihn richtig unter, unterbinde sein Agressionsverhalten.

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Solange Du Dich "draußen" mit ihm unsicher fühlst, würde ich einen Maulkorb anlegen. Nicht, weil ich denke, Dein Hund wird zwingend beißen, sondern weil es Dir möglicherweise Sicherheit vermitteln wird, daß Dein Hund auch in Streßsituationen keinen Schaden anrichten kann.

Und dann: such Dir einen kompetenten, entschlossenen Trainer, der Dich durch organisierte Situationen draußen führen kann. Warte nicht auf den Jogger, der Euch quasi aus Sicht Deines Hundes frontal "attakiert", sondern laß einen Bekannten/Freund/anderen Hundehalter (der versteht, was gewollt ist), Situationen auf niedrigerem Reizniveau provozieren. Du und Dein Trainer, Ihr seid vorbereitet und wartet nicht auf die Reaktion Deines Dobermannes, sondern fordert konsequent den Gehorsam ab, bevor und ohne er sich auf ein Erregungslevel steigern kann, das ihn unzugänglich macht. Er darf einfach keinen Erfolg mit seinem Terror haben und besonders Dich nicht in die Defensive schicken. Je öfter er das schafft und Deine Unsicherheit spürt, desto mehr verfestigt sich sein Verhalten.

"Fangmich" hat es schon beschrieben. Ich ergänze nur dahingehend, daß ich "fruchtlose", halbherzige Versuche für schädlich halte, und Gerhards Grenzziehung unbedingt einbeziehen würde.

Ebenso liesse ich die unkontrollierte Raserei auf dem Grundstück nicht zu. Auch meine Hunde sind sehr territorial, aber ICH bestimme, wann Schluß ist.

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